M2 S-ATA SSD gebraucht gekauft, krumm aber funktioniert noch, nur für wie lange?

Herr Moehre

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Moin liebes Forum,

ich habe eine doofe Situation, ich habe bei eBay eine SSD (WD Green 480 GB M2 S-ATA) relativ günstig ersteigert.

Diese kam gestern an, frankiert als 2 KG DHL Päckchen, eingepackt in einem Lupo Umschlag und selbst noch mal umwickelt mit Lupo, aber ohne Verstäkung z.B. in Form eines Kartons oder irgendwas Stabilem.

Es kam, wie es kommen musste, wenn ein schweres Paket mit dem "Päckchen" "kuschelt" - seht selbst:

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Ich habe die SSD vorsichtig zurückgebogen, sie ist jetzt halbwegs gerade und sie funktioniert auch noch, bisher ohne Probleme.
Ich habe ihr einige Zyklen gegeben, auch mal bewusst (!) kalt nach draußen gelegt oder im Betrieb auf die nicht zu warme Heizung, das DIng läuft ohne Probleme.
Die Nacht über habe ich sie mit höherer Last betrieben, ohne Fehler.

Jetzt ist aber halt die Frage: Wie lange noch
Ich schätze da sind Leiterbahnen überdehnt, oder Lötstellen stark beansprucht und ich rechne mit einem nicht normal langem Leben.

Mein anderes Problem ist jetzt, was mache ich mit dem Kauf bei eBay, ich hatte dem Privatverkäufer die Situation geschildert mit den Fotos.

Der Verkäufer meinte sie sollte noch funktionieren und wenn nicht den Versicherungsschaden bei DHL melden.

- Sie funktioniert ja noch, wirklich produktiv einsetzen halte ich nicht für sinnvoll (Funfact: sie war sogar schon weiter verkauft hier im Forum für Selbstkostenpreis)
- Das war ein Päckchen, also meiner Meinung nach unversichert
- Bei der Verpackung wird DHL wohl auch nicht kulant sein

Was meint ihr, wie gehe ich am besten vor und was schreibe ich dem Verkäufer?

Streitwert: 22,49€ inkl. Versand, also bevor das Ding jetzt mehr als 10 Nervenzellen oder 1 weitere Stunde kostet, verbuche ich es unter Lebenserfahrung,

War gestern ein doofer Tag, 2 M-SATA SSDs bekommen, eine krumm, die andere mit Lesefehlern. :cry:

Danke für eure Meinungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Versand mit DPD bringt mir Erfahrungsgemäß eher eine Rückerstattung, weil das Paket nicht angekommen ist oder nach 2 Wochen auf der Straße vor dem Haus in einer Ecke liegt.
Das war auch eher eine allgemeiner Vorschlag für Rücksendungen, weil das teure trackbare DHL Paket 7 EUR kosten würde.
 
Joa, Großbrief als Einwurf Einschreiben würde ja auch gehen, dann fährt das Ding durch die Sortierwalze und Umlenkrolle und wird nicht von einem Paket erschlagen :-D

So, das Spielzeug ist dann jetzt produktiv im Einsatz für meine Medien- und Musiksammlung.
369 GB in 89 Min und paar Zerquetschte, macht so 76 MB/s schreibend, dabei war die SSD immer mal wieder so alle 15-20 Sekunden für 5-10 Sekunden am hängen, großartige Performance (aber Stand der Technik, das ist "normal").

Mal schauen wie lange die macht.
 

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Echt? Ein Hängen oder Einfrieren der SSD konnte ich ehrlich gesagt noch nie feststellen, selbst bei den günstigen Modellen.
 
Echt? Ein Hängen oder Einfrieren der SSD konnte ich ehrlich gesagt noch nie feststellen, selbst bei den günstigen Modellen.
Guck mal hier:

....Doch kann das Fehlen des DRAMs zu regelrechten Systemaussetzern führen, wie ComputerBase bei der Toshiba TR200 (Test) zu spüren bekam. Auch andere Redaktionen kamen zu dem Schluss, dass SATA-SSDs ohne DRAM eigentlich nicht zu empfehlen sind.....





Meine Erfahrung ist gleich, bei DRAM Less S-ATA SSDs mit TLC oder langsamen Flash Zellen (bei NVME ist das Verhalten nicht so).
Schreiben relativ flott, brechen dann ein, vermutlich weil der SLC Cache geleert werden muss, nebenher muss die Flash Tabelle geschrieben werden -> System friert kurzzeitig ein

Sowohl unter WIndows als auch Linux mit unterschiedlichsten SSDs gehabt, v.a. wenn der Füllstand höher ist (50-60% aufwärts) und der TLC Cache sehr klein ist, kommt das gerne hoch.

Bei der WD Green hatte ich so 200 MB/s schreibend gehabt, zwischenzeitlich brach es auf 2-3 MB/Sekunde ein.

Das hast du auch gerne bei Speicherkarten oder USB Sticks.

Hier noch ein Beispiel, gucke mal rechts auf den Graphen unten bei Datenträgerübertragungsrate :)
Das war eine 1TB Sandisk SSD Plus, die ich betanken wollte.

Gab dann auf Garantie eine Sandisk Ultra 3D (DRAM + schnellerer Flash) seitdem ist Ruhe.

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Zuletzt bearbeitet:
@mtu Bender heißt ein Arbeitskollege mit Nachnamen^^ ich glaube das passt nicht gut.
Gibt es da nicht ein Parabelbeispiel aus der Mathematik? Wie nennt man 'ne dreidimensional verbogene Streifenfläche?^^
 
naja… Bei uns steht und fällt es jedesmal mit dem Fahrer der aktuell für uns zuständig ist 🙄
Eben. Ich würde jedenfalls nicht den Verkäufer dafür verantwortlich machen.
Die SSD war in Luftpolsterfolie eingewickelt und steckte in einem gepolsterten Umschlag. Das Eigengewicht der SSD ist nicht der Lage, bei starke Beschleunigung und Abbremsung für einen Schaden zu sorgen.
Also ist etwas anderes draufgekracht und zwar scheinbar heftig.
Ich erwarte, dass Sachen, die ich an andere für Geld zum Transport aushändige, ordentlich und sorgfältig behandelt werden. Schließlich wollen die damit ihr Geld verdienen.
Wobei man sagen muss, dass es im Regelfall ja auch gut geht. Wenn ich mir überlege, was ich alles schon an Kleinteilen in Luftpolsterfolie aus China erhalten habe.
 
Im Paketzentrum und beim Sortieren wird aber vorausgesetzt, dass da auch mal ein anderes Paket drauf fallen kann oder sowas.
Also ja.. es war nciht toal schlecht verpackt, aber auch nicht sooo gut.

Die China Lupo Dinger sind da deutlich dicker und fluffiger gewesen, die ich bisher hatte,
 
Noch läuft sie und das 24h am Tag, ich bin gespannt, wann mein Erwachen kommt.
Vermutlich irgendwann mal, wenn die Kiste aufgrund von Abwesenheit/Urlaub aus war. :)
 
anscheinend ist wohl nix gebrochenen an wichtigen bahnen/platine ..
dann haste zwar nen "bender", aber sollte dann eigentlich erstmal normal weiterlaufen.;)


( ich hatte da weniger glück:
auch m2 gekauft,
sehr schlecht verpackt.
äusserlich nix zu erkennen (kein bender).

aber sie liess sich nicht mehr aktivieren.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe sie zurück gebogen bzw. Platt gedrückt, fällt kaum mehr auf.
(Wenig gelaufen 2. Hand, guter Zustand, tüv neu, was letzte Preis?!)

Dennoch arbeiten die Leiterplatten und Lötstellen durch die thermische Belastung, kann also gut sein, dass mit der Zeit und den Zyklen da etwas nicht mehr funzt.

Herrje, das ist sehr ärgerlich 😡 tut mir leid
Generell sollte man m2 etwas verstärken, ist halt nicht wie bei 2,5“ noch ein einem Gehäuse verbaut.
 
Mit DHL bezüglich der Verpackung oder des transportschadens anfangen zu diskutieren glaube ich kann man sich sparen.

Dort wird es kurz und knapp heißen nicht sicher genug verpackt was man in dem Fall auch ganz klar so bejahen kann und das war's dann.

Ich habe tatsächlich mal einen Laptop in luftpolsterfolie und einem Umschlag geschickt bekommen

Der war in fünf Lagen von dieser luftpolsterfolie eingewickelt, ist mir heute noch ein Rätsel wie das Ding unbeschadet hier angekommen ist.
 
Ich habe ein T420 mitsamt Dock und 2 Netzteilen in einem Karton bekommen, der keine 10 Millimeter (!) an den Ecken Platz hatte, also in Summe, der kleine Finger passte mit Druck dazwischen.
Ist ein T420, ob es überlebt hat, kann sich jeder selbst denken. 😜

Bei genügend LuPo könnte ich mir aber vorstellen, dass das gut klappt, so lange man da nicht mit dem Lieferfahrzeug drüber fährt.

Diskussion lohnt nicht, war eh unversichert.
 
abgesehen von den mechanischen Belastungen, ist nicht so ein Einwickeln-in-Lupo nicht auch elektrostatisch problematisch?
 
Bisher hatte ich damit nie Probleme, aber "schöner" ist natürlich ein ESD Beutel.
 
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