Lenovo Support eine Frechheit

lt.sepp

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Hallo Community,


ich muss meinem Ärger über den Lenovo Support einfach mal Luft machen.

So eine Frechheit ist mir schon lange nicht mehr untergekommen.
Ich bin seit Oktober 2011 Besitzer eines Lenovo Thinpad T410.
Dieses T410 hat ein Problem mit dem Netzwerk Port, die angeschlossenen Netzwerkkabel werden nicht richtig vom Port gehalten und rutschen sehr einfach raus. So das man abrupt die Netzwerk Verbindung verliert, was sehr nervig und ärgerlich ist wenn man als Administrator arbeitet.
Ich muss dazu sagen das ich den Port erst seit kurzem ausgiebig nutze da ich vorher fast ausschließlich
über WLAN gearbeitet habe. Ich habe nun zwecks Reparatur den Support angerufen und die haben sich auch prompt dem Problem angenommen und das Gerät abgeholt, soweit so gut.
Nun bekomme ich heute morgen einen Anruf vom Support, das es ein Problem mit dem Gerät gibt
der Defekt wäre physikalischer Natur und wäre von der Garantie ausgeschlossen!!!!!!!
Da musste ich erstmals schlucken ich habe den Port schließlich erst ein paar mal richtig benutzt und er soll schon defekt sein das ist doch ein schlechter Witz und dann kam die
Höhe Lenovo könnte mir einen Kostenvoranschlag schicken für eine Reparatur (die Reparatur würde ca. 100 Euro kosten).

Ich habe über 1200 Euro für das Notebook bezahlt und ich denke für diesen Preis kann man ein bisschen mehr erwarten als den gebotenen Support der schlicht weg ein Frechheit ist.
Für mich steht jedenfalls fest das dies mein letztes Notebook aus dem Hause Lenovo war und ich werde auch dafür sorgen das in meiner Firma keine weiteren Produkte der Firma Lenovo angeschafft werden. So kann man sich schnell bestehende und neue Kunden vergraulen. Glückwunsch da zu.
Ich hoffe das Lenovo doch noch zur Einsicht kommt und noch ein mal über seine Garantie und Support Politik nachdenkt.
In diesem sinne kann ich nur jedem davon abraten ein Produkt aus dem Hause Lenovo zu erwerben, greifen sie lieber auf Business Produkte der Firma HP zurück.


lt.sepp
 
Zuletzt bearbeitet:
Es kann doch nicht angehen das gewisse Servicepartner Dinge reparieren die Lenovo selbst ablehnt. Wirkt einfach so als wüsste dort keiner so genau was er tut.

Vermutlich sollte man vorher nur mal seine Garantiebedingungen lesen und dann nen passenden Antrag stellen. Ne Reperaturwerkstatt wird schon wissen, was im Antrag stehen muss (bzw. was nicht).

Zudem dürften die Lenovo Hotliner mehr auf abwimmeln geschult sein, während nen Vertrieb sicherlich auch stärker an Kundenbeindung denkt.

-aranax
 
Ne Reperaturwerkstatt wird schon wissen, was im Antrag stehen muss (bzw. was nicht).

Oder wie man es formulieren muss. Ich möchte nur mal an die Diskussion vor ein paar Monaten/Jahren erinnern in der es darum ging, dass Lenovo die Tastaturen nicht mehr austauscht ohne die alte zurückzuschicken.
Es ist doch letztendlich so, das jeder versucht, dass meiste für sich rauszuholen. Es war mit den Tastaturen so, es war mit den Scharnieren so und wird auch mit anderen Teilen in Zukunft wohl so sein. Es wird sooft bestellt weil irgendwas angeblich "defekt" ist, bis Lenovo den Support dafür einstellt oder das defekte Teil zurückverlangt. Und dann wird wieder rumgejammert, wie Lenovo sowas nur machen kann und dass alles sch...e ist usw. aber letztendlich sind wir alle doch selbst daran schuld, wenn versucht wird, alles bis aufs letzte auszureizen.

Aber man sollte doch manchmal hinterfragen wie man mit dem Support bzw. dem angebotenen im Allgemeinen "umgeht". Und damit meine ich auch die Gratisangebote die von manchen Anbietern angeboten werden und dann auf einer grünen Website publiziert werden. Von dort greifen dann hunderte/tausende (?) auf das Angebot zurück um sich dann auf einen gratis USB-Stick stürzen. Warum? Es ist ja gratis. :facepalm: Das diese "Gratisprodukte" im Endeffekt aber auch bezahlt werden müssen, (Materialpreis, Prospekte die beigelegt werden, Porto etc.) blendet man natürlich aus. Aber die Mehrkosten dieser Aktion werden dann über kurz oder lang wieder auf die Produktpreise aufgeschlagen.

Mit dem oben genannten möchte ich jetzt keinesfalls den TE angreifen oder verurteilen. Meiner Meinung nach sollte dieser Fall auch über Garantie gehen. Vorausgesetzt es liegt wirklich kein Selbstverschulden vor. Und davon gehe ich mal aus.



Gruß aus Trier
 
Gegen den rumänischen Telefonsupport gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, die Störung ausführlich über das ESC+ zu melden, oder aber jemanden am Telefon verlangen, der wirklich Deutsch spricht. Zweiteres hat bei mir wunderbar geklappt, nachdem der Praktikant - oder was auch immer der für einen Status hatte - bei jeder meiner Aussagen erst mich in die Warteschleife gestellt hat damit er Rückfrage halten kann. Bei einem Gerät, das neu mal fast 3000 Euro gekostet hat, dulde ich auch das nicht. Man muss nur den Mund aufmachen. :)

Im Gegensatz zum Fujitsu Support ist Lenovo immer noch das Non Plus Ultra!
 
@Meow, ich habe mein Problem bei ESC+ gemeldet und wurde aus Rumänien angerufen. Dort durfte ich dann nochmal alles erklären. Obwohl "Laura" nett und hilfsbereit war. Nur können die 1st Level Supporter nicht wirklich helfen. Ständiges Rückfragen mit dem Techniker "vor Ort?" und Zurückrufen ziehen einen solchen Case in die Länge. Sie fragen Basics ab, die vermutlich in einer Solution Datenbank stehen. Helfen die nicht, geht's ab nach Ginsheim-Gustavsburg. Das Problem ist, dass man mit dem Techniker dort nicht kommunizieren kann. Auch beigefügte Papiere werden brav zurückgeschickt, jedoch selten beachtet. Die halten sich an den Reparaturauftrag des 1st Level Supporters.
Stille Post in ihrer Reinstform - schade!
 
1st Level Supporter bringen einem leider eben nicht viel. Aber wenn man mal an einen 2nd Level Supporter kommt hat man gewonnen. :) Immerhin hat Lenovo jetzt mehr Kapazitäten für den ThinkPad-Support, da der Consumer/IdeaPad Support ja jetzt von Medion übernommen wird.
 
1st Level Supporter bringen einem leider eben nicht viel. Aber wenn man mal an einen 2nd Level Supporter kommt hat man gewonnen. :) Immerhin hat Lenovo jetzt mehr Kapazitäten für den ThinkPad-Support, da der Consumer/IdeaPad Support ja jetzt von Medion übernommen wird.

Hätten se mal "Vitali" mitgenommen - er nix spricht deutsch, nur nach Google Translator, er nix wissen was "fiepen" ist, sagt, ist Lüfter... Dann hab ich noch TPFanControl ins Spiel gebracht, dann war er endgültig am Ende mit seinem Deutsch-Verständnis :thumbsup::facepalm:
 
ich hab nur bring in service und bin mit meinem thinkpad gleich zum service point gegangen. die haben eine neue tastatur bestellt und zwei tage später wieder angerufen ich solle vorbei kommen - zack eingebaut, fertig. ich hab noch freundlich gefragt ob ich den alten trackpoint haben könnte, da haben sie mir die ganze tastatur mitgegeben :D die würde eh nur im müll landen war seine aussage.

geht das eigtl immer so, dass ich einfach zu dem service point/center/lenovo business partner gehen kann? oder muss ich bei schwerwiegenderen sachen, bspw. mainboard tausch etc, zuerst mit der support line alles abklären bevor man zu denen gehen kann?

ansonsten kann ich echt nicht meckern, bin schwer zufrieden mit der lösung! wenn das immer innerhalb von 2-3 tagen erledigt ist, prima! und mit irgendwelchen service lines muss ich mich auch nicht rumärgern, im geschäft kann man gleich klar zeigen was das problem ist.

edit: das mit dem medion support klingt ja mal nach sehr guten neuigkeiten!
 
Zuletzt bearbeitet:
das mit dem medion support klingt ja mal nach sehr guten neuigkeiten!
Ernst gemeint oder eher sarkastisch? Ich denek, für die Ideapads ist es schon ein kleiner Fortschritt.
 
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