Laptop und Kälte

hoffi208

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Hallo.
Mich würde mal interessieren in wie weit ein Laptop/Notebook mit kälte umgehen kann. Also nicht die typischen angaben in der Bedienungsanleitung, sondern Erfahrungswerte.
Was kann passieren wenn usw, habt Ihr mal einen Unterschied von den Thinkads zu anderen Notebooks feststellen können, usw.

Grund für diesen Fred war, das ich mein Laptop drei Tage bei ca. -10°C (nachts) im Auto vergessen hatte. Ist nix weiter passiert. War nur endlos kalt das Ding.

Aber vielleicht gibt es ja jemanden der nicht so viel Glück hatte.

Gruß
hoffi208
 
da passiert erstma nix.....
da muss es schon kälter werden ;-)

aufpassen muss man nur, wenn man mit dem kalten Gerät ins Warme kommt,
und es dann gleich anschaltet...

wegen Kondenswasser und so...
 
Ich denke mal, wenn man es mit den Temperaturunterschieden nicht übertreibt, sollte das wenig Probleme geben. Ein tiefgefrorenes TP einzuschalten ist aber definitiv keine schlaue Idee!
Allerdings gibt es Vermutungen, dass das berüchtigte Flexingproblem durch große Temperaturschwankungen wenn nicht verursacht, dann doch verschlimmert wird. Und dieser Thread neulich zeigt, dass immer mal wieder was passieren kann; okay, Rams sind bei der Lebensdauer unserer Boliden ja schon fast Verschleißteile...
Inwieweit die verschiedenen Displays (das L in LCD steht ja für Liquid!) bei Extremtemperaturen leiden würde mich allerdings auch mal rein theoretisch interessieren; die Toleranzschwellen der Hersteller sind sicher so bemessen, dass der Hersteller immer auf der sicheren Seite ist.



Edit: Tibfehler ferbesert.
 
Also hab mal bisschen geschaut, keine Ahnung was das für ein Flüssigkristall ist, aber wenn es den Flüssigkristallen zu kalt wird dann wirds zu einem echten Kristall oder so. 8|
 
bei -25°C funktionierte mein T60 noch wunderbar. der kühler springt dann auch nicht mehr all zu oft an ;-)
 
Hab vor zwei Tagen ein Thinkpad bekommen. Dem Display hat wohl die Temperatur im Lieferwagen nicht gefallen. Hat ganze Zwei Tage gedauert, bis das Display wieder fehlerfrei war. Waren am Anfang richtige Streifen drin und wurde dann immer weniger, sah zum schluss so aus als ob mehrere Pixel defekt wären. Aber gut ding will weile haben.
 
[quote='chris77',index.php?page=Thread&postID=744818#post744818]bei -25°C funktionierte mein T60 noch wunderbar. der kühler springt dann auch nicht mehr all zu oft an ;-)[/quote]Musst es halt mit Starterkabeln an ein laufendes Thinkpad anklemmen, villeicht springts dann an. :)
 
Oder an die Autobatterie. xD

Ansonsten gibts ja auch Leute die ihre CPU mit Flüssigstickstoff kühlen, da dürften so -25° ja geradezu jämmerlich sein. :)
 
[quote='schoerg',index.php?page=Thread&postID=745112#post745112]Ansonsten gibts ja auch Leute die ihre CPU mit Flüssigstickstoff kühlen, da dürften so -25° ja geradezu jämmerlich sein. :)[/quote]Nicht unbedingt. Eine CPU die auf 5,8 Ghz übertaktet wurde schmeißt auch dementsprechend Abwärme. ;)
 
[quote='schoerg',index.php?page=Thread&postID=745112#post745112]Oder an die Autobatterie. xD

Ansonsten gibts ja auch Leute die ihre CPU mit Flüssigstickstoff kühlen, da dürften so -25° ja geradezu jämmerlich sein. :)[/quote]Naja, du müsstest mal sehen was für Vorkehrungen getroffen werden müssen, um mit dem Kondenzwasser fertig zu werden, wobei man sagen muss, dass das Problem da ehr um den Sockel besteht, da auf der CPU bei den Extremprojekten gerade mal noch ein paar Grad Minus herrschen, da die Abwärme einfach "pervers" ist. Hinzu kommt aber auch noch, dass dort nur der Sockel + Umgebung dem ausgesetzt sind, ein TP besteht ja aus ein paar mehr Komponenten als aus dem Mainboard.

Gruss Schattenk
 
Also bei mir haben sich innerhalb von 10 Jahren drei ältere Laptops (nicht IBM!) nach Transport bei Frost verabschiedet (Motherboard) trotz guter Verpackung und längerem Aufwärmen. Ich schließe daraus, daß gerade bei etwas älteren und evtl. billiger produzierten Geräten sich Materialermüdungen, kalte Lötstellen etc. bei Kälte schneller zum Defekt auswachsen. Seitdem verpacke ich meine Geräte noch besser für Transport bei Frost bzw. verzichte, wenn irgend möglich. Aber ich will meine Erfahrung nicht verallgemeinern, kann ja auch Zufall sein. Gruß taurellus
 
Aus N-TV....:

Nicht nur Menschen haben mit dem winterlichen Wetter Probleme. Schnee und Eis können auch für iPhone & Co gefährlich werden. "Wer jetzt mit dem Handy unterwegs ist, muss gut aufpassen, sonst droht dem Gerät der Kältetod", so Christian Riedel, vom Computermagazin Chip. "Besonders die angesagten Touchscreen-Handys sind betroffen."

 

Displays mögen eisige Minusgrade nämlich gar nicht und reagieren auch auf starke Temperaturwechsel bisweilen empfindlich. Das kann bis hin zum Reißen gehen. Wer sein Handy nach der Abfahrt in der gut geheizten Skihütte auspackt, könnte so eine üble Überraschung erleben. Auf die Piste nimmt man teure Smartphones aber ohnehin besser nicht mit. Der Körper quittiert Stürze vielleicht nur mit blauen Flecken, das Handy schnell auch mit einem Bruch. Riedel rät Wintersportlern zu einem Outdoor-Handy: "Diese Geräte sind so robust, dass ihnen Eis und Schnee nichts anhaben können und sie selbst harte Stürze locker überstehen." Dazu muss man nicht tief in die Tasche greifen – gute Outdoor-Handys gibt es bereits ab 40 Euro.

 

Krasse Temperaturunterschiede können auch zu einem anderen Problem führen: Bildet sich im abgekühlten Handy Kondenswasser, sind Elektronikschäden nicht ausgeschlossen. Die drohen auch, wenn man das Telefon zu lange in feuchter Witterung benutzt. Bei Schneesturm telefoniert es sich ja ohnehin nicht so angenehm.

Auch neue Akkus machen schlapp

Echte Witterungsschäden am Telefon dürften eher die Ausnahme sein, ein Problem kennen aber fast alle Handy-Besitzer: Der Akku schwächelt - selbst dann, wenn das Gerät laut Hersteller eigentlich frosttauglich sein sollte. Diese Garantie bezieht sich jedoch nur auf die generelle Funktionsfähigkeit, nicht aber auf die Laufzeit des Akkus. Hat sich der Akku in den Winterschlaf verabschiedet, hilft oft schon ein wenig Wärme, um ihn – zumindest kurzfristig – wieder aufzuwecken. Vor dem Aufladen sollte das Handy auf jeden Fall auf Zimmertemperatur gebracht werden, dann nimmt der Akku mehr Strom auf.

 

Was kann man sonst noch tun? "Am wichtigsten ist es, das Handy warm und trocken zu halten: Transportieren Sie es in einer Innentasche am Körper", empfiehlt Riedel. Bewährt haben sich auch Schutzhüllen aus wärmenden, teils auch wasserdichten Materialien. Die Chip-Redakteure raten außerdem dazu, das Handy im Freien möglichst nicht aus der Tasche zu nehmen, sondern mit einem Headset zu telefonieren.
 
Wenn ich mit nem kalten Gerät in die warme Stube gehe, ist das natürlich schlecht für den Laptop.
Wenn ich aber mit nem warmen Gerät in die Kälte nach Draußen gehe, ist das dann auch so schädlich für mein ThinkPad? Die Kälte an sich dürfte ja nix machen. Der Werkstattlaptop, ein alter P3 Toshiba Tecra läuft auch bei Minustemperaturen in der Garage, aber hat der ja auch keinen "Kälteschock".

Gruß,
Flubb0r
 
Starke Schwankungen mag kein Gerät. Bei flotter Abkühlung kann es aber zusätzlich zu den Temperaturspannungen noch zu Kondensbildung kommen. Die Hersteller selbst sicher sich ganz gut durch Angaben über solche Temperaturanstiege ab (Wie viel Grad die Minute oder Stunde Unterschied). Größtest Problem wird aber wohl auch die stark unterschiedliche Erwärmung / Abkühlung der Teile sein die zu nich ganz vorhersehbaren Spannungen führen.

Uns bleibt oft nur das Probieren, da wir in dem Thread eh schon lange die spezifizierten Umgebungstemps verlassen haben.

Dat T61 von Vaddern gibt, wenn ihm zu kalt is immer nen Error-Beep für Mainboard-Error raus. Weichei-T61...

MfG Eric
 
Könnte mir vorstellen dass sich Teile voneinander lösen wenn die Temperaturdifferenz zu schnell ausgeglichen wird.
Verschiedene Materialien zeigen unterschiedliches Temperaturabhängiges Verhalten. Heatspreder <-> CPU, Wärmeleitkleber irgendwo zwischen zu kühlenden Bauteilen, Kontakte etc..
btw was sagt denn so ein Li-Ion-Akku zur Kälte?

Mein Ipod lag die letzten Tage draussen im Auto über Nacht - funktioniert einwandfrei, nur das Display reagiert etwas sehr träge.
 
Frost

Hallo Leute, hab mal ne dumme Frage. Draussen ist´s ja nun ziemlich kalt.

Passiert meinem Sl500 irgendwas Schlimmes, wenn ich es nachts mal im

Auto vergesse? Hab im Fernsehen mitbekommen, dass man Handys nicht

der Kälte aussetzen soll, weil sonst das Display einfrieren könnte. ?(



Weiss da jemand was genaueres? Würde ja auch ne Rolle spielen, wenn

man das Gerät zur Reparatur schickt.......
 
Gesund isses nicht, solang du es aber langsam auftaust auch nicht kritisch.
Viel schlimmer wär's es vom Warmen direkt in's Kalte zu bringen, da dadurch die Feuchtigkeit im inneren kondensiert.

Vermeide es aber vielleicht einfach einzuschalten, wenn es noch tiefgefroren ist. Große Temperaturschwankungen verursachen durchaus hohe Spannungen in Bauteilen, die dann hops gehen können.

MfG Eric
 
[quote='Eric',index.php?page=Thread&postID=761628#post761628]Viel schlimmer wär's es vom Warmen direkt in's Kalte zu bringen, da dadurch die Feuchtigkeit im inneren kondensiert.
[/quote]
Passiert umgekehrt auch, wenn die feuchtwarme Luft an den kalten Bausteinen kondensiert.

Übrigens: Auto <> Tresor (ein denkbar schlechter Platz, Wertgegenstände aufzubewahren ) ;)
 
Passiert umgekehrt auch, wenn die feuchtwarme Luft an den kalten
Bausteinen kondensiert.
Auch wieder wahr...

Also gib deinem TP besser immer noch was Zeit zum akklimatisieren.

MfG Eric
 
Naja das Display wird schon nicht einfrieren, es sei denn du bist bei Temperaturen deutlich unter -20°C. Man müsste mal genau nachgucken wann die Kristalle im Display nachgeben.
Evtl hilft es ja das Gerät im Standby zu lassen, verbraucht ein bisschen Strom, produziert aber auch ein bisschen Wärme. ^^
 
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