Derriell
Active member
- Registriert
- 21 Nov. 2012
- Beiträge
- 851
Guten Tag
Ich habe kürzlich ein gebrauchtes ThinkPad X13 Yoga Gen 4 Intel i7 16GB RAm 512GB SSD WWAN mit Stift und Ladegerät für 470CHF verkauft. In der Beschreibung habe ich den Zustand als "sehr gut" beschrieben. Das Gerät hat noch ein paar Monate Garantie. Der Zustand ist auch sehr gut, kaum Gebrauchsspuren für ein 2.5 Jahre altes Gerät, an wenig Ecken sieht man lediglich etwas Abrieb. Tastatur, Bildschirm, Scharnieren etc. alles top.
Der Käufer hat es bei mir abgeholt und kurz getestet. Nun ist ihm zuhause aufgefallen, dass das Touchpad und das Palmrest etwas klappern, wenn man es mit den Fingern antippt. Er hat mir ein Video gesendet und man hört es. Mir ist das vorher nicht aufgefallen. Im Vergleich zu den ThinkPads, die ich da habe, P14s Gen 5, T14 Gen 3, T14 Gen 1 AMD, T490 und T450s, ist es so, dass manche da auch klappern, also eigentlich nichts Wildes. Gerade die P14s klappern (würde sagen etwa gleich wie beim X13 Yoga) und die sind neuwertig. Vielleicht klappert es etwas mehr als es soll beim X13 Yoga. Mich stört das auf jeden Fall nicht. Der Käufer hat zwei X1, bei denen es angeblich nicht klappert.
Er hat nun angeblich den Support von Lenovo kontaktiert und die meinten, das Touchpad sei defekt (ansonsten funktioniert es tip top).
Ich habe privat in den letzten Jahren schon über 1-200 ThinkPads in meinen Händen gehabt und eigentlich nie Probleme mit Käufern gehabt und will auch einen fairen Verkauf machen. Neue X13 Gen5 oder Gen 6 gibt es aktuell ab 1200-1400CHF. Der Preis war mMn. definitiv fair. Ich frage mich gerade, ob das jetzt wirklich ein Mangel ist, und wenn ja, Lenovo würde es ihm ja ersetzen. Natürlich ist mir bewusst, dass er dafür zeitlich einen Aufwand hat. Zudem funktioniert ja alles beim Gerät. Auf der anderen Seite, wenn er ein 100% in Ordnung Gerät will, dann soll er neu kaufen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in letzter Zeit manche Leute im Privatverkauf die Garantie/Sicherheit und Neuwertigkeit von Neugeräten haben wollen, aber den Gebrauchtpreis zahlen wollen. Ich finde das passt nicht ganz zusammen. Der Gebrauchtmarkt war als Verkäufer defintiv schon besser hier in der Schweiz.
Der Käufer will nun einen Preisnachlass wenn er es behält und bei Lenovo reparieren lässt.
Ich wäre froh, wenn ihr eure Meinung dazu sagt. Ist er zu pingelig oder habe ich mein Versprechen nicht ganz gehalten?
Danke
Ich habe kürzlich ein gebrauchtes ThinkPad X13 Yoga Gen 4 Intel i7 16GB RAm 512GB SSD WWAN mit Stift und Ladegerät für 470CHF verkauft. In der Beschreibung habe ich den Zustand als "sehr gut" beschrieben. Das Gerät hat noch ein paar Monate Garantie. Der Zustand ist auch sehr gut, kaum Gebrauchsspuren für ein 2.5 Jahre altes Gerät, an wenig Ecken sieht man lediglich etwas Abrieb. Tastatur, Bildschirm, Scharnieren etc. alles top.
Der Käufer hat es bei mir abgeholt und kurz getestet. Nun ist ihm zuhause aufgefallen, dass das Touchpad und das Palmrest etwas klappern, wenn man es mit den Fingern antippt. Er hat mir ein Video gesendet und man hört es. Mir ist das vorher nicht aufgefallen. Im Vergleich zu den ThinkPads, die ich da habe, P14s Gen 5, T14 Gen 3, T14 Gen 1 AMD, T490 und T450s, ist es so, dass manche da auch klappern, also eigentlich nichts Wildes. Gerade die P14s klappern (würde sagen etwa gleich wie beim X13 Yoga) und die sind neuwertig. Vielleicht klappert es etwas mehr als es soll beim X13 Yoga. Mich stört das auf jeden Fall nicht. Der Käufer hat zwei X1, bei denen es angeblich nicht klappert.
Er hat nun angeblich den Support von Lenovo kontaktiert und die meinten, das Touchpad sei defekt (ansonsten funktioniert es tip top).
Ich habe privat in den letzten Jahren schon über 1-200 ThinkPads in meinen Händen gehabt und eigentlich nie Probleme mit Käufern gehabt und will auch einen fairen Verkauf machen. Neue X13 Gen5 oder Gen 6 gibt es aktuell ab 1200-1400CHF. Der Preis war mMn. definitiv fair. Ich frage mich gerade, ob das jetzt wirklich ein Mangel ist, und wenn ja, Lenovo würde es ihm ja ersetzen. Natürlich ist mir bewusst, dass er dafür zeitlich einen Aufwand hat. Zudem funktioniert ja alles beim Gerät. Auf der anderen Seite, wenn er ein 100% in Ordnung Gerät will, dann soll er neu kaufen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in letzter Zeit manche Leute im Privatverkauf die Garantie/Sicherheit und Neuwertigkeit von Neugeräten haben wollen, aber den Gebrauchtpreis zahlen wollen. Ich finde das passt nicht ganz zusammen. Der Gebrauchtmarkt war als Verkäufer defintiv schon besser hier in der Schweiz.
Der Käufer will nun einen Preisnachlass wenn er es behält und bei Lenovo reparieren lässt.
Ich wäre froh, wenn ihr eure Meinung dazu sagt. Ist er zu pingelig oder habe ich mein Versprechen nicht ganz gehalten?
Danke





