Käufer will Preisnachlass bei ThinkPad X13 Yoga Gen 4

Reminder: nicht alles gelesen...

Das man immer alles vor dem Kauf genau prüfen kann ist eher ne theoretische Sache in der Praxis gestaltet sich das schwierig bzw. im Zweifel unangenehm. Als ich vor Jahren gelegentlich mal ein Gerät verkauft habe gab es Leute die es quasi ungesehen gekauft haben und in 1-2 Ausnahmefälle die fast 60 Minuten alles durchtesten wollten. Zuletzt hatte ich zb bei einem ThinkPad kauf via ebay im Anschluss den Akku reklamiert, da in der großen Beschreibung der Akku nicht als defekt definiert wurde, in der zusammengeklappten "Kurzbeschreibung" allerdings schon. Die Info hatte ich aber nicht gesehen/gelesen. Am Ende habe ich eine Teilrückerstattung verlangt und auch bekommen. Hier könnte man sich theoretisch auch irgendwie drüber streiten und sich beide im Recht fühlen.
 
Ich werde ihm anbieten, dass er das Gerät zurückgeben kann
Ich würde das an deiner Stelle nicht tun. Wenn er das Gerät jetzt so lange schon bei sich hatte, wer weiss was sich unter der Haube verändert hat. Hochwertige Komponenten können gegen Minderwertige ausgetauscht sein. Malware, Rootkits, Bootkits, Keylogger, das ist einfach zu viel Risiko! Solche Scammer gibt es und operieren tatsächlich überall, auch in Premium Ländern wie der Schweiz, um nicht zu sagen, womöglich gerade da. Dann eher 30 Franken anbieten, wenn du wirlich korrekt sein musst
 
Ich würde ihm freundlich sagen, dass er mich an die Füße fassen kann und sich doch einen Anwalt nehmen soll. Das ist einfach nur super dreistes nachverhandeln um den Preis zu drücken.

Wenn er einen Kratzer übersehen hat, gibst du ihm noch weitere 50 Franken?

Zumal der Mangel, wenn es überhaupt einer ist, sowieso durch die Garantie abgedeckt ist - der kann sich gehackt legen und wird dafür sowieso keinen Anwalt beauftragen und selbst wenn, da kannst du auch am Ende müde drüber lächeln.
 
Hi,
Mr. Natural hat oben an sich schon alles gesagt: Vor Ort besehen und wie besehen gekauft. Dazu kommt, dass er keinerlei finanziellen Aufwand hat mit der Reparatur auf Garantie/Gewährleistung. Die einzige Frage, die Dich interessieren muss: "Bin ich sauber? Nix Verstecktes?" Und wenn Du die für Dich beantworten kannst, dann ist ganz klar: Da will jemand ein günstiges Plunderteilchen abstauben, sich noch einen Rabatt holen und das Ganze dann über die Garantie noch versilbern.
Ich denke, Du weißt, was Du zu tun hast. ;)
 
Um das Thema abzuschliessen: Der Herr hat mir das Gerät zurückgesendet und ich habe folgende Ursache fürs Klackern ausgemacht:

Wenn das Display mehr als 90° geöffnet wird, dreht sich das 2-achsige Scharnier auf der rechten Seite etwas anders als das Linke. Dies hat zur Folge, dass der rechte vordere Teil vom Laptop ganz leicht über die Unterlage angehoben wird. Wenn man nun mit dem Finger auf das Palmrest schlägt, klappert es, weil das Gerät auf den Tisch schlägt und nicht weil etwas im Gerät klappert. Wenn man das Display bewusst gleichmässig öffnet oder weniger als 90° öffnet, klappert es nicht.
Bei den dünnen und leichten Geräten, wie sie heute gebaut sind, ist das kaum verhinderbar, dass sie etwas biegbar und flexibel gebaut sind, gerade bei einem Touch-Gerät, dass die Fingerkräfte auf dem Display aushalten muss. Da müssen Kompromisse gemacht werden.

Was ich noch bemerkt habe ist, dass das Touchpad rechts und links sich nicht ganz gleich anfühlt beim Drücken und es nicht ganz mittig eingebaut ist (siehe Bild).

Und noch ein Bild von der etwas abgenutzten Ecke
 

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