Ist diese Kleinanzeigen-Situation eine bekannte Betrugsmasche oder unbedenklich?

oezix

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Hallo zusammen,

ich habe über Kleinanzeigen ein Lenovo ThinkPad verkauft und würde gerne eure Einschätzung hören, ob euch eine ähnliche Masche bekannt ist.

Der Käufer hat zunächst einige fachliche Fragen zum Gerät gestellt, anschließend den Preis akzeptiert und eine SEPA-Überweisung angeboten.

Im Chat schrieb er, dass er aktuell in Belgien wohnt, ursprünglich aus der Schweiz kommt. Als Lieferadresse bot er entweder Belgien oder Deutschland an. Ich habe mich schließlich bereit erklärt, auch nach Belgien zu versenden.

Da ich ursprünglich von einer Abholung ausgegangen war, habe ich vor dem Verkauf noch zusätzliche Tests durchgeführt (SSD, RAM, Pixeltest, Akkuzustand usw.) und ihm alle Ergebnisse mit Screenshots und Fotos geschickt.

Der Käufer hat daraufhin per SEPA-Überweisung bezahlt. Das Geld ist bereits auf meinem Konto eingegangen.

Was mich allerdings etwas stutzig macht:

Der Name des Kontoinhabers auf der Überweisung stimmt weder mit dem Namen des Käufers bei Kleinanzeigen noch mit dem Namen der Person in der Lieferadresse überein.

Nun frage ich mich:

* Ist es eine bekannte Betrugsmasche, dass von einem anderen Namen überwiesen wird?
* Kann eine bereits gutgeschriebene SEPA-Überweisung später noch vom Käufer bzw. vom Kontoinhaber zurückgeholt werden?
* Würdet ihr in dieser Situation den Laptop versichert mit Sendungsverfolgung verschicken?

Vielen Dank für eure Einschätzungen und Erfahrungen!
 
Dem Käufer mitteilen das Lieferadresse und Kontoinhaber identisch sein müssen. Gleichzeitig die Rückabwicklung des Kaufes anbieten falls die Sache mit der Adresse nicht geklärt werden kann. Den ganzen Kommunikationsverlauf auf jeden Fall gut dokumentieren und notfalls sich nicht scheuen auch mal die Polizei drüber schauen zu lassen. Wenn du nicht verschickst ist ganz blöd und wenn du verschickst kann das genauso blöd enden.
 
Dass die Lieferadresse und der Name nicht übereinstimmen, ist doch nicht ungewöhnlich. Warum sollten da alle Alarmglocken klingeln?
Wie oft kommt es zu einem ähnlichen Fall mit Kreditkarten Oder Online-Bestellungen?
 
Ich habe den Käufer auf den Namensunterschied zwischen dem Kontoinhaber, dem Kleinanzeigen-Profil und der Lieferadresse angesprochen und um eine Erklärung gebeten. Aktuell warte ich noch auf seine Antwort. Bis dahin werde ich den Laptop vorsichtshalber nicht versenden.
 
Es wäre hilfreich gewesen wenn Du uns sagt wie hoch der Betrag ist.
Bei kleinen Beträgn lohnt so ein Betrug nicht.

Wenn es aber ein Betrug ist und Du das Geld zurück überweisen sollst, kannst Du schon in die Falle tappen.
Wenn die Angelegenheit nicht 100% unbedenklich ist, wende dich an die Polizei.
Wenn Du Geld von einem Drittkonto irgendwo hin überweist bist Du mit der Geldwäsche verstrickt.
Genauso wenn ein viel zu hoher Betrag überwiesen wird und Du es zurück überweisen sollst.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das ist ausgeschlossen!
Der Rest sollte dir egal sein.
Leider nicht, wenn es von einem Drittkonto ohne wissen des Kontoinhabers abgebucht wurde, musst Du es zurück zahlen.
 
Wenn die Namen nicht übereinstimmen, würde ich definitiv nicht versenden, das stinkt sehr nach Dreiecksbetrug. Und das erhaltene Geld nach einigen Tagen auf genau das Konto zurücküberweisen, wo es hergekommen ist, inkl. passendem Verwendungszweck wie z.B. "Rückabwicklung Transaktion vom xx.07.2026, Kleinanzeigen.de 123456789". Keinesfalls auf ein anderes Konto überweisen! Zusätzlich dies dem vermeintlichen Käufer natürlich mitteilen.

PS: Und logischerweise vorher auf dem eigenen Kontoauszug bzw. im eigenen Onlinebanking nachsehen, ob der Betrag wirklich gutgeschrieben wurde. Nicht auf irgendwelche dubiosen SMS oder E-Mails vertrauen, dass eine Zahlung eingegangen ist!
 
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