Intel Grafikkarten Linuxtauglich?

DosX

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Bei T60 wird eine GMA950 und bei T61 eine GMA X3100 verbaut.

Wie linuxtauglich sind diese Grafikkarten oder sollte man gleich die Finger von lassen?

Zur GMA950 habe ich einige Dinge im Netz gefunden die von nicht vorhandener 3D Tauglichkeit schreiben. Auch Vmware unterstützt die 3D Features nicht. Was mich dazu noch interessiert ist ob es wenn diese Karten überhaupt sinnvoll sind auch für den Framebuffer einen Treiber gibt.

Was wäre ansonsten die Alternative - Nvidia oder ATI bei den oben genannten Modellen?
 
Intel Grafik (4500MHD) funktioniert ohne Probleme unter Linux (sagt zumindest meine Erfahrung mit OpenSuse)
ATI und NVIDIA sind da teilweise etwas problematischer...

Zu den älteren kann ich leider nicht so viel sagen...
 
Auch die älteren Intel Grafikchips funktionieren einwandfrei mit Linux.
 
Bei T60 wird eine GMA950 und bei T61 eine GMA X3100 verbaut.

Wie linuxtauglich sind diese Grafikkarten oder sollte man gleich die Finger von lassen?
Die werden sogar ganz hervorragend unter Linux unterstützt. Siehe www.thinkwiki.org/wiki/Intel_Graphics_Media_Accelerator_X3100, www.thinkwiki.org/wiki/Intel_Graphics_Media_Accelerator_950 und www.intellinuxgraphics.org zwecks genauerer Information.

Zur GMA950 habe ich einige Dinge im Netz gefunden die von nicht vorhandener 3D Tauglichkeit schreiben. Auch Vmware unterstützt die 3D Features nicht. Was mich dazu noch interessiert ist ob es wenn diese Karten überhaupt sinnvoll sind auch für den Framebuffer einen Treiber gibt.
Ja, es gibt einen Framebuffer-Treiber dafür. Die GMA950 des T60 ist wohl nicht sonderlich berauschend, aber die GMA965/X3100 des T61 lässt im normalen Alltagsbetrieb (keine Spiele, CAD, oder hochauflösende Videos) meiner Erfahrung gemäss wirklich nichts vermissen.

Was wäre ansonsten die Alternative - Nvidia oder ATI bei den oben genannten Modellen?
nVIDIA in vor dem August 2008 produzierten T61(p) ist bedingt durch einen gravierenden Produktionsfehler und einer damit verbundenen sehr stark erhöhten Ausfallrate besser zu vermeiden. Zu den ATI-GPU's kann ich mangels brauchbarer Eigenerfahrung leider nix sagen. Bin eher einer dieser Anwender, welche "leistungsfähige Grafik" vor allem mit "hoher Hitzeentwicklung" und "Lüfterlärm" assoziieren, und sich deswegen von solchem Zeugs lieber fern halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@all Geht unter Linux ist mir nicht genau genug. Gerade 3D oder eben Videotauglichkeit sollte schon machbar sein, immerhin ist diese Generation ja noch nicht so alt.

rumbero schrieb:
Ja, es gibt einen Framebuffer-Treiber dafür. Die GMA950 des T60 ist wohl nicht sonderlich berauschend, aber die GMA965/X3100 des T61 lässt im normalen Alltagsbetrieb (keine Spiele, CAD, oder hochauflösende Videos) wirklich nichts vermissen.

Also scheidet damit das T60 zumindestens in der Intel Version schon mal aus.

Eine Grafikkarte die keine hochauflösenden Videos kann ist aber nun nicht gerade als tauglich einzustufen. Das sollte sie auf alle Fälle bei mir können. Spiele interessieren mich persönlich nicht, aber wenn du schreibst keine Spiele und CAD dann kann ich also davon ausgehen das die 3D Tauglichkeit so ist wie ich es bis jetzt im Netz gelesen habe, nämlich suboptimal für Linux.

Bleibt somit höchstens eine ATI Variante übrig wenn ich das so lese. Gerne weiteren Input wenn es da Korrekturen geben sollte.
 
Eine 3D-Unterstützung unter Linux gibt es nur, wenn die Hardware es auch unterstützt (bezogen auf die o.g. Karten).
 
Die Intel-Karte ist einfach nicht besonders leistungsfähig. Ich habe aber nicht das Gefühl, daß sie unter Linux schlechter funktioniert als Windows (bei meinem T61)
 
Intel Grafik (4500MHD) funktioniert ohne Probleme unter Linux (sagt zumindest meine Erfahrung mit OpenSuse)
ATI und NVIDIA sind da teilweise etwas problematischer...

Zu den älteren kann ich leider nicht so viel sagen...

Die ATI X1300 des T60 funktioniert unter Linux ordentlich. (Debian 6.0, Ubuntu 9.04-11.04, Fedora, Opensuse, Linux Mint selber hier getestet) Problematisch war die ATI des T60p, die hab ich ohne gefrickel nur mit Opensuse stabil zum Laufen bekommen.
Die Intel GMA 950? des X61 läuft unter Linux auch ordentlich.

HTH

ingo
 
Wenn mir langweilig ist installier ich nachher mal Opensuse 11.4 auf meinem X60...
Das hatt nämlich auch den GMA950...
 
Mir geht es nicht darum das nur einfach ein X-Server zum laufen zu bringen ist, sondern 3D-Beschleunigung und Videotauglichkeit.

Ich zitiere mal Wikipedia zu diesem Thema: "Die Intel-GMA-Grafikeinheiten waren bisher oftmals langsamer als vergleichbare Produkte von AMD und Nvidia. Ebenfalls verfügt die GMA-Serie bis einschließlich dem X3500 im Gegensatz zu vergleichbaren Konkurrenzprodukten nicht über eine funktionierende Beschleunigung für Blu-Ray-Filme,wodurch die CPU die Dekodierung selbst erledigen muss, was bei schwächeren CPUs zu ruckelnder Wiedergabe führen kann. Außerdem steht die Video-Beschleunigung unter Linux derzeit nicht vollständig zur Verfügung."

Es kann natürlich sein, das dieser Artikel veraltet ist, weil es mittlerweile bessere Treiber geben sollte. Sollte das nicht der Fall sein, dann sind diese Karten unter Linux nur bedingt tauglich und Thinkpads mit diesen Karten fallen zumindestens für mich dann aus.
 
Wie kommt ihr eigentlich auf die Idee, dass GMA950 schlecht unterstützt wird bzw. kein 3D kann? :facepalm: Auf meinem Z61m (T5500, 2GB, GMA950) läuft aktuell Ubuntu 10.04 und ich kann mich über keinerlei Probleme beklagen. 720p-Videos gehen ohne Probleme, auf
Code:
glxinfo | grep direct
bekomme ich als Antwort
Code:
direct rendering: Yes

Und auch in VirtualBox lässt sich die 3D-Beschleunigung aktivieren. Bei XP als Gast muss man, bevor man die Guest Additions installiert, in Safe Mode booten, da man sonst die Direct3D-Unterstützung für die virtuelle Graka nicht aktivieren kann. Darauf wird man aber auch von Installer hingewiesen.
 
einfache videountersützung gibt es auch bei älteren chips, doch hd-beschleunigung (h.264, vc1 etc) bietet erst die 4500mhd der 45er chipsätze. die treiberverfügbarkeit unterscheidet sich je nach distri. bei ubuntu musste man auf ein ppa zurückgrerifen für erweiterte codec-unterstützung.
 
Myon schrieb:
Wie kommt ihr eigentlich auf die Idee, dass GMA950 schlecht unterstützt wird bzw. kein 3D kann?

Mehr als im Internet recherchieren kann ich nicht und wie gesagt ich habe den Eintrag von Wikipedia dazu auch im vorletzten Posting von mir zitiert. Auch das Ubuntuusers Forum soweit ich das in Erinnerung habe gab es da so einige Kritik zu.

Auf meinem Z61m (T5500, 2GB, GMA950) läuft aktuell Ubuntu 10.04 und ich kann mich über keinerlei Probleme beklagen. 720p-Videos gehen ohne Probleme, auf
Code:
glxinfo | grep direct
bekomme ich als Antwort
Code:
direct rendering: Yes

Und auch in VirtualBox lässt sich die 3D-Beschleunigung aktivieren. Bei XP als Gast muss man, bevor man die Guest Additions installiert, in Safe Mode booten, da man sonst die Direct3D-Unterstützung für die virtuelle Graka nicht aktivieren kann. Darauf wird man aber auch von Installer hingewiesen.

Das sind Antworten die mir schon besser gefallen, als nur es geht. Danke.
 
yatpu schrieb:
einfache videountersützung gibt es auch bei älteren chips, doch hd-beschleunigung (h.264, vc1 etc) bietet erst die 4500mhd der 45er chipsätze. die treiberverfügbarkeit unterscheidet sich je nach distri. bei ubuntu musste man auf ein ppa zurückgrerifen für erweiterte codec-unterstützung.

OK, danke yaptu. Das hört sich wieder nach den bisherigen Erfahrungen an. Tja dann werde ich mich wohl von T60/T61 für einen Erwerb verabschieden können.
 
Dann kannst du dich von allem verabschieden. die ATI der t60 serie werden schon seit 2 jahren nicht mehr vom catalyst unterstuetzt wenn man eben keine veralteten kernel/x server nutzt. und der open source bietet keine videobeschleunigung via uvd. nvidia kann erst ab der 140m und auch da nur beschraenkt. h264 kann sie zwar aber auch nur in bestimmten aufloesungen und der proprietaere binaere treiber kommt dafuer mit vielem anderen nicht klar weil nvidia keinen bock hat sich an standards zu halten. fuer 720 und 1080p ist der prozessor genug. bei 720p bleibt mein t61 sogar ohne vdpau leiser als mit da vdpau mehr zieht als die cpu unter volllast, lustig aber wahr. 1080p hab ich noch nicht getestet keine ahnung... der 950er unterscheidet sich vom x3100 eigentlich nur darin, dass der 950 noch keine T&L hardware und die arbeit von der cpu verrichten laesst. shader unterstuetzen sie beide und auch opengl beide gleiche version. die intel open source treiber sind seit 2009 einigem aerger mittlerweile die absolut stabilsten und besten ueberhaupt und wie gesagt fuer 720p und 1080p langt die cpu ab nem c2d 5xxx locker.

mfg demonicmaniac
 
@demonicmaniac
Danke auch für deine Info. T60 fällt bei mir mittlerweile generell jetzt weg, da mir der max. RAM von 3 GB nicht gefällt da ist das T61 dann doch attraktiver. Zu den Intel Grafikkarten muss ich sagen, habe ich irgendwie generell Bauchschmerzen weil ich noch nie ein Freund von shared Memory war, sondern lieber Karten mag die ihren eigenen Speicher mitbringen.

Meine Bedenken die ich gegenüber Intel habe sind lt. Ubuntuwiki auch nicht unbegründet. http://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/Intel

"Intel Grafikchips ... werden in der Regel gut von Ubuntu bzw. Linux im allgemeinen unterstützt (Ausnahme: GMA500). Da Intel sich aktiv an der Treiberentwicklung beteiligt, werden auch neuere Grafikchips vom XServer unterstützt. Der Intel-Treiber ist frei (Open-Source). Es gibt im Gegensatz zu ATI- oder Nvidia-Grafikkarten keinen proprietären bzw. Closed-Source Treiber.Im Vergleich zu Grafikkarten anderer Hersteller ist die Intel-Chipsatzgrafik relativ leistungsschwach. Selbst eine Grafikkarte aus dem sogenannten "Einsteigersegment" hat oft eine höhere Leistung. Dies spielt aber erst dann eine Rolle, wenn aufwändige grafische Berechnungen durchgeführt werden müssen (Live Rendering, 3D-Spiele-Grafik bei höherer Auflösung etc.). Für alle Desktop-Anwendungen und auch für die unter Linux gängigen 3D-Desktops ist die Grafikleistung mehr als ausreichend."

Leider geht der Artikel nicht auf die von mir genannten Karten ein, aber das generell zu Intel Grafikchips gesagte ist ausreichend. Mir ist es egal ob es reine Opensource Treiber sind oder proprietäre. Bisher hatte ich sowohl Nvidia als auch ATI und mit den proprietären Treibern gute Erfahrungen gemacht. Ob einem somit die Intel Leistung ausreicht muss dann wohl jeder für sich entscheiden.
 
Die X3100 ist fuer alles ausser Spielen genug. Ich weiss nicht was Du für Vergleiche hast und welche Anforderungen Du stellst aber seit dem Umstieg und Stabiliserung von GEM 2010 ist Intel der beste Treiber überhaupt was Stabilität und Konformität angeht. Wenn Du nicht zockst und ein leises Notebook willst, dass auch nicht an xrandr und mangelnder Unterstützung von Xorg Standards kränkelt oder mit BFS/BFQ gerne mal nen Hardlock verursacht dann greif zu Intel. Wenn Du 3D Leistung für anspruchsvolle Spiele brauchst dann greif zur Nvidia. Und die Ati proprietären sind mit Verlaub der allerletzte Dreck, dazu ist wirklich nicht zu raten. Entweder bis R600 mit guten Open Source Treibern oder Nvidia, aber bloss kein Catalyst.

mfg demonicmaniac
 
Nun leistungsschwache Grafikchips, ich zitiere hier nur das Ubuntuusers-wiki, und Videobearbeitung stehen sich nun einmal diametral gegenüber. Ob das Notebook nun leise ist spielt ja keine Rolle wenn es seine Leistung erbringen soll. Wie gesagt wer sich für manche Features nicht interessiert, für den mag eine Intel durchaus ausreichend sein.
 
videobearbeitung hat mit der graka mal absolut gar nichts zu tun. es gibt keine videobearbeitung fuer linux die von der graka profitieren wuerde, wenn dann per cuda und da brauchts dann ein paar generationen neuer als die t61 dass du da genuegend unified shader hast die dir NUR beim transcoden unter die arme greifen, reiner schnitt ist das gar nix. wie gesagt, das einzige wozu du mehr als die intel brauchst ist anspruchsvolle 3D Spiele, Blender tut auch unter Intel und FreeCad auch. Dennoch, ich habe hier zweimal quadro nvs 140m und es geht aber brauchen tu ich sie nicht und würde wohl zumindest eines gegen intel tauschen wenn ich nochmal waehlen koennte.

mfg demonicmaniac
 
@demonicmaniac
ich danke dir ja für deine Infos, nur an dem Satz gibt es doch nichts rumzudeuteln, welchen ich schon zitierte:
"Im Vergleich zu Grafikkarten anderer Hersteller ist die Intel-Chipsatzgrafik relativ leistungsschwach. Selbst eine Grafikkarte aus dem sogenannten "Einsteigersegment" hat oft eine höhere Leistung."

Die T60/T61 werden momentan zu guten Preisen im Gebrauchtmarkt angeboten. Allerdings um damit zu experimentieren und dann ins Knie zu schiessen ist es mir nicht wert.
 
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