Die Größe des Displays gehört wirklich zu den allerwichtigsten Produktmerkmalen, wenn man sich für das für einen selbst richtige Notebook entscheiden will.
So habe ich mir immer vor einer Anschaffung Pappkartons zurechtgeschnitten und auf den Schreibtisch gestellt. Ein Nachteil bei 'breiten' Formaten an den man nicht gleich denkt, ist die insgesamt kleinere Fläche gegenüber den mehr 'quadratischen' Formaten - bei ähnlicher Diagonale.
Um (neuere) Filme anzusehen, ist sicher 16:9 sehr geeignet. Aber auch nur dafür, leider.
Mir ist inzwischen 16:10 der unter allen Gesichtspunkten beste Kompromiss:
- Bei neuen Filmen nur ein schmaler Streifen oben und unten, bei alten ebenso links und rechts. 1280x800 reicht dafür gut aus.
- Das Verwalten von Dateien geht mit zwei Explorerdarstellungen nebeneinander perfekt. 1440x900, besser 1920x1200
- Sehr gut für Fotos (3:2 ist hier das klassische Format), aber auch 4:3 wie bei vielen Digitalkameras kommt noch gut raus.
- Für Tabellen - optimal.
- Bei PDFs und Word-Dokumenten nicht mehr so schön wie das alte 4:3, man kann aber trotzdem gut damit leben.
- Konstruktionszeichnungen - optimal.
Desktop-Monitore sind inzwischen nicht mehr so teuer, da wäre es sicher auch eine Überlegung, so einen in groß zusätzlich anzuschaffen und das kleine Notebook für beide Verwendungen - daheim und unterwegs - vielleicht gebraucht und etwas günstiger zu nehmen. Und eben 16:10!
Gruß, Michael