T4xx (T400-450 ohne "T440s/T450s") ICH HABE ES GETAN (Die etwas andere Art der Tastaturrettung)

tobi_strothotte

New member
Themenstarter
Registriert
7 Dez. 2013
Beiträge
1.199
Sich schon mal beim Hallöchen sagen den Stahlhelm aufsetzt....

Hallöchen,

ja ich weis, gleich kommen die ersten, die schreien "Wie kannst du nur ..."

Ich habe meine Tastatur geflutet !!!!

Zum hintergrund:

Kaffee Blond und Süss sind nichts für eine Tastatur im Thinkpad. :facepalm:

Es geschah vor ca 2 Monaten, da flitzte mein Sohn 4,5 Jahre alt, in vollem Spieltrieb durchs wohnzimmer mit seinem Schwert (Lange Wasserspritze ausziehbar) und traf meine Kaffee Tasse, dessen Inhalt sich leicht Schwappend teilweise auf der Tastatur ergoss.
Direkt das Gerät genommen, Display nach hinten geklappt mit der Tastatur richtung Tisch gelegt, Akku und Netzteil flogen durchs Zimmer und PAPA fluchte innerlich kurz.

Mein Sohnemann warf sein Schwert weg und flitzte direkt ins zimmer weil er angst hatte vor meiner Reaktion, guggte dann auch irritiert, als ich ihn rief und nicht mal schimpfte.
Es ist nun mal ein Kind da muss PAPA mit rechnen. :huh:

Nun ja erst mal alles Trocknen lassen, Thinkpad bis auf die letzte Schraube zerlegt und aufgeatmet, nichts im Thinkpad nur die Tastatur erwischt.

Nun lebte die noch funktionierende aber Klebrige Tastatur seit dem Vorfall im Thinkpad und tat brav und im Koffein Rausch ihren Dienst.

Nun ging mir aber langsam auf den Geist das die Tasten J, Bild Zurück, Alt GR, STRG, Linke Pfeiltaste und ein paar in der Umgebung Knacksten und oder schwehr zu drücken wahren bzw nur schwehr wieder hoch kamen.

Kurzer Hand meinen Lenovo Notebook Dealer angeschrieben, ob er Tastaturen auf lager hätte für T400 oder ähnlich Kompatibel.
Die Antwort war "Sicher haben wir Tastaturen da, aber diese sind schon mit reichlich Glanz und ob jeder Buchstabe ordentlich zu lesen ist, ist nicht sicher, am besten vorbei kommen."
Gesagt getan und besichtigt.
20 Euro für eine Tastatur die Aussah als hätte einer 200 Romane und die Biographie unserer Kanzlerin drauf eingehämmert, brachten mich zum schluss, das ich das Geld lieber einspare.

Nun eine Woche später (Heute) ging mir das so sehr auf den sack, das ich handelte.

T400 runter gefahren, Netzteil und Akku nebst Schrauben raus und das Gerät um seine Tastatur beraubt.

Mit der Beute in der Hand überlegt was man tun könnte, dem Kleben ein ende zu setzen.

Da die Tastatur über kurz oder lang eh ausgetauscht werden muss, hab ich kurz und Schmerzlos Die Tastatur unter fliessend lauwarmes wasser gehalten und sie somit gespült.
Danach hab ich sie ordentlich trocken geföhnt, bei der ganzen Prozedur aber drauf geachtet das das Kabel und der Connector keine Feuchtigkeit abbekommt.

Das Ergebniss war eine Saubere und Staubfreie Tastatur die schön Trocken nicht mehr Knackste und klebte.

Die Tastatur dann direkt im Trockenen Zustand wieder eingebaut und getestet.

Alles läuft wieder einwandfrei.
Kein Kleben Knacksen usw.

Diesen Text schreibe ich mit dieser Tastatur und wie man sehen kann, sie Funktioniert einwandfrei. :thumbsup:

So das war meine Geschichte wie man es nicht macht:

1. Kaffee mag er noch so schön Blond und Süss sein, gehört nicht ins Thinkpad sondern getrunken am besten Heiss.
2. Tastaturen gehören nicht mit reinem Wasser aus der Leitung Gereinigt, sei es noch so einfach.
3. Haarfön der Frau ist für die Haare nicht für Tastaturen, man Kämmt sie ja auch nicht.
4. Man schreibt seine Leidensgeschichte und den Falschen Weg eine Tastatur zu Reinigen nicht ins Biotop der Bekloppten. :facepalm:

Aber ich konnte es euch nicht vorenthalten. :thumbsup:

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen unterhalten und sehe schon den einen oder anderen so da sitzen >>>:facepalm:<<<

Grüsse Tobi
 
Wenn du die Chance, sie nicht über kurz, sondern erst über lang austauschen zu müssen, erhöhen möchtest, spül sie lieber nochmal aus, aber diesmal mit destilliertem Wasser ;)
 
Besser hätte man es nicht machen können! Einfach abwaschen, trocknen und fertig. Das habe ich auch schon des öfteren mit elektronsichen Bauteilen gemacht.

Die früheren Nokia Handys mit wechselbarer Oberschale sind immer höllisch verstaubt innerlich. Da hab ich dann von Zeit zu Zeit alles bis auf das Display und Akku gewaschen und nach dem Trocknen wieder zusammen gesetzt. Vor dem Trocknen habe ich dann meist noch mit destilliertem Wasser gespült. Das war alles kein Problem. Vorsichtig wäre ich bei Geräten mit empfindlicher Sensorik, wie es heutige Handys mit deren Kameras und allerhand anderen Sensoren darstellen.

Bisher behandelte Teile: PC-Tasturen, Laptop-Tastaturen, Mainboards (PC und Handy), Druckköpfe, alte Versärkerplatine (Liste unvollständig);

Wenn du die Chance, sie nicht über kurz, sondern erst über lang austauschen zu müssen, erhöhen möchtest, spül sie lieber nochmal aus, aber diesmal mit destilliertem Wasser
wink2.png

Genau das würde ich auch machen. Leitungswasser zum Abwaschen verwenden und danach mit destilliertem Wasser Wasser spülen, um vorsorglich Salze loszuwerden, welche sich beim Trocknen konzentrieren würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
vor jahren ebenso mit ein tastatur eines Amilo gemacht , funzt bis heute , ohne dest wasser
 
Hatte so ein Fall mit O-Saft. Ein Kind kam ins Zimmer und zwei Sekunden später schwappte ein Glas in eine Cherry Desktoptastatur mit mechanischen Schaltern. Das Kleben war selbst nach zwei Jahren Trocknen immer noch da. Habe sie entsorgt. Andererseits habe ich eine Kollegin die es mit der Reinigung sehr ernst nimmt. Irgendwie schafft sie es alle Tastaturkappen auszuhebeln um sie zu reinigen. Einige, wenn auch nicht alle Tastaturen überlebten diese Behandlung.
 
Bei Desktop Tastaturen von Bekannten reinige ich sie auch indem ich alle Tasten entferne.

Nen Bekannter zerlegt seine Tastatur alle 6 Monate und wirft Tasten und Gehäuse in die Spülmaschine die Tasten kommen in den Besteckkorb da hat er so Gitter Deckel.
Danach ist sie wieder blitz blank, aber keine ahnung was er zum schmieren der Tasten benutzt.
 
Ja dann bin ich doch nicht der einzige
Nö:thumbsup:

Schon mehrfach mit TP-Tastatur oder normaler Desktop-Tastatur gemacht. Hat alles überlebt.
Schlimmer als vorher (mit Cola, Kaffe oder Milch) kann es ja nicht werden.

Manche Sachen traut man sich ja einfach nicht zu schreiben, da im Internet gern Schlechtgeredet wird und jeder zweite meint, den Oberlehrer raushängen lassen zu müssen:thumbup:
 
Manche Sachen traut man sich ja einfach nicht zu schreiben, da im Internet gern Schlechtgeredet wird und jeder zweite meint, den Oberlehrer raushängen lassen zu müssen:thumbup:
Klar, dass Wasser immer noch besser ist als klebrige Cola. Aber das Auftreten von Korrosion nach Kontakt mit Leitungs-/Trinkwasser, Kaffee etc., wenn man nichts reinigt, ist einfach aus chemischen Gründen ein Fakt ;) "Glück oder Pech" ist dann nur, ob es früher oder später auftritt...

Daher sind die Hinweise auf das Spülen mit destilliertem Wasser (wenigstens keine Mineralien) oder am besten Isopropanol durchaus angebracht, weil man das Auftreten von Korrosion so verhindern kann - mit Isopropanol definitiv, aber auch mit Destwasser werden die Chancen deutlich größer. Und zumindest das Spülen mit destilliertem Wasser kostet einen ja weder viel Zeit noch viel Geld :)
 
Was andere über meine Aktionen negativ denken, ist mir eigentlich egal, wichtiger ist mir, was ich zur Gemeinschaft der Schwarzen Denkbretter beitragen kann. :thumbsup:

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Klar, dass Wasser immer noch besser ist als klebrige Cola. Aber das Auftreten von Korrosion nach Kontakt mit Leitungs-/Trinkwasser, Kaffee etc., wenn man nichts reinigt, ist einfach aus chemischen Gründen ein Fakt ;) "Glück oder Pech" ist dann nur, ob es früher oder später auftritt...

Daher sind die Hinweise auf das Spülen mit destilliertem Wasser (wenigstens keine Mineralien) oder am besten Isopropanol durchaus angebracht, weil man das Auftreten von Korrosion so verhindern kann - mit Isopropanol definitiv, aber auch mit Destwasser werden die Chancen deutlich größer. Und zumindest das Spülen mit destilliertem Wasser kostet einen ja weder viel Zeit noch viel Geld :)

Da stimm ich dir aber zu.
 
Daher sind die Hinweise auf das Spülen mit destilliertem Wasser (wenigstens keine Mineralien) oder am besten Isopropanol durchaus angebracht, weil man das Auftreten von Korrosion so verhindern kann - mit Isopropanol definitiv, aber auch mit Destwasser werden die Chancen deutlich größer.

Genau, als Verfechter der reinen Lehre plädiere ich auch für Isopropanol (auch wenn es in der Apotheke einen Apothekenpreis kostet).
Sinn ist auch die Verdrängung von H2O, Isopropanol verdunstet danach recht fix bei Zimmertemperatur.
 
Wer kein destilliertes Wasser für $$ kaufen will, kann übrigens das Abwasser des nächstbesten Wäschetrockners benutzen, das ist destilliert, wenn auch nicht unter Laborbedingungen.

Ich hab's auch schon einige Male mit Leitungswasser getan (meistens eher aus Versehen), haben erstaunlich viele Geräte problemlos überlebt. Die Menge an Dreck, der durch andere Quellen in die Geräte (ganz besonders in Tastaturen) kommt, ist für meinen Geschmack wesentlicher als molekulare Rückstände von Leitungswasser.
 
Davon ausgehend, daß die Tastatur ja eh (spritz)wassergeschützt ist, kommt auch kein Wasser an Stellen, wo es Schaden anrichten könnte.
Das Teil komplett unter Wasser tauchen ist wieder was anderes.
Wobei mein Bekannter auch eine komplette Desktoptastatur in die Spülmaschine gesteckt hat. Die hat es auch überlebt, was ich nicht erwartet hätte.
 
hm ich muss aufpassen, wenn meine bessere Hälfte mitbekommt das ich eine Tastatur mit Wasser gereinigt habe, das sie nicht ihr x61s auf die selbe weise reinigt. :huh:
Hatte ihr mal erklärt das die Tastatur zum schutz vor Feuchtigkeit ein paar ablauf Löcher hat.
Die würde glatt das Notebook ordentlich Fluten. :pinch:
Sie hat ja nicht schon genug Notebooks auf dem Gewissen.:facepalm:
Gott sei Dank noch kein Thinkpad. :thumbsup:
Zumindest war es Reparabel was ich von Medion Acer und co nicht behaupten kann.
 
Genau, als Verfechter der reinen Lehre plädiere ich auch für Isopropanol (auch wenn es in der Apotheke einen Apothekenpreis kostet).
Sinn ist auch die Verdrängung von H2O, Isopropanol verdunstet danach recht fix bei Zimmertemperatur.
Wäre in diesem Fall zu wenig gewesen.
Kaffee Blond und Süss
Zucker ist klar ein Fall für Wasser, während Milchfett besser durch Isopropanol gelöst wird.

Ein Grund, der gegen Leitungswasser spricht, ist die Trinkwasserqualität vor Ort. In eingen Netzen am Vordertaunus oder Rheinhessen ist dermaßen viel Kalk im Wasser, dass alles nach den trocknen mit einem weißen Schleier überzogen ist. Den bekommt man kaum mehr weg.

tobi_strothotte hat einfach viel Glück gehabt, dass nur wenig Kaffee über die Tastatur gelaufen war und dabei neuralgische Teile im Bereich des Powerschalters und Kabelanschlusses nicht betroffen waren. Ich hatte mal eine Z61m-Tastatur gehabt, bei der nur der Bereich der Esc-Taste von Milchkaffee betroffen war. Die Taste war danach "tot" und auch nicht mehr durch dest. Wasser/Isopropanolgemisch wieder zu beleben.

Mit entscheidend für ein Überleben der Tastatur dürfte vermutlich der Festsitz der Gummi"pinöckels" unter den Tasten sein. Dringt dort Flüssigkeit ein, wird wahrscheinlich kaum noch etwas zu machen sein. Ich weiß nicht, inwieweit in diesen Bereichen die Folie Unterbrechungen aufweist, es gibt jedenfalls derartige Unterbrechungen an den Stellen, an denen Kunststoffbolzen der Tastenrahmen durch die Folienleiterbahnen hindurch zur Tastaturwannenunterseite führen, um dort verschweißt zu werden. Hier wird es mit Sicherheit schlecht um die Dichigkeit gegen Wasser, Cola, Kaffee und sonstigen Flüssigkeiten bestellt sein.
 
Ja ich denke auch das ich glück hatte, das der Kaffee nicht die ganze Tastatur geflutet hat.
Der Schwachpunkt ist sicher so wie Mornsgrans sagt, die Leiste oben um die Lautstärke Tasten und Power Schalter, da unter der Kunststoff Abdeckung viel freiliegt.
Die Gumminippel, unter den Tasten sind wahrscheinlich aufgeklebt und da hatte ich wahrscheinlich glück, das sie noch gut in Schuss wahren.
Theoretisch reicht es ja schon aus, wenn sie porös sind, damit flüssigkeiten darunter kommen.
Gut das ich immer recht wenig Milch in den Kaffee mache. :D
Ich werde auf Grund der Tatsache das eventuelle Schäden nachträglich auftreten können, die Tastatur so oder so austauschen, warte aber noch damit um mal zu sehen, wie sie sich schlägt.
Ersatz hab ich schon fürn 10er aufgetrieben, die wird dann nach der Anleitung "Tastaturrenovierung" behandelt, weil sie komplett glänzend ist, aber die Buchstaben einwandfrei sind.
Der grösse Glücksfall war wahrscheinlich, das es ein Thinkpad war. :thumbsup:
Für mich gibt es keinen Grund mehr auf andere Hersteller zu wechseln aber werde immer bei den T / X oder W Modellen bleiben.
Die Consumer Modelle sind mir irgendwie zu instabil.

Klein bisschen OFF Topic :huh:

Hatte letzens so ein Consumer Modell bei mir zur Reparatur, Display Anzeigefehler mit Fehlfarben und unkontrolliert auftretenden Streifen auf dem Bild.
Ein Computer Shop sagte zu meinem Bekannten, das das Mainboard Defekt währe, und es ausgetauscht werden muss. (Hätte er es wirklich zerlegt, hätte er den Fehler beim zusammenbau behoben ohne es zu merken).
Am ende hat sich auf dem Mainboard einfach nur der Stecker des Kabels zum Display gelockert.
Ein beherzter griff um den Stecker wieder einzuschieben und einen Streifen Klebeband fixierte den Stecker fest im sockel.
Kostenpunkt fast nichts (3 cm Klebeband) und eine Tasse Kaffee.
aber der Aufbau und die Stabilität des Gerätes wahren ein Alptraum.
Das Modell war G585, im gegensatz zum T400 (Ja ich vergleiche es mal obwohl Qualitativ nicht zu vergleichen) war das Gerät nicht im geringsten Verwindungssteif.
An einer Ecke angehoben (Tut man eigendlich nicht) fing vor der Reparatur sofort das Gerät an zu spinnen und auf dem Display traten Fehler von feinsten auf, nach der Reparatur nicht mehr. Daran siht man das die Geräte in sich schon Instabil sind.
Allein schon der Ausbau der Tastatur war ein Abenteuer, mein Bekannter ist fast vor angst gestorben als es beherzt 2 - 3 mal knackte.
Meiner Meinung nach und man möge mir verzeihen, konnte man das G585 in die Kategorie Acer Emachines mit Lenovo Logo einordnen.
Die Tastatur hätte Kaffee nicht überlebt.


So genug OFF Topic :thumbsup:

Schönen Sonntag euch allen.

Grüsse Tobi
 
Zuletzt bearbeitet:
... bisher nicht getraut, habe aber zum Glück die verklebten Keyboards nicht weggeworfen. Werde es wohl mal probieren.

ATh.
 
... bisher nicht getraut, habe aber zum Glück die verklebten Keyboards nicht weggeworfen. Werde es wohl mal probieren.

ATh.


Würd ich auch nicht wegwerfen, alleine die Tastatur Kappen oder Klapp Mechanik können für andere Tastaturen brauchbar sein.
Manchmal ist man froh, wenn eine Taste Defekt ist, Ersatz zu haben.
Oder aus einer zb US Tastatur eine Deutsche zu machen ohne Aufkleber.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben