Windows Heise-Kommentar: Microsofts Milliardengeschenk ist ein Trojanisches Pferd für Europa

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Mornsgrans

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Bei Heise gibt es wieder einen Kommentar, der zur Diskussion einlädt:

Wenn ich den Inhalt des Kommentars Revue passieren lasse, habe ich ein Dejavu-Erlebnis, denn er enthält fast alles, was ich schon vor vielen Jahren mit Skepsis betrachtet hatte. Der Kommentar fasst jetzt alles zusammen, was mir in all den Jahren "aufgestoßen" war und ich als "Schwarzmaler" belächelt wurde.

Edit 18.05.25:
Das "Trojanische Pferd hat zugeschlagen".
Edit 10.06.25:
Erstes Ministerium in Dänemark reagiert
 
Zuletzt bearbeitet:
Google-Cloud wäre auch nicht besser (wie auch Amazon). Wundern würde es mich aber auch nicht mehr, sollte Bayern zu einem anderen unverlässlichen "Partner" wechseln.



Heute bei Heise:

Demnach haben sich die Kosten für den Bund in 2 Jahren um rund 75% erhöht.
481,4 Millionen Euro: So viel hat die Bundesverwaltung 2025 für Microsoft-Lizenzen ausgegeben – nach 274,1 Millionen Euro (2023) und 347,7 Millionen Euro (2024). Diese Dynamik ist mehr als eine Haushaltsnotiz. Denn sie macht sichtbar, wie jahrelange gezielte Produktbündelung und Lock-in-Effekte durch Microsoft den Wettbewerb ausdünnen und die digitale Souveränität Europas ad absurdum führen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schluss mit "Geschenk":

Schade, dass Heise das nicht wenigstens etwas einordnet.

OneDrive for Business Plan 1 oder Sharepoint Online Plan 1 kosteten jeweils 4,30 EUR/User/Monat. Für Plan 2 finde ich gerade keine Preise mehr.
Der nächste Tarif, der beides (!) beinhaltet - plus noch eine Menge mehr - kostet 5,30 EUR/User/Monat und heißt M365 Business Basic.

Niemand muss deswegen eine Enterprise Suite für über 30 EUR/User/Monat buchen. Das wünscht sich Microsoft vielleicht, aber da hätte Heise fünf Minuten recherchieren können und die Sache wäre vom Tisch gewesen. Regt sich halt dann nur keiner mehr drüber auf.

selbst, wenn Teams und Exchange dabei sind, auch, wenn man sie nicht braucht.

Wenn Dinge dabei sind, die man nicht braucht, ist es halt eine Frage des Preises. Soll ich deutlich mehr bezahlen für Dinge, die ich nicht brauche oder bekomme ich einfach mehr Features und zahle nicht wirklich mehr? Teams ist mittlerweile eh immer extra.

Laut Heise ist dies Teil der Cloud-Strategie, in der der User gezwungen werden soll, seine Daten bei MS abzugelegen. Mal sehen, welche Daumenschrauben M$ dann anzieht. "Datenhoheit" wird immer mehr mit Füßen getreten.

Was völliger Blödsinn ist! Wer Sharepoint Online oder OneDrive for Business bisher einzeln lizenziert hatte, der wollte ja gerade Daten in der Cloud bei MS ablegen. Das ist genau der Zweck dieser Produkte! Deswegen hatten die Leute sie abgeschlossen!
 
Bis Juni, ab Juli wird das Paket um ca. 25% teurer.

Abwarten. Es gab auch gerade Anpassungen an den Umrechungen der Wechselkurse. Hier wurde der Microsoft Vertrag trotz mehr Lizenzen und mehr Features um weniger als 10% teurer.

Kann aber bald nicht mehr genutzt werden, da abgekündigt.

Das ist klar, aber es ging um die unsinnige Behauptung, dass Leute über den Wechsel dazu gedrängelt werden sollten, ihre Daten in die Microsoft Cloud zu legen. Das ist halt vollkommener Unsinn, denn schon die alten Lizenzpakete waren ja bereits genau dafür da, Cloudspeicher zu mieten. Die Leute, die diese Lizenzen haben/hatten, haben ja gerade das ausdrückliche Ziel, ihre Daten in die Microsoft Cloud zu legen.
 
Business-Kunden ja, Privatkunden nein. Business-Kunden sind ja dumm genug, ihre Daten zu verschenken...
 
Die wenigsten Privatkunden werden sich einen geschäftlichen Microsoft 365 Tenant erstellen, um dann OneDrive for Business oder Sharepoint einzeln zu lizenzieren. Es bleibt dabei, Heise hat da kompletten Unfug verzapft.
 
Heute bei Heise:

Der Webhosting-Anbieter Host Europe vollzieht eine Kehrtwende: Die Umstellung der E-Mail-Postfächer aller Kunden auf Microsoft 365 wird gestoppt. Die für Ende April angekündigte Einstellung des Classic-Hosting-Angebots wird ausgesetzt. Für viele Kunden dürfte das freilich zu spät kommen: Sie haben dem Webhoster angesichts drohender massiver Mehrkosten längst den Rücken gekehrt, wie in Foren-Posts und auf Reddit zu lesen ist.
aber auch
Und offen bleibt auch, wie der Hinweis der Vorläufigkeit des Migrationsstopps zu verstehen ist. Gegenwärtig muss davon ausgegangen werden, dass durch den Stopp nur Zeit gewonnen wurde. Zudem scheint das Unternehmen nicht vorzuhaben, zum klassischen Mailserver zurückzukehren. Eine Nachfrage von heise online blieb bislang unbeantwortet.
Mal sehen, was da noch herauskommt. Ich vermute, dass neben des "Exodus" auch die Preisanhebung von Microsoft eine Rolle spielen dürfte.

Fest steht jeden falls, dass die abgewanderten Kunden, die mehrere kostenlose Konten besaßen, kaum zurück kehren werden. Ich hege die Vermutung, dass das "stillhalten" für "Erarbeiten eines neuen Preismodells" stehen dürfte, denn Geld verdienen wollen/müssen die sicherlich weiterhin.
 
Die Politik ist mal wieder die stärkste Bremse - sie bremst sich selbst aus:

Interessant könnte das sein:
Eine finnische Simulation eines gezielten „Kill Switch“ für US-Dienste kam zu einem ernüchternden Ergebnis: Die Auswirkungen wären weitreichend.

Auf der anderen Seite hat man vor ein paar Monaten sehen können, wie die KI Programmcode für die Amazon Web Sites und Services gelöscht hatte und weltweit Störungen hervorrief, weil sehr viele Webauftritte diese Dienste im Hintergrund nutzen. Aber auch so schafft es AWS, weltweit Dienste etc. lahm zu legen.
Ähnliche Auswirkungen hatten wir ja auch bei misslungenen Updates bei Crowdstrike.
 
Nach dem Scheitern des "Limux"-Projekts mit anschließender Rolle rückwärts zu Windows nimmt München den Faden wieder auf:

Wollen wir mal hoffen, dass das Projekt etwas klüger angegangen wird.
 
Wollen wir mal hoffen, dass das Projekt etwas klüger angegangen wird.
Das Projekt ist 25 Jahre her und war damals bedingt sinnvoll.
Gescheitert ist es wohl nur am Widerstand der gut besoldeten Beamtenschaft. Wer einmal eine Behörde kennen gelernt hat kennt das noch heute: "Was ist das. Das benutze ich nicht. Ich brauche erst einmal eine Kurs."

Zusätzlich hatte München das Betriebssystem Linux eingeführt. Und hier ist die Ablehnung sowohl von Anwendern als auch von Admins, die heute auch nur noch mit der Maus klicken können, vorprogrammiert. Windows ist bereits für Privatanwender eine heilige Kuh, die verteidigt wird, egal wie schlecht Windows 11 mittlerweile ist und Windows 12 noch sein wird. Dann für das einmal in der öffentlichen Verwaltung ein, wo ohnehin ein großer Teil im "Homeoffice" chillt und wenn etwas bei der Arbeit klemmt, eben den Dachboden weiter ausbauen.
 
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