Hartbodenreiniger/Nasssauger Kärcher oder chinesische Marke

pelouse

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Hallo!
Ich bin auf der Suche nach einem Hartbodenreiniger oder Nasssauger, der das Wischen erleichtert. Mit der Auswahl bin ich irgendwie unglücklich bzw. genervt dass es keine vernünftigen Testberichte gibt. Außerdem kenn ich mich mit mechanischen Geräten weniger gut aus wie mit elektronischen wie Notebooks oder Smartphones. Wie zum Teufel sucht man sich ein vernünftiges Gerät aus? Die Specs sind mir eigentlich fast egal, die kenne ich von meinem Staubsauger auch nicht. Und genau so würde ich das gerne handhaben - einen kaufen, in den Schrank stellen und die nächsten 10+ Jahre benutzen - eben genau so wie den Staubsauger.

Als "etablierten" Hersteller gibt es eigentlich nur Kärcher. Die Geräte haben unterschiedliche technische Spezifikationen, mehr oder weniger Rollen, unterschiedliche Tanks und Akkulaufzeiten. Ok. Bei Kärcher alleine finde ich einen, den ich gut finden kann. Dann gibt es noch mir unbekanntere, vermutlich chinesische Hersteller wie Dreame (noch bekannter), Tineco, Jonr. Auch die haben schicke Geräte mit vernünftigen Spezifikationen. Vernünftige Testgeräte finde ich eigentlich nicht. In den Rezessionen, z.B. bei Amazon schreiben sie alles mögliche, von super Gerät bis völliger Schrott. Außerdem bemängeln einige, dass die Geräte knapp nach Garantieende kaputt gehen, das ist aber irgendwie herstellerunabhängig. Gut, kann auch mit falscher Bedienung zusammenhängen. Ich vermute, dass sich Kärcher und die anderen Hersteller hinsichtlich der Qualität nicht viel geben - die Produktionsumgebungen werden nicht so viel anders sein.

Nun gut, und welchen nehme ich jetzt?

Im voraus Danke für sinnvollen Input und viele Grüße.
 
Zum einen war ich so frei, Deinen Beitrag in den wsnp Bereich zu schieben, da die Hardware Ecke elektronischer Hardware vorbehalten ist und zum anderen habe ich mich auch schon mit dem Thema auseinandergesetzt und bin über Bissell gestolpert. Nachdem wir vor ein paar Jahren allerdings mit einem Dampfsauger, den wir sogar vorher ausprobiert hatten, im Alltag sauber auf die Nase gefallen sind (zu unhandlich und schwer, außerdem muss man hinterher das Gerät länger putzen als man eigentlich zum rauswaschen bräuchte, ansonsten hat man einfach nur eine schmierige Sauerei), habe ich von der Idee wieder abstand genommen und bleibe beim bisherigen Staubsaugen und Wischen.

Gerade letzteres kann man sich mit professionellen Mopsystemen doch erheblich erleichtern und schneller machen.
 
Nun gut, und welchen nehme ich jetzt?
Das Problem ist: Die Erfahrungen sind weit gefächert. Sowohl hier, als auch auf den diversen anderen Portalen.
Ich kann dazu beitragen, dass zum Beispiel der Philips AquaTrio Pro reinigungstechnisch einen sehr guten Eindruck macht, es für das Gerät aber nach ein paar Jahren keine Ersatz-Microfaserrollen mehr gibt (von denen Philips empfiehlt, dass man sie alle 6 Monate tauschen soll). Angesichts der Preise für das Wundergerät finde ich das eine relativ dürftige Leistung.
Was oft auch ganz interessant ist: Bei Kleinanzeigen nach "[Gerätemodell] defekt" suchen, da fallen dann Schwachstellen schnell auf. Soweit ich mich erinnere, gab es bei den Kärcher-Geräten ein Modell, bei dem ständig irgendein Kunststoffgelenk gebrochen ist.
 
Nach defekten Geräten suchen finde ich einen guten Ansatz, danke dafür.
Ansonsten muss man vermutlich akzeptieren, dass so ein Gerät "Spielzeug" ist und sich daran freuen so lange es funktioniert. Profis haben andere Geräte.
 
Ich weiss dass zumindest rein politische Themen unerwünscht sind, aber jede Kaufentscheidung hat auch einen politischen Aspekt,
unter dem bin ich gern bereit etwas mehr Geld für die Unterstützung "meiner" bevorzugten Sache auszugeben.


Zur praktischen Erfahrung, ich hatte nen Kärcher in der Tischlerei, für Handmaschinen und kleinere Staub/etc-aufkommen,
nativ mit 60er Rohr und Adapter auf Haushaltsstaubischläuche, regelbar, Schaltsteckdose, iirc ca 400,-€ und viel weniger ohne die 220V Dose,
der war von der Saugleistung und der Filterwirkung jedem Hausstaubi weit überlegen.
Sogar noch besser als der legendäre Heinzelmann.

btw, wenn mal was übles Flüssiges auf den Teppich(boden) kommt und färbt, SOFORT mit kleiner düse absaugen,
dann Wasser etc zugeben und erneut absaugen, das so lange wiederholen bis die Färbung verschwindet.
Ist das Zeug allerdings schon an den Rändern eingetrocknet, erst grosszügig wässern und dann den o.g. Zyklus starten.
 
Bei den China-Geräten hätte ich Bedenken bezüglich der elektrischen Sicherheit des Motors gegenüber dem Wasserkreislauf.
 
Nachdem wir vor ein paar Jahren allerdings mit einem Dampfsauger, den wir sogar vorher ausprobiert hatten, im Alltag sauber auf die Nase gefallen sind (zu unhandlich und schwer, außerdem muss man hinterher das Gerät länger putzen als man eigentlich zum rauswaschen bräuchte, ansonsten hat man einfach nur eine schmierige Sauerei), habe ich von der Idee wieder abstand genommen und bleibe beim bisherigen Staubsaugen und Wischen.

Gerade letzteres kann man sich mit professionellen Mopsystemen doch erheblich erleichtern und schneller machen.
So ging es mir "damals" mit dem Wisch-Roboter. Der Saugroboter war eigentlich eine zeitlang gar nicht so unpraktisch, aber der Wisch-Roboter hat wesentlich mehr Arbeit gemacht, als abgenommen. Zweimal ausprobiert und dann verstaubte der im Abstellschrank und ich habe wieder den Wisch-Mop genommen :D
 
Das trifft vermutlich das Thema nicht ganz genau, aber ich nutze seit mehr als fünf Jahren sehr zufrieden einen Vileda Steam Dampfreiniger.
Vorteil: kein Reinigungsmittel erforderlich, nach dem Wischen kann der Wischmob direkt in die Wäsche. Außerdem ist das Teil nicht allzu teuer.
Nachteil: Vorher Staub saugen ist Pflicht, der Dampfwischer wischt halt nur.
Edit: Ganz aktuell sehe ich bei Techstage den Test Top 10: Die besten Wischsauger mit Akku im Test.
 
Wir hatten den Vileda Jet Clean und danach den Jet Clean Pet. Ersteren habe ich quasi kaputt gemacht, indem ich versucht habe damit Laminat zu putzen das überölt war. Der JetClean Pet hat nicht lange gehalten.
Jetzt haben wir aktuell einen Tineco. Der reinigt besser als die beiden Vileda und ist auch flexibler, da er mehr als nur zwei Reinigungsstufen kann. Vorteilhaft ist, dass man den Frischwassertank entnehmen kann und er so leichter zu leeren ist. Saugen muss man vorher aber trotzdem. Die Geräte sind dazu da zu wischen und Reststaub abzusaugen. Keine Wollmäuse.
Man muss sich daran gewöhnen, dass das Gerät mit einem spricht 🙈.
 
Die Erfahrung teile ich nicht. Der Tineco reinigt sich zum Großteil selbst. Man muss anschließend den Schmutzwassertank reinigen, wenn man es darauf anlegt auch die Rolle (da kommt allerdings für gewöhnlich dann schon klares Wasser raus...) und alle paar Mal putzen zieht man einen Mikrofaserlappen durch den Schmutzwassertunnel.
 
Der Tineco reinigt sich zum Großteil selbs
das ist ja dann auf jeden Fall schon mal angenehm! Nur nachdem man trotzdem noch saugen muss, stellt sich mir trotzdem die Frage, ob man am Ende mit herkömmlichen Wischen nicht am Ende doch schneller ist.
 
Wischen: 5 Liter Wasser mit Reinigungsmittel in den Eimer, Wischmopp rein, auspressen, wischen, rein, auspressen, wischen und ab dann mit Schmutzwasser "reinigen"?
Oder mit drei Eimern arbeiten (Frischwasser, Schmutzwasser, Reinigungswasser für den Mopp)?
Ansonsten wische ich mit 5 Litern Wasser im Wischsauger die gesamte Wohnung 4-5 Mal durchgehend mit Frischwasser und im Eimer maximal ein Mal, eher sogar tausche ich zwischendrin das Wasser. Was im Wischsauger nachher im Schmutzwassertank ist ist wirklich ziemlich komprimiertes Schmutzwasser (und trotzdem ist er gründlicher als reines Moppwischen... Zumindest bei mir... Mit dem Mopp gewischt und anschließend gewischsaugt war das Wasser anschließend noch dreckig - zwei Mal gewischsaugt war das Wasser sauber). Und Laminat usw. werden weniger angegriffen, weil weniger Wasser drauf kommt und das auch noch kürzer.

Also... Ich möchte dir nicht deine Meinung für dich "nehmen". Kann sein, dass es für dich mit Mopp besser klappt. Aber allgemeingültig ist das nicht. Uns erleichtert der Wischsauger den Haushalt ungemein.
 
Und Laminat usw. werden weniger angegriffen, weil weniger Wasser drauf kommt und das auch noch kürzer.
nur habe ich geöltes Eichenparkett, da muss ich eh mit einem zwei-Eimer Rollwagen System und spezieller Seife ran. Fließen habe ich nur in der Küche, Bad und Toilette - da lohnt sich das mit dem Saugwischer nicht wirklich...
Kann sein, dass es für dich mit Mopp besser klappt
besser wahrscheinlich nicht, aber für die wenige Fläche wo ich das Gerät einstzen könnte, ist es einfach schneller...
 
Gibt wohl doch zwei Sorten Nassauger. Ich hab nen Kärcher mit Papierfilter, der nicht kaputt ist nach dem Aufsaugen von Flüssigkeiten, da muss man dann aber den Beutel tauschen oder vorher raus nehmen, dann gibt es noch einen Auslaßflter, der im Deckel sitzt. Und Beutel und Filter kriegt man halt bei nem Kärcher noch lange Zeit. Sonst ist das Teil nix Besonderes und es gibt auch bloß Ein/Aus und keine Regelung.
Ursprünglich hab ich bei der Funktionsweise an den Ölluftfilter von meinem ersten Auto gedacht, da wurde die Luft in Bläschen durch Motoröl gesaugt. Wenn der Sauger stattdessen Wasser nähme. Das Öl musste öfter gewechselt werden als ein Papierfilter, also hab ich ein Papierfiltergehäuse für meinen Käfer vom Schrottplatz geholt.
 
Ja, da herrscht bei manchen Leuten etwas Begriffsverwirrung: Ein Nasssauger (nur echt mit 3 "s" 😁) ist ein Staubsauger, der sich auch zum Aufsaugen von Flüssigkeiten eignet. Noch extremer ist ein Wassersauger, der eigentlich nur für Flüssigkeiten gedacht ist.
Dann gibt es tatsächlich noch Staubsauger mit Wasserfilter, die gerne als supersauberhygienisch beworben werden. Und dann eben die hier genannten Geräte, die beim Saugen mehr oder weniger Wasser versprühen, wischen und wieder aufsaugen.
 
Jetzt haben wir aktuell einen Tineco
darf ich da nochmal drauf zurückkommen - ich habe mir die Dinger heute mal angesehen und die schauen dann in der Tat interessant aus. Darf ich fragen welches Modell Du hast und wie lange der schon bei Dir im Einsatz ist?
 
@hha81667 Wir haben Else seit dem 24.7. (zumindest haben wir da das erste Mal damit geputzt). War quasi ein Notkauf, weil der Jet Clean Pet an dem Tag die Wasserpumpe zerschossen hatte und wir keinen Handwischer mehr haben 🤣. Ergo 3h Testberichte gelesen schnell in den MediaSaturn gefahren und geschaut, was von denen, die in Frage kommen, da war. Hätte ich mehr Zeit gehabt hätte ich wohl den Philips genommen und der Roborock Dyad Pro war auch noch in der Auswahl.
Else ist nur ein Floor One S3 Extreme. Wir hatten uns ein Budget von ca. 300€ gesetzt und in dem Rahmen wären die anderen auch gewesen (der Philips wegen Corporate Benefit).

Was besser geht: zwei gegenläufig rotierende Bürsten anstelle nur einer Bürste sind gründlicher und es gibt wohl Geräte, die das Wasser auch erwärmen und die Selbstreinigung dann auch mit 70°C warmem Wasser durchführen. Andersrum ist gerade letzteres auch etwas, das kaputt gehen kann und man kann einfach ca. 50 Grad warmes Wasser aus der Leitung in den Frischwassertank füllen zur Selbstreinigung. Oder allgemein.

Ach ja. Die Vileda kann ich nicht empfehlen. Erstens wegen der Haltbarkeit (ich hoffe Else ist da besser) und zweitens lasen sie doch recht viel Wasser stehen.
 
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