Gez 2013

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otcho

Guest
Themenstarter
Hallo,

kurz zum Sachverhalt: ich bin vor kurzem in die erste eigene Wohnung gezogen und wurde auch prompt von der GEZ angeschrieben. Bis dato musste ich nicht zahlen, da ich noch im Elternhaus gemeldet war. Jetzt ist es ja mit der Reform so, das jeder zahlen muss. Allerdings soll auf die Besuche der GEZ verzichtet werden. Nun stelle ich mir die Frage, ob ich auf die GEZ reagieren soll?

Wie stellt ihr das an? Speziell diejenigen, die vorher nicht zahlen mussten/wollten :)
 
Das Hilft nicht, bis Ende 2013 werden die Daten neu mit allen Einwohnermeldeämtern abgegelichen.

Außerdem hat die GEZ deine Daten schon an die neue Stelle weitergereicht.

Totstellen hilft da nicht.

Wenn du hilfe brauchst dann google mal nach

gez abschaffen.

Lg

Endymion
 
Hallo,

im neuen Verfahren kommt man wohl kaum noch drumrum, da einfach jeder, der nicht taubblindstummtot ist, die Gebühren zahlen muss. Aus dem ehemaligen ungerechten Verfahren wird dann ein neues ungerechtes Verfahren.

Dagegen hilft wohl nur noch, ÖR-kritische Parteien zu wählen, um dieses ineffiziente und unfassbar verschwenderische System des ÖR mal von Grund auf zu überarbeiten (vor allem die für die "Grundversorgung" komplett irrsinnigen Großevents wie Fußballmeisterschaften, Wetten Dass usw. gehen da gewaltig ins Geld und müssten mal im finanziellen Aufwand enorm zurückgefahren werden). Aber bis die Piraten nach ihrem freien Fall im letzten Jahr wieder so viele Wähler haben, dass sie machtpolitisch wieder spannend werden, dürften noch ein paar Jahre vergehen.

Die komplizierte Umlage der Gebühren über GEZ und ÖR statt direkte Finanzierung über Steuern dient der (fiktiven) Trennung von Staat und ÖR; darum redet man auch offiziell nicht vom Staatsfernsehen. Das soll Unabhängigkeit von der Politik suggerieren. Dass in den Aufsichtsräten jede Menge Parteikader sitzen (vgl. Streit um Brender 2009), zeigt natürlich, dass die Realität anders aussieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, ausdrücklich nur unter Vorbehalt einer gerichtlichen Klärung zu zahlen (es sind ein paar Klagen gegen die Regelung erhoben; vielleicht kommen noch einige dazu, sobald das Gesetz tatsächlich am 1.1. in Kraft tritt).
Bei verschiedenen Clinch-Prozessen mit dem Staat (zu dem ich die GEZ rechne) sind nur die in den Genuss einer Entschädigung gekommen, die einen Zahlungsvorbehalt zum Ausdruck brachten (so war es zB bei der Kilometerpauschale vs. Finanzbürokratie). Wie man das allerdings am bestesn zu formulieren hätte, wüsste ich gern.

EDIT: (welche Qualität die Links haben, kann ich nicht beurteilen)

http://www.e-recht24.de/news/teleko...e-gegen-neue-rundfunkgebuehr-eingereicht.html

http://www.digitalfernsehen.de/Expe...Rundfunkbeitraege-wird-scheitern.93330.0.html

http://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=3896.0
 
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Ganz einfach, nur noch RTL (oder RTL2) und Arte im Fernseher einprogrammiert haben, und plötzlich fängt man an, die GEZ-finanzierten Sendungen wieder zu schätzen. :)
Klar das vieles, was über die GEZ finanziert ist, nicht sein müsste ... aber nur werbefinanzierte Sendungen? Bbei der Qualität mancher Privatsender habe ich da so meine Zweifel, ob das besser wäre (sofern man auf den Fernseher nicht ganz verzichtet).
 
Klar das vieles, was über die GEZ finanziert ist, nicht sein müsste ... aber nur werbefinanzierte Sendungen?
Bei den öffentlich-rechtlichen ist doch auch jede zweite Sendung werbefinanziert.
Sei es durch klassische Werbung, oder "Sponsoren", oder Schleichwerbung.
Die ÖR geben sich da gegenüber den Privaten nix. Außer, daß sie unehrlicher sind, indem sie so tun, als wären sie nicht von der Werbung abhängig.
 
Ein Staats-Sender, finanziert durch Steuern.
Wer WDR und Co will soll's halt bezahlen. Kommi-Kacke.
 
Dieses ÖR-Bashing kann man sich wohl nur leisten, wenn man eines der besten Systeme der Welt (wenn nicht das beste) hat - wie z.B. wir. Ich möchte hier keine Medienlandschaft, die von einem einzigen Mann kontrolliert wird - wie in Italien.


...da einfach jeder, der nicht taubblindstummtot ist, die Gebühren zahlen muss.
die Taubblindstummtoten zahlen ermäßigt ;)


um dieses ineffiziente und unfassbar verschwenderische System des ÖR mal von Grund auf zu überarbeiten
im Ganzen finde ich das Kosten-Nutzen Verhältnis sehr gut. Wo kriegt man für 18,- € im Monat eine rund um die Uhr Dienstleistung?


(vor allem die für die "Grundversorgung" komplett irrsinnigen Großevents wie Fußballmeisterschaften, Wetten Dass usw. gehen da gewaltig ins Geld
Da geb ich Dir allerdings Recht. Fußballübertragungen sollen die milliardenschweren Vereine gefälligst selbst bezahlen, die verdienen ja auch daran. Und solche Pappnasen wie Gottschalk mit einer Gage, die nach seiner eigenen Aussage "oberhalb der Neidgrenze" lag, sind komplett überflüssig.


Die komplizierte Umlage der Gebühren über GEZ und ÖR statt direkte Finanzierung über Steuern dient der (fiktiven) Trennung von Staat und ÖR
jo, ein Witz. Dann sollen se mal bei der Kirche anfangen, die jährlich etliche Milliarden vom Staat kassiert - nicht die Kirchensteuern, sondern andere Leistungen. Wenn die Kirche ihre "Gebühren" sebst eintreiben müsste, wie die GEZ, dann hätten wir keine verbeamteten Priester, keine staatsfinanzierte Theologie an den Unis (wo aber die Kirche die Professoren bestimmt), keine kirchlichen Arbeitnehmer ohne Streikrecht etc.
 
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Findet den Fehler :facepalm:

Hehe, über Geschmack lässt sich bekanntlich NICHT streiten. :rolleyes:

GEZ ja oder nein scheint ja eh ne Glaubensfrage manchmal... die Grundidee find ich ganz charmant, wenn man den Wildwuchs mancher Sender so sieht, wo dann auf Top 2 der Nachrichten dann schon irgendein B-Promi auftaucht. Aber klar, es kommt halt immer drauf an, wo man ein-, um- oder ausschaltet. Das Hirn sitzt ja hoffentlich noch vor der Fernbedienung :)

edit: zur Klarstellung zitier ich mich mal selbst:
Ganz einfach, nur noch RTL (oder RTL2) und Arte im Fernseher einprogrammiert haben, und plötzlich fängt man an, die GEZ-finanzierten Sendungen wieder zu schätzen.
smile2.png

... aber nur werbefinanzierte Sendungen? Bei der Qualität mancher Privatsender habe ich da so meine Zweifel, ob das besser wäre ...

ich dachte es wäre klar, welchen Sender ich vorziehen würde ohne auch nur eine Sekunde drüber nachzudenken. ARTE natürlich. Hätte nicht gedacht, dass das so missverständlich rüberkommt... oder es so viele RTL Fans gibt ;)
 
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Kleiner Tipp an alle IT-Kollegen:
Setzt die Rundfunkgebühren einfach von der Steuer ab bei den Werbungskosten. Ich benötige das TV Programm zum Beispiel, um immer auf dem aktuellsten Stand der Wirtschaft zu sein.
Hat bisher immer geklappt. ;)
 
Da du den Fehler anscheinend nicht selber findest: ARTE ist ein öffentlich-rechtlicher Sender und daher für deinem Vergleich nur sehr bedingt brauchbar.

Ach so ist das :eek: Dann muss ich leider verkünden,dann hätte man hat meine Aussage völlig missverstanden. Das war ja genau der Punkt, Arte IST ein ÖR-Sender und damit für den Vergleich zwischen ÖR und Privat vorzüglich geeignet :thumbup: Ich dachte eher Mornsgrans mag Arte nicht, da die ja manchmal auch etwas abgehoben sind... aber im Moment läuft da ne sehr nette Doku über Jean Malaurie (fr. Geologie) und die Inuits. Ohne Werbung, ohne sensationsheischenden Fakten und Rekorde und ohne dumme Fragen, die sich jeder denkende Mensch auch selbst beantworten könnte.
 
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Umwandeln in ein Pay -TV nach dem pay per view Prinzip und mal sehen wie lange die noch machen.
 
Ganz einfach, nur noch RTL (oder RTL2) und Arte im Fernseher einprogrammiert haben, und plötzlich fängt man an, die GEZ-finanzierten Sendungen wieder zu schätzen. :)
Klar das vieles, was über die GEZ finanziert ist, nicht sein müsste ... aber nur werbefinanzierte Sendungen? Bbei der Qualität mancher Privatsender habe ich da so meine Zweifel, ob das besser wäre (sofern man auf den Fernseher nicht ganz verzichtet).



Denk dran Arte ist auch ARD!
 
Zum größtem Teil stört mich ja weniger die Gebühr wie der Umgang damit.

Man lässt sein Material nach ein paar Shows in der Ecke vergammeln oder halt in der See. Die ÖR kommen zu einem Fussballspiel mit 5 großen Fahrzeugen und einem Broadcasting Fahrzeug. Sky z.B. kommt mit einem Wohnwagen und einem Broadcasting / Packwagen um die Ecke.

Bei den ÖR kommt es trotz Einsatz von einem vielfachen an Personal und Technik zu weit mehr Störungen und Pannen bei der Übertragung.

Gagen in Millionenhöhe werde gezahlt, Intendanten bekommen ein Vielfaches eines Top- Managers und es git Massen an unnützen Arbeitsplätzen. Ich würde sie schon fast als Scheinarbeitsplätze bezeichnen.

Alleine der derzeitige Studiobau ist eine Frechheit gegenüber jedem einzelnen Gebührenzahler.
 
Okay, sollte kein generelles GEZ-Bashing werden :)
Was passiert denn, wenn ich nicht bezahle? Gibts dann Bußgeldbescheide und Ordnungsamt? Letztendes muss ich mich ja wieder bei der GEZ melden um denen mitzuteilen, wie ich bezahlen möchte.
 
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