- Registriert
- 7 Aug. 2008
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Hallo zusammen,
heute mal wieder ein "Tag des Grauens" (bisher Gott sei Dank nur alle paar Monate oder auch mal nur alle 1-3 Jahre einmal): Ich habe in Excel mehrere Zellen mit der Maus markiert (gedrückte linke Maustaste, dabei die Maus bewegt). Plötzlich friert das System komplett ein, dauerhaftes Standbild (auch die Systemuhr unten rechts lief nicht mehr weiter). Abziehen sämtlicher Peripherie brachte keine Abhilfe, auf Tasten reagierte das System auch nicht mehr. So musste ich das System gezwungenermaßen per längerem Druck auf die Ein-/Aus-Taste des TP "hart" ausschalten.
Konsequenz: Outlook und andere Programme mit Dateien waren noch offen, die Dateien anschließend nicht korrekt geschlossen. Die entsprechenden Programme bemerkten dies nach dem Neustart und überprüften die Dateien, was überall nicht sonderlich lange dauerte und "nur" zum Verlust von Daten, die zum Zeitpunkt des Freeze noch nicht gespeichert waren, führte.
Ärgernis in solchen Fällen: Outlook (bei mir Version 2007, bei 2003 war es genauso). Man kann es zwar starten und auch wieder damit arbeiten, es wird aber gleich zu Beginn die PST-Datei überprüft. Selbst bei einigen GB geht dies recht zügig (ca. 1 Minute), nur: Danach wird die PST weiter überprüft, im Hintergrund (erkennbar an den beiden Zahnrädern unten rechts in Outlook). Das verlangsamt die Bedienung teilweise sehr stark und dauert von 45 Minuten bis hin zu Stunden oder Tagen. Selbst wenn das fertig ist: Archivieren/Komprimieren der PST-Datei wird dann oft gleich abgebrochen, es scheinen nicht alle Fehler ausgemerzt.
Einzige Lösung: Die PST-Datei mit dem Windows-Tool ScanPST prüfen und reparieren. Das klappte bisher i.d.R. einwandfrei, und danach ist die PST wieder in Ordnung. Aber: ScanPST braucht bei z.B. 4-5 GB Dateigröße ca. 1,5-2 Stunden, während der man Outlook dann nicht nutzen kann. Bei der täglichen Arbeit, speziell in der Rushhour überaus behindernd!
Daher meine Fragen:
1. Gibt es einen Trick, einen Freeze irgendwie ohne Neustart aufzulösen und zumindest die offenen Dateien noch sauber zu schließen, oder sind Freezes irreversibel?
2. Wie entsteht eigentlich ein Freeze, und wie unterscheidet er sich vom Bluescreen?
3. Experimente mit Outlook 2010 ergaben bisher, dass dies unempfindlicher zu sein scheint - ich konnte es immer wieder "hart" über den Taskmanager beenden, ohne das es beim nächsten Start muckte. Hat sich hier etwas getan, oder waren das vielleicht nur glückliche Zufälle?
heute mal wieder ein "Tag des Grauens" (bisher Gott sei Dank nur alle paar Monate oder auch mal nur alle 1-3 Jahre einmal): Ich habe in Excel mehrere Zellen mit der Maus markiert (gedrückte linke Maustaste, dabei die Maus bewegt). Plötzlich friert das System komplett ein, dauerhaftes Standbild (auch die Systemuhr unten rechts lief nicht mehr weiter). Abziehen sämtlicher Peripherie brachte keine Abhilfe, auf Tasten reagierte das System auch nicht mehr. So musste ich das System gezwungenermaßen per längerem Druck auf die Ein-/Aus-Taste des TP "hart" ausschalten.
Konsequenz: Outlook und andere Programme mit Dateien waren noch offen, die Dateien anschließend nicht korrekt geschlossen. Die entsprechenden Programme bemerkten dies nach dem Neustart und überprüften die Dateien, was überall nicht sonderlich lange dauerte und "nur" zum Verlust von Daten, die zum Zeitpunkt des Freeze noch nicht gespeichert waren, führte.
Ärgernis in solchen Fällen: Outlook (bei mir Version 2007, bei 2003 war es genauso). Man kann es zwar starten und auch wieder damit arbeiten, es wird aber gleich zu Beginn die PST-Datei überprüft. Selbst bei einigen GB geht dies recht zügig (ca. 1 Minute), nur: Danach wird die PST weiter überprüft, im Hintergrund (erkennbar an den beiden Zahnrädern unten rechts in Outlook). Das verlangsamt die Bedienung teilweise sehr stark und dauert von 45 Minuten bis hin zu Stunden oder Tagen. Selbst wenn das fertig ist: Archivieren/Komprimieren der PST-Datei wird dann oft gleich abgebrochen, es scheinen nicht alle Fehler ausgemerzt.
Einzige Lösung: Die PST-Datei mit dem Windows-Tool ScanPST prüfen und reparieren. Das klappte bisher i.d.R. einwandfrei, und danach ist die PST wieder in Ordnung. Aber: ScanPST braucht bei z.B. 4-5 GB Dateigröße ca. 1,5-2 Stunden, während der man Outlook dann nicht nutzen kann. Bei der täglichen Arbeit, speziell in der Rushhour überaus behindernd!
Daher meine Fragen:
1. Gibt es einen Trick, einen Freeze irgendwie ohne Neustart aufzulösen und zumindest die offenen Dateien noch sauber zu schließen, oder sind Freezes irreversibel?
2. Wie entsteht eigentlich ein Freeze, und wie unterscheidet er sich vom Bluescreen?
3. Experimente mit Outlook 2010 ergaben bisher, dass dies unempfindlicher zu sein scheint - ich konnte es immer wieder "hart" über den Taskmanager beenden, ohne das es beim nächsten Start muckte. Hat sich hier etwas getan, oder waren das vielleicht nur glückliche Zufälle?






