FreeBSD-Entwickler verklagt Lenovo wegen vorinstalliertem Vista

Lenovo: Verklagt wegen vorinstalliertem Microsoft Vista[/url]
Aus den Artikel:
Das Brüsseler Globalisation Institute forderte bereits im September 2007 vor der EU-Kommision ein europaweites Verbot des Verkaufs von PCs mit installiertem Betriebssystem.
Das wäre interessant. Jeder muss sein OS erst einmal selber installieren? Würde dadurch die Zahl der Computernutzer sinken?
 
Ich hoffe, dass er verliert. Eula hin oder her, man hat das Gerät als Gesamtpaket gekauft und hätte sich davor Gedanken drüber machen sollen oder nach ein Angebot ohne Betriebssystem, wie bei unserem Forensponsor, ausschau halten sollen.

Diese Prinzipien-Korinthenkackerei, seitens irgendwelcher weltfremder Computernerds nervt. Soll er die Zeit lieber nutzen, um FreeBSD weiterzuentwickeln, dies ist nämlich bitter nötig..
 
auf jedenfall drängt sich hier die frage auf : wieso der Entwikler nich zu so was gegriffen hat
Lenovo und Novell bieten ThinkPad Notebooks mit vorinstallierten Linux an
es gibt ja die kisten auch mit "nur dos lizenz"
?(

denke die hardware evaluation war ungenügend .... 8o

duck und weg
 
man hat das Gerät als Gesamtpaket gekauft und hätte sich davor Gedanken drüber machen sollen oder nach ein Angebot ohne Betriebssystem, wie bei unserem Forensponsor, ausschau halten sollen.
Hast du schonmal versucht ein ordentliches Gerät ohne OS zu kaufen? Das ist so gut wie unmöglich! Egal ob PC oder Notebook, du bekommst es nur mit Windows oder eventuell ganz möglicherweise, wenn der Händler nett ist, mit FreeDos. Ohne Betriebssystem wird nicht verkauft, verkauft sich nämlich auch nicht besonders gut, weil der Käufer ja dann den Sachverstand mitbringen müsste, ein OS zu installieren. Leider scheint der normale DAU das aber nicht zu können, obwohl es mittlerweile so einfach ist, dass selbst ein Huhn Debian installieren könnte, würde man ihm nur genug Körner auf die Enter-Taste legen. Außerdem müssten die Leute dann ja Windows extra kaufen, was natürlich viel zu teuer ist.

Würde dadurch die Zahl der Computernutzer sinken?
Glaub ich nicht. Es würde eher der Sachverstand der Computernutzer steigen, wenn jeder sagen kann, er hat sein OS selbst installiert. Ausserdem würden dann auch mehr Leute sich den Markt der Betriebssysteme ansehen und feststellen, dass Windows eigentlich viel zu teuer ist.
Ich denke, ein solches Verbot würde das Monopol von Microsoft endlich gehörig ins Schwanken bringen. Natürlich würden die Leute, die unbedingt Windows haben wollen und sich weigern Linux auch nur eines Blickes zu würdigen, ihr Windows weiternutzen, aber sie müssten eben den kompletten Preis dafür bezahlen und nicht die paar Euro, die jetzt im Computerpreis mitdrinstecken und von denen sie bisher überhaupt nichts mitbekommen haben. (Ich kenne z.B. jemanden, der glaubte seit Jahren, sein vorinstalliertes Windows XP wäre kostenlos gewesen, bis ich ihm erzählte, dass das nicht der Fall sei.)

Gruss,
Silberwoelfin
 
[quote='DVormann',index.php?page=Thread&postID=642851#post642851]
ein europaweites Verbot des Verkaufs von PCs mit installiertem Betriebssystem.
[/quote]
Warum muss es gleich ein Verbot sein? Die Verpflichtung, optional auch ohne BS zu verkaufen reicht doch.
[quote='Silberwoelfin',index.php?page=Thread&postID=642876#post642876]Leider scheint der normale DAU das aber nicht zu können, obwohl es mittlerweile so einfach ist, dass selbst ein Huhn Debian installieren könnte, würde man ihm nur genug Körner auf die Enter-Taste legen. Außerdem müssten die Leute dann ja Windows extra kaufen, was natürlich viel zu teuer ist.[/quote]
Naja, dein Huhn hätte in diesem Fall wohl weitaus mehr Sachverstand, als z.B. meine Eltern, die mit ihren knapp 60 Jahren jetzt auch anfangen, sich damit auseinanderzusetzen. Dieses Forum und der hier enthaltene Sachverstand, auch was das ausprobieren neuer Sachen, installieren, schrauben, updaten, kompilieren etc. angeht, das hat mit dem Markt, auf dem das Geld liegt, rein gar nichts zu tun. Ist leider so.
 
[quote='Silberwoelfin',index.php?page=Thread&postID=642876#post642876]Es würde eher der Sachverstand der Computernutzer steigen, wenn jeder sagen kann, er hat sein OS selbst installiert.[/quote]
Halte ich für eine Utopie, die meisten sind doch schon mit der Auswahl der Hardware überfordert. Das ist keine Kritik, die Leute wollen einfach ein Gerät, was tut.

[quote='Silberwoelfin',index.php?page=Thread&postID=642876#post642876]Ausserdem würden dann auch mehr Leute sich den Markt der Betriebssysteme ansehen und feststellen, dass Windows eigentlich viel zu teuer ist.[/quote]
Verglichen zu was? Linux, was mehr oder weniger ein Hobby von anderweitig geld-verdienenden Menschen ist und Canonical, Novell und Co Geld mit Support verdienen. Mac OS kostet beim separaten Kauf auch nicht viel weniger und hat als Firmware für die Apfel-Geräte eh eine Sonderrolle (überteuerte Hardware finanziert das OS quer).
Vergleiche den Aufwand, der in einem Windows steckt, mit dem in einem PC-Spiel, das 40€ kostet, und vor allem, wie lange du dann das OS und wie lange du das Spiel nutzt.
 
MS...ja und?

Wie finden die Leute nur immer was worüber man meckern kann ?( Guckt mal nach draußen ...ist grad Sommer :D.

Solchen Klagen würde ich als Richter abweisen und den Aufwand dem Kläger wegen Erbsenzählerei und "Behinderung der Justiz" (aus langeweile)in Rechnung stellen.
 
[quote='vbtricks',index.php?page=Thread&postID=642890#post642890]Vergleiche den Aufwand, der in einem Windows steckt, mit dem in einem PC-Spiel, das 40€ kostet, und vor allem, wie lange du dann das OS und wie lange du das Spiel nutzt.[/quote] Ein PC-Spiel für 40 Euro finde ich auch überteuert. Und alle drei bis vier Jahre 300 Euro für ein Betriebssystem ausgeben zu müssen um auf dem neusten Stand zu sein, ist Abzocke!
Selbst wenn MS ihr OS für 50 Euro pro Stück verkaufen würde, würden sie damit mit Sicherheit immer noch genug Geld verdienen um alle Programmierer für ihren Aufwand zu entschädigen. Eine DVD zu kopieren kostet nämlich nicht mehr als einen DVD-Rohling und ein paar Minuten zum kopieren. Programmiert werden muss nur ein einziges Mal.
Gleiches gilt für ein PC-Spiel. Wenn es neu ist kostet es zwischen 40 und 60 Euro, aber nach 1 bis 2 Jahren gibts es für nur noch 10 Euro in der Software-Pyramide. Warum? Weil auch die 10 Euro dicke ausreichen um die Produktionskosten zu decken!

Mac OS kostet beim separaten Kauf auch nicht viel weniger
Ähm, doch? Von Mac OS X gibt es nur eine Version (keine Enterprise/Ultimate/Professional/Home sowieso...) und die kostet (nicht als Update) etwas über 100 Euro (Quelle: Amazon Mac OS X Leopard 109,95 Euro). Windows dagegen gibt es in 6 verschiedenen Versionen, die teuerste, Ultimate, kostet 320 Euro, die billigste frei kaufbare, Home Premium, kostet 120 Euro (Quelle: Amazon). Und dafür bekommt man dann auch noch Einschränkungen in der Nutzbarkeit.

drkohl schrieb:
Warum muss es gleich ein Verbot sein? Die Verpflichtung, optional auch ohne BS zu verkaufen reicht doch.
Es würde auch schon reichen, wenn die Hersteller/Händler sich an die EULA halten und das Windows zurücknehmen würden.

Gruss,
Silberwoelfin
 
[quote='Silberwoelfin',index.php?page=Thread&postID=642951#post642951]Es würde auch schon reichen, wenn die Hersteller/Händler sich an die EULA halten und das Windows zurücknehmen würden.[/quote]Das ist der entscheidende Punkt. Der Computerhersteller legt dem Gerät als Teil des Betriebssystems einen Vertrag (EULA) in elektronischer Form bei, der besagt, dass er die Software zurücknimmt. Daran muss sich der Hersteller halten.

Ob so eine EULA in Deutschland für den Käufer gilt, der sie erst nach Abschluß des Kaufvertrages zu Gesicht bekommt, ist bestenfalls umstritten. Meines Wissens nach gilt die EULA für den Käufer grundsätzlich nicht. Doch der Hersteller, der sie durch die Installation des OS dem Gerät beilegt, der ist an sie gebunden.

Ich kann nicht dem Gerät den Text "wenn Sie das Betriebssystem nicht haben wollen nehme ich es zurück" beilegen und dann das Betriebssystem nicht zurücknehmen. Das geht so nicht.

Edit: Rechtschreibung
 
Ein PC-Spiel für 40 Euro finde ich auch überteuert. Und alle drei bis vier Jahre 300 Euro für ein Betriebssystem ausgeben zu müssen um auf dem neusten Stand zu sein, ist Abzocke!

Sollen also alle Softwarehersteller, zum Nulltarif ihre Betriebssysteme, Computerspiele, Anwenderprogramme entwickeln, ihre Programmierer aus freiwilligen Nerds rekrutieren die zum Nulltarif arbeiten, ihre Büros in Privatgaragen verlegen und die Werbung nur noch auf kostenlose Forennews beschränken? Übrigens hab ich noch nie für Windows 300€ bezahlt. Es dreht sich meistens um 120, 150€ maximum.

Gute Software hat ihren Preis. Genauso wie alles andere, was man im Alltag braucht und kauft. Man investiert Millionen in die Entwicklung von Computerspielen oder auch Betriebssystemen und was hier der Otto-Normal-Forenuser hier möchte ist, dass man die Dinge einen fast kostenlos vergütet.

Natürlich ist es nett, wenn vielleicht beim ersten Starten des Computers man vor der Auswahl gestellt werden kann, ob man ein beliebiges Linux-System haben möchte oder Windows. Und auch hier würde der normale Verbraucher und Nicht-Thinkpad-Forum-Nutzer Windows anwählen. Wenn man Linux wählt, könnte man vielleicht einen Gutscheincode vermittelt bekommen, den man mit dem Anruf bei bspw. Lenovo unter Angabe der Geräteseriennummer einlöst..
Linux ist für den Normalvebraucher noch lange nicht ausgefreift. Das ist eine Tatsache, dessen Erfahrung ich selber in meinen Freundeskreis machen konnte und es mittlerweile aufgegeben habe.

Und wo bleibt der Apple-Diss? Ich möchte mal die Person sehen, die Apple verklagt, weil man nicht das Betriebssystem MacOSx auf dem Apple Macbook haben möchte. Aber auch hier fehlt der Lieblingsgegner aller Nerds, nämlich Micro$$$$$soft

Daher ist es besser Windows gleich drauf zu haben, als gar nichts. Alles andere würde nämlich fast alle Nutzer überfordern.
 
[quote='Esc',index.php?page=Thread&postID=642965#post642965]Daher ist es besser Windows gleich drauf zu haben, als gar nichts. Alles andere würde nämlich fast alle Nutzer überfordern. [/quote]Das stimmt.

Wenn Hersteller ihre Produktpalette um Rechner ohne OS erweitern, dann bedeutet das für selbige höhere Logistikkosten. Jene müssen in die Verkaufspreise eingerechnet werden.

Ich kann mir vorstellen, dass es billiger ist, alle Rechner mit Windows auszuliefern, als die meisten mit und ein paar ohne.
 
dieser Vergleich Mac OS X vs. Windows ist auch total überflüssig, OS X läuft prinzipiell ja nur auf Apple-Produkten. könnte Microsoft ja auch anfangen Laptops, PCs etc herzustellen und ihr neues Windows so auslegen, dass es nur auf ihren Produkten läuft. dazu dann die Rechner total überteuert verkaufen...

in meinem Bekanntenkreis und an der Uni steigen auch immer mehr Leute auf Apple um, verstehen kann ich das nicht. :D

ich find die Preise fair, denn die meisten Nutzer kaufen sich einen PC inkl. BS und dann kostet es auch niemals 150€ oder mehr für den Anwender.
 
Fuer den Anwender waehre es schoen, wenn man es sich beim Kauf einfach aussuchen koennte. Mit Windows eben xEUR teurer. Im Webshop muss man das dann nur markieren, wie anderes Zubehoer auch.
 
Ich möchte nicht wissen, wie viel mehr illegale Windows XP Versionen auf dem Markt wären, wenn die meisten Fertigcomputer/Notebooks nicht mit OS ausgeliefert werden.
Welche Benutzergruppe braucht kein Windows (in meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der Linux nutzen würde - absolut niemanden)
- Leute, die über MSDNAA ihre Lizenz beziehen können (diese bekommen das Gerät idR aber eh schon vergünstigt)
- Personen, die von einem nicht mehr genutzten Gerät auf ein Neugerät umsteigen und so ihre Lizenz mitnehmen (man kann doch das alte Gerät auch mit Lizenz weiterverkaufen - freilich macht man meist bisschen Verlust, aber das ist wenig)
- Jemand der sich sein Betriebssystem anderweitig "besorgt" (Darüber muss man wohl nicht weiter diskutieren, inakzeptabel)

Microsoft hat übrigens Geräte, die nur mit dem eigenen Betriebssystem laufen (man denke an Windows Mobile, läuft z.b. nicht auf Symbian Handys und umgekehrt :))

Demnach:
Notebooks ohne OS, insbesondere Windows auszuliefern, wäre ein tiefer Schnitt in Microsofts Finanzen, nicht nur, weil viele Lizenzverträge mit Unternehmen auslaufen würden, sondern insbesondere auch weil sich das Raubkopieaufkommen erhöhen würde.
 
[quote='Esc',index.php?page=Thread&postID=642965#post642965]Linux ist für den Normalvebraucher noch lange nicht ausgefreift. Das ist eine Tatsache, dessen Erfahrung ich selber in meinen Freundeskreis machen konnte und es mittlerweile aufgegeben habe.[/quote]
Das deckt sich absolut nicht mit meinen Erfahrungen.
Ich installiere ständig Linux wie auch Windows auf verschiedensten Rechnern, und bei Windows muss ich in den meisten Fällen mehr einrichten, mehr anpassen, mehr nacinstallieren.

Und reine Anwender können mit Linux alles machen, was sie wollen: Emails lesen, ins Internet gehen, Filme schauen, Musik hören, Texte schreiben.
Das einzige, was so viele Leute davon abschreckt, ist die mangelnde Bereitschaft, sich ein wenig (Betonung auf "wenig"!) umzugewöhnen.


[quote='Cerub',index.php?page=Thread&postID=643061#post643061]Welche Benutzergruppe braucht kein Windows (in meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der Linux nutzen würde - absolut niemanden)[/Quote]
Ich kenne in meinem Bekanntenkreis Dutzende Leute, die Linux nutzen.
Was sagt uns das?
Daß weder deine noch meine Bekanntenkreise einen repräsentativen Querschnitt über die Bevölkerung darstellen.
Aber daß niemand Linux nutzt ist definitiv nicht richtig.


[quote='Cerub',index.php?page=Thread&postID=643061#post643061]- Leute, die über MSDNAA ihre Lizenz beziehen können (diese bekommen das Gerät idR aber eh schon vergünstigt)
- Personen, die von einem nicht mehr genutzten Gerät auf ein Neugerät umsteigen und so ihre Lizenz mitnehmen (man kann doch das alte Gerät auch mit Lizenz weiterverkaufen - freilich macht man meist bisschen Verlust, aber das ist wenig)
- Jemand der sich sein Betriebssystem anderweitig "besorgt" (Darüber muss man wohl nicht weiter diskutieren, inakzeptabel)[/quote]
du vergisst:
- Leute, die das Windows von ihrem vorherigen Rechner auftragen wollen (Ich benutze seit 7 Jahren WinXP, habe in der Zeit aber 3-4 Rechner gehabt)
Und es gibt sicher weitere Nutzergruppen, die gerade weder dir noch mir einfallen


[quote='Cerub',index.php?page=Thread&postID=643061#post643061]Microsoft hat übrigens Geräte, die nur mit dem eigenen Betriebssystem laufen (man denke an Windows Mobile, läuft z.b. nicht auf Symbian Handys und umgekehrt :))[/quote]
Der Unterschied zu Apple (worauf sich deine Bemerkung ja vermutlich bezieht) ist, daß die Windows Mobile Geräte eben NICHT von Microsoft sind, sondern von anderen Herstellern, die sich Windows Mobile lizenzieren.
Sprich: Der Vergleich hinkt auf mindestens 3 Beinen.


[quote='Cerub',index.php?page=Thread&postID=643061#post643061]Demnach:
Notebooks ohne OS, insbesondere Windows auszuliefern, wäre ein tiefer Schnitt in Microsofts Finanzen, nicht nur, weil viele Lizenzverträge mit Unternehmen auslaufen würden, sondern insbesondere auch weil sich das Raubkopieaufkommen erhöhen würde.[/quote]
Und?
Microsofts Finanzen sind nicht mein, dein oder das Problem von Hardwareherstellern, sondern nur das von Microsoft und seinen Shareholdern.

Sprich: Microsofts Finanzen sollten bei der Entscheidung, ob man einen Rechner mit oder ohne Windows kauft/anbietet keine Rolle spielen.


//edit +2: Der Tuppfehlerteufel steckt im Detail!
 
[quote='Cerub',index.php?page=Thread&postID=643061#post643061]in meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der Linux nutzen würde -[/quote]
Das spricht nicht fuer deinen Umgang.
 
[quote='EuleR60',index.php?page=Thread&postID=643100#post643100]Das spricht nicht fuer deinen Umgang.[/quote]
also habe ich keinen guten Umgang, weil auch in meinem Bekanntenkreis nahezu keine "PC-Spezis" sind und deshalb ausschließlich Windows genutzt wird? Super Schlussfolgerung von Dir!
 
*auchzuwortmeld*

Also ich weiß ehrlich gesagt nicht, was der Scheiß von Lenovo soll. Ein Beispiel eines Bekannten, er hat sich einen Dell geholt, dort war Win XP drauf, die EULA besagt, wenn man ihr nicht zustimmt, dann kann man die Lizenz zurückgeben, gesagt getan, ok der Aufwand war vielleicht für ihn etwas höher, aber Dell hat ihm das Geld (waren aber nur 25,-) zurückerstattet. Die Sache war für ihn damit gegessen. Dies MUSS jedes andere Unternehmen auch tun, wenn man mit den Lizenzbedinungen nicht einverstanden, dann braucht auch keiner zu klagen usw.

Acer wurde doch vor ein paar Jahren auch mal wegen dem ganzen Softwaregedöns, die keine Sau braucht in Frankreich verklagt und der Kunde bekam Recht, daraufhin haben sie ihm den Kaufpreis der Software zurückerstattet.

Als Kunde habe ich Rechte, deswegen würde ich sowas auch machen, es geht vielen Leuten, aber auch ums Prinzip, das muss man schon sagen, den anderen ist es egal, die schmeißen den ganzen Kramm runter und gut ist, aber grundsätzlich hat JEDER das Recht die Software, von der er die Lizenzbedinungen nicht anerkennt, zurück zugeben, ansonsten MUSS der Softwarehersteller dafür sorgen, dass die EULA geändert wird oder was auch immer dafür nötig ist, aber so lange dies nicht der Fall ist, habe ich das Recht die Software zurückzugeben!
 
[quote='deeptrancer',index.php?page=Thread&postID=643103#post643103]weil auch in meinem Bekanntenkreis nahezu keine "PC-Spezis" sind und deshalb ausschließlich Windows genutzt wird?[/quote] Wer behauptet bloss immer, es seien nur Computer-Spezialisten und nerdige Freaks, die Linux nutzen? Das ist sowas von ein Vorurteil und noch dazu absolut falsch, das ist genauso schlimm wie pauschal zu sagen, alle Blondinen seien doof. Es stimmt einfach nicht. Und nein, mein Bekanntenkreis besteht nicht ausschließlich aus Linux-Usern. Aber ich kann aus Erfahrung z.B. von einer Bekannten berichten, auf deren PC vor einigen Jahren Windows 2000 lief und alle Vierteljahr neuaufgesetzt werden musste weil sie ihn sich wieder durch irgendwelche Viren, Spyware, Spiele, etc. zerschossen hatte. Jetzt hat sie seit zwei Jahren Kubuntu laufen, kann alles machen, was sie vorher auch getan hat, und der PC musste nicht einmal neuaufgesetzt werden. Und sie ist kein PC-Freak, im Gegenteil, sie hat von Computern herzlich wenig Ahnung.
Und vieles, wenn auch beiweitem nicht alles, was ich an schlechten Erfahrungen im Umgang mit Computern gemacht habe, hängt mit Windows zusammen. Grade heute hat mir Windows 7 während der Installation bzw. beim ersten Start das Dateisystem meiner externen Festplatte kaputt gemacht.

Cerub schrieb:
Welche Benutzergruppe braucht kein Windows
Grundsätzlich braucht erstmal niemand Windows. Der Zwang, Windows benutzen zu müssen, entsteht dadurch, dass für Windows die meisten Programme und vor allem Spiele entwickelt werden und das wiederum resultiert daraus, dass Windows auf nahezu allen PC's vorinstalliert ist und es jeder erstmal vor der Nase hat.

Es geht hauptsächlich darum, dass die Leute nichts anderes kennen, sich nicht trauen und von der Wirtschaft/Politik Dinge vorgesetzt bekommen. Ich mein, wenn ihr wollt, sollt ihr gerne Windows benutzen, ist nicht mein Problem, aber es sollte eben auch PC's ohne Vorinstallation zu kaufen geben.
Vielleicht könnte es auch so laufen, dass Computer grundsätzlich erstmal ohne OS angeboten werden und der Kunde die Option vom Händler bekommt, "Diese Betriebssysteme können wir Ihnen installieren, welches davon möchten Sie oder wollen Sie ihren PC lieber ohne?" Und das kostet dann eben generell einen kleinen Betrag, weil damit ja auch Arbeit verbunden ist und für Windows dann eben noch ein bisschen mehr wegen der Lizenzkosten. Einfach, dass es eine zusätzliche Option gibt, damit man die Möglichkeit hat, sich selbst zu entscheiden und nicht nehmen muss, was einem geben wird.

Gruss,
Silberwoelfin
 
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