Fragen zu Recovery Angelegenheiten

special

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30 Apr. 2005
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Hallo,

ich möchte vorweg mal grossen Dank aussprechen! Ich lese schon einige Zeit mit und konnte mich durch die guten Beiträge hier für ein Thinkpad begeistern.

Ich habe hier desöfteren gelesen das es sinnvoll ist, eine eigene XP Version zu installieren und dann nur ausgewählte IBM Software hinzu zufügen. (zwecks Geschwindigkeit).

Wenn die hidden partion gelöscht wird und die Festplatte so zusagen Fabrikneu ist. Kann ich dann mit den Recovery CD´s diese hidden partition wieder herstellen ? (Werkszustand des Thinkpad)

Hier wurde ja mal dazu aufgerufen eine FAQ in diese Richtung zu schreiben. Ist da schon was passiert ? Oder kann mir sonst einer Informationen zukommen lassen wie ich dieses Vorhaben am besten angehen?


Mit freundlichen Grüssen und vielen Dank


special
 
Am einfachsten wäre wohl vor dem großen Löschen die hidden partition mit einem geeigneten Werkzeug (True Image?) auf eine externe Harddisk zu sichern und dann einfach auf die "neue" Platte rückzusichern?

Gruß
Anfänger
 
Hallo,

ich würde gundsätzlich erst mal gerne wissen, ob ich durch die Recovery CD´s die hidden partition wieder bekomme, auch wenn ich die interne Festplatte neu partitioniere und mein eigenes XP drauf spiele.


Grüsse

special
 
Ich denke, diese hidden Partition weist eine spezielle Formatierung auf (bootfähigkeit, hidden, im BIOS einstellbar, etc.). Nachdem man sie löscht, kann man sie wohl nicht mehr so leicht herstellen...

Edit: Oder doch -> hier.

Mal ne andere Frage: unter diesen ganzen Access IBM Tools unter WinXP gibs doch die Möglichkeit, sich CDs/Datenträger zur Wiederherstellung zu erstellen. Was genau bedeutet das, was genau wird erstellt: der Inhalt der R&R-Partition oder ne reine, bootbare WinXP-Installations-CD (für ne saubere Installation)? Oder geht letzteres nur mit dieser Möglichkeit?

Ich bin nämlich am überlegen, mir WinXP sauber zu installieren und nur das Nötigste an Software drauf. Was bekommt man eigentlich genau, wenn man von IBM CDs anfordert ("hab meine R&R Partition verschrottet..."): Inhalt einer R&R-Partition, oder reine, bootbare WinXP-Installations-CDs?

Edit2: Nach bißchen Recherche ( :oops: ), sieht es wohl so aus, dass die CDs zur Wiederherstellung, die man unter Win erstellen kann, identisch sind wie die Recovery-CDs, die man von IBM anfordern kann. Ich verstehe aber weiterhin den Unterschied zw. "Datenträger zur Wiederherstellung erstellen" und "CDs/DVDs zur Wiederherstellung erstellen" nicht?! Ausserdem stimmt es: kann (nicht darf) man sich diese CDs wirklich nur einmal erstellen?!

Das ist echt zum verrückt werden: mit dem Laptopkauf habe ich eine Lizenz auf WinXP, aber nicht die Möglichkeit bzw. das Medium es nach meinem Geschmack zu installieren... :evil:
 
Hallo,

danke für den Link. Damit hat sich die Frage geklärt.

Ja das mit der XP Version íst ärgerlich. Aber es spricht ja nichts dagegen eine andere Originale XP Version zu nutzen und den IBM Key zu nehmen.. Oder gibt es da Probleme bei der Regestrierung ?



Schöne Grüsse,

special
 
Ausserdem stimmt es: kann (nicht darf) man sich diese CDs wirklich nur einmal erstellen?!

@hja:
Stimmt das wirklich so?
Sie haben doch bestimmt wieder mal einen link oder zumindest eine Meinung zum Thema?

Gruß
Anfänger
 
Rechtliche Fragen bezüglich Microsoft zu beantworten sind immer ein schwieriges Thema, da Microsoft ein eigenes Verhältnis zu Rechtsfragen hat? so mußte z.B. der BGH entscheiden, dass entgegen Microsofts Auffassung und Handeln es nicht untersagt ist, OEM-CDs losgelöst von der Hardware zu verkaufen?.

Wenn ich jetzt lesen muß, dass ein Microsoft Product mit einer IBM-Lizenz verbunden werden soll?. So stellt sich dies mir als etwas merkwürdig dar, weil der Lizenzgeber verschieden ist? das das Produkt ähnlich ist tut jetzt nichts zur Sache? IBM erwirbt eigene Lizenzen für die Weitergabe an seine Kunden. Ein Problem wird auftauchen (und Erklärungsnot), wenn auf Grund eines Updates diese neue Verifizierungs- Prozedur in Gang gesetzt wird und dabei ein Problem entstehen sollte?

Das Lizenzen und CDs, Recovery und OEM Cds eine rechtliche Grauzone darstellen ist sicherlich nicht ungewollt, da ?Angsthasen? oder Geschäfts-Computer Besitzer früher oder später ein neues Produkt kaufen werden.

die Lizenz, die man mit einer Windows Version erhält, gilt genau für diese Version und diesen Datenträger (mal abgesehen von Volumenlizenzen)
Es gab vor einiger zeit in der ct einen Artikel darüber?.

Installiere ich ein "besorgtes" Windows mit einem Lizenzschlüssel, der zu einem anderen Windowsdatenträger gehört, so gilt das immer noch als "Raubkopie?.

Die recovery Versionen sind speziell auf die Anforderungen des Anbieters zugeschnittene oem Versionen, denen zum teil sogar Funktionen der original Windows Version fehlen.

bei heise(ct) und auch bei chip gab es mal ein paar Artikel, wie man aus einer recovery cd mit Hilfe des Service-packs eine bootbare und installierbare Version bastelt. ? dem ist allerdings jetzt wieder durch die Verifizierung ein Riegel vorgeschoben worden?


http://www.techwriter.de/thema/windows0.htm

http://www.heise.de/ct/ftp/01/10/108/

http://www.glitzerfee.de/hompage/recovery/me_recovery.htm
 
<<<Ja das mit der XP Version íst ärgerlich. Aber es spricht ja nichts dagegen eine andere Originale XP Version zu nutzen und den IBM Key zu nehmen.. Oder gibt es da Probleme bei der Regestrierung ? >>>

Bei mir gab es Probleme. Habe bei der Installation den Key benutzt-wurde auch vom BS genommen,aber, bei der Aktivierung wurde er nicht akzeptiert. Auch die Telefonische Aktivierung schlug fehl. Der Support-Mitarbeiter von MS hat mir dann einen Aktivierungscode durchgegeben und meinte: Bei der nächsten Aktivierung über das INet würde es wieder Funktionieren. 1Woche später habe ich -nach erneuter Installation (wollte die Aussage des Support-Mitarbeiter überprüfen)-die gleiche Prozedur wieder durchführen müssen. :evil:

mfg
R51
 
@ hja:

Original von hja

Installiere ich ein "besorgtes" Windows mit einem Lizenzschlüssel, der zu einem anderen Windowsdatenträger gehört, so gilt das immer noch als "Raubkopie?.

Das sind klare Worte. Du kennst dich anscheinend sehr gut mit der Materie aus -> bist du in dieser Richtung tätig?

Original von hja

Die recovery Versionen sind speziell auf die Anforderungen des Anbieters zugeschnittene oem Versionen, denen zum teil sogar Funktionen der original Windows Version fehlen.

Wenn ich das so lese... :cry: ...vielleicht sollte ich das gute, 'alte' Win2k auf meinem Laptop installieren, welches ich als Vollversion habe. Hat jemand Erfahrung bzgl. T42 & W2k?
 
@thinkmad
Zu Win2000 kann ich nur zur Erklärungen auf dieses Link verweisen:

http://thinkpad-forum.de/viewtopic.php?t=2036

nur auf den ersten Beitrag achten? der Rest ist das übliche gezankte mit mir und einigen bekloppten, die sich aus welchen Gründen auch immer mit dümmlichen und kindischen Kommentaren mal in Erscheinung setzen wollen ? dies ist aber unwichtig und tut hier nichts zur Sache?

und wenn Du eine 100%ig gültige Lizenz hast ist dies sicherlich die beste Lösung?
ansonsten?.
..ich möchte jetzt niemanden ermutigen etwas Unrechtmäßiges zu tun, aber allgemein ist bekannt, dass es Probleme nur bei Firmen-Systemen gibt. (Wissen von Angestellten) - Hier in England ist vor einiger Zeit mal eine Initiative gelaufen, bei dem gegen Belohnung Hinweise zu Raubkopien gegeben werden konnten?. Dies geschah mit enormen Erfolg?- sämtliche ?rausgeflogenen? oder gekündigte ehemalige Angestellten konnten so ihrem ehemaligen Chef eins auswischen und wurden noch bezahlt?

Privatanwender bekommen nie Probleme? es sei denn, dass sie versuchen kopierte Software oder unpassende Kombinationen aus Original CD/Lizenz versuchen zu verkaufen?

Wenn Du also eine funktionierende XP-CD besitzt und auf Updates etc verzichten möchtest, dann wird es auch so funktionieren.
 
@thinkmad:
w2k installieren? Das würde ich mir gut überlegen, alleine aus Sicherheitsgründen ist XP SP2 immer vorzuziehen. MS hat den Support für w2k bereits schon eingestellt (ausser für Firmenkunden).

Warum machst du nicht einfach mit dem i386 Ordner eine Slipstream CD? Anleitung gibt es z.B. auf forum.thinkpads.com. Man braucht nur eine normale XP Retail CD (zur Not ausleihen), um diese zu erstellen, verwendet aber den Key vom Thinkpad. Absolut legal. wenn man es richtig macht, kann man den VLK (Volumenlizenzkey) des Thinkpad benutzen und muss XP nicht aktivieren, man kann aber auch den Key auf der Rückseite verwenden (der aber eine Aktivierung verlangt).
 
Dann werde ich mir wohl eine Slipstream von meinem eigenen WinXP i386 Ordner machen. Würde mir auch gerne die Recovery-Partition löschen. Dazu paar wichtige Fragen:

1. Mit den selbsterstellten "CDs zur Wiederherstellung" (Start -> Programme -> Access IBM) kann man sich also diese Partition vollständig wiederherstellen. Sobald man von diesen CDs bootet, wird also die Festplatte automatisch neu partitioniert und formatiert, und die Recovery Partition wiederhergestellt?

2. Wird sie 100%ig so hergestellt wie sie im Auslieferungszustand war? Denn: IBM sagt, die Option "werksseitigen Festplatteninhalt herstellen" im R&R-Arbeitsbereich würde den Laptop 100%ig so einrichten, wie man ihn bekommen hat; macht man das selbe über die Recovery-CDs, wäre es nur ein ähnlicher Zustand. Haben die Recovery-CDs also nicht die identischen Daten, die auch auf der Recovery-Partition vorhanden sind?

3. Kann ich die Recovery-Partition auch mit der Computerverwaltung von WinXP löschen (oder auch im WinXP Setup), nachdem ich sie im BIOS sichtbar gemacht habe, oder brauche dafür spez. Programme?

4. "CDs zur Wiederherstellung" und "Datenträger zur Wiedeherstellung" (Start -> Programme -> Access IBM): was ist der Unterschied?

5. Kann ich mir wirklich nur einen Satz CDs zur Wiederherstellung erstellen, wird danach diese Funktion für immer blockiert? (Dass ich mir nur einen Satz machen darf ist klar, aber wenn der mal kaputt geht...).

Das wars auch schon, wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte!
 
Bye Bye

Ich ziehe mich hiermit offiziell zurueck...

Hauptgrund liegt darin, dass es praktisch unmoeglich ist mit der Forenleitung zu kommunizieren - ganz zu schweigen von dem Problem, dass ich nach einer eingereichten Beschwerde gegen den Moderator gesperrt wurde (die Beschwerde wurde in keinster Weise beantwortet).

Vielleicht hilft dies, die Verantwortlichen zum Ueberlegen anzuregen.

Gruss, Nik
P.S.: Ich werde mir nicht selber R.I.P. auf meinen Grabstein schreiben ;)
 
In der Garantiezeit schickt IBM Dir die CD´s Kostenlos zu.

Die obigen Fragen von thinkmad hätte ich auch gerne in beantworteter Form ;)


Grüsse,

chegga
 
?. Dies richtet sich leider nach dem Sachbearbeiter bei IBM? und da gibt es verschiedene Erfahrungen? (Auch weil bekannt ist, daß diese CDs gerne bei eBay wieder verkauft werden? -

Da die Ausgabe bei denen (wegen Lizenz) nachgehalten werden muß, richtet sich auch die Ausgabe nach dem Ermessen des ?Telefon-Menschen?? Innerhalb der Garantie? bei einer vernünftigen Erklärung sollte es überhaupt kein Problem geben? danach ist es anders? könnte aber dennoch frei sein? - Anspruch auf ?freie? CDs hat man keinen?.
 
Ich hatte, nachdem nach einer mißglückten Linux-Deinstallation der MBR zerfräßt war und ich auch nicht mehr in den R&R-Festplattenbereich reinkam, die Gelegenheit den Satz selbstersteller Recovery CDs nutzen zu dürfen.

Zu 1.
Mit der Start-CD wird zuerst in den R&R-Bereich gebootet. Dann kannst Du unter "Werksseitigen Festplatteninhalt wiederherstellen" die Neueinrichtung beginnen. Die bestehenden Partitionen werden gelöscht und die Notfallpartition wird neu erstellt. Nach dem Kopieren der Daten von den CDs auf die Notfallpartition startet die Windows-Neuinstallation wie gewohnt von der Notfallpartition aus auf die Partition C:
Voila :-)

Zu 2.
Unter der Option "CDs und DVDs zur Wiederherstellung erstellen" wird als erstes eine Start-CD mit der R&R-Umgebung erstellt, von der Du auch im Notfall bootest. Dann wird der komplette Inhalt der R&R-Partition auf CDs kopiert (bei mir [T42] waren es derer sechs). Nach der Neuinstallation kann ich keinen Unterschied zu vorher feststellen und gehe davon aus, daß also der Zustand wie nach Auslieferung wiederhergestellt wurde.

Zu 3.
Mit der Windows-Datenträgerverwaltung habe ich bisher nicht gearbeitet. Auf einer c't CD war mal Acronis PartionExpert als Vollversion. Das Programm hat beim Erstellen, Ändern und Löschen von Partitionen bisher fehlerfrei gearbeitet. Bin sehr zufrieden damit :-) Allerdings habe ich die Notfallpartition nicht gelöscht.

Zu 4.
"Datenträger zur Wiederherstellung" erstellt nur eine CD mit der R&R-Umgebung, aber keine komplette Kopie der Notfallpartition.

Zu 5.
Nachdem nach einer regelmäßigen Überprüfung der CDs eine CD Lesefehler aufwies, konnte ich problemlos einen zweiten Satz erstellen. Hab aber jetzt auch immer zwei Sätze vorrätig, man weiß ja nie...
 
Vielen Dank tobfisch für deine präzisen Antworten - und Willkommen im Forum. Mit deinem ersten Beitrag hast du dich eindeutig qualifiziert :)

Hat sonst noch jemand eine Antwort auf die 3. Frage?
 
Zu 5.
Nachdem nach einer regelmäßigen Überprüfung der CDs eine CD Lesefehler aufwies, konnte ich problemlos einen zweiten Satz erstellen. Hab aber jetzt auch immer zwei Sätze vorrätig, man weiß ja nie...

wo kann man denn die CDs prüfen?? habe keinen menupunkt in den ibm
programmen entdecken können...?!
 
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