Fotoausrüstung- & Kamera-Thread

fakiauso

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Existiert auch ein Foto-Ausrüstungs Thread?

Oje!

Das kann ein ziemlicher Zankapfel werden. Die Varianten, wer was wie wo fotografiert, sind schier unendlich und da wird recht oft um des Kaisers Bart gestritten am Ende. Selber sage ich mir inzwischen, dass da jeder nach seiner Fasson selig werden mag und mehr als Ratschläge kann keiner geben.

Bei Filtern kommt es dann darauf an, was man/Du damit bezweckst. Die "beste" Anschaffung ist wahrscheinlich anfangs ein guter Polfilter und später kann die Sammlung um ND- und Verlaufsfilter erweitert werden. Darüber hinaus sind Effektfilter noch überlegenswert, wobei sich da viel auch per Bildbearbeitung machen lässt. Es gibt ja für die einschlägigen Klopper wie Photoshop solche Dinger wie die Nik Collection von DXO und ähnliches.
 
Zweit-Akku kein Thema?
Ich nutze grundsätzlich zwei Akkus im Wechsel, die reichen für meine Außeneinsätze vollkommen aus. Wäre ich öfter draußen unterwegs, wie z.B. @Mr. Natural oder @sarek, besäße ich sicher einen Dritt- ode auch viert-Akku, um von der Ladeschale unabhängig zu sein.
Zu allem "Unglück" unterstützt meine EOS R7 aber auch das Laden über USB-C ;)
 
Es gibt mittlerweile Nachbau-Akkus von Patona und Co. die haben sogar eine eigene USB-Buchse direkt im Akku... Das finde ich richtig geil - Powerbank dran (im Rucksack!) und Bob ist dein Onkel
 
Ich habe Zweit- & sogar Drittakku - weil die Olympus BLS5/BLS50 echt schwach auf der Brust sind. Aber wenn man dann noch Volumen abknappst, um eine Buchse und Ladesteuerung reinzubasteln, kommen noch weniger Bilder raus.
Trotz alledem ist das eine Spitzen-Idee, auf die ich noch nicht gekommen bin, obwohl ich im Haushalt inzwischen einige Sets an AA/AAA-Akkus mit USB-C erfolgreich in Benutzung habe.
 
Ich hab es nach dem Lesen schnell gegoogelt - und habe auch die von dir erwähnten Patonas für meine Oly gefunden.
 
weil 100% aller Handys ein schlechtes Objektiv haben
Yes, und das sieht man teils extrem. Bei meinem alten Xiaomi war die Bildfeldkrümmung so extrem, dass ich kaum ein scharfes Foto von einem A4 Blatt machen konnte, und selbst bei normalen indoor-Fotos war es echt problematisch (schade, denn der Sensor war für seine Zeit super). Aber auch beim neuen Pixel 10 Pro merkt man die optische Güte doch stark.

Ist halt Physik, und KI-Processing kann diese nur bis zu einem bestimmten Punkt aushebeln ;)
 
Ich würde meine kleine Oly gerne öfter einpacken...das 17/2.8 oder das 12/20 tragen nicht wirklich schlimm auf, auch wenn es etwas zu viel für die Hosentasche ist. (...)
Was hast du für eine Kameratasche und für eine Olympus?

Ich selbst bin noch mit einer DSLR unterwegs, die ihren Platz unterwegs bei Nichtbenutzung dann in einer Kameratasche im Rucksack findet. Allerdings möchte ich mir dieses Jahr noch eine kleine Systemkamera anschaffen bzw. das System umstellen (sofern es die Finanzen erlauben) und diesbezüglich habe ich auch schon einen Blick auf Taschen geworfen. Für ganz kleines Besteck könnte da ein „sling camera bag“ in 3L in Betracht kommen.
 
Bei meinem alten Xiaomi war die Bildfeldkrümmung so extrem
Wenn es die "Normale" Kameraeinstellung war, so ist es ein Weitwinkel mit 24mm Brennweite (Stellung "1"), Normalobjektiv hat 50mm Brennweite (Stellung "2"). Stellung "0,6" ist schon fast "Fisheye" mit 18mm Brennweite. - So das Leica-Objektiv meines Xiaomi 13T Pro.
 
Wenn es die "Normale" Kameraeinstellung war, so ist es ein Weitwinkel mit 24mm Brennweite (Stellung "1"), Normalobjektiv hat 50mm Brennweite (Stellung "2"). Stellung "0,6" ist schon fast "Fisheye" mit 18mm Brennweite. - So das Leica-Objektiv meines Xiaomi 13T Pro.
In der normalen Kamera. Wenn ich mein altes Oneplus 3, das Xiaomi Poco F2 Pro und mein neues Pixel 10 pro (letztere auf "normaler" Brennweite, ersteres hat nur eine Linse), haben alle einen vergleichbaren Blickwinkel, aber das Xiaomi hat eine viel stärker gekrümmte Fokusebene.
 
@L512USER Ich habe relativ altes und unspektakuläres Equipment...eine Olympus E-M10 MkI, also schon gut 10 Jahre alt. Hatte ich mir damals zugelegt, weil ich in Slowenien an der Adria stand und meine Nikon D5100+17-50/2.8 samt Batteriegriff (als Gegengewicht für das Objektiv!) einfach mal über 2 Kilo von meinem 6-Kilo-Gepäck ausgemacht haben.
Als Objektive habe ich ein 12/2.0 und ein 17/2.8-Pancake (plus die 9mm-Fisheye-Lenscap).
Als Tasche habe ich eine einfache kleine Softshell von Hama, wo die Kamera und das 12/2.0 reinpassen.
 
Ok, mit der Kamera lässt sich wahrlich nicht viel anstellen. - Ist auch eine andere Qualitäts- und Preisklasse.
Mit Gcam App war es tatsächlich ziemlich gut. Die Xiaomi Kamera App war komplett unbrauchbar, da hat das 4-5 Jahre ältere OnePlus die besseren Fotos gemacht.

Alles außer der Hauptlinse war leider auch unbrauchbar. Der Haupt-Sensor war ein eine Generation alter Flagship Sensor, die neben-Kameras komplette Grütze.

Irgendwann hab ich dann aus Neugierde die Kamera eines Redmi K30 Pro Zoom Edition gekauft (selbe UW Kamera, nutzlose Tele Kamera statt des ziemlich coolen Makro Objektivs, dafür aber eine Hauptkamera mit OIS und deutlich besserer Optik) und das war ein riesiger Sprung trotz selben Sensors. Vor allem die vorher angesprochene Fokusebene war deutlich weniger gekrümmt, was in Innenräumen zu viel besseren Fotos geführt hat.
 
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Das war eine Freihandaufnahme von gestern Abend 22 Uhr mit dem Xiaomi 13T Pro mit 24mm Brennweite (unbearbeitet und leicht überarbeitet):

1776921854978.jpeg 1776922552242.png

Das Leica-Objektiv macht schon einiges her...
 
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Das Leica-Objektiv macht schon einiges her...
Ganz ehrlich: Das ist wie Dolby Atmos usw. Zertifizierungen beim Laptop. Da kommt deswegen auch nicht plötzlich Kino-Sound aus den Laptop-Lautsprechern. Ähnlich ist das mit Leica, Zeiss, Hasselblad usw. bei den Smartphone-Kameras. Das sind und bleiben trotzdem kleine "Krücken" im Vergleich zu "richtigen" Kameras, egal ob da so ein Markenhersteller seinen Namen für verkauft hat oder nicht. Dass da Leica dran steht, ist eher Werbung als tatsächlich der große Vorteil dieser Kamera.
Aber natürlich haben die kleinen Kameras in den Smartphones tatsächlich einiges an Qualität gut gemacht und können dank geschickter Algorithmen inzwischen so einiges aus den Bildern herausholen. Schon beeindruckend, was damit inzwischen geht. Trotzdem sind das halt auch viele Algorithmen und KI, die da das Foto noch auf dem Smartphone optimieren, damit das Foto eben so aussieht, wie es aussieht.
Was ist das eigentlich für ein rotes Ufo da oben rechts? War das in echt da? Was ist es? Oder hat die KI da was erfunden? ^^
 
Ich habe auch nie behauptet, dass so eine Smartphone-Kamera eine "große" Kamera ersetzen kann. Wenn man aber bei der Wahl seine Smartphones auch auf die Kamera achtet, wird jedenfalls viel mehr Freude an seinen Bildern haben und verzichtet auch das eine oder andere mal auf die "große" Ausrüstung.

In der Vergangenheit waren Zeiss- und Leica-Objektive bei den von mit genutzten Handys/Smartphones schon jeweils ein Quantensprung gegenüber anderen.
 
Sehe ich ähnlich wie @cuco.

Haltet Euch vor Augen, wie lange in der Kameratechnik bereits an den Optiken gearbeitet wird und neben Schliff, Beschichtungen und Vergütungen, Blendentechnik usw. daran gearbeitet wird, das "perfekte" Objektiv zu schaffen, welches in einem weiten Bereich optimale Ergebnisse bei geringstem Lichtverlust auf Film und Sensor bekommt.

Wie das weiter oben angeführt wurde, lässt sich die Physik aber eben nicht bescheißen und viel Glasfläche für viel Licht bringt eben logisch Größe und daher auch Gewicht mit sich. Da anzunehmen, dass die Optiken eines Smartphones auch nur annähernd in den qualitativen Bereich aktueller, hochwertiger Objektive gelangen, wäre vermessen. Ein guter Fotograf holt da vermutlich beim Wissen um eventuelle Fehler oder Nachteile eines bestimmten Objektivs mehr aus so einem Flaschenboden heraus als die angeflanschte Software oder Bildverbesserungen diverser angelernter neuronaler Netzwerke, die das fotografische Ergebnis auch gleich noch "kostenlos" für die eigene Datenbank ausschlachten.

Sicher kann da vieles in Software korrigiert werden und die Dinger machen ja auch keine schlechten Bilder. Im echten Rohzustand fallen sie aber ab und das einen Absatz darüber angeführte bewusste und kreative Ausnutzen bestimmter Objektive/Blenden/Fotoapparate mit ihrem ganz eigenen Charakter wird m.E. in weiten Teilen die Domäne von SLR, Systemkamera und Film bleiben.
 
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Ich denke, dass man sich die Diskussion „Smartphone vs. Kamera“ sparen kann. Wenn es um das Fotografieren als kreative Tätigkeit geht, ist es doch eigentlich egal welches Werkzeug man benutzt. Zudem liegen die jeweiligen Ansprüche an das Ergebnis oft auch stark auseinander.

Und über die technischen Aspekte der Fotografie kann man bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag diskutieren. Ob man sich damit aber eine Freude tut, wage ich zu bezweifeln, womit ich Diskussionen in Richtung „Das einzig Wahre“ meine und nicht bezogen auf technische Parameter und physikalische Grundlagen.
 
Der EOS5
Zweit-Akku kein Thema?
Ich nutze grundsätzlich zwei Akkus im Wechsel, die reichen für meine Außeneinsätze vollkommen aus. Wäre ich öfter draußen unterwegs, wie z.B. @Mr. Natural oder @sarek, besäße ich sicher einen Dritt- ode auch viert-Akku, um von der Ladeschale unabhängig zu sein.
Zu allem "Unglück" unterstützt meine EOS R7 aber auch das Laden über USB-C ;)
Das ist beim Hochformathaltegriff der EOS 5 gut gemacht. Für das Batteriefach gibt es eine Schublade um das Teil mit 6x AA Akkus oder Batterien zu betreiben. Habe da Eneloop-Akkus drin und die Batterie als Backup in der Fototasche.
 
Der BLS50 ist etwa nur so groß wie zwei AA-Batterien... Und irgendwie würde ein Batteriegriff für mich dem Streben nach Kompaktheit entgegenstehen.
Aber ich habe mir jetzt zum ausprobieren mal zwei von den Patona-Akkus bestellt.
Mal gucken, ob ich im Mai tatsächlich mal wieder nach 3..4 Jahren oder so die Kamera mal wieder mit in den Urlaub nehme.
 
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