Flüssigkeitsschaden und Reaktion von Teleplan

Chris55116

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20 März 2013
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Hallo an alle,

nachfolgende Mail habe ich an den Reparaturpartner "Teleplan" von Lenovo und an support_de@ibm geschickt. Schon einige Male konnte ich nicht nachvollziehen, wie ein Schaden plötzlich als vom Benutzer verursacht, deklariert wurde. Genau wie es keine Garantie auf sich ablösende und verloren gegangene Schrauben gibt. - Warum muss ich jedes Jahr bei 50 neuen Notebooks zuerst alle Schrauben nachziehen?

Ich eröffne dieses Thema hier, weil ich mir eine Diskussion über den Servicepartner "Teleplan" erhoffe und vielleicht auch von Alternativen erfahre. Vom Support erwarte ich eigentlich keinelei Reaktion auf meine Mail...

Viele Grüße
Chris


Reparatur Nr: xxxxxxxxx

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihren Reparaturangeboten vom 28.02.2013 und vom 01.03.2013 stellen Sie Beschädigungen fest, die durch Flüssigkeit entstanden sein sollen. Diese sind durch uns nicht nachvollziehbar. Weder äußerlich, noch nach dem Ausbau der „spritwassergeschützten“ Tastaturen und allen anderen leicht entfernbaren Teilen an den Notebooks, konnten Hinweise auf das Eindringen von Flüssigkeiten erkannt werden. Die Nutzer der Geräte können sich ebenfalls ein Eindringen von Flüssigkeiten nicht erklären.

Bei dem Umfang der von Ihnen beschriebenen betroffenen Komponenten sollte ein deutlicher Nachweis über das Verschulden der Anwender möglich sein. Um welche Flüssigkeiten könnte es sich handeln? Wo genau sollen die Flüssigkeiten in das Innere der Notebooks eingedrungen sein? Lässt sich das Eindringen von Flüssigkeiten von außen durch Bilder belegen? Ist es möglich, dass sich durch Temperaturschwankungen Flüssigkeiten im inneren der Geräte gebildet haben?

Die Reparaturkosten für die Notebooks sind schon aus wirtschaftlicher Sicht nicht tragbar. Im ersten Fall reichen Sie an den Anschaffungswert, im zweiten Fall übersteigen sie diesen sogar um das Doppelte. Uns stellt sich die Frage, ob wir darauf nicht schon vor dem kostspieligen Reparaturangebot hätten in Kenntnis gesetzt werden können.

Wir sind eine expandierende Schule, die momentan 180 Lenovo Notebooks im Einsatz hat. Jedes Jahr werden zum Schuljahreswechsel mindestens 50 Geräte davon gegen neue Notebooks ausgetauscht. Eine auf Vertrauen basierende Zusammenarbeit mit kompetenten Servicepartnern ist für uns sehr wichtig. Sicherlich verstehen Sie unsere Bedenken auch weiterhin auf Lenovo /IBM Produkte zu setzen.

Parallel poste ich diese Mail als Beitrag im Lenovo User Forum.

In Erwartung auf Ihre Reaktion verbleibe ich

mit freundlichem Gruß
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Willkommen im Forum.

Die bessere Variante ist Servion (siehe Banner oben) - Teleplan hat nicht den besten Ruf.

Ich bitte Dich noch etwas mehr über den Sachverhalt und den Einsatzort zu schreiben. Kann wirklich ausgeschlossen werden, dass ein Flüssigkeitskontakt vorlag (Lagerort, Schüler...)?

Die Reparaturnummern habe ich aus Datenschutzgründen aus Deinem Beitrag entfernt - Solltest Du auch im Lenovo-Forum nicht posten. Ansonsten könnte ein übler Zeitgenosse z.B. bei Lenovo anrufen und unter Angabe der Reparaturnummer eine neue Rücksendeadresse hinterlegen - und weg wären die Rechner dann...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Mornsgrans,

und Danke erst einmal für die Antwort und das weise Entfernen der Reparaturnummern.

Servion schaue ich mir gleich mal an. Kleiner Reparaturen hat auch schon mal eine andere Werkstatt übernommen. Für weniger als ein Drittel vom Teleplanpreis. Aber die kommen scheinbar schlecht an Ersatzteile wie Mainboards ran.

An unserer Schule gibt es Notebookklassen. Die Schüler nehmen "ihr" Gerät täglich mit nach Hause. Eingepackt in diesen Gelhüllen von Hama. Natürlich kommt es auch gelegentlich zu Beschädigungen, die selbst verschuldet sind. In diesen Fällen tritt eine Elektronikversicherung in Kraft.

Ich habe jetzt gerade im Dezember erst wieder zwei Klassensätze neue ThinkPads für die Notebookwagen gekauft und komme langsam in Schwierigkeiten den Wechsel von HP zu Lenovo vor drei Jahren vor der Schulleitung zu vertreten...

Grüße
Christian
 
Wenn die Rechner auch mit nach Hause genommen werden, würde ich erst einmal keine Hand für den Zustand der Notebooks ins Feuer legen.
Es reicht schon ein auf dem Tisch umgekipptes Glas, dass Flüssigkeit von der Seite her in den Rechner gelangen kann. Kurz drübergewischt, einen scheinheiligen Blick aufgesetzt und die Täuschung ist perfekt.

Ersatzteile kannst Du bei IBM bestellen solange die Modellreihe generell noch in Garantie ist. Lieferschwierigkeiten gibt es dann, wenn aufgrund technischer Probleme eine Komponente extrem häufig ausgetauscht werden muss. Dann sind aber alle Servicepartner gleichermaßen betroffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Logisch lege ich keine Hand ins Feuer. Aber wenn ich Tastatur und alles entferne und richtig nach Spuren suche sollte ich eigentlich auch was finden. Bei hp gab es immer ein paar Fotos. Bei Teleplan gibt es einen Kostenvoranschlag, der fast das Doppelte vom Neukauf ausmacht.
 
Wenn der Sabsch von der Seite ins Notebook eindringt, ist meist die Board-Unterseite betroffen. Abgesehen davon lässt sich die Boardoberseite auch nicht ohne Garantieverlust ganz freilegen.

Der Kostenvoranschlag von Teleplan ist in der Tat unverschämt, andere Servicepartner verlangen dafür meist weniger, als die Hälfte.
 
Logisch lege ich keine Hand ins Feuer. Aber wenn ich Tastatur und alles entferne und richtig nach Spuren suche sollte ich eigentlich auch was finden. Bei hp gab es immer ein paar Fotos. Bei Teleplan gibt es einen Kostenvoranschlag, der fast das Doppelte vom Neukauf ausmacht.

Wenn die Flüssigkeit von der Seite durch den Cardbus/Expresscard-Slot eindringt und wieder trocknet, versteckt sich der Schaden oft unter der Folie unter jenem Slot oder auf der Unterseite des Mainboards. Habe gerade ein W500 Board hier, bei dem man den Wasserschaden erst sah, als die Folien ab waren. Aber unabhängig davon sollte Teleplan seine Behauptungen mit Fotos belegen können.
 
Bei Teleplan gibt es einen Kostenvoranschlag, der fast das Doppelte vom Neukauf ausmacht.
Das ist doch vollkommen normal und sieht auch in anderen Wirtschaftszweigen nicht anders aus.
Lass Dir mal ein Auto aus originalen Ersatzteilen zusammenbauen. Der kostet dann halt auch das 5 fache...
Außerdem sind die Arbeitsstunden hier in D teurer zu bezahlen als in den asiatischen Fabriken.

Fotos des Schadens sollten allerdings auf Anforderung problemlos dem Kunden zugängich gemacht werden, damit dieser das evtl. nachvollziehen kann.

Warum bringste die Gerät nicht zu einem Servicepartner in der Nähe ? Lenovo schreibt ja nicht vor, wo die Geräte zum Service müssen.
 
Wenn ich mich recht erinnere war Teleplan auch Ende letzten Jahres unter der Rubrik "Vorsicht Kunde" in der c't besprochen. Du solltest Dich wirklich nach einem neuen Servicepartner umschauen.
 
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