externer USB arbeitsspeicher?

herbie1

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moin moin in die runde
angeblich soll es einen speziellen usb speicherstick geben, den man als externen arbeitsspeicher benutzen kann. weiss da jemand mehr? waere ja vielleicht eine kostenguenstige alternative bzw. erweiterung zum eingebauten arbeitsspeicher...

herbie aus ol
 
mehr dazu....- aber ob das das "Gelbe vom Ei" ist....

http://winfuture.de/news,25599.html

wenn man manchmal sieht wie so ein Stick vor sich rum rödelt bis die daten mal zugriffbar sind.... - da muss sich aber noch etwas tun...

zumal... hab noch keine größeren Sticks als 16GB gesehen.... und die Kosten auch Geld...
 
wie soll das funktionieren? im vergleich zum ram-sockel auf dem mainboard ist selbst usb 2.0 gähnend langsam. welchen vorteil soll also ein externer speicher haben, den ich mir bei bedarf dazu stecken kann? da stellt sich doch die frage, wann brauche ich den denn nicht? oder baust du zwischendurch den speicher aus, damit dein notebook leichter ist? :-)
 
Nein, als echter Arbeitsspeicher wirds sowas nie geben, mit Windows Vista gibts aber Readyboost, was mit Hilfe von Usb-sticks das Arbeien am PC beschleunigt.
 
Original von toluol
Nein, als echter Arbeitsspeicher wirds sowas nie geben, mit Windows Vista gibts aber Readyboost, was mit Hilfe von Usb-sticks das Arbeien am PC beschleunigt.
Wirklich?

Oder nur ein Marketinggag? der MS/Vista-Lobby

Oder gar ine Weiterentwicklung der guten alten RAMdisk?

Sensationell.

Oder?

Ironische Grüße
Anfänger
 
ja, Readyboost, das meinte ich... interessant waere es natuerlich fuer XP, aber anscheinend nur fuer vista? also esrt einmal abwarten, was von den vista-neuereungen ausch fur das alte xp umzumodeln sein wird...?!

danke feur die schnelle antworten...
herbie
 
Son Schitt, dann hätte ich mir ja die 90 Euro für 1GB heute schenken können und dafür 10 1GB USB Sticks nehmen sollen.

Nene, mal im Ernst, seit wann soll die USB Schnittstelle schneller sein als eingebautes RAM? Blödsinn...
 
Ok, eine kurze Erklärung zu Readyboost:

Was ist das Problem:
- Programme legen ihre benötigten Daten im Hauptspeicher (RAM) ab.
- Wenn diese Datenmenge aller gerade laufenden Programme die Größe des Hauptspeichers erreicht muss irgendwo mehr Speicher her.
- Zur Zeit werden die lange nicht mehr benutzten Daten - die eigentlich im Hauptspeicher sein sollten - auf den Hintergrunsspeicher (also normalerweise die Festplatte) ausgelagert. Diesen Effekt kennt jeder, der schon mal mit einem Rechner mit wenig Hauptspeicher gearbeitet hat. Da rattert dann die Festplatte die ganze Zeit. Dieser Prozess nett sich "swapping".
- Wenn ein Programm jetzt Daten benötigt, die ausgelagert worden sind, müssen diese wieder zurückgeladen werden und dafür andere auf die Festplatte geschrieben werden.

Wie kommt man auf die Idee:
Ok, soweit der aktuelle Stand. Die Ingenieure von Microsoft haben sich Gedanken gemacht, warum swapping so langsam ist und kamen darauf, dass das primär daran liegt, dass die Zeit von Beginn der Anfrage an die Festplatte, bis zur Lieferung der ersten Daten viel zu lange lauert (Zugriffszeit). Die Geschwindigkeit, wie die Daten dann eintrudeln ist nicht so relevant, weil wir hier von sehr kleinen Datenfetzen (normalerweise 4 KiloByte) sprechen.
Die Ingenieure suchten jetzt also nach billigen Speichermedien mit einer kurzen Zugriffszeit und fanden FlashMedien, wie zum Beispiel USB-Sticks und SD-Karten. Diese übertragen die Daten zwar recht langsam, dafür braucht es aber fast keine Zeit, das erste Bit zu liefern.

Was ist Readyboost:
Readyboost erweitert die sogenannte "Speicherhirarchie" also um eine Ebene:

CPU und CPU-nahe Speicher (Caches...) <-- ganz häufig benötigte Daten.
Hauptspeicher <-- Her sind die Daten, die oft gebraucht werden. (working set)
USB-Stick <-- Hier die Daten, die nicht mehr in den Hauptspeicher passen, aber in nächster Zeit wohl bald wieder gebraucht werden.
Hintergrundspeicher <-- Hier die übrigen Daten.

Natürlich könnte man sich noch andere Methoden vorstellen, die "Wichtigkeit" der Daten zu bestimmen, nicht nur die Zeit, seit dem letzten Zugriff (LRU-Strategie); z.B. wäre es meiner Meinung sinnvoll die Hintergrundprozesse, wie z.B. den Virenscanner oder die Windows Updates nicht so wichtig zu nehmen, denn der Nutzer hat es gerne, wenn seine Programme, also z.B. der Internet Explorer schnell laufen. Ich glaube das wird sogar gemacht.

Quelle:
- Jedes Buch über Betriebsysteme: Z.B. Andrew S. Tannenbaum: Moderne Betriebssysteme 2. Auflage, Seiten 209 bis 284.
- Videos auf www.microsoft.com "IT's showtime" über Windows Vista.
- http://www.microsoft.com/windowsvista/features/foreveryone/performance.mspx
 
In den meisten Fällen wäre dies (Readyboost) jedoch überflüssig, wenn Windows erst einmal lernen würde, vorhandenen RAM-Speicher erst einmal auch weitgehend vollständig zu benutzen. Tatsache ist und bleibt wohl auch bis auf weiteres, dass ohne größeres Tricksen (z.B. vollständige deaktivierung des swapfiles) Windows [Kernel-] Speicher auslagert, auch wenn im RAM noch mehr als genügend freier Speicher sinnlos schläft...

Und- ich habe den Verdacht, dass es, wenn die ausgelagerten Datenmengen mal die bezahlbaren 2 GB an RAM tatsächlich überschreiten doch irgendwie auf dei Gesamt-Zugriffsgeschwindigkeit ankommt und nicht nur auf die ersten paar Byte. Häufig benötigte Bytes werden ja auch jetzt schon "weiter oben" abgelegt.

Nur meine Meinung

Gruß
Anfänger
 
Original von Anfänger
[...]Tatsache ist und bleibt wohl auch bis auf weiteres, dass ohne größeres Tricksen (z.B. vollständige deaktivierung des swapfiles) Windows [Kernel-] Speicher auslagert, auch wenn im RAM noch mehr als genügend freier Speicher sinnlos schläft...

Bei mir sind ca 1/3 vom Kernelspeicher ausgelagert. Wozu auch Speicher mit etwas blockieren, was nicht (sofort) benoetigt wird. Oder laesst du auch alle Programme laufen, die du *irgendwann* einmal benutzen koenntest?
Das Deaktivieren der Page-file hat bisher auf Dauer noch keinen dokumentierten/bewiesenen positiven Effekt gezeigt. Daher kann man nur abraten, solchen "Tricks" zu folgen und sollte Windows das Management der Auslagerungsdatei ueberlassen.

Gruesse, Torsten.
 
"Diese übertragen die Daten zwar recht langsam, dafür braucht es aber fast keine Zeit, das erste Bit zu liefern."
->was doch aber daran liegt, daß dort nicht viele dateien drauf sind und somit die benötigten schnell gefunden werden. arbeitspeicher ist zwar teurer aber wesentlich schneller oder habe ich da einen denkfehler???

hinzu kommt dann doch daß ein flashspeicher eben doch nur eine begrenzte lebensdauer hat und somit zum swapping vermutlich doch eher ungeeignet ist oder?? man möchte sowas doch nicht als verschleißteil verbauen oder?? obwohl verschleißteile in rechnern eigentlich mal ein neuer trend wären in der heutigen wegwerfgesellschaft. bisher fällt mir dort doch irgendwie nur der notebookakku ein.
 
Original von newt3
->was doch aber daran liegt, daß dort nicht viele dateien drauf sind und somit die benötigten schnell gefunden werden. arbeitspeicher ist zwar teurer aber wesentlich schneller oder habe ich da einen denkfehler???

1. Nein, um Dateien zu finden sucht man in einer Tabelle nach, die im Hauptspeicher liegt (zumindest hoffentlich). Außerdem passiert diese ganze Auslagerung in einer Datei, die hoffentlich weitsetgehend an einem Stück ist. Der Geschwindigkeitsvorteil der Flashkarte besteht darin, dass sie keinen Arm zu bewegen hat und nicht warten muss, bis die Scheiben an die richtige Stelle gedreht sind.

2. Ja, mehr Hauptspreicher ist sicherlich die bessere Wahl, aber bei meinem TP ist bei 2 GB Schluss und ...

2.5 ... meine Schwester kann zwar einen USB-Stick anstecken, aber keinen zusätzlichen Hauptspeicher einbauen.

Original von newt3
hinzu kommt dann doch daß ein flashspeicher eben doch nur eine begrenzte lebensdauer hat und somit zum swapping vermutlich doch eher ungeeignet ist oder?? man möchte sowas doch nicht als verschleißteil verbauen oder?? obwohl verschleißteile in rechnern eigentlich mal ein neuer trend wären in der heutigen wegwerfgesellschaft. bisher fällt mir dort doch irgendwie nur der notebookakku ein.

Die c't hat mal getestet, wieviele Speicherungsvorgänge eine USB-Stick aushält. Sie haben Keinen kaputt bekommen, da die Chips intern geschickt die "Abnutzung verteilen". Ansonsten hast du aber natürlich recht.

Wie viel das ganze bringt, weiß ich nicht und es wäre mal interessant das nachzumessen, was ganz sicher jemand bald mal tun wird.
 
Original von meshua
Das Deaktivieren der Page-file hat bisher auf Dauer noch keinen dokumentierten/bewiesenen positiven Effekt gezeigt. Daher kann man nur abraten, solchen "Tricks" zu folgen und sollte Windows das Management der Auslagerungsdatei ueberlassen.

Gruesse, Torsten.

Hallo,

du bringst Windows bzw. Microsoft sehr großes Vertrauen entgegen indem du implizierst, daß Windows am besten weiß wie der Speicher optimiert wird.

Nur warum, kann man das Swapfile dann überhaupt abschalten, ganz ohne Tricks in Registry o.ä?
Unter bestimmten Bedingungen (viel RAM, d.h. gegenwärtig > 1 GB) scheint es also durchaus einen Sinn zu ergeben dies so zu handhaben. Ich glaube eher, daß das Swapfile und das entsprechende OS-Managment aus einer Zeit stammen, als physischer Speicher knapp und teuer war und die Anwenderprogramme speicherhungrig, so daß mit dem Swapfile eine entsprechende Krücke geschaffen wurde um diese Beschränkungen zu umgehen. Heute haben sich alle so an diese Krücke gewöhnt, daß man sie für essentiell hält und nichts besseres vorstellen kann.

Du sagst es gibt keine dokumentierten Vorteile der Swapfiledaktivierung. Gibt es den Dokumentationen für realistische Szenarien in denen es eindeutige Nachteile bietet?

Damit meine ich jetzt weder die nervigen Warnungen von Photoshop beim Start, noch Szenarien mit extrem vielen gleichzeitig arbeitenden Programmen. Viele gleichzeitig aktive (=geladene) Programme finde ich übrigens nicht plausibel. Anstatt die Daten ständig zwischen RAM und Swapfile hin- und herzuschieben könnten sie auch gleich entladen und bei Bedarf nachgeladen werden.

Ich habe derzeit 2 GB RAM bei deaktiviertem Swapfile und noch keine Nachteile bemerkt. Subjektiv würde ich eher sagen, daß die Zahl der Festplattenzugriffe sich reduziert hat; bei der originalen 7k60 von Hitachi konnte man dies auch unmittelbar akustisch nachvollziehen :)

Gruß
LRoS
 
Original von LRoS
du bringst Windows bzw. Microsoft sehr großes Vertrauen entgegen indem du implizierst, daß Windows am besten weiß wie der Speicher optimiert wird.

Aber hallo. Ich würde sagen, dass die Leute, die das OS geschrieben haben, es sicherlich am besten kennen. Natürlich kann man je nach Einsatzzweck ein bisschen was verstellen, aber ich halte mich da lieber im erlaupten Rahmen.

Original von LRoS
Nur warum, kann man das Swapfile dann überhaupt abschalten, ganz ohne Tricks in Registry o.ä?

Um z.B. Strom zu sparen, wenn man genug Hauptspeicher hat, oder um das Dateisystem zu defragmentieren, ohne dass das Swapfile behindert oder bei Problemen mit der Festplatte oder beim Booten von einer CD-Rom, wenn man also nicht weiß, ob eine Festplatte vorhanden ist.

Original von LRoS
[..] so daß mit dem Swapfile eine entsprechende Krücke geschaffen wurde um diese Beschränkungen zu umgehen. Heute haben sich alle so an diese Krücke gewöhnt, daß man sie für essentiell hält und nichts besseres vorstellen kann.

Nein, swapping ist keine Krücke, sodern ein essentieller Teil eines modernen multi-purpose-Betriebsystems. Die grundlegende theorietische Begründung ist, dass ein (32-bit-)Betriebssystem jeden Programm vorgaukelt, es können mit 4GB Speicher arbeiten. Da aber das Betreibsystem (ohne Zusatzhardware) selbst nur maximal 4GB zu verteilen hat muss es eine Möglichkeit haben, anderen Speicher als Hauptspeicher zu mißbrauchen. Das man selten an diese Grenze stößt, ist dein Glück, aber kein Argument gegen Swapping.
 
Original von LRoS
Original von meshua
Das Deaktivieren der Page-file hat bisher auf Dauer noch keinen dokumentierten/bewiesenen positiven Effekt gezeigt. Daher kann man nur abraten, solchen "Tricks" zu folgen und sollte Windows das Management der Auslagerungsdatei ueberlassen.

Gruesse, Torsten.

Hallo,

du bringst Windows bzw. Microsoft sehr großes Vertrauen entgegen indem du implizierst, daß Windows am besten weiß wie der Speicher optimiert wird.

Man kann nur ein OS sinnvoll nutzen, wenn man diesem vertraut. Aus "jahrelanger Erfahrung" und dem lesen unzaehliger Lektuere kann ich sagen, dass zumindest ab W2K das Speichermanagement i.d.R. so gut arbeitete, dass manuelle Eingriffe mit irgendwelchen tollen Tweaks eher kontraproduktiv waren. Ich habe 2GB RAM und ich kann z.B. auch mit mehreren Ebenen in PS fluessig und ohne swappen arbeiten - was will man mehr?

Gruesse, Torsten.
 
Original von toluol
Original von LRoS
du bringst Windows bzw. Microsoft sehr großes Vertrauen entgegen indem du implizierst, daß Windows am besten weiß wie der Speicher optimiert wird.

Aber hallo. Ich würde sagen, dass die Leute, die das OS geschrieben haben, es sicherlich am besten kennen. Natürlich kann man je nach Einsatzzweck ein bisschen was verstellen, aber ich halte mich da lieber im erlaupten Rahmen.

Da bin ich eher skeptisch. Bei WinNT 4 , welches an sich kein schlechtes OS ist (war), war die Speicherverwaltung noch schlechter als z.B. bei Win9x (Dies wurde damals von der c't experimentell bestätigt). Das will schon was heißen. Nicht umsonst, war Cacheman bei Win9x und, wenn mich nicht alles täuscht, auch bei bei NT-Benutzern so beliebt. Weil es nämlich die Caching Strategie deutlich verbessert hat, allerdings hauptsächlich bei knapp bemessenem Speicher.

Gegenfragen:
Was soll an der Deaktivierung des Swapfiles unerlaubt sein, wenn das OS es anbietet?

Warum kann ich die Größe des Swapfiles verändern bzw. fest vorgeben, wenn das OS die Speicherverwaltung so gut beherrscht?

Weil das OS keine echte (=lernfähige) Optimierung anbietet, sonden nur einen Kompromiß.

Original von toluol
Original von LRoS
Nur warum, kann man das Swapfile dann überhaupt abschalten, ganz ohne Tricks in Registry o.ä?

Um z.B. Strom zu sparen, wenn man genug Hauptspeicher hat, oder um das Dateisystem zu defragmentieren, ohne dass das Swapfile behindert oder bei Problemen mit der Festplatte oder beim Booten von einer CD-Rom, wenn man also nicht weiß, ob eine Festplatte vorhanden ist.

Entschuldige bitte, aber aus meiner Sicht ist das wenig überzeugend.

Strom spare ich nur wenn die Festplatte abgeschaltet ist und der Kopf bzw. Arm sich möglichst wenig bewegt. Da ein gern vorgebrachtes Argument für ein Swapfile immer wieder die relativ kurzen Zugriffszeiten auf einen unfragmentierten Datenblock sind (=unfragmentiertes Swapfile), dürfte sich die Energieeinsparung auch hierfür in Grenzen halten.

Das Swapfile behindert die Defragmentierung nicht, es kann lediglich selbst nicht defragmentiert werden. Der Defragmentierungsprozeß wird höchstens durch Prozesse behindert die auf die Platte zugreifen, wie z.B. Virenscanner.

Eine Arbeiten mit einer Live-CD ist bei Windows per default m.W. nicht vorgesehen.

Original von toluol
Original von LRoS
[..] so daß mit dem Swapfile eine entsprechende Krücke geschaffen wurde um diese Beschränkungen zu umgehen. Heute haben sich alle so an diese Krücke gewöhnt, daß man sie für essentiell hält und nichts besseres vorstellen kann.

Nein, swapping ist keine Krücke, sodern ein essentieller Teil eines modernen multi-purpose-Betriebsystems. Die grundlegende theorietische Begründung ist, dass ein (32-bit-)Betriebssystem jeden Programm vorgaukelt, es können mit 4GB Speicher arbeiten. Da aber das Betreibsystem (ohne Zusatzhardware) selbst nur maximal 4GB zu verteilen hat muss es eine Möglichkeit haben, anderen Speicher als Hauptspeicher zu mißbrauchen. Das man selten an diese Grenze stößt, ist dein Glück, aber kein Argument gegen Swapping.

Ja eben, es gaukelt vor. Wenn es das wirklich effektiv tun würde, also wirklich nur dann auslagern, wenn es nötig ist, bzw. Vorteile bringt, dann wäre es ok. Das Speichermanagment bzgl. Swapping scheint aber nciht gerade optimal zu sein. Da, wie du selbst sagt, man selten an die Grenzen stößt und es ansonsten eher Performance kostet bzw. die HDD in unnötige Aktivität versetzt, bringt die Deaktivierung (bei viel Hauptspeicher) eher Vor- als Nachteile.

Gruß
LRoS

Nebenbei:
Es würde mich interessieren, inwieweit die Belastung der HDD durch vermehrte Zugriffe im Bereich eines staitonären Swapfiles ansteigt und ob hierdurch die Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall/Defekt signifikant ansteigt
 
Original von meshua
Man kann nur ein OS sinnvoll nutzen, wenn man diesem vertraut. Aus "jahrelanger Erfahrung" und dem lesen unzaehliger Lektuere kann ich sagen, dass zumindest ab W2K das Speichermanagement i.d.R. so gut arbeitete, dass manuelle Eingriffe mit irgendwelchen tollen Tweaks eher kontraproduktiv waren. Ich habe 2GB RAM und ich kann z.B. auch mit mehreren Ebenen in PS fluessig und ohne swappen arbeiten - was will man mehr?

Gruesse, Torsten.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Es ging ja auch nicht um irgendwelche undokumentierten Registryfummeleien, sondern nur um das Deaktivieren des Swapfiles.

Da du selbst mit 2 GB arbeitest, ohne Swappen, wozu dann das Swapfile?


Gruß
LRoS
 

Da du selbst mit 2 GB arbeitest, ohne Swappen, wozu dann das Swapfile?


Windows kann bei fehlender Pagefile seltsam reagieren - hierzu habe ich schon genuegend Berichte von Usern in Newsgroups und Foren gelesen, die es versuchten - um wohl das letzte bisschen Speed herauszuholen.. ausserdem moechte ich nicht, dass mir PS nach der 21. Ebene abpfeift oder sich ueber zu wenig Speicher beklagt. ;-) RAW-Dateien fuellen den RAM schon ordentlich auf.

Gruesse, Torsten
 
Ich betreibe meinen X41 (1,5GB RAM) seit anderthalb Jahren (praktisch seit dem Kauf) ohne Swapfile. Die meiste Zeit hatte ich eigentlich den Eindruck, dass es keinen grossen Unterschied zum Auslieferungszustand machte, aber letzte Woche musste ich für ein sehr speicherintensives Experiment mit einem Eigenbauprogramm doch mal das Swapfile wieder einschalten und habe es dann testweise einige Tage so belassen. Das Resultat waren immer wieder endlose Festplattenrödeleien, das ganze System wurde erheblich ausgebremst. Ich habe die Swapdatei deaktiviert und die Symptome verschwanden. Ob da nun wirklich ein Zusammenhang bestand weiss ich nicht, aber da das Fehlen der Swapdatei bei mir zu keinen negativen Konsequenzen zu führen scheint, bleibt sie jetzt weiterhin deaktiviert.

Nach dem Kauf des X41 hatte ich eine Weile im Netz gestöbert, ob die Swapdatei wirklich notwendig sei oder nicht. Irgendwelche dokumentierten Untersuchungen habe ich damals nicht gefunden, wohl aber jede Menge einander vehement widersprechender Beiträge in XP-Foren von Leuten (Microsoft-Programmierern u.ä.), die darüber weit besser Bescheid wissen müssten als ich. Dennoch reichten die Meinungen von "bloss nicht abschalten, XP braucht das" bis "bloss weg damit, Relikt aus der Vorzeit, unsere ganze Abteilung fährt seit Jahren ohne". Da das nicht sehr erleuchtend war, verlasse ich mich fürs erste auf meine Erfahrungen mit meinem eigenen Computer.

Björn
 
Also wenn ich das noch richtig erkennen kann, sind auf meinem Desktop mit 2 GB RAM grad 2/3 des Kernel-Speicher ausgelagert, wobei nichtmal 1/4 des Arbeitsspeichers belegt sind.
Ich hatte die Auslagerungsdatei schon deaktiviert, auf einen sehr kleinen Wert und auf den ?empfohlenen? Wert eingestellt, zu spüren waren keine Unterschiede, vielleicht Messbar, aber dann wohl eher im Toleranzbereich.
Die einzige Einstellung die ich mir hier erlaube ist die minimal- und maximalgröße auf einen festen Wert einzustellen, ich hasse es wenn Windows anfängt die Größe der Auslagerungsdatei selbst anzupassen.

Die Auslagerungsdatei liegt auf einer etwas älteren SCSI-Festplatte die heute nicht mehr zu den schnellsten Festplatten gehört was den Datendruchsatz betrifft, kann bei der Zugriffszeit aber noch gut mitspielen.
Wenn mein Rechner jetzt mal anfängt auszulagern ? bekomme es dank der Festplatte ganz gut mit ? kommt mir das System immer noch etwas flüssiger vor als manch andere, sogar schnellere Rechner.
Mittelprächtige USB-Sticks mögen vielleicht nur 7 MB in der Sekunde schreiben, aber das machen sie verdammt zügig.
 
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