Erfahrungen: Tablets nur Spielzeug?

baracoder

New member
Themenstarter
Registriert
30 Sep. 2008
Beiträge
55
Ich spiele mit dem Gedanken meinen X40 durch ein X41-/X61- Tablet zu ersetzen. Als Student könnte es bequem sein seine Notizen gleich in digitaler Form zu haben. Ich wollte schon immer mal mit einem Tablet rumspielen.

Wie ist eure Erfahrung mit Tablet PCs? Benutzt ihr diese wirklich an der Uni/Schule oder fällt man schnell zu Papier und Stift zurück?

Die x61 Tablets sind bei ebay ja gebraucht fast so teuer (700-1k€) wie manch ein neuer X200 tablet (ab 1,1k€). Wie kommt das? :huh:
 
[quote='baracoder',index.php?page=Thread&postID=773928#post773928]Die x61 Tablets sind bei ebay ja gebraucht fast so teuer (700-1k€) wie manch ein neuer X200 tablet (ab 1,1k€). Wie kommt das? :huh:[/quote]Seltenheitswert. Welches andere 4:3 Tablet soll man auch nehmen? Insbesondere SXGA+ erzielt schon fast Liebhaberpreise.

Edit:
Tablets sind kein Spielzeug sondern spezialisierte Geräte für besondere Anwendungszwecke.
 
Ich habe seit ca 2 Jahren mein X61 T und bin damit rundum zufrieden. Als Spielzeug würde ich es nicht bezeichnen. In den letzten 2 Jahren habe ich nur auf Papier in Klausuren geschrieben. Alle Mitschriften und Notizen auf dem Tablet angefertigt und dadurch vorallem:
  • immer alles griffbereit, solange das NB dabei ist
  • alles in digital Form
  • Ordnung innerhalb der Mitschriften,
  • saubere Mitschriften, man muss nichts durchstreichen oderr weil der Prof noch da was zwischen quetschen musste
  • alles ist sortiert.
  • keine dicken und schweren Ordner mehr mitschleppen.

Ob ich nach meinem Studium noch eine Verwendung der Tablet Funktionalität habe bezweifel ich. Da es aber keine 12" 4:3 SXGA+ Notebooks mehr gibt, denke ich werde ich ihn behalten. Vorallem noch VOS bis 2012.



Ich kann es nur empfehlen
 
Kann mich DVormann nur anschließen.
Wer das vergnügen hatte einmal mit einem Tablet gearbeitet zu haben möchte es nicht mehr missen. Sei es für den der jeden Tag dutzende Formeln schreibt und Skripte mit Notizen ergänzen muss, der einem Kunden ein Produkt anschaulich vorstellen möchte oder für bei der Einsatzbesprechung auf Plänen rumschmieren möchte.
Ein Traum...der leider momentan noch sehr teuer ist...
 
Teuer ist meiner Meinung nach Ansichtssache. Wenn man natürlich sich ein neues Tablet für >=~1500€ kauft dann ist es erstmal teuer. Aber insbesondere im Studium sehr effektiv. Da die Mitschriften bei mir dadurch zu 100% sauberer und ordentlicher sind, lernt es sich damit auch besser bzw. kann man besser nachschlagen. In 300 Seiten PDFs sich Notizen machen und am Ende des Semesters ausdrucken ist einfach nur hervorragend.
Und außerdem ist mein NB noch stabil wie am ersten Tag obwohl ich es täglich rumschleppe.
 
Kommt immer auf den Anwender drauf an, was er mit dem Gerät vorhat....
Für mich war mein Tablet damals eher ein Spielzeug, weshalb ich es dann auch verkauft habe.
Mitschrift mit Stift und Papier ist einfach unkomplizierter. Man ist schneller und kann auch veränderungen schneller eingehen als mit einem Tablet.
Bleit nur noch der Vorteil "kein dicke Ordner schleppen"... Mag stimmen, kam für mich aber auch nicht infrage, da ich meine Ordner in meinem Spint an der Uni abstellen kann...
Wie gesagt, Tablets sind gebunden an den Nutzer.... Ob man einer ist, der eines Nutzen kann, oder es doch ein Spielzeug ist erkennt man innerhalb des ersten Monats der Nutzung :)
 
Hehe genau das ist auch mein Problem. Würde auch ganz gerne mal auf ein Tablet umsteigen, aber leider, wie mein Vorredner es bemerkte, erfährt man wohl erst nach einem Monat des Ausprobierens, ob man ein Tablet-Typ ist^^ Schade das man keine Tablets für ein paar Wochen "leasen" kann oder so ;)
 
[quote='Nelendil',index.php?page=Thread&postID=773955#post773955]Schade das man keine Tablets für ein paar Wochen "leasen" kann oder so ;)[/quote]Kauf dir hier im Marktplatz ein günstiges X41t. Bei denen hat sich der Wert bei ca. 250-300 eingependelt. Und dass die in den paar Wochen, in denen du es testen willst, so schnell an Wert verlieren, glaube ich mal nicht.
 
Seit 2003 arbeite ich mit Tablet-PCs bzw. dem Transnote. Aktuell ist es ein St5032 von FSC. Die Vorteile eines Tablets sind:
- lange Laufzeit (selbst mit einem nunmehr vier Jahre alten Notebook komme ich den ganzen Tag ohne Steckdose aus. Dabei nutze die zwei Akkus die ich mir mit dem Gerät gekauft hatte)
- Hervorragender Bildschirm (Prinzipbedingt haben alle Tablet-PCs blickwinkelunabhängige Bildschirme. Die meisten lassen sich auch im Freien unter Sonneneinstrahlung gut lesen)
- Ich nutze ein Slate, da ich nur das schleppen muß, was ich tatsächlich brauche. So komme ich trotz Hochkapazitäts-Akku auf ein Gewicht von unter zwei Kilo in einer Leder-Collegemappe (FSC Zubehör). Wenn nötig verstaue ich die zugehörige Tastatur in der Ledermappe und nehme ggf. ein externes DVD-Laufwerk mit. Im Büro habe ich eine Dockingstation mit externem Bildschirm. Meistens liegt der Tablet jedoch nur eingeschaltet im Zimmer und greife via Remotedesktop auf meine Notizen etc. zu. Zum Tippen ist mir dann doch eine Thinkpadtastatur und zweimal UXGA lieber.
- Durch die Notizen in elektronischer Form ist eine Überarbeitung einfach und sie sind wie bereits geschrieben immer dabei.
Für mich ist das die perfekte Konfiguration da ich durch den Remotezugriff nie wieder irgendwas snychronisieren muß bzw. überlegen muß auf welchem Gerät jetzt die gestern bearbeitete Datei liegt.
Gruß
hansmxxx
 
Genau diese Frage stelle ich mir zum Beginn des Studiums auch!
Wie läuft es denn mit der Handschrifterkennung?
Kann man problemlos per Hand mitkritzeln und der liebe Computer wandelt es um? Wie sauber muss man schreiben?
Welcher Bildschirmtyp ist am besten?

gruß 2be
 
Mit der richtigen Software macht ein Tablet eigentlich immer Sinn. Über sinnvolle Software gibt es hier auch einen Thread.

Besonders wichtig ist für mich die Bearbeitung von pdf.´s.
One Note (Office-Paket) ist auch nicht zu verachten, damit gelingen besonders "Mind Maps" hervorragend, die jedes Referat im Seminar bereichern. Alleine das war der Kauf eines X41 Tablets für mich wert.
Leistungsmäßig stößt aber die Kombination aus Prozessor und 4200er-HDD schon an Grenzen...

Zum OS: Die Tablet-Funktionen von Vista halte ich für besser als die der XP TE, an Win7 habe ich mich noch nicht rangewagt.
Bei XP TE sind zumindestens 1,5 GB RAM ausreichend - es ist wirklich ganz selten, dass Dateien auf die HDD ausgelagert werden müssen.

Ich persönlich würde zum jetzigen Zeitpunkt aber zu einem X6xt greifen, es sei denn mann will nochmal rund 100 Euro + in eine SSD für ein X41 Tablet investieren.
 
[quote='2be',index.php?page=Thread&postID=774060#post774060]Welcher Bildschirmtyp ist am besten?[/quote]Kommt darauf an was man haben will.

X6xt:
- XGA: Die Deckenbeleuchtung kann stören.
- XGA MV/MT: Halbwegs Ausseneinsatztauglich, Fingerbedienung.
- SXGA+: Halbwegs Ausseneinsatztauglich (nur X61t, nicht jedoch X60t). Stark polarisierend: Manche lieben es, andere hassen es.
 
Was genau meinst du mit "polarisierend"?
Und wie steht ihr zu meiner Handschriftfrage?

2be
 
hallo,

möchte mich mal vorsichtig einklinken da ich heute was kleines komfortables gefunden habe. bei reichelt gibt es einen digitalen notizenscanner.

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=976...wQASAAAAa21Eo1fe9a7740db72bea37243fede11c145d

hat jemand damit schon erfahrungen gemacht?

vorteil sehe ich bei:

- gleichzeitig handschriftliche und digitale kopie
- kann ohne notebook genutzt werden
- 100 seitenspeicher

nachteile gegenüber tablet
- jetzt seid ihr gefragt, ich habe leider keine ahnung und noch nie mit einem tablet gearbeitet geschweige denn live gesehen.

vielleicht könnt ihr ja mal berichten ob dieses produkt was sinnvolles sein könnte.


mfg steffen
 
[quote='2be',index.php?page=Thread&postID=774092#post774092]Und wie steht ihr zu meiner Handschriftfrage?[/quote]

Eine "Krikel-Krakel-Schrift" sollte man eher nicht haben.
Die Handschriften-Erkennung ist bei Vista imho besser als XP und soll bei Win7 nochmals verbessert sein.
Mit der Zeit bekommt man auch raus, wie Win gerne bestimmte Buchstaben haben will, damit sie auf Anhieb erkannt werden.

Allerdngs benutze ich das Tablet meistens wie einen herkömmlichen Block und verzichte auf die Umwandlung.
 
[quote='2be',index.php?page=Thread&postID=774092#post774092]Was genau meinst du mit "polarisierend"?[/quote]Die Meinungen der Menschen über die Auflösung sind stark gegensätzlich. Kaum jemand sagt: "Kann man nehmen, muss man aber nicht." Man hört fast nur "super" oder "Mist".
 
[quote='skks',index.php?page=Thread&postID=774097#post774097]http://www.reichelt.de/?ARTICLE=976...wQASAAAAa21Eo1fe9a7740db72bea37243fede11c145d

hat jemand damit schon erfahrungen gemacht?

vorteil sehe ich bei:

- gleichzeitig handschriftliche und digitale kopie
- kann ohne notebook genutzt werden
- 100 seitenspeicher

nachteile gegenüber tablet
- jetzt seid ihr gefragt, ich habe leider keine ahnung und noch nie mit einem tablet gearbeitet geschweige denn live gesehen.
[/quote]Soweit ich das Produkt verstanden habe speichert das handschriftliche Eingaben - aber eben nur in einer Zeile, die dann 100 Din A4 Seiten lang ist? D.h. löschen, editieren wird mühsam (am Tablet hast du OneNote). Wenn du was studierst wo du viele Skizzen machen musst, wird das nix für dich sein. Ein weiterer Nachteil ggb. Tablet ist, dass du nichts im Dokument direkt dazuschreiben kannst (geht über den Annotator). Das ist auch der Hauptgrund warum ich ein Tablet fürs Studium habe.
 
Ich hatte sowohl ein X61 Tablet mit XGA, als auch eins mit SXGA+

Im Laptopbetrieb ist die XGA Auflösung angenehmer. Das Gerät steht idR etwas entferneter vor einem auf den Tisch. XGA ist da besser zu erkennen. SXGA+ kann je nach Augenstärke schwierig werden

im Tablet-Mode ist SXGA+ viel besser, da man dort das Tablet näher am Körper und an den Augen hat. Es passt viel mehr auf den Schirm, die Stiftzeichnung ist feiner.

Das SXGA+ ist etwas heller und durch eine bessere Schutzplatte (direktbonding) etwas klarer. Allerdings verschmiert das SXGA+ auch schneller und es kann sehr nervig sein das wieder sauber zu kriegen.
Das XGA ist da leichter zu reinigen.

Für den Outdoorbetrieb ist das SXGA+ nur bedingt und das XGA nur SEHR bedingt zu empfehlen

Im Zweifelsfalle würde ich XGA wählen, die bekommt man auch um einiges billiger, SXGA+ sind sehr begehrt udn damit entsprechend teuerer.
 
Die Schrifterkennung funktioniert seit Vista ziemlich gut unter Win7 noch besser. Zum Mitschreiben in der Uni verwende ich es auch nur als Block. Die lasse ich nicht nochmal umwandeln.

Als Programme kann ich nur:
  • Microsoft One Note 2007 bzw. 2010
  • PDF Annotator (Bearbeiten von PDFs, unterstrichen, Markieren, Notizen hinzufügen)
  • Free Mind
empfehlen

Ich denke gerade fürs Studium kommt es a sehr auf den Studiengang an und b was man für ein Typ ist. Es gibt Leute im Studium die schreiben gar nichts mit und holen sich das später nochmal aus Büchern raus.

Sonst hier mal schauen: [X6*] Link-, Programm- und Review-Sammlung für Tablet-PCs (Update: 30.01.2010)
 
Das kann ich nur unterstreichen. Die Umstellung auf Win7 hat eineiges verbessert insbesondere die Schifterkennung. Seitdem benötige ich die Tastatur noch seltener.
Wichtig ist IMHO auch ein Fingerabdruckscanner, da handschriftliches Anmelden entweder eine große Sicherheitslücke oder langwieriges Generve ist.
Gruß
hanmsxxx
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben