Entscheidungssuche: Passender Rechner für DOS-Spiele etc.

Minkc

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Hallo, ich habe mal wieder ein kleines Luxusproblem :facepalm: - und ich weiss nichtmal, ob ich hier im Thema richtig bin...

Ich möchte mir ein Thinkpad aufbauen, das ich bei Bedarf zum Spielen alter Klassiker (DOS/Win95) rauskramen kann. Nun stehe ich vor der Entscheidung des Modells. Momentan habe ich hier A22m mit PIII 850 und 15" XGA, T20 mit PIII 900 und 14" XGA und 600E mit PII 400. Das 600er werde ich wohl eher der Nostalgie halber in den Schrank packen, so das die Entscheidung ziwschen den anderen beiden Fallen wird.

Könnt ihr helfen? Was spricht für das eine, was gegen das andere? Oder ist es im Endeffekt völlig Schnuppe?
 
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Verschoben nach "Alte Modelle..."

Das A22m hat eine ATI-Grafik, die von den DOS-Spielen wahrscheinlich etwas besser unterstützt werden dürfte. Bei häufiger Nutzung des Rechners darauf achten, dass die Scharniere nicht zu schwergängig sind/werden, da sonst die Halterungen in Wanne und Display ausreißen.
Ich würde es erst einmal mit einer separaten Festplatte im A22m versuchen.
"Passt" es nicht, hau den Grafiktreiber runter und baue die HDD im T20 ein. - Es werden ein paar Treiber nachinstalliert und dann passt es ;) (Die DOS-Spiele müssen wegen der anderen Grafikkarte neu installiert werden.)
 
@Minkc Warum das 600er in den Schrank legen? Immerhin hat es auch volle Unterstützung mit DOS Treibern, also somit ein Hauptkandidat um DOS auch alleine evtl. in mit einem weiteren Betriebssystem zu installieren.

Nun zur eigentlichen Aufgabe. Du kannst auch bei deinem aktuell genutzten Betriebssystem testen wie gut die DOS Spiele laufen. Für Spiele ist DOSBox http://www.dosbox.com/ (gibt es für Linux und auch Windows und was für Linux ist, ist dann auch für Mac) sehr gut geeignet. Einfach mal testen wie weit du damit kommst. Sollte die Lust nach Nostalgie grösser sein, dann eben ein DOS alleine installieren.

Für DOS Programme die nicht zu den Spielen gehören ist DOSEmu besser geeignet, setzt aber ein Linux voraus.
 
Auf allen läuft Larry Laffer ... so gesehen die alle gut genug :thumbsup:
 
Ich würde auch das 600-er nehmen, weil es einfach dichter an der DOS-Zeit dran und von der Verarbeitung trotzdem sehr gut war. Da macht das Spielen doch bestimmt gleich mehr Spaß mit. Es ist mit dem 600-er bestimmt authentischer als mit den virtuellen Dingsdabums. :rolleyes: Aber das ist eigentlich alles Geschmacksache ...
Ich persönlich empfehle den Bootmanager von OS/2. Damit kannst du problemlos einmal reines DOS (eventuell mit Win 3.1 erweitert) und auf einer anderen Partition Windows 95 (oder noch besser 98) je nach Bedarf booten.
Viel Spaß
 
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Ja, so werd ich es wohl auch machen. Dann kommen die beiden "Grossen" halt wieder weg ;)
 
Selbst das 600E ist schon zu schnell für Dos :cool:

Aber ja, die 600er Reihe funzt prima unter Dos, volle Treiberunterstützung. Selbst "anspruchsvolle" Spiele wie Duke3D oder Command & Conquer laufen :eek:

Werde auf meins evtl. noch Win95 aufsetzten, und paar andere Sachen wie Warcraft oder so zu reaktivieren.

MfG, Sebastian
 
Also reines MS-DOS wurde doch zu Zeiten vom XT bis zum 486 eingesetzt, bevor es ein vernünftiges Windows gab. Da können Rechner ab 200 MHz schon zu schnell sein. Ganz abgesehen von den unterschiedlichen Speichertypen, Treibern, Grafik- und Soundkarten etc. Gerade bei einem Laptop wirst du früher oder später auf Kompatibilitätsprobleme stoßen, weil einfach irgendwas hardwaremäßig nicht stimmt. Wenn du DOS-Spiele machen willst, nimm DOSBox. Das ist eine echt geniale DOS-Emulation, die wirklich prima funktioniert. Ich habe über 170 DOS-Spiele installiert, selbst Windows 3.11 für Workgroups läuft darin, mit S3 Grafiktreiber (1024x768). Unter Windows macht DOSBox nicht so viel Spaß, richtig klasse ist es auf dem Mac bzw. OSx86, dazu gibt es das Frontend Boxer. Die DOS-Programme werden in Pakete gepackt (Verzeichnis mit der Endung .boxer), konfiguriert und dann kann man sie ganz simpel mit einem Doppelklick starten. Man kann jedes Programm sehr umfangreich konfigurieren, auch verschiedene Typen von Gameport-Joystick-Emulation gibt es. Das Mounten von CD-Images geht problemlos, auch CD-Audio funktioniert. Bootfähige Diskettenimages gehen auch. Man kann sich sogar Laufwerke mounten, die aufs Mac-Dateisystem zugreifen. Das ist wirklich wesentlich einfacher, als sich ein DOS-System zusammenzustückeln.

Brauchst jetzt aber nicht denken, daß ich die Dos-einrichten-Geschichte Quatsch finde und man es deshalb lassen sollte. Ich bin Retro-User und kann so habe noch echte vollausgestattete C64, 128er und Amigas hier, fett ausgestattet mit Turbokarte und SCSI-Controller am C64. Ich dachte auch mal an einen DOS-Computer, habe mal einen Single Board Computer (SBC) bekommen, der in einen ISA-Slot gesteckt wird. Den kann ich in einen der unbenutzen ISA-Slots meines A4000T packen! Dazu einen Soundblaster 64 AWE Gold, der wird sogar noch in Windows XP erkannt! Der SBC hat 512 (oder waren es 256?) MB RAM und einen Pentium III mit 1.4 GHz drauf. Er erkennt Festplatten bis 160 GB, über einen IDE-2-SATA-Adapter gehen sogar 2 SATA-Platten pro IDE-Port. Bin aber leider noch nicht dazu gekommen, das weiter auszubauen. Es dürfte auch sehr eng werden, wenn es in den 4000T soll. Außerdem stellt sich natürlich wieder die Frage, ob ein 1.4 GHz Pentium III zu schnell ist für DOS.
 
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...das sind bei naquaada ja ein paar echt interessante ansätze - werd mich in der richtung mal ein wenig aufschlauen :-)

bei mri zu hause gibt's übrigens ein 600e (hier im forum irgendwann für ein paar kröten erstanden) und das ist super für dos-geschichten, von wegen treiber und so.
 
Also reines MS-DOS wurde doch zu Zeiten vom XT bis zum 486 eingesetzt, bevor es ein vernünftiges Windows gab.
DOS wurde noch viel länger eingesetzt auch unter der Pentium Klasse und manches läuft auch heute noch unter DOS, warum auch nicht.

Ähem..hüstel...von welchem vernünftigen Windows sprichst du? Gab es da jemals eines? Ausser das in der Zukunft das dann eigentlich komplett unixoid ist...stimmt das wäre dann ein vernünftiges Windows :rolleyes:

Da können Rechner ab 200 MHz schon zu schnell sein. Ganz abgesehen von den unterschiedlichen Speichertypen, Treibern, Grafik- und Soundkarten etc. Gerade bei einem Laptop wirst du früher oder später auf Kompatibilitätsprobleme stoßen, weil einfach irgendwas hardwaremäßig nicht stimmt.

Na wir sind doch hier bei Thinkpads und die empfohlenen 600 haben hervorragende Treiberunterstützung und das für DOS und das für ihre Entstehungszeit ca. 1999. Also keine Probleme. Ausserdem hat IBM selber mal ein DOS produziert (PC-DOS) was 100% MSDOS war mit vielen schönen Features und sogar besser als das Original. Also kann der TE sich beruhigt zurücklehnen.

Ansonsten ist die Empfehlung von DOSBox natürlich auch zu beachten, gerade wenn es Notebooks sind, die zur jüngeren Generation gehören und eben zu schnell sind oder keine Treiberunterstützung haben.
 
Hier ist mal ein Emu-Marathon auf meiner Kiste. Von links oben nach rechts unten:

- Gobliiins 3 CD-Version in ScummVM
- Ultima III mit EGA/MIDI-Patch in Boxer
- Katakis in VICE (C64-Emulator)
- Hard Hat Mack CGA in Boxer
- Windows 3.11 in Boxer
- Deluxe Paint III Animation in Boxer
- Turrican *Amiga-Version* in Boxer
- Turrican II DOS-Version in Boxer

Wie man im Dock sieht, ist der 2,95 GHz Opteron 185 voll ausgelastet ;) Jedes Boxer-Paket hat ihr eigenes Icon im Dock, für alle meine 170 DOS-Games habe ich hochauflösende 512x512-Icons erstellt. Ich habe allerdings noch über 500 nicht aufbereitete Boxer-Gamepakete ;) Die meisten DOS-Games sind heutzutage ja eh Freeware oder Abandonware, also kann man sie ja ganz gut nutzen. Wer also bestimmte Spiele sucht, der kann bei mir anfragen. Auch für ScummVM habe ich über 5 GB an Spiele, fast alles deutsche Versionen. Sogar die FM-Towns-Versionen von Zak McKracken und Indy 3 habe ich als gepatchte deutsche Version da. Die haben ja echtes CD-Audio, das macht sich schon bemerkbar. Auch die 256-Farben-Version von Loom mit englischer Sprachausgabe habe ich.

Zur Turrican Amiga-Version: Ich mag Emulatoren nicht sonderlich, da man immer Diskimages wechseln muß. Deshalb habe ich auch noch echte Rechner, ich wechsele lieber echte Disketten als Images. Gerade den üblichen Amiga-Emulator UAE (bzw. E-UAE auf dem Mac) finde ich sehr kompliziert. Ein sehr schöner Amiga-Emulator ist der DOS-Emulator Fellow, der natürlich schon lange nicht mehr weiterentwickelt wurde. Er läßt sich wesentlich leichter handhaben als UAE. Also habe ich es so gemacht, daß ich in einem Boxer-Paket eine Fellow-Konfiguration erstellt habe, die nur für ein einzelnes Spiel geht. Es ist also eine Emulation in einer Emulation. Funktioniert aber gut, so habe ich mir einige Amiga-Klassiker, für die es keine DOS-Konversion gibt (Lotus 2, Jaguar XJ220 usw.) zurückgeholt, ohne das ein umständliche Herumfummeln in UAE nötig wäre.

Noch etwas zum Bild: Es ist ja ein Screenshot, aber reichlich groß. Wie geht das? Ich habe in meinem OSx86 Leopard 10.5.8-System eine Radeon HD2600XT drin, meine Monitore sind 20" Samsung Syncmaster 204B, die 1600x1200 mitmachen. Mehr geht ja eigentlich nicht. Den Grafiktreiber für die HD2600XT juckt das aber nicht, er kann bis zu 2048x1536 darstellen, ohne Scrolling oder andere Tricks. Und das sieht gut aus! Es gehen zwar Pixel verloren, das Bild sieht etwas 'crisp' aus. Aber wesentlich besser als eine kleinere Auflöung, die werden ja grundsätzlich flau. Über VGA geht aber nur 1600x1200, und mit einer Änderung des Framebuffers im Treiber (von Magalodon auf Lamna), geht auch über DVI nur noch 1600x1200. OSx86 ist heerlich einfach zum Patchen geeignet ;)
 
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DOS wurde noch viel länger eingesetzt auch unter der Pentium Klasse und manches läuft auch heute noch unter DOS, warum auch nicht.

Brauchst du mir als Retro-User nicht zu sagen... wenn man sogar mit dem C64 ins Internet kommt, sollte auch unter DOS noch einiges gehen ;) Ich bin sogar angewiesen auf DOS mit echtem Diskettenlaufwerk und echten Diskettencontroller, um Disketten-Fremdformat-Images wie .adf (Amiga) oder .d81 (C64) zum Datenaustausch zu nutzen. Mit den USB-Schmaldiskies geht das nicht. Auch ein echter Parallelport ist noch notwenig, brauche ich zum Eprombrennen. SCSI brauche ich auch noch, benutze am C64 magneto-optische Medien. Am PC kann man die mit entsprechenden Programmen klonen, ist echt praktisch.

Ähem..hüstel...von welchem vernünftigen Windows sprichst du? Gab es da jemals eines? Ausser das in der Zukunft das dann eigentlich komplett unixoid ist...stimmt das wäre dann ein vernünftiges Windows :rolleyes:

Ich hatte mir auch überlegt, so etwas zu schreiben, echt ;) Ich bin ja auch OSx86-User, und habe inklusive unterschiedlicher Versionen mit knapp 20-30 Betriebssystemen gearbeitet, da gibt es echt Besseres. Allerdings kann ich mich mit Windows XP und Windows 7 wirklich anfreunden. Selbst das Drucken per WLAN von Windows 7 zu meiner OSx86-Kiste geht sehr gut. Vor allem ist natürlich der Treibersupport gut, daß Win XP den ISA-Soundblaster ohne Extra-Treiber erkennt fand ich schon klasse. Windows 7 bindet die Lenovo Dockingsation direkt ein, auch mein alter D-Link 707P wird direkt erkannt. Und wenn ich mir die aktuelle Situation ansehe, weiß ich nicht wovor man mehr zu befürchten hat: Microsoft oder Apple. Die Produktstrategie von Apple gefällt mir absolut nicht, und das Verhalten auch nicht. Nur weil Flash nicht auf dem iPad läuft, hetzte der verstorbene Steve Jobs gleich dagegen an. Und OS X 10.7 gefiel ja auch nicht allen, 10.8 kommt ja wohl noch dieses Jahr. Womit ich überhaupt nichts anfangen kann, ist Linux.

Na wir sind doch hier bei Thinkpads und die empfohlenen 600 haben hervorragende Treiberunterstützung und das für DOS und das für ihre Entstehungszeit ca. 1999. Also keine Probleme. Ausserdem hat IBM selber mal ein DOS produziert (PC-DOS) was 100% MSDOS war mit vielen schönen Features und sogar besser als das Original. Also kann der TE sich beruhigt zurücklehnen.

Ansonsten ist die Empfehlung von DOSBox natürlich auch zu beachten, gerade wenn es Notebooks sind, die zur jüngeren Generation gehören und eben zu schnell sind oder keine Treiberunterstützung haben.

Ja, ich kenne auch die verschienen DOS-Versionen, PC-DOS, DR-DOS... es gab schon bessere und vor allem schlankere Alternativen als MS-DOS. Wenn man sich unter Windows XP eine bootfähige DOS-Diskette erstellen läßt, paßt ja nichts mehr drauf. So richtig krass muß es ja im Ostblock gewesen sein, die Rechner damals hatten ja wesentlich weniger Leistung. Da wurde noch wesentlich mehr Assembler programmiert, ist heute ja - außer im Retro-Bereich - auch nicht mehr üblich. Der Norton-Commander-Clone Volkov Commander ging in reinem Assembler 19 K, den konnte man sogar noch auf einer 180K-Disk drauf haben.
 
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So, habe die Bilder jetzt in meinem Post hinzugefügt. Im Browser nochmal draufklicken um die Bilder in voller Größe zu sehen, sonst werden sie ja skaliert.

elektrokid:

Ich habe auf dem Pentium III-Bord mit Linux experiementiert, hatte Ubuntu, Lubuntu, Kubuntu, Mint, Fedora und noch so etwas getestet, war alles nix. Mit Gentoo-Linux PPC habe ich mir vermutlich meinen Mac Mini G4 gekillt. Eine manuelle Installation mit Boot- Swap- und Datenpartition habe ich nie hinbekommen. Und auch sonst komme ich mit dem Linux-Dateisystem nicht zurecht. Um den Soundblaster anzusprechen mußte ich erst im Terminal rumhacken, mal ging der Grafikchip in voller Auflösung, ab einer gewissen Zeit dann nur noch in Standardauflöung. Da lobe ich mir echt Windows XP, das hat keine derartigen Zicken gemacht. Gut, wenn man eine schöne Installation haben will, sollte man auch schon etwas Zeit investieren. Ich habe innerhalb der Jahre einige Tricks verwendet, die ich immer auch unter Win 7 verwende und das System ziemlich optimieren. Meine Freunde lieben meine Installationen ;)

Und bei den unixoiden Betriebssystemen lobe ich mir OS X. Das basiert ja auch auf NetBSD (mit Darwin-Kernel), ist aber wesentlich einfacher zu installieren, selbst OSx86. Keine zig unterschiedlichen Partitionen mit unterschiedlichen Funktionen. Mehrere Bootpartitionen auf einer Platte - kein Problem. Wer einen AMD oder ältere Intels hat, sollte es mal mit der XxX Leopard 10.5.6 Install DVD probieren. Da sind massig Treiber drauf, auch für AGP. Voraussetzung ist allerdings eine CPU mit SSE2-Chipsatz, also Athlon 64 oder Pentium 4. Auch unter OS X habe ich jede Menge Tricks daruf, ein Leopard-System kann man um gut 2 GB, 30.000 Ordner und 90.000 Dateien reduzieren.

Für den Amiga 2500UX und 3000UX gab es ja ein echtes Unix - System V Release 4. Das war offiziell von AT&T und von Commodore lizensiert. Das Amiga-Unix (AMIX) wurde auf zwei Disketten und einem 150MB-Tape ausgeliefert. Der A3000UX war für damalige Verhältnisse nicht schlecht - 68030 mit FPU bei 16 oder 25 MHz, maximal 18 MB RAM. Festplatte grundsätzlich SCSI, eine Unix-Datenpartition konnte maximal 900 MB groß sein. Aufstocken konnte man das System mit einer A2410 Grafikkarte, die 1024x768 (vielleicht mehr) bei 256 Farben mitmachte. Eine Ethernetkarte A2065 und eine Multi-Serial-Port-Karte A2232 gab es auch. Dazu war das Ding natürlich voll Amiga-kompatibel. Sun Microsystems wollte den A3000UX als Low-Budget-Unix-Workstation in Lizenz produzieren, doch die Deppen von Commodore lehnten das ab. Naja, 1994 waren sie dann pleite :P

P.S.: Es heißt Füße ;)
 
Ich habe hier alle DOS-basierten Windows-Versionen ab 1.01. Auch Windows 3.2 ist dabei ;)
Ansonsten kann man unter Windows aber sehr kreativ sein ;) Wenn man mal Mac-Varianten davon ansieht, die sind wesentlich langweiliger.
 
naquaada schrieb:
Und bei den unixoiden Betriebssystemen lobe ich mir OS X. Das basiert ja auch auf NetBSD (mit Darwin-Kernel), ist aber wesentlich einfacher zu installieren, selbst OSx86.
Fast richtig, nicht NetBSD sondern FreeBSD ist der unixoide Unterbau unter OSX. Es ist ja auch der Gründer von FreeBSD Jordan Hubbard zu diesem Zeitpunkt zu Apple gewechselt und hat dort die Unix Abteilung übernommen. Deswegen steht ja auch das X in OSX nicht für 10 wie einige meinen, sondern nach der Unixtradition für ein unixoides OS. Aber das ist nur Geschichte nebenbei.

elektrokid schrieb:
Hehe, ich höre die Pinguine schon mit den Hufen (oder wie heißen die Füße bei Pinguinen) scharren.
Das sehen die Pinguine ganz sportlich, denn er benutzt ja ein unixoides OS mit OSX und ausserdem kennt er auch den unixoiden Hintergrund also ist doch alles ok. Wenn jemand mit einem reinen Linux nicht zurechtkommt aus welchen Gründen auch immer und stattdessen ein OSX benutzt ist das doch OK. Ich würde OSX nicht benutzen wollen, aber das hat politische Gründe bezogen auf Apple und Steve Jobs und hat mit dem eigentlichen OS nichts zu tun.
 
Das sehen die Pinguine ganz sportlich...

Wahre Apple-Freaks sehen das ganz anders. Was meinst du, wie die drauf sind, wenn du dich als OSx86-User outest. Die Situation ist da total bescheuert: Auf einem PC, auf dem OSx86 läuft, wird kein Windows mehr benutzt, aber die Mac-Freaks sind alle so froh, daß auf ihren Intel-Macs jetzt Windows so toll läuft. Ist doch eigentlich verrückt.

Ich bin stolz drauf, OSx86-Anwender zu sein. Ich war ja ganz früh dabei, hatte schon März 2006 mein erstes rudimentäres System laufen. Kein Netzwerk, kein SATA, 1280x1024 bei 60 Hz auf 'nem 21"-Röhrenmonitor. Auf Dauer ist das schlimmer als Amiga Interlace. Aber bereits ab 10.4.6 lief alles. Ich habe zwar auch ein 17" Powerbook, aber die Unterstützung ist ja so mau. Der 1.67 GHz G4 ist inzwischen so lahm, YouTube-Videos brauchen 100% CPU-Leistung, ein Amiga läßt sich kaum anständig emulieren, Firefox wurde ab Version 4 nur noch für Intel programmiert. Die Alternative TenFourFox (Firefox für PPC gecoded, läuft ab 10.4) unterstützt nur bis Version 5 Plugins wie Flash etc., ab Version 6 gibt es keine Unterstützung mehr, die Plugins sollen zu alt und zu unsicher sein. Auf mein Powerbook soll dann MorphOS drauf, wenn es endlich dafür verfügbar ist. MorphOS basiert auf AmigaOS 3.1 und ist rasend schnell, es bootet in 7 Sekunden. Im Moment läuft es neben den nativen Plattformen Pegasos und EFIKA auf dem Mac Mini G4, dem eMac und dem PowerMac G4. Von Version 3.0 wurden schon einige Beispiele für das Powerbook G4 gezeigt, auch eine Version für den G5 wurde gezeigt. Auf einem Dual-G5 muß MorphOS abgehen wie Sau. Software gibt es jede Menge, denn Amiga-kompatible Software wird dank 68K-Emulation unterstützt und auch native MorphOS Software ist nicht zu knapp. Selbst Videoschnitt über Firewire geht schon.
 
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