Eizo bringt was für Widescreenhasser!

Mystic-X

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Da hier ja so einige unterwegs sind die was gegen Widscreens haben, so wie ich auch, will ich das hier einfach mal noch breittreten. Hat bestimmt noch nicht jeder mitbekommen...

Ab Q1 2015 soll wohl der FlexScan EV2730Q verkauft werden.
Kurzgefasst: 26,5" mit 1920x1920 Pixeln!

Ich bin gespannt was der Spaß kosten wird und ob da evtl. noch ein paar ähnliche Monitore kommen.

Ick freu mir jedenfalls das endlich mal ein Unternehmen etwas gegen den Strom geht, ich hoffe das Ding wird sich so gut verkaufen das es auf Dauer soetwas am Markt geben wird...
 
Das wird wohl so viel kosten wie ein Panel wo der Verschnitt noch dran ist.

Nur um einer bestimmten Seitenverhältnis wegen gute Flächen wegschneiden. So weit geht meine Abneigung gegen Breitbildschirm denn doch nicht.

Warum sollte da mehr Verschnitt anfallen? Es gibt keinen Grund, warum ein Seitenverhältnis zwingend zu mehr Verschnitt führen soll als das andere.

Der "Verschnitt" war doch wohl eher ein Euphemismus für die Tatsache, dass bei 16:9 die Fläche eines Bildschirms mit einer bestimmten Diagonalen deutlich kleiner ist, als bei derselben Diagonalen mit 4:3 (oder 1:1). Wenn 1:1 = 100% Fläche ist, dann ist 4:3 96%, 16:9 85% und 21:9 72'% der Fläche. Als Hersteller ist das natürlich ein netter Effekt, wenn ich bei gleicher Diagonale deutlich weniger cm^2 Display herstellen muss.
 
Abgesehen davon: Der Bildschirm ist eine tolle Idee, bin nur skeptisch, was die Preise angeht.
 
Abgesehen davon: Der Bildschirm ist eine tolle Idee, bin nur skeptisch, was die Preise angeht.

Ein Frankenpad mit mit 4:3-UXGA-LED-Display ist immerhin noch erschwinglich, und diesem Format sage ich in der einen oder anderen Form auch ein großes Comeback voraus: Denn diese Abwendung von den Sehschlitzen, und die zaghafte Rückkehr zu 4:3-Monitoren durch den Marktführer ist nur der Vorbote von etwas Größerem, nämlich einer Graswurzelbewegung der ursprünglichen Hacker und Nerds...
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DSCF0990.jpg
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Dieser idiotische Trend bei Autos, Computern und Smartphones, aufwendige Elektronik in länglichen, minderwertigen Plastikdosen zu verbauen, wird bald ein Ende haben, da bin ich sicher... :rolleyes:
 
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CAD: Architekten und Planer dürften aufhorchen. Welcher Unsinn, mit Breitbildschirmen Hochhäuser zu planen... :facepalm:
Oder Textverarbeitung: Da wird ein Blatt Papier mittig dargestellt, links und rechts ein schöner Hintergrundbalken und eine herrlich kleine Schrift im Papierbereich... :zornig:
Oder Programmieren: Mehr Programmzeilen vermeiden ewiges hoch und runterscrollen... :)
Oder Kalkulationen: In aller Regel braucht man mehr Platz in der Höhe. Ein Kassenzettel wird ja auch nicht in der Breite erstellt... :thumbup:
Fazit: Unsere Lebenswirklichkeit ist eher hochkant statt breit! :eek:
Vielleicht ist deshalb ein DIN A4 Bogen hochkant und nicht quer erfunden - und normiert worden! :rolleyes:
 
Vielleicht ist deshalb ein DIN A4 Bogen hochkant und nicht quer erfunden - und normiert worden! :rolleyes:

Die Formate heißen "Portrait" und "Landscape", das war schon immer so, sie kommen aus dem Buchdruck und der Darstellenden Kunst, und beide haben ihre volle Berechtigung für Portraits oder eben Landschaften.

Aber einen hochkant gedruckten PDF-SPIEGEL im 16:9-Sehschlitzformat lesen zu müssen, das ist echtes Neuland und das verletzt meine Menschenwürde... :thumbsup:
 
Die Panels entstehen als x mal y Meter große Scheiben. Daraus werden Displays geschnitten.
 
Die Panels entstehen als x mal y Meter große Scheiben. Daraus werden Displays geschnitten.
Das ist schon klar, aber warum soll beim Aufteilen in einzelne Panels mehr Verschnitt entstehen, wenn ich das in (eher) quadratische Elemente aufteile als wenn ich es in (eher) längliche Rechtecke zersäge?
 
Ist ja schön und gut, aber meine Graka kann eine 1'920x1'920-Auflösung nicht darstellen. Ich sehe da eher Absatzschwierigkeiten für diesen Monitor auf Eizo zukommen.
 
Das ist schon klar, aber warum soll beim Aufteilen in einzelne Panels mehr Verschnitt entstehen, wenn ich das in (eher) quadratische Elemente aufteile als wenn ich es in (eher) längliche Rechtecke zersäge?
Weil man sonst fast nur eher längliche Rechtecke produziert. ;)

Wenn man bei der selben Charge 20 16:9 Displays produziert und 5 1:1 Displays, entsteht mehr Verschnitt, als wenn man 25 16:9 Displays ausschneidet (Hypothetisches Beispiel, man Produziert natürlich mehrere Tausend Panels etc.). Deswegen ist es teurer. Es sei denn, man ordert Massen bzw. der ganze Markt stellt sich um. Entweder alles oder nichts, oder eben sehr teuer (was bei diesem seltsamen 1:1 Display der Fall sein dürfte).

Deshalb gab es ja die Umstellung auf Widescreen - im TV Markt wurde nur noch 16:9 produziert, da man das Format aller Inhalte ebenfalls umgestellt hat. Die damals im Vergleich margenschwächere PC und Notebook Panel Produktion musste dann nachziehen, da es sonst zu teuer gewesen wäre.
 
Und 1920*1920 ist kleiner als 2560*1600, wieso sollte es also nicht funktionieren?
 
Wegen der vertikalen Pixelanzahl. Monitor besitzt nativ 1'920. Meine NVidia 2000M maximal 1'600. Kenne jetzt auch keine Graka, die nativ 1'920x1'920 ausgibt.
 
Das ist schon klar, aber warum soll beim Aufteilen in einzelne Panels mehr Verschnitt entstehen, wenn ich das in (eher) quadratische Elemente aufteile als wenn ich es in (eher) längliche Rechtecke zersäge?

Der Prozess ist so optimiert, dass für die gesamte Produktion der geringste Verschnitt anfällt. Unter anderem auch wegen TV Geräten werden die Scheibe so dimensioniert sein, dass bei 16:9 der geringste Verschnitt entsteht. Bei anderen Seitenverhältnissen weicht man von diesem Optimum ab. Bezahlen muss man aber die Fläche immer egal ob sie vor einem steht oder im Müll gelandet ist.
 
Bei dem Preis den Eizo für den einzig auf den Markt verbleibenden* Monitor mit UXGA-Panel verlangt, wird der quadratische Monitor wohl locker die 1000€ Grenze knacken.

* Stand: Mitte 2014, Büromonitore
 
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