Eee-PC - alten Läppi wiederbeleben?

Atom 10 Zöller unterstützten m. W. alle bloß 1 und 2GB Ram, was mir schon seinerzeit zu wenig war. Die Ersten mit XP ließen sich nicht mal mit Win7 32bit betreiben und die mit Win7 hatten die Starter Edition, wegen der RAM-Knappheit.
Möglicherweise geht bei den Gegenstücken von AMD aus der C-Serie mehr(C-50/C-60), auf jeden Fall bei der für 12 Zöller verwendeten E-Serie. Es gab sogar mindestens ein 17 Zoll Notebook mit E-350 oder E-450,dem letzten Modell.
Ich fand auch schon damals die 600p Panels zuwenig. Da muss der Treiber nen virtuellen Desktop mit mindestens 1024x768 bereit stellen, das war die Untergrenze für manche Programme, damit Dialogboxen auf den Schirm passten, bei MS Office waren's 1024x768 oder noch genügsame 800x600, bei Win10/11 ist es auch eins von beiden,früher ab 640x480.
Und grade die Treiber für die NVIDIA Gpus der Atoms wurden schnell zum Problem, die iGPUs der AMDs verwendeten die normalen Catalyst Treiber bis Ende 15,beim E-350 wurde aber geschlampt seit Anfang 15,da findet man bei AMD und Microsoft nur noch einen Treiber exklusiv für Win10/11 und nur im Microsoft Update Catalog. Sonst müsste man sonstwoher Treiber bis 2014 nehmen.

Für die Asus eeePC gab/gibt es auch eigene deutsche und englische Foren. Aber schon 2010/11,als ich meinen kaufte war der Betrieb dort schon stark rückläufig.
Da könnte man heute aber noch lesen, es ging viel um Linux und Windows-Updates, was da vorinstalliert war entsprach nicht mal ner Home Edition.
Meines mit E-350 hatte sehr wohl Win7 x64 Home und später Win10 Home. Fast wäre es ein gleichgroßes Thinkpad ohne System geworden, da hätte ich dann ein frei gewordenes Vista x64 drauf gebügelt oder nochmal Geld ausgegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

ich habe heute unerwartet einen alten Läppi in die Hand gedrückt bekommen, der eigentlich für die Entsorgung eingeplant war: Asus Eee-PC R052C

Nun gut...

Hardware: Intel Atom N2800 @ 1.86 GHz, 1 GB RAM, 250 GB HDD, GMA 3600
Software: Windows 7 Starter (32-Bit)

Das abgespreckte Windows läuft erstaunlich gut, Updates wurden 2013 zuletzt gemacht. Frische Updates werden mit der Fehlermeldung 80072EFE abgelehnt. Ein manuelles Update wird ebenfalls abgelehnt, was vermutlich an der "Starter"-Version liegt. Nun zur o.g. Frage:

Kann man das Gerät noch irgendwie wiederbeleben mit klassischem Windows 7 oder welche Linux-Version könnte man auf den alten Apparat bügeln?
salut boitzer
ich bin gespannt, wie die erfahrung mit der installation von linux auf deinem ASUS Eee-PC war.
vor zehn jahren war mir das selbe "glück" beschert. schon damals galt das gerät als "alt" und ich habe es damals mit puppy linux recht gut zum laufen gebracht und habe es während einer neunmonatigen reise gebraucht. seither lag es dann im schrank und ich habe mir gleich überlegt, ob ich nochmals ein installations-abenteuer wagen soll ;-)

ich kann mich erinnern, dass ich lubuntu und xfce darauf getestet hatte und mir das schon damals zu langsam war.

magst du erzählen, wie es dir ergangen ist?
 
klingt nach bot.... 10 Jahre im Schrank gelegen dürfte der Akku schwerlich überlebt haben.
 
10 Jahre im Schrank gelegen dürfte der Akku schwerlich überlebt haben.
Das ist nur bei Lenovo so. ;)

2007 hatte ich mir ein FSC Amilo Si 1520 zugelegt (X60-Konkurrent). Um 2015 funktionierte Der Akku noch, war aber so weit degradiert, dass ich mir einen Nachbauakku zulegte. Das Gerät habe ich bis 2022 fast täglich mit dem Nachbauakku benutzt, bis ich es durch ein X270 ersetzt habe. Beide Akkus des Amilo schaffen heute nur noch ca. 1,5h (von ursprünglich 4h), funktionieren aber noch.

Als ich mir 2021 einen GPD Micro PC zugelegt hatte, habe ich meinen EEE 901 von 2008 in Rente geschickt. 2009 hatte ich mir dazu einen größeren Nachbauakku zugelegt. Seitdem lag der Originalakku größtenteils im Schrank.
Letztes Jahr starb der Akkucontroller des GPD (bekanntes Serienproblem der ersten Charge, die Zellen selbst waren noch ok.). Also habe ich den EEE nochmal für en paar Wochen reaktiviert, bis ich einen Ersatzakku für den GPD hatte. Beide Akkus hielten noch etwa 50-60% Ladung.

Das X270 hat nicht nur das Amilo, sondern auch ein T530 mit Original-6-Zellenakku ersetzt. Das T530 lag dann zwei Jahre hauptsächlich im Schrank, bis ich es zum Offsite-Backup bei meinen Eltern umfunktioniert habe. Dort wird es etwa einmal im Monat zwecks Update des Backups gestartet.
Letzten Sommer stellte ich bei einem dieser Updates fest, dass der Akku "plötzlich" mausetot war. Er wird noch erkannt, nimmt aber keine Ladung mehr an, und kann demzufolge auch keine mehr abgeben.
 
Das ist nur bei Lenovo so.
Ausgebaut kann es auch bei Lenovo gerade noch gehen. Abrer ich hatte auch Dell Latitude Pentium 2 Rechner deren Akkus nach 10 Jahren Lagerung noch 25% Ladestand besaßen Nach Aufladen funktionierten sie immer noch prächtig.

In meiner 2019 aufgelösten ThinkPad-Sammlung waren ein Dutzend Akkus dabei, die ich auch sehr sehr lange nicht mehr aufgeladen hatte. - Das Geheimnis hieß: "ausbauen".
 
Ich habe auf eBay vor mehr als zwei Jahren einen Originalakku (LGC) ergattert, der noch originalversiegelt im Lenovo Karton zu mir kam. Bei dem deutet nichts auf Fake hin, der lag einfach zu lange in einem Lager. Das Produktionsdatum war knapp 9 Jahre in der Vergangenheit und das Ding war praktisch leer. Der hat extrem langsam zu laden begonnen, über eine Stunde lang wurden nur ganz wenig mW hineingepumpt. Am Ende wurde er trotzdem ganz normal mit 40-50W voll geladen. Kapazität 94% nach dem Kalibrieren, das Ding lebt fast wie am ersten Tag.
 
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