E-Serie E16 Gen2 wird zu heiß

Thinkpad E-Serie

Tommy15694

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Hallo zusammen,

ich habe das Problem, dass mein E16 Gen 2 schon unter geringster Last viel zu warm wird (siehe Screen).
Permanent taktet die CPU runter, weil die Kerne die 100 Grad erreichen.
Ich bin nicht mal aktiv am arbeiten und habe nur ein paar einfache Programme geöffnet.

Ich habe die Energieoptionen im Modus "Eingesteckt" auf "Beste Leistung" eingestellt, weil meine Software sonst nicht flüssig läuft.
Außerdem habe ich den Laptop auf einem Ständer stehen (Erhöhung vom Schreibtisch), um einen Hitzestau zu vermeiden.
Das Gerät ist aufgeklappt (obwohl ich es gerne zugeklappt betreiben würde, was aber aufgrund von Hitzestau nicht möglich ist).

Das Gerät läuft über eine Anker 778 Dock über TB4 und es sind 3 Bildschirme mit UHD angeschlossen.
Der Taskmanager verrät mir, dass das Gerät eigentlich kaum gefordert wird.

Selbst im normalen Workflow brauche ich nicht mehr als 35GB RAM und die CPU kommt nie über 25%.

Hat jemand Tipps, wie ich die Hitze aus dem Gerät bekomme?

Danke.
 

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Vom Werk wird oft WLP genutzt die eher eine gute Langzeitstabilität hat, als eine gute Leistung.

Wenn schon das Notebook bei einer solch geringen Last thermische Probleme hat, ist das der Punkt, an dem ich persönlich an erstes ansetzen würde.
 
Moin,

normalerweise nicht. Da die Lüftung aber offensichtlich nicht funktioniert, kannst Du hier nur nach der Ursache schauen. Ich würde dann aber eher vermuten, dass es sich hierbei um einen Montagefehler handelt. Wenn noch Garantie auf dem Gerät ist, würde ich daher zunächst die Finger vom Lüfter lassen und eine Anfrage bei Servion stellen.
 
An WLP könnte das nicht liegen, denke ich. Dies halten normalerweise Jahrzehnte lang. Und meisten Endverbraucher können dies nicht selbst machen oder wissen überhaupt nichts, was das ist.
 
Moin,

normalerweise nicht. Da die Lüftung aber offensichtlich nicht funktioniert, kannst Du hier nur nach der Ursache schauen. Ich würde dann aber eher vermuten, dass es sich hierbei um einen Montagefehler handelt. Wenn noch Garantie auf dem Gerät ist, würde ich daher zunächst die Finger vom Lüfter lassen und eine Anfrage bei Servion stellen.
Leider habe ich keine Garantie mehr.
Hast du eine Idee, was ich abgesehen von der WLP noch tun kann?

Das Temperatur-Limit wird bereits erreicht, wenn ich das Gerät starte und noch keine Anwendungen manuell geöffnet wurden.
 
Was ich bisher nicht rauslesen konnte: Läuft der Lüfter und wirft er entsprechend heiße Luft raus?
 
sind BIOS und Treiber auf neuestem Stand? Geprüßt mit Vantage Commercial oder System Update tool?


Das Temperatur-Limit wird bereits erreicht, wenn ich das Gerät starte und noch keine Anwendungen manuell geöffnet wurden
Taskmanager prüfen, welche Anwendung oder Dienste da alle am laufen sind. Zuviel "unnötiges" kann Last und damit Wärme prodzieren.

Ich würde auch mal über eine frische Clean-Install nachdenken.
 
Der Prozessor läuft gerade bei 3,78GHz, obwohl der nichts zu tun hat (7% CPU Last), da ist diese Wärme normal.
Schaue lieber mal nach, warum der Rechner nicht heruntertaktet. Vermutlich steht der Schieber für die CPU auf "Höchste Leistung".
 
Ja, ich würde auch empfehlen bei den Energieoptionen es doch mal mit "Ausgeglichen" als Standard zu versuchen.

Weshalb läuft deine Software dann nicht flüssig und welche ist denn, etwas spezielles?

MFG
Novartisde
 
Wechsel die Wärmeleitpaste, die wird fertig sein, passiert manchmal ab Werk oder schon nach wenigen Monaten.
Danach geht's besser, ggfls..direkt PTM7950 ausprobieren.

Bei 37% 31% Last auf einem Kern und schon fast 20K mehr als auf den anderen deutet stark darauf hin, dass die Hitze nicht zum Kühler gelangt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider habe ich keine Garantie mehr.
Dann wäre für mich der Fall einfach: Einmal kurz über das sog. Hardware Manual fliegen, Gerät wie beschrieben öffnen, den Kühler entfernen und schauen, ob die Lamellen flusig sind. Wenn ja, muss eben der Lüfter auch gereinigt werden. Dann alles wieder sauber montieren, natürlich mit neuer Paste. Wenn die Teile richtig montiert sind, muss das Gerät sogar ausgesprochen kühl blieben. Ein E-Serie hat schließlich ausreichend Volumen, um eine funktionierende Kühlung umzusetzen.

Schaue aber vor Beginn, dass Du geeignetes Werkzeug findest, um ein zu geclipptes Gehäuse zu öffnen. Ein Schraubendreher macht alles kaputt.
 
An WLP könnte das nicht liegen, denke ich. Dies halten normalerweise Jahrzehnte lang. Und meisten Endverbraucher können dies nicht selbst machen oder wissen überhaupt nichts, was das ist.

Hast Du Beweise dafür?
Ich habe die Erfahrung gemacht, das WLP nach bereits 6 Monaten durch sein kann, und gewechselt werden muss, weil die Temperaturen sonst durch die Decke gehen.
Nach frisch gewechselter WLP alles wieder im grünen Bereich.
Kommt aber auch immer auf die betreffende WLP an, Schichtdicke, etc.


Zurück zum Thema:
Aber, man kann in dieses Thema auch sehr tief einsteigen, sehr tief!
Zur ausführlichen Lektüre empfehle ich die Seite, igorslab.de dort wird sich sehr ausführlich mit WLP auseinander gesetzt.
Bei WLP kommt es auch verschiedene Faktoren an, die sich alle unterschiedlich auswirken.
Wärmeleitfähigkeit, Zyklenfestigkeit, wie dick, bzw. wie dünn eine Paste aufgetragen werden kann, etc etc.


Im großen und ganzem, kann ich mich der Meinung und Aussage von "Herr Moehre" anschließen das PTM7950 leistet gute Arbeit!
Im Anhang ein Beispiel.
Es handelt sich um ein Thinkpad L14 Gen2, mit dem besagten PTM7950 ich habe die CPU knapp 10 min. mit zu 100% ausgelastet,
Wie zu sehen ist, hat sie durchgehen 28W Strom verbraucht, der Takt lag bei 3,1Ghz lag bei guten 80°C und das bei 30°C im Zimmer!
Throttle Probleme, keine Spur.

Und wie der Screenshot von Tommy zeigt, liegt die TDP des Ultra 7 155H bei 28W.
daher sind die Temps vom E16, aus meiner Perspektive, definitiv ausbaubar
 

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Wir reden von 7% laut dem Screenshot im Startbeitrag und wenn die CPU ständig im Turbo-Modos läuft, darf man sich über die Hitze nicht wundern.
31% auf Core#0 das ist schon eine gute Teilllast, 7% ist der Mittelwert über 16 Threads und wenig aussagekräftig, das wird auch der Grund für den hohen Takt sein. Ich denke so ein Kern eines 155H kann alleine schon so seine 20-30 Watt ziehen im vollen Boost und mit entsprechender Kühlung, die hier nicht anliegt, da Core#0 thermisch im Throttling ist.
Bei Last auf einzelnen Kernen ist die Hotspot Bildung noch kritischer, desto wichtiger ist eine saubere Wärmeabfuhr.

Takt alleine macht aber auch nicht mehr so viel Abwärme, da werden einfach Taktzyklen ausgesetzt, das ist nicht mal im Ansatz mehr so schlimm wie früher.
 
Hast Du Beweise dafür?
Ich habe die Erfahrung gemacht, das WLP nach bereits 6 Monaten durch sein kann, und gewechselt werden muss, weil die Temperaturen sonst durch die Decke gehen.
Nach frisch gewechselter WLP alles wieder im grünen Bereich.
Kommt aber auch immer auf die betreffende WLP an, Schichtdicke, etc.
Erstens, ich rede von normalen Menschen, die nicht so viel Ahnung über PCs haben, wie viele PC-Junkies hier.
Zweitens, viel Laptops haben ein Garantie von bis zu 3 Jahren oder länger z. B. Wenn dies verlängert wird, wo man dann nicht so viel Spielraum hat, in dem man das Laptop öffnet und mit dem WLP bastelt...
 
Erstens, ich rede von normalen Menschen, die nicht so viel Ahnung über PCs haben, wie viele PC-Junkies hier.
Zweitens, viel Laptops haben ein Garantie von bis zu 3 Jahren oder länger z. B. Wenn dies verlängert wird, wo man dann nicht so viel Spielraum hat, in dem man das Laptop öffnet und mit dem WLP bastelt...
Ich bin halte gerne dazu bereit, mich korrigieren zu lassen.
Auf der anderen Seite mag ich es nicht, wenn nicht haltbare Aussagen so rausgehauen werden.
Du schreibst von Jahrzehnte, was für eine WLP sehr sehr lange ist, und für die meisten WLPs, weit über ihrer Lebenszeit sein wird.

Nicht umsonst habe ich in Beitrag #4 geschrieben, dass die WLP vom Werk aus eher auf Langezitstabilität ausgelegt ist, als auf gute Leistung.
Womit ich Dir in diesem Punkt absolut recht geben möchte, dass Lenovo wahrscheinlich eine Paste vorzieht, die ihre 3-5 Jahre hält, aber eben keine Temperaturrekorde aufstellt.
Würde ich als Hersteller ebenfalls so machen.
Damit sehe ich kein Problem

Aber, eben weil ich weil um diese Thematik (etwas) weiß, bzw. ich immer wieder die Erfahrung gemacht habe, dass die WLP, die vom Werk aus im auf der CPU werkelt, keine Temperaturrekorde aufstellen wird und wenn dann noch dazu kommt, dass die CPU bereits im Teillastbereich die 100°C erreich, da kann ich aus meinem Wissen heraus nur dazu raten, die WLP zu tauschen, wenn man dieses Problem beheben möchte.
Vieles andere kann auch helfen, aber oftmals liegt genau da das Problem, zwischen der CPU und dem Kupfer des Kühlers.

Wenn Du dann in diesem Kontext davon schreibst, dass es Deiner Meinung nach nicht an der WLP liegen kann, da diese normaler Weise Jahrzehnte lang hält, macht mich das neugierig, da ich diese Erfahrung nicht ganz teilen kann, aber wenn ich etwas lernen, kann und Du bereit bist, Dein Wissen zu teilen, immer her damit, dafür bin ich absolut offen.


Der einzige Fall, wo ich mir das vorstellen kann, das die genutzte WLP wirklich an die 10 Jahre, oder darüber hinaus halten könnte, wäre bei der Nutzung vom Flüssigmetall, aber bereits ab Werk!
Das sehe ich aber auch nur so, weil ich nicht weiß, wie gut LM altert, bei korrekter Auftragung und Nutzung und Abstimmung auf die eingesetzte Umgebung.
Bei der Nutzung von einem PTM sehe ich das bis zu einem gewissen Grad kritisch, 30.000 prognostizierte Zyklen das könnte man durchaus gut und gerne in 10 Jahren schaffen.
Was wohl interessant wäre, um wirklich 10 Jahre und mehr zu erreichen, ist das angekündigte Noctua NT-CP1

Ansonsten hast Du meine Aufmerksamkeit und Neugier auf Deiner Seite.
 
Leider herrscht um die dämliche Paste schon ein religiös anmutender Glaubenskrieg. Dabei ist es ganz einfach: Wenn das Gerät so heiß wird, wie hier beschrieben, dann demontiert man den Kühler und schaut nach. Wenn ein Gerät nach 10 Jahren weiterhin nicht heiß wird, kann man es einfach benutzen und braucht sich auch nicht rechtfertigen.
 
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