Datensicherung wie angehen?

Thomebau

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Hi,
so langsam sammeln sich bei mir immer mehr Daten an bei denen es sich lohnt sie zu sichern und daher mache ich mir schon seit einigen Tagen so meine Gedanken wie ich das am besten hardwareseitig und vor allem auch softwareseitig angehe. Allem voran gilt es natürlich die Dokumente zu sichern die ich während meines Studiums erstellen werde (auf dem X200 tablet mit OneNote), das ganze soll aber auch auf allen anderen Rechnern von mir angewandt werden (wenn man schon mal dabei ist...).

Ich denke dieser Thread gehört sicherlich zum Teil auch in die Kaufberatung, aber ich denke da es doch sehr stark ums Konzept geht ist er hier gut aufgehoben (wenn nicht, bitte verschieben).

Zuerst mal zu dem Prozedere wie ich mir das ganze in etwa vorstelle:
  • Es gibt eine Liste mit Ordnern oder einzelnen Dateien die gesichert werden sollen. Dort können beliebig Ordner/Dateien hinzugefügt und entfernt werden.
  • Der Speicherort wird übers WLAN an meine Rechner angebunden.
  • Es soll sowohl automatisierte Sicherung (z.B. beim X200t jeden Abend), als auch Sicherung auf Knopfdruck (z.B. am Desktop nach Bearbeiten eines Dokumentes) möglich sein
  • Die Sicherungen sollen grundsätzlich inkrementell erfolgen.
  • Zu einem fest definierten Zeitpunkt (z.B. jeden Sonntag Abend) soll ein vollständiges Backup angelegt werden, welches dann, z.B. nach einem Monat wieder gelöscht wird, so dass immer die letzten vier Wochen als vollständiges Backup vorliegen.

So, nun zur Hardwareplanung. Was brauche ich dafür?
Meine Quellhardware wird komplett mit Windows 7 64 bit betrieben. Daher halte ich (auch aus Gründen der vorhandenen Kenntnisse) diese Plattform für die Sicherung ebenfalls für sinnvoll (mal ausgenommen ein NAS würde es auch tun, aber dazu später mehr).

Version 1:
  • Irgendein günstiger Rechner (Core2Duo, 2-4Gb RAM, usw)
  • Windows 7 als OS (oder XP, aber das halte ich nicht für sinnvoll)
  • Keine Anbindung ans Internet oder sonstige Netzwerkdienste (um das Übergreifen von Viren aus dem Netzwerk zu verhindern).
  • RAID 1 um das ausfallen einer einzelnen Platte abzusichern
  • Software oder Hardware RAID ?
Mögliche Probleme:
  • Infektion mit Viren aus dem Backup selbst
  • Bei Hardware RAID: Was passiert bei Defekt des Controllers?
  • hoher Stromverbrauch bei 24/7 Betrieb
  • "hohe" Lärmbelastung (bereits ein nerviger Lüfter im Raum genügt um mich beim Schlafen zu stören)
  • OS ist nicht für 24/7 Betrieb ausgelegt
Vorteile gegenüber Version 2:
  • bekanntes OS vorhanden
  • große Softwareauswahl
  • relativ günstig im Vergleich zu einem guten NAS entsprechender Größe

Version 2:
  • fertiges NAS (evtl. auch nur ein Gehäuse welches dann noch mit Platten bestückt werden muss)
  • RAID 1 um Plattendefekt abzusichern
Mögliche Probleme:
  • wie komme ich an meine Daten wenn die NAS Hardware hinüber ist?
  • softwareseitig muss wohl alles auf dem Quellrechner passieren
  • wird wohl nicht so ganz günstig (Gebrauchtware halte ich nicht für optimal bei einem Gerät was i.d.R. 24/7 läuft)
  • begrenzte Erweiterbarkeit
  • proprietäre Softwarelösung (möglicherweise auch proprietäres/unbekanntes Dateisystem -> siehe Problem Nr.1)
Vorteile gegenüber Version 1:
  • relativ kompakte Hardware
  • geringe Lärmbelastung (meist komplett passiv gekühlt)

Was das konkrete Budget anbetrifft habe ich mir noch keinerlei Gedanken gemacht. Es soll natürlich im Rahmen bleiben, aber wenn ich für etwas mehr eine bessere Lösung bekommen kann wird eben gespart bis es bezahlbar ist.


Jetzt zur Software:
Wie gehe ich das ganze am besten an? Gibt es empfehlenswerte Freeware? Oder gibt es Software für die es sich lohnt einen kleinen Betrag zu investieren? Worauf ich auf keinen Fall Lust habe ist Geld für eine Lizenz auszugeben die dann nach einem Jahr abläuft, sowas hasse ich wie die Pest, wenn ich was bezahle will ich es auch unbegrenzt nutzen können!

Eines fällt bei mir wohl in naher Zukunft noch weg: Sicherung bei einem Anbieter übers Internet. Dafür ist meine Internetverbindung schlicht und einfach zu langsam und zu instabil (vielen Dank liebe Telekom...).

Falls ich eine ganz andere Möglichkeit noch nicht bedacht habe dann zeigt mir diese ruhig auf! Ich bin für jede Idee dankbar die mich einer Lösung näher bringt. Auch konkrete Hardwareempfehlungen sind gerne gesehen.
 
Danke für den Tipp, mit dem Thread bin ich schon vertraut. Es gibt sogar ein eigenes Wiki für den n40l.

Ich wüsste gerne mal wie ich jetzt an ESXi dran kommen soll. Google schickt mich immer wieder auf die VM Ware Seite von wo aus ich ums verrecken nicht weiterfinde. Überall ist nur die Rede von Trials und Evaluations.
 
Jou und sobald ich mich eingeloggt habe steht da:
Die Testversionen k�nnen unten kostenlos heruntergeladen werden.
Das war aber nicht das was ich wollte.


Wenn ich dann eine Lizenz anfordere über mein "myVMWare" Konto bekomme ich nur das:
seguikoghwwgöuiokhrag.JPG
 
Ja und ums runterzuladen muss ich mich anmelden und eine (kostenlose) Lizenz anfordern.
Ich weiß dass es jetzt anders heißt.
 
eben, hab ich mich doch nicht drüber beschwert oder?
 
:D

Ich hab das alles schon lange hinter mir. Glaub mir, greif zu Linux. Wenns um Services geht, geht kaum was dran vorbei.

Irgendwann wirst du es lieben. Du inventierst so viel Zeit in Funktion :D ... dann bitte richtig.
 
Hmm, das Problem wird aber glaube ich sein einen "soften" Einstieg zu finden. Ich denke sowas gibts bei einem Linuxbasierten Server quasi überhaupt nicht...
Oder gibt es da schon vorkonfigurierte Sachen wo man relativ leicht Funktionen hinzufügen kann?
 
Ich würde ein Ubuntu 12.04 installieren, einen Samba Server daraufpacken, einen Benutzer und einen Share einrichten und schon kannst du von deinen Windows Rechnern auf den Linux "Server" zugreifen. Auf den Windows Kisten würde ich SyncToy verwenden. Über den Aufgabenplaner lässt sich SyncToy automatisiert einrichten und deine OneKlick-Lösung bietet es auch. Alternativ wäre da noch Rsync (cwRsync unter Windows) eine Möglichkeit.

Jedenfalls gibt es überhaupt keinen Grund, sich vor Linux und Samba zu fürchten. Es gibt für Samba sogar eine GUI um Benutzer und Shares zu verwalten.

Ich verstehe aber noch nicht, warum du auch ein regelmäßiges Komplettbackup brauchst?

Sicher ist WHS2011 für dein Vorhaben auch eine Empfehlung. WHS macht auf Wunsch automatisch Vollbackups von deinen Clients und den Rest kann wieder SyncToy oder Rsync übernehmen.

Hypervisor ist m.M.n. oversized! Ich hatte auf meinem System auch eine Zeit lang einen ESXi laufen und hatte anfangs auch große Probleme den mal ans Laufen zu bekommen. Ich musste im Bios einiges deaktivieren um den ESXi hoch zu bekommen. Und dann bleibt immer noch die Frage mit den Energieoptionen. Das Teil steht ständig unter Strom und es war mir unmöglich, die HDDs schlafen zu schicken.

Du machst dir zu viele Gedanken darüber, du musst da nicht nochmal das Rad neu erfinden! In diesem Thema wurden zumindest die gängigsten Möglichkeiten aufgezeigt.

Zu deiner PN, ich habe da noch nichts registriert. Mein Angebot steht natürlich noch!

Grüße, Audrey
 
Okay. Jetzt kann es sein dass ich die Planung nochmal über den Haufen werfe. Mein n40l ist nämlich defintiv kaputt. Auch der whs2011 läuft nicht richtig.
 
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