Datensicherheit

AndreasBloechl

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Ich lese mir gerade so einiges über gekippte Bits durch.
Wenn ich das alles mir anschaue ist man davon ja wirklich nicht recht sicher auch wenn man Raid verwendet. Dachte immer mit einer NAS oder Raidgehäuse könnte man dieser Gefahr entgehen. Was ist eure Einschätzung dazu? Ich habe zwar unzählige Sicherungen meiner Daten aber so recht beruhigt bin ich dann doch nicht.
 
Nichts ist zu 100% sicher, das ist keine Meinung sondern ein Fakt.
Backups machen, Integritätsprüfungen durchführen, Checksummen abgleichen, fertig.
 
Ja, ich kopiere fast alles mit dem Programm Beyond Compare und zwei HDDs lasse ich immer mit dem BackupProgramm der WD NAS synchronisieren. Wenn ich selber kopiere lasse ich in BC immer gleich einen Binärvergleich Bit für Bit durchführen. Aber es gibt halt auch Files die liegen Jahre auf der HDD die man normal dann nicht mehr anfasst.
 
Nein, da sind extrem viele (1,2TB) Homevideos dabei, die erhalten bleiben sollen. Nur werden die mal für meinen Sohn interessant wenn er selber mal Kinder hat. Also schon super wichtig.
 
Ja, habe deshalb vor einigen Jahren begonnen mit Multipar Prüfdateien zu den wichtigsten Archiven (Familienfotos etc) hinzuzufügen. Es ermöglicht die Dateien nicht nur zu prüfen, sondern im Ernstfall bei gewissen Schäden in der Datenintegrität diese wiederherzustellen. PAR2 funktioniert aber am Besten mit Archiven und nicht mit den ursprünglichen Einzeldateien.
 
Optische Medien werden für Backups unterschätzt. Wenn dunkel gelagert sind die für Jahrzehnte gut.

Auch zeigen z.B. gezippte Archive Bit-Flips dahingehend dass sie dann nicht mehr sauber lesbar werden.

Optisch, HDD, alles hat Fehlerkorrektur mit drin, daher passieren Bit-Flips die tatsächlich relevant werden fast nie weil ECC das korrigiert. Ist mir in 20 Jahren Computernutzung noch nie passiert. Datenverlust ja, aber aus verschiedenen anderen Gründen.

Am wenigsten taugen SSDs für kalte Daten wie Backups.

 
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Jo, so magneto optisch war fein, selbst MiniDisc kann man nach über 30 Jahren noch lesen.
Oder damals DVD RAM, auch ein Konzept, das lange überleben wird, sofern man ein Laufwerk hat
 
Für solche Problemstellungen gibt es bereits Lösungsansätze auf Filesystem Ebene (Stichwort Selbstheilung) und deckt das ab was in #2 richtigerweise gelistet ist.

ZFS ist da der Branchenstandard
Btrfs holt da auch stark nach
 
Und von ReFS sollte man die Finger lassen, das sog. 'Selbstheilen' kann Daten kaputt machen.
 
Noch eine Frage, wenn bei mir Beyond Compare einen Schnellvergleich durchführt so liest es wie mir bekannt ja nur die Eigenschaften aus, also Dateigröße und Attribute. Wenn dann ein Bit gekippt ist bei einer Datei, würde das dann auffallen? Ich schau mir das mit MultiPar nochmal genauer an, ist das in etwa so wie ein Zip File was von den Quelldaten genommen wird und geschrieben wird?
Und noch eine Frage, ihr schreibt umkopieren alle paar Jahre. Es würde dann ja auch schon reichen wenn ich im Raid1 ab und zu mal die zweite Platte tausche und wenn die geschrieben ist die erste dann tauschen.
 
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Noch eine Frage, wenn bei mir Beyond Compare einen Schnellvergleich durchführt so liest es wie mir bekannt ja nur die Eigenschaften aus, also Dateigröße und Attribute. Wenn dann ein Bit gekippt ist bei einer Datei, würde das dann auffallen?
Ich verstehe die Frage nur halb. BC bietet mir in Version 2.5.3 (habe ich seit Ewigkeiten im Einsatz, reicht mir völlig aus) verschiedene Möglichkeiten für den Ordner- und Dateivergleich an.

Size and CRCCompare file size and CRC of contents
Binary comparisonCompare file contents byte-by-byte
Rules-based comparisonCompare file contents based on associated rules

Bei der Prüfsumme (CRC) sollten gekippte Bits normalerweise auffallen, wenn die Prüfsumme nach dem Auftreten des Fehlers errechnet wird. Beim Binärvergleich auf jeden Fall. Beim regelbasierten Vergleich, also basierend auf Metadaten halt nicht. Der Knackpunkt ist "schnell". Der regelbasierte Vergleich ist das. Die Vergleichsoptionen, wo der Dateiinhalt analysiert wird, sind es nicht.
 
Ja das ist mir schon klar, ich habe ja auch nicht behauptet dass BC das nicht kann.
Nur ist halt so ein Binary Vergleich extrem Zeitaufwändig wenn ich da übers Netzwerk 3TB vergleichen lasse.
Beim kopieren mache ich das immer, aber halt dann nie wieder oder halt nur Stichproben.
Auch wenn ich eine neue HDD vollschreibe mache ich einen Binary Vergleich und dann liegen halt die Daten ewig drauf.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Warum eröffnest Du im Beyond Compare-Forum nicht einen 12. Thread mit dieser Frage?

Da ich auf deren Homepage auf die Schnelle nichts von einen "Bit-by-Bit-Compare" gelesen habe, schließe ich auf ein "Nein".
Alles klar, werde es so machen. Dienen solche Threads von dir zur Profilierung im Board? Ist ja nicht das erste mal.
 
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Nö, aber wenn du doch in Fachforen unterwegs bist, wieso stellst du da nicht deine Fragen auch?!

Oder stellst du ThinkPad bezogene Fragen auch überall, außer hier im Forum?

Wenn dir der CRC Abgleich aller Daten zu lange dauert, wirst du keine Datenintegrität sicherstellen können, das braucht halt Zeit, das abzugleichen, ist ganz normal.
Zfs macht auch scrubs etc. im Hintergrund...

Wasch mich aber mach mich nicht nass gibt es nicht.
 
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  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

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