Bestehende XP installation in die Virtual Box?

elektron

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Hallo,

ich möchte probieren was ich mit X41 (X40) in der nach-XP-Zeit machen werde. Also z.B. mit Linux zum "Sofa Surfen" :rolleyes:

Mein Poroblem ist daß ich gerade auf diesen Maschinen viel Software installiert habe ich nicht verlieren möchte aber andererseits nicht den ganzen Plunder neu installieren will weil nur sehr selten gebraucht...
Einfach eine andere Platte rein geht nicht, die 1.8" Platten sind eben sehr rar...
Daher meine Frage, hat schon mal jemand erfolgreich eine XP Installation von diesen Geräten tuti kompletti in die Virtual Box verpflanzt? Oder ist das völlig sinnlos? Freue mich über Erfahrungsberichte und Tipps...

Christian
 
Ich habe eine XP Installation eines Dell-PCs mit Microsofts Disk2vhd ( http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/ee656415.aspx ) in eine Virtuelle Platte verwandelt und diese dann in VirtualBox eingebunden, die Gasterweiterungen installiert und alles lief einwandfrei.

Das war aber eine Firmeninstallation, so dass keine erneute Aktivierung nötig war. Das ist aber das was normalerweise bei Hardwareänderungen nötig wird.
 
hallo, guten morgen,

mein händler hat mir erst win 7 prof installiert und danach windows vitual pc. darauf dann win xp

beides läuft auf der ssd sehr gut.

herzliche grüße, susanne
 
... nun gibt es die Festplatten für X4x nur bis 60GB und Ram-seitig ist bei 2GB Schluß. CPU ist auch kein High Performer mehr. Die Voraussetzungen sind also eher schlecht. Würde ich sein lassen.

Auf einem T60 macht das aber durchaus Sinn, habe es selbst so gelöst um ältere Software weiter nutzen zu können.

ATh.
 
Hallo,

schon mal vielen, dank, ich probiere gerade dieses Disk2vhd.

@ATh: Ja, ist mir sehr klar daß ein X41 nichts für Virtualisierungen ist. Ich möchte das Image anschließend auf einer aktuelleren Maschine laufen lassen die genug Leistung dafür hat...

Christian
 
Und bitte darauf achten, dem XP dann in zwei Wochen die Netzwerkverbindung wegzunehmen... ;-)
 
Hallo,

das mit Disk2vhd hat funktioniert. Zwar hat es den Anschein daß das Programm irgendwie nicht fertig wird sondern hängen bleibt, die Virtuelle Machine lässt sich aber problemlos mit Virtual Box aufrufen.

Sogar das mir RS232 geht problemlos...

Danke,

Christian
 
Ok. Ich wollte nur mal nachhaken, ob du so denkst. :) Ich sehe es ähnlich aber schon ein bisschen kritischer. Es gibt zig Lücken, die auch durch NAT hindurch und ohne jegliche Useraktion den Rechner infizieren. Kommt mal wieder so eine Lücke zu Tage, werden XP Rechner am Netz zu Zombies und gehören ausgestöpselt aus dem Netz. Am Stichtag abschalten macht aber wirklich keinen Sinn.
 
Es gibt zig Lücken, die auch durch NAT hindurch und ohne jegliche Useraktion den Rechner infizieren.

Welche zum Beispiel?
Ohne vorherige Anfrage des Rechners hinter dem NAT erreicht ja kein Paket diesen Rechner. Router-Bugs (zB Upnp was vom Internet aus konfiguriert werden kann fällt mir da spontan ein) mal ausgenommen, aber das ist ja dann OS-unabhängig.
 
Natürlich kenne ich nur die Lücken, die ja auch geschlossen wurden, aber ich erinnere mich da an diverse Viren, für die man nur den Rechner anschalten und laufen lassen muss. Sogar mal getestet. Ich überlege gerade die Namen...
Conficker konnte es glaube ich. Die anderen Namen fallen mir gerade nicht ein. Ich habe aber irgendwo zu Hause noch Removal-CDs, mit denen man die Rechner von genau diesen Viren wieder befreien konnte. Pro Virus dieser Art eine CD. Also müsste ich mal demnächst schauen, wenn es dich interessiert.
 
Das ist aber dann auch wieder eine Anfrage von Innen nach Außen. Nicht umgekehrt.

Ja, würde mich interessieren.
 
Wenn Du sicherstellen kannst, daß nie ein Internetbrowser gestartet wird und auch kein anderes Programm beim Internetzugriff unerwünschte Daten erwischt, dann bist erstmal ziemlich sicher ;)
 
Eben nicht, wenn man es abschaltet. Aktivierung ist auch nur einmal.
 
Das muss dann aber jeder XP Nutzer auch unbedingt machen. Und warum nicht die Netzverbindung einfach trennen, wenn man stattdessen die Fehlerberichterstattung und Updates abschaltet, hofft, dass während der Aktivierung nichts passiert, keinen Browser öffnet und auch sonst keine Anwendung nutzt, die je Internetzugriff hat? Noch ne Firewall installieren, die alle Zugriffe in beide Richtungen erstmal grundsätzlich blockt? Da ist "Kabel raus" wohl die einfachere und bessere Lösung. Auch wenn XP nicht sofort anfällig ist, ist es einfach ein Sicherheitsrisiko und das steigt mit jedem Tag nach Supportende. Mit etwas Pech sitzen schon Leute mit ihren Zero-Day-Exploits und passenden Würmern und warten nur auf den Tag des Supportendes, um noch besser zuschlagen zu können.

Mir sind noch zwei weitere Würmer eingefallen, die vor ein paar Jahren jeden XP Rechner infizierten, ohne dass man irgendwas machen musste. Anschalten und am Netz hängen reichte. Blaster und Sasser waren das.
 
Mir sind noch zwei weitere Würmer eingefallen, die vor ein paar Jahren jeden XP Rechner infizierten, ohne dass man irgendwas machen musste. Anschalten und am Netz hängen reichte. Blaster und Sasser waren das.

Mindestens beim Sasser lags wohl daran,. daß XP von sich aus ins Netz gegangen ist, ;)

Guido
 
Das muss dann aber jeder XP Nutzer auch unbedingt machen. Und warum nicht die Netzverbindung einfach trennen, wenn man stattdessen die Fehlerberichterstattung und Updates abschaltet, hofft, dass während der Aktivierung nichts passiert, keinen Browser öffnet und auch sonst keine Anwendung nutzt, die je Internetzugriff hat?
Windows Updates brauchst du eh nicht mehr, gibt eh keine neuen Updates mehr. Auch die Fehlerberrichte werden nicht automatisch übertragen, ja eventuell braucht man das lokale Netzwerk für XP.
Mir sind noch zwei weitere Würmer eingefallen, die vor ein paar Jahren jeden XP Rechner infizierten, ohne dass man irgendwas machen musste. Anschalten und am Netz hängen reichte. Blaster und Sasser waren das.
Ja, weil zu der Zeit wo die Viren aktiv waren viele Rechner direkt am Internet hingen, ohne NAT dazwischen.
 
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