Um dies nochmals klar zu stellen. Wie im Titel bereits angesprochen, handeln es sich hier um Tipps, welche den
maximalen Leistungsgewinn einer SSD gewähren sollen, also sozusagen das letzte Quäntchen Performance.
Als
Referenz wird eine
Samsung 840 Pro (256GB) mit zugehörigem Tool
Samsung SSD Magician 4 verwendet (siehe Anhänge).
Da kann ich keinen Sinn erkennen, dazu habe ich schon zu viele Fälle erlebt, wo ich Rechner nur über die Systemwiederherstellung wieder ans laufen bekommen habe. Der Performancegewinn dürfte dagegen wirklich zu vernachlässigen sein, wenn es denn überhaupt einen gibt.
Gerli, wie beschrieben, die Thematik Datensicherung sollte natürlich auf jeden Fall gegeben sein. Hierzu empfehle ich jedoch Programme wie Acronis True Image 2013 oder falls der Funktionsumfang deutlich grösser ausfallen sollte, Paragon Festplatten Manager 2012 Professional.
Die Windows-eigene Systemwiederherstellung führt nun mal zu einer Leistungseinbusse. Bei SSDs fällt diese natürlich geringer aus, ist aber jedoch dennoch gegeben.
Die Aussage finde ich auch zumindest grenzwertig, je nach RAM-Ausstattung.
Dies steht ja ausser Frage und ist wird im Artikel angesprochen. Selbst besitze ich 32GB RAM, wonach sich die Frage über die Deaktivierung der Auslagerungsdatei dann wohl erübrigt.
Das sind doch alles Relikte aus der Vergangenheit. Moderne SSDs und Betriebssysteme benötigen heute keinen Eingriff mehr, da sie SSDs bereits selbst erkennen und nötige Änderungen selber vornehmen. Bei dem ganzen aufgezählten, dem man noch vor 2 - 3 Jahren hinterherjagte wird heute bloß noch auf die Defragmentierung Rücksicht genommen. Und das schaltet Windows 7 beim Erkennen der SSD selber ab. Unter Linux gibbet das gleich gar nicht.
Trim wird ebenfalls unter Windows 7+ durch bspw. Leeren des Papierkorbes automatisch ausgeführt. Linuxuser behelfen sich dabei mit discard oder manuell per fsrim.
Diese Tips sind heute völlig sinnfrei!
Danke für deine Offenheit. SSDs funktionieren physikalisch nach wie vor gleich wie vor zwei bis drei Jahren. Daran wird sich auch nichts ändern. Eine Verifizierung der Einstellungen ist dennoch sinnvoll und nicht wie du zu erwähnen vermagst: "Diese Tips sind heute völlig sinnfrei!"
Maximaler Performancegewinn ist die Thematik, nichts anderes! Keine Systemwiederherstellung, keine Berücksichtigung der Akkulaufzeit sowie die beantwortete Frage nach der Auslagerungsdatei etc.
Nachtrag 1: Im vierten Bild zum Thema "Over Provisioning". Bei einer SSD sollte rund 10% des Gesamtspeichers für optimale Leistung und Lebensdauer reserviert sein.
Nachtrag 2: Änderungen an den Optionen "Write Cache Buffer" und "Write-Cache Buffer Flushing" benötigen einen Neustart des Systems.
Nachtrag 3: Bei Deaktivierung der Einstellungen Prefetch/Superfetch folgendermassen vorgehen:
- Deaktivierung der Einstellungen Prefetch/Superfetch (bspw. direkt über die Registratur)
- Löschen aller Einträge im Verzeichnis c:\Windows\Prefetch
- Neustart des Systems
- Erneute Löschung aller restlichen Einträge im Verzeichnis c:\Windows\Prefetch
- Neustart des Systems
Somit ist gesichert, dass alle Einträge entfernt wurden. Einzelne können jedoch bei einem Neustart wieder erscheinen. Diese einfach belassen.