Linux Augenblicklich ein i386-Eigenbau für 32bit-TP basierend auf 4.4.249

Linux Betriebssystem

verschenk_nix

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Hier ist's so ruhig, an der Pinguin-Front.

Gib's überhaupt noch jemanden außer mir, der mit richtig alten Schätzchen im Alltagsbetrieb unterwegs ist - und ihnen dann deshalb mit der chaosgenialsten Frickelsoft der Menschheitsgeschichte Feuer unter den Federn macht?

Meine T/R/X 60/61 können immer noch (fast) alles - außer HDTV und Videoschnitt.
Bin ich hier der einzige Spinner mit meiner ausgewachsenen Vollmeise?

Gleichgesinnte Pinguintreiber zum Erfahrungstausch gesucht...!
Mitleser und Anfängerfragen ausdrücklich erwünscht.

Man kann aus diesen uralten Kisten immernoch unglaubliche Performance rauskitzeln.
Nur so zum Spaß - Oder auch zum täglichen Einsatz.

Wer hat Interesse?
 
Meinst du tatsächlich i386 im Wortsinne des Intel 80386, für den Linus ursprünglich seinen Kernel geschrieben hat, oder meinst du das als Sammelbezeichnung für x86_32?
i386 im engeren Sinne wird ja vom Kernel schon lange nicht mehr unterstützt, und man ist gerade dabei, auch i486 ganz rauszuwerfen. [1]
Die meisten Distributionen, sofern sie überhaupt noch x86_32 anbieten, setzen ja inzwischen i686 voraus, was mir auf meinem noch vorhandenen AMD-K6/2-Rechner (i586) Kopfzerbrechen bereiten würde, wenn ich nicht dessen Grafikkarte vor einiger Zeit an jemanden verschenkt hätte, der sie tatsächlich noch gebraucht hat.
(Es hat nicht zufällig noch jemand eine Nvidia TNT2 (die "richtige" RIVA, nicht die abgespeckte Vanta M64) rumzuliegen?)

Tatsächlich produktiv läuft bei mir noch ein Zeitgenosse und Konkurrent des X60 unter Debian, allerdings mit Core2Duo. Der schaffte bis vor ein paar Jahren noch Youtube in FullHD, so lange das in 30FPS angeboten wurde.


[1] https://www.phoronix.com/news/Linux-7.2-x86
 
Meine T/R/X 60/61 können immer noch (fast) alles - außer HDTV und Videoschnitt.
Bin ich hier der einzige Spinner mit meiner ausgewachsenen Vollmeise?
Habe auch noch ein paar T6x Frankenpads und T60 hier, mittlerweile vorwiegend zu Testzwecken mit Linux. Windows nutze ich nicht.

Bis Ende 2022 hatte ich privat immer noch ein T6x Frankenpad (CPU Penryn T9300 mit 8GB RAM) als Hauptrechner genutzt und dann erst durch ein T480 als primärer Arbeitsmaschine ersetzt. Die Systeminstallation auf dem Frankenpad mit dem phänomenalen UXGA LED Display wird trotzdem weiter gepflegt und aktualisiert.

Die alten T60 Rechner werden fast nur noch zum Testen der Installationsroutine meines kleinen Linux Distributionsprojektes[1] genutzt. Und seit kurzem zwei verschiedene T60 mit je 32 und 64 Bit CPU (T2400 und T7200) zum Testen von selbst gebauten 32 Bit Varianten des aktuellen Linuxkernels 7.0.12 [2].

Ein weiteres T60 mit T7200 CPU wird experimentell mit NeXTSTEP/OPENSTEP[3] und dessen Nachfolger Mac OS X Snow Leopard betrieben.

[1] https://thinkpad-forum.de/threads/window-maker-live-linux-distro.242029 und https://wmlive.sourceforge.net
[2] https://thinkpad-forum.de/threads/window-maker-live-linux-distro.242029/post-2479341 und https://wmlive.rumbero.org/repo/pool/main/l/linux-upstream/
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/OPENSTEP und https://de.wikipedia.org/wiki/Mac_OS_X_Snow_Leopard
 
Zuletzt bearbeitet:
Hihi... - Hast ganz offensichtlich gemerkt, daß ich mit der IT-Steinzeit groß geworden bin - somit aus der Zeit stamme, als i386 (und kompatible) analog dem heutigen x86_32 genutzt wurde - nur gab es damals noch die 16-bit-Schätzchen und weitere Vorgängergenerationen zur Unterscheidung.

Das eigentliche Problem, welches Du da ansprichst, sind die aussterbenden 32-bit-Distros. Insbesondere nur noch 64-bit compilierte Browser sind übelst.

Aber es gibt Hoffnung. Das PaleMoon-Lager ist wiederauferstanden. Schau mal unter

Alternativ, falls Du etwas ultraschlankes als 32bit-Browser suchst, gibt's Newmoon als pet und sfs
Als Basis taugt Puppy 7.0 oder Debian-12.2.0-i386 als lxde
(Jetzt weisst Du auch, wo mein "i386" herkommt...) *kicher*

Youtube HD mit mehr als 30 frames ist natürlich nicht mehr machbar.
Genau so wie TV-Stream, wo vieles ja nur noch als hochauflösender Firlefanz angeboten wird.
 
Frag mal Spread, der baut offenbar vor den Toren Berlins einen gewaltigen Rechencluster aus Thinkpad T4x & T6x auf.

Hi verschenk_nix,

ja, "ich" habe eine große Menge an T60 & T61 noch in Verwendung.
Viele davon laufen unter Linux Mint.
Ein paar als XP oder Win 7 offline Geräte für alte Steuersysteme oder für Fahrzeugdiagnose-Tools.
Die meisten sind nicht bei mir, sondern bei Verwandten, Freunden, Nachbarn, Kollegen usw. als "Schreibmaschine" im Einsatz.
Ich warte/pflege/betreue nur. (Manchmal betreutes klicken)
Die meisten Geräte werden nur noch 1-2 mal im Jahr aus der Schublade geholt, weil die "Besitzer" Ü60 sind oder nicht sehr Technik-Affin.
Vor den "Toren Berlins" stimmt auch nicht mehr.;)
Das "Teilelager" ist in den dunklen Schwarzwald verschwunden.:ROFLMAO:
Die funktionsfähigen Geräte sind im bundesweiten Einsatz und werden gelegentlich zu mir gebracht/abgeholt, wenn es mal was zu verbessern/reparieren gibt.

Ja, YouTube HD geht nicht mehr außer man ist sehr Leidensfähig.😂
Wenn man aber auf 480p einstellt geht es etwas besser.
Als Alternative kann man auch ein Video herunterladen und mit VLC abspielen.

Onlinebanking, Email, Briefe, Haushaltsbuch, mp3 player, Radio, online shopping geht noch mit etwas leidensfähigkeit.
Richtiges produktives arbeiten würde ich das aber nicht nennen.

32Bit sind schon oft ein Problem.🙈
Wenn du da Tipps oder Empfehlungen (speziell für Linux) hast, dann teile gerne dein Wissen/Erfahrungen mit uns.
 
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Alternativ, falls Du etwas ultraschlankes als 32bit-Browser suchst, gibt's Newmoon als pet und sfs
Ich nehme für den Fall Netsurf.

Als Basis taugt Puppy 7.0 oder Debian-12.2.0-i386 als lxde
Ich ziehe meine Debianinstallationen mit debootstrap hoch. Das ist bei Bedarf schlanker als jedes Fertigimage. [1]
i686 geht auch noch mit Debian Trixie. Das Userland ist noch verfügbar. Man muss sich nur einen i686-Kernel bauen oder anderweitig besorgen, so wie es z.B. @rumbero macht. [2]


[1] https://thinkpad-forum.de/threads/zorin-os-16-3-core-auf-einem-tp-x61.238632/#post-2370292
[2] https://thinkpad-forum.de/threads/window-maker-live-linux-distro.242029/page-2#post-2462679
 
Wenn du da Tipps oder Empfehlungen (speziell für Linux) hast, dann teile gerne dein Wissen/Erfahrungen mit uns.
Der ThinkPad-Museum Podcast hat letzte Woche eine sehr informative Folge veröffentlicht des Titels "Wahl des Betriebssystems" (mit ausführlichen Verlinkungen in den Shownotes). Darin geht es allgemein darum, welche OSe bei alten und ganz alten Thinkpads (noch) laufen. Da sind auch eine ganze Menge Linux-Empfehlungen drunter, einige Distri-Bezeichnungen und -Derivate waren auch mir neu.
Sehr hörenswerter Podcast, ganz allgemein!
 
ArcaOS läuft auch noch mit i386. Das ist sozusagen die "moderne" Variante von OS/2.
Es ist...ein bisschen frickelig. 3D-Beschleunigung gibt's z.B. gar nicht, aber sie haben einige moderne Linux-Tools portiert, man bekommt z.B. einen aktuellen Firefox-Browser, alsa als Soundtreiber und auch moderne WiFi-Treiber.

IBM lässt sich das allerdings auch fürstlich bezahlen, dadurch ist eine Lizenz sehr teuer (139$ für Privatpersonen - und dafür gibt's auch nur 6 Monate Updates und man darf dann nochmal blechen). Können die Entwickler nix dafür, ist aber leider viel zu teuer. Ich hab hier noch meine 5.0-Version zum Rumspielen und die auch nicht verlängert.
 
Gerne

Haiku ist ein Open source Nachbau von BeOS, ein posixkompatibles Single-User Desktopsystem.
Es ist recht ressourcenschonend, 512Mb RAM, besser 1Gb sollten es aber mindestens sein.
Es gibt im Repository relativ viel portierte Software, z.B. LibreOffice, Falkon, Epiphany und Iceweasel Browser, diese brauchen natürlich genauso viel RAM und CPU wie unter Linux auch.
Haiku hat ein innovatives Paketmanagement, die Paketdateien (hpkg) werden bei der Installation nicht entpackt sondern ähnlich appimage gemountet.
Das BeFS Filesystem unterstützt benutzerdefinierte Attribute, z.B. Artist oder Genre bei Musikdateien, die der Filemanager auch anzeigen kann.
Es läuft meiner Erfahrung nach sehr gut auf älteren ThinkPads, wie
x201(s), x301,x220,x230,T430(s),t460(s)

I2C Touchpad Support ist noch nicht fertig, d.h.bei 470 und neuer noch kein Touchpad Support.

Webcam Treiber gibt es als 3rd Party Project, klappt beim x301 aber beim T460s z.B. noch nicht.

WLAN Support stammt von Free und OpenBSD.

Bei Fragen gerne melden.

PS
Für aktuelle NVidia Karten gibt es HW 3D support, sonst Mesa Softwarerendering
 
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Der ThinkPad-Museum Podcast hat letzte Woche eine sehr informative Folge veröffentlicht des Titels "Wahl des Betriebssystems" (mit ausführlichen Verlinkungen in den Shownotes). Darin geht es allgemein darum, welche OSe bei alten und ganz alten Thinkpads (noch) laufen. Da sind auch eine ganze Menge Linux-Empfehlungen drunter, einige Distri-Bezeichnungen und -Derivate waren auch mir neu.
Sehr hörenswerter Podcast, ganz allgemein!
Steht schon auf meiner Playlist. ;)
Bin schon lange treuer Hörer und Fan.
Ein paar von "meinen" T 60/61 sind aus seinem Bestand.
Habe bei der Übergabe gar nicht gemerkt, dass das @stdevel war.🙈

Grüße und vielen Dank gehen raus.🥰🤗

Anscheinend sind die T/X 6x nicht "tot" zu kriegen...
Hier geht es zum Testbericht X61s mit Chrome Flex
 
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Hi Spread

Tips und Erfahrungen?
Na ja - Ich weiß ja nicht, was hier von allgemeinem Interesse ist.

Interessant ist Dein Hinweis auf Rentner-Rechner.
Habe ja selbst einen Knall, weil ich mich mit Rechnern beschäftige, die selbst schon Rentner sind.

Mein "ewiges" Projekt sind alltagstauglich aufgesetzte Kisten, die sonst im Schrank vermodern würden. Viel zu schade, was 20 Jahre überlebt hat, sollte auch in der Gegenwart genutzt werden können.

Eine meiner Spielereien:
Ohne jegliche Kosten ein T6x in die Gegenwart beamen. Nix Frankenpad, keine zusätzlichen Teile, nur das Gelumpe verwenden, das eh in der Schublade rumgammelt.

Man nehme:

Eine beliebige Kiste, sagen wir mal ab Yonah aufwärts. Ideal natürlich Core2Duo. Zwei Gig sollten schon gesteckt sein, besser drei - aber Middleton ist nicht erforderlich. Einfach eine serienmäßige Kiste.
Usb-Speicherkartenleser mit mindestens 2GB SD - hat wohl jeder noch irgendwo.

Die Simpel-Lösung - Slacko 7.0 draufballern und glücklich sein.

Der Spaß fängt an, auf diesem alten Möhrchen möglichst viel ans Laufen zu bekommen, was angeblich gar nicht geht. Und das bitte verhältnismässig raketenschnell.

Weil beim recht zügigen Booten ja das gesamte OS in den Speicher geladen wird, ist das auch so.

Die hohe Schule ist das Basteln von sfs-files, die sich nach dem Dazuladen zum eigentlichen Slacko nicht gegenseitig widersprechen, sondern kaskadiert ergänzen.

Möglichst wenige pets installieren, sonst wird die slackosave zu fett.

Bei mir laufen mehrere alternative Browser, SCSI-Scanner über PCMCIA, TV, und Webcams - dazu Office, RawTherapee, Inkscape, Audacity und alles andere, was man so braucht - von einer 2 GB Speicherkarte.

Sehr erträgliche Bootzeit, danach angemessen schnelles Arbeiten.

Sowohl die Browser als auch Laufzeitumgebungen können durch simplen Tausch der sfs-files aktualisiert werden. Gerade augenblicklich wichtig, weil wegen der Harvester-Seuche durch Bots das ständige Rennen mit den Updates der Browser langsam lästig wird.

Da die Pogrammpakete in sfs-files liegen, ist die Kiste nach jedem Booten wieder frisch und unvermüllt. Ideal für ungehemmtes Surfen - oder als Schutz vor den Anwendern dieser Welt, die ansonsten jede normal aufgesetze Maschine in kürzester Zeit durch wildes Rumklicken ruinieren würden.

Ist als schnell einsetzbare und zwischen ähnlichen Rechnern portable Alternative gedacht - läuft logischerweise auch vom Stick. Und das mit den 2GB SD-Speicherkarten seht bitte nur als leicht skurilen Sport meinerseits an. Ihr dürft natürlich auch gerne eine mit 4 oder 8GB verwenden...

*kicher-und-wegrenn*
 
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