Aufteilung von Daten und Programmen auf >= 2 Partitionen

UlfZi

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Hallo, kann jemand Tipps, Links, etc. geben, wie man das am besten macht.

Im Zuge einer Neuinstallation möchte ich möglichst alle Daten auf einer Extra-Partition haben, um mein regelmäßiges Backup zu vereinfachen:
(passierte bisher eher selten, da zu aufwändig + datenträger-intensiv)
- System-Backup soll eher selten gesichert werden, und möglichst keine sich täglich ändernden (nur leicht zu beschaffende) Daten enthalten. Sinn: einfaches Zurück z.B. nach Viren-Befall.
- Daten-Backup soll regelmäßig und inkrementell erfolgen. Sinn: einfaches Zurück auf frühere Daten-Stände bei minimalem Speicher-Medium-Bedarf
- Das System-Backup soll ohne Daten-Backup voll funktionsfähig sein.

Das Problem, welches ich sehe, ist der Windows-Ordner "Dokumente und Einstellungen"
- Kann man den umlenken auf eine andere Partition?
- Ist das überhaupt sinnvoll, denn ...
-- dieser enthält einige Daten, die für das Funktionieren der Systempartition vermutlich essentiell sind.
-- nach einem restore des System-Backup soll dieses erst mal ohne Vorhandensein des Daten-Backups lauffähig sein.
-- Wie stark könnte das dauernde Hin-und-Her zwischen den Partitionen den Bootvorgang und den weiteren Betrieb merklich ausbremsen? Also, gibt es Daten, die deshalb besser auf C: bleiben.
- Was kann und sollte man also aus diesem Ordner auf eine andere Partition auslagern, und wie gestaltet man das am besten?
- Ein bloßes Auslagern von "Eigene Dateien" würde bei weitem nicht reichen, da viele Anwendungen ihre Daten z.B. in den Unterordnern von "Anwendungsdaten" aber auch anderswo abspeichern.

Könnt Ihr zu dem Thema ein paar gute Links nennen (dürfen auch Englisch sein, wenn sie wirklich gut sind, und nichts Vergleichbares in Deutsch existiert) ??

Das wäre echt super !!
 
moronoxyd' schrieb:
Eine Variable soll auf zwei Ordner gleichzeitig verweisen?
Warum nicht?
Der Desktop z.B. ergibt sich aus der Vereinigung von %USERPROFILE%\Desktop und %ALLUSERSPROFILE%\Desktop

moronoxyd' schrieb:
Und klar kannst du deinen persönlichen Daten in jedem Ordner ablegen, der dir einfällt.
Windows geht aber davon aus, daß die Daten in den jeweils dafür vorgesehenen Ordnern liegen.
Und Anwendungsdaten ist eben nicht für Dokumente, sondern für Daten diverser Anwendungen gedacht.
Du würdest also sagen, daß E-Mails, Termine im Kalender, persönliche Adresskartei, die Outlook, und auch alle anderen PIM-Prigramme unter "Anwendungsdaten\..." ablegen, KEINE persönlichen Dokumente sind, genauso, wie zum Beispiel die Backup-Synchronisations-Daten Deines Handys ?

Für mich sind das alles persönliche Dokumente, die gleichzubehandeln sind mit "Eigene Dateien", ca. tägliches Backup erfordern, und nichts auf einem System-Backup oder der Windows "Systemwiederherstellung" zu suchen haben.
 
thatgui' schrieb:
tja, dann am besten ein BS nehmen, bei dem man das Benutzerverzeichis schon bei der Installation auf eine eigene Partition schieben kann :P
Was könntest Du da bloß meinen? :elch:
thatgui' schrieb:
Kannst du nicht einfach mal einen Testnutzer anlegen, und dessen "Eigene Dateien" - Order testweise auf eine andere Partition verschieben ? Dann kannst du ja in der xml - Datei sehen was Windows daraus macht, vielleicht hat Windows ja auch eine eigene Umgebungsvariable für diesen Fall
Das werde ich mal probieren. Bin gespannt.

Im übrigen funktioniert Anwenderdaten (Userprofile) und Programme voneinander trennen nicht so wie es soll.
Wenn man C:\Doku+Einst\All Users gelöscht hat, und neu bootet, wird der Ordner immer wieder neu erstellt. Daß liegt daran, daß in der Registry noch einige Schlüssel auf C:\Doku+Einst\All Users statt auf %ALLUSERSPROFILE% verweisen. Das Gleiche gilt für ...\Default User.
Wenn man alles noch per Hand korrigiert, werden die Ordner nicht mehr immer wieder neu erstellt.
 
UlfZi' schrieb:
moronoxyd' schrieb:
Eine Variable soll auf zwei Ordner gleichzeitig verweisen?
Warum nicht?
Der Desktop z.B. ergibt sich aus der Vereinigung von %USERPROFILE%\Desktop und %ALLUSERSPROFILE%\Desktop
"Der Desktop" ist aber keine Variable.
Eine Variable hat genau einen Wert.
Dieser Wert KANN eine Reihe von Verzeichnissen sein (PATH), aber das ist bei %USERPROFIL% und co eben nicht der Fall: Diese verweisen auf genau ein Verzeichnis.


UlfZi' schrieb:
moronoxyd' schrieb:
Und klar kannst du deinen persönlichen Daten in jedem Ordner ablegen, der dir einfällt.
Windows geht aber davon aus, daß die Daten in den jeweils dafür vorgesehenen Ordnern liegen.
Und Anwendungsdaten ist eben nicht für Dokumente, sondern für Daten diverser Anwendungen gedacht.
Du würdest also sagen, daß E-Mails, Termine im Kalender, persönliche Adresskartei, die Outlook, und auch alle anderen PIM-Prigramme unter "Anwendungsdaten\..." ablegen, KEINE persönlichen Dokumente sind, genauso, wie zum Beispiel die Backup-Synchronisations-Daten Deines Handys ?
Es sind Anwendungsdaten: Daten, die die Anwendungen von sich aus genau dort ablegen.
Es sind keine persönlichen Dokumente, die von dir dort angelegt wurden.

Das ist ein ganz großer Unterschied, denn bei den Anwendungsdaten weiss man genau, wo sie liegen und wie sie heissen, weshalb sie automatisch gesichert oder übertragen werden können (wie z.B. die Outlook-Daten mit dem Office Wizard). Bei Dokumenten, die du von dir aus irgendwo ablegst, kann ein Programm eben nicht wissen, wo du was abgelegt hast, und das deswegen nicht mitberücksichtigen.
Deswegen: Du kannst dort Sachen ablegen, bist dann aber auch selbst veranwortlich.
 
UlfZi' schrieb:
Außerdem will ich doch nicht für jede Anwendung ein Extra-Backup-Programm pflegen.
nee, Du willst nur die eierlegende Wollmilchsau. Du willst möglichst wenig sichern und alles einzeln auswählen und zurückspielen und wenig Platz und Zeit soll es verbrauchen und kompliziert soll es auch nicht sein. Gleichzeitig überlegst Du aber, wie Du in den Betriebssystem-relvanten Verzeichnissen rumwurschteln kannst.

AHA!

Wenn Dich mein bescheidener Rat interessiert: klone die ganze Platte und fertig. Das dauert bei mir (160 GB) einschließlich Tausch der Platten und Testlauf einiger Programme keine Stunde. Reine Tätigkeitszeit vielleicht 10 Minuten So hab ich immer eine direkt lauffähige Platte im Schrank liegen, deren Einbau bei Bedarf ca. 3 Minuten dauert.

Gar kein Vergleich, mit dem Aufwand, den Du hast, wenn Du im Ernstfall wirklich was wiederherstellen musst, richtige Version suchen usw. Außerdem weißt Du i.d.R. nicht, was eigentlich kaputt ist, wenn der Rechner nicht richtig spurt. Also welchen Teil willst Du dann zurückspielen? Try an error? Viel Spaß. Von Zeitersparnis kann man da jedenfalls nicht reden.
 
UlfZi' schrieb:
Du würdest also sagen, daß E-Mails, Termine im Kalender, persönliche Adresskartei, die Outlook, und auch alle anderen PIM-Prigramme unter "Anwendungsdaten\..." ablegen, KEINE persönlichen Dokumente sind, genauso, wie zum Beispiel die Backup-Synchronisations-Daten Deines Handys ?

Für mich sind das alles persönliche Dokumente, die gleichzubehandeln sind mit "Eigene Dateien", ca. tägliches Backup erfordern, und nichts auf einem System-Backup oder der Windows "Systemwiederherstellung" zu suchen haben.

Ich stimme dir zu, aber Microsoft hat hier über viele Jahre dem Wildwuchs tatenlos zugesehen, bzw. ihn noch voran getrieben (z.B. Outlook), damit muss man als MS Nutzer einfach leben.
Ich würde diesen Systemwiederherstellungsquatsch einfach links liegen lassen, die "Eigenen Dateien" auf eine Extra Partition legen, und davon über ein Backup Programm einfach ein Backup in regelmäßigen Abständen machen lassen. Für die "wildwuchs" Programme fügst du einfach spezielle Regeln hinzu (allzu häufig dürften die ja nicht wechseln).
Beim System selbst würde ich eine Neuinstallation machen, und zunächst nur die nötigen Programme installieren, danach davon ein Image, und gut ist.
Viel sauberer wird es unter Windows (derzeit) einfach nicht funktionieren
 
Nach langem Suchen habe ich endlich mal einen halbwegs aufschlußreichen Artikel zu dem Thema gefunden:
http://us.generation-nt.com/answer/re-moving-my-pictures-mike-help-88869052.html?page=2
Und den ...
http://msdn.microsoft.com/de-de/library/ms997627.aspx

Dieser Wert KANN eine Reihe von Verzeichnissen sein (PATH), aber das ist bei %USERPROFIL% und co eben nicht der Fall
Könnte aber theoretisch für %personaldocuments% der Fall sein, oder woher bist Du Dir so sicher, daß das nicht der Fall sein kann?
Probier' mal im DOS-Fenster: echo "%personaldocuments%" ! :D
Das gleiche Problem ergibt sich für "%SystemDrive%\Documents And Settings\All Users" (Wer weiß, ob diese "excludes" überhaupt funktionieren auf einem deutschen Windows?)
Auch das sind keine richtigen gültigen Werte für Systempfade, müßten eigentlich durch "%AllUsersProfile%" ersetzt werden, und wären dann auch partitionsunabhängig :attention:
 
ich nutze für diese Zwecke LSE und habe ein Verzeichnis in dem alle wichtigen Dateien lagern und habe dann nur noch Links zu den ehemals originalen Speicherorten gelegt. Für ein Backup brauche ich dann nur das Verzeichnis zu sichern und habe alle Dateien erwischt. Der Vorteil dabei ist, dass man auch Backups von solchen Dateien machen kann, deren Speicherort sich nicht verändern lässt und man dann auch keine vergisst.

Ich persönlich nutze es allerdings nicht nur fürs Backup, sondern um auch den Datenbestand auf zwei Rechner absolut synchron zu halten. Nach ein paar Testläufen ist es inzwischen soweit, dass es egal ist an welchem Rechner ich irgendwas mache, ein paar Sekunden später sind die Veränderungen auch auf dem anderen Rechner.

VG JNS
 
thatgui' schrieb:
Ich stimme dir zu, aber Microsoft hat hier über viele Jahre dem Wildwuchs tatenlos zugesehen, bzw. ihn noch voran getrieben (z.B. Outlook), damit muss man als MS Nutzer einfach leben.
Ich würde diesen Systemwiederherstellungsquatsch einfach links liegen lassen, die "Eigenen Dateien" auf eine Extra Partition legen, und davon über ein Backup Programm einfach ein Backup in regelmäßigen Abständen machen lassen. Für die "wildwuchs" Programme fügst du einfach spezielle Regeln hinzu (allzu häufig dürften die ja nicht wechseln).
Beim System selbst würde ich eine Neuinstallation machen, und zunächst nur die nötigen Programme installieren, danach davon ein Image, und gut ist.
Viel sauberer wird es unter Windows (derzeit) einfach nicht funktionieren
Endlich mal einer, der mich versteht :thumbsup: .

Für die "Wildwuchsprogramme" aber immer wieder die Backup-Regeln zu aktualisieren erscheint mir aber zu lästig und fehleranfällig. Unter Anwendungsdaten sind bei mir ca. 90 Ordner von verschiedenen Anwendungen, ein paar wenige auch von Windows selbst. Meines Erachtens ist das aber kein Wildwuchs, sondern äußerst sinnvoll, daß Anwendungen ihre Daten dort ablegen. Das Problem ist IMHO, daß SWH nicht logisch konfiguriert ist, und diese Daten einfach kaputt macht im Fall der Fälle. Es gibt aber tatsächlich einige Anwendungen, die Wildwuchs insofern betreiben, als sie ihre Daten direkt im Profil-Ordner ablegen, statt unter Anwendungsdaten, was noch mal extra Regeln erfordert.

Und wenn ich bei einem hängenden System SWH tatsächlich einmal brauchen sollte, nützt es mir im Eifer des Gefechts auch nichts mehr, die Regeln noch schnell auf den aktuellen Stand zu bringen.

Hier nochmal zusammengefasst, was ich wirklich will:
1.) Auf C: ein möglichst schlankes System, frei von persönlichen, sich schnell ändernden Daten, welches ich per CloneZilla ca. monatlich sichern kann.
2.) Auf D: alle persönlichen Daten und Einstellungen, die sich schnell ändern können, und welche ich per inkrementellem Backup täglich sichern kann.
3.) Eine SWH-Konfiguration, welche C: voll umfasst, und zusätzlich systemstabilitätsrelevante Einstellungen, die Windows oder andere Programme in den Profilen (leider auf D: ) ablegen, aber ausschließlich persönlicher Daten und Einstellungen, die sich schnell ändern können.

Dazu gibt es auf WinFAQ einige Ansätze:
A: ) Anwenderdaten (Userprofile) und Programme voneinander trennen (alle Profile außer LocalService und NetworkService nach D: )
B: ) Ordner 'Dokumente und Einstellungen' auf ein anderes Laufwerk verschieben (alles nach D:, C:\Doku+Einst kann gelöscht werden)
C: ) Die Verzeichnisse 'Eigene Dateien' usw. verschieben (nur spezielle Ordner auf D: )
Hier hätte ich gerne noch ein paar Meinungen, welche Vor- oder Nachteile sich aus A: oder B: ergeben könnten. Erstmal würde ich B: bevorzugen, denn dann hätte ich nur noch einen Profile-Stammordner.
 
JNS-K' schrieb:
ich nutze für diese Zwecke LSE und habe ein Verzeichnis in dem alle wichtigen Dateien lagern und habe dann nur noch Links zu den ehemals originalen Speicherorten gelegt. Für ein Backup brauche ich dann nur das Verzeichnis zu sichern und habe alle Dateien erwischt. Der Vorteil dabei ist, dass man auch Backups von solchen Dateien machen kann, deren Speicherort sich nicht verändern lässt und man dann auch keine vergisst.

Ich persönlich nutze es allerdings nicht nur fürs Backup, sondern um auch den Datenbestand auf zwei Rechner absolut synchron zu halten. Nach ein paar Testläufen ist es inzwischen soweit, dass es egal ist an welchem Rechner ich irgendwas mache, ein paar Sekunden später sind die Veränderungen auch auf dem anderen Rechner.
Klingt gut und sehr vernünftig, wenn auch erstmal ziemlich aufwändig.

Welche Grundstruktur bzgl. der 3 Möglichkeiten aus WinFAQ würdest Du mir denn vorschlagen ?
 
thatgui' schrieb:
Kannst du nicht einfach mal einen Testnutzer anlegen, und dessen "Eigene Dateien" - Order testweise auf eine andere Partition verschieben ? Dann kannst du ja in der xml - Datei sehen was Windows daraus macht, vielleicht hat Windows ja auch eine eigene Umgebungsvariable für diesen Fall
Hab's probiert. Die xml-Datei wird dadurch nicht verändert, bringt also keinen Hinweis. :(
Am besten, ich ändere wohl alle "%SystemDrive%\Documents And Settings\All Users" und "%SystemDrive%\Documents And Settings\Default User" gemäß http://us.generation-nt.com/answer/re-mo…052.html?page=2 nach "%AllUsersProfile%" bzw. "%DefaultUserProfile%"
 
moronoxyd' schrieb:
Es sind Anwendungsdaten: Daten, die die Anwendungen von sich aus genau dort ablegen.
Es sind keine persönlichen Dokumente, die von dir dort angelegt wurden.
Ich denke, es ist letztlich egal, wie wir die Tierchen nennen, aber es dürfte doch so langsam klar sein, was ich meine. :elch:
 
Bratwurst' schrieb:
Wenn Dich mein bescheidener Rat interessiert: klone die ganze Platte und fertig. Das dauert bei mir (160 GB) einschließlich Tausch der Platten und Testlauf einiger Programme keine Stunde. Reine Tätigkeitszeit vielleicht 10 Minuten So hab ich immer eine direkt lauffähige Platte im Schrank liegen, deren Einbau bei Bedarf ca. 3 Minuten dauert.
Ich bin nicht so bescheiden, das mir ein einziges Backup vom Vortag reicht (das vom Tag davor ist ja dann schon überschrieben).
Aber ich bin so bescheiden, auf ein Arsenal von Backup-Platten zu verzichten. Und sogar die tägliche Backup-Stunde ist mir zu viel, sorry!
 
Der Aufwand hält sich in Grenzen, wenn man die Anpassungen direkt nach der Installation der einzelnen Programme macht. Meine Prämisse war aber nicht, dass ich ein leichtes Backup machen kann sondern dass ich auf 2 Rechnern immer einen synchronen Datenbestand habe. Allerdings habe ich schon von jeher Programme und Daten getrennt gehalten. Aber die einzelnen Einstellungen von Programmen hab ich nie geändert, da sich mein Backupprogramm darum gekümmert hat.

Meine Empfehlung wäre mache eine Installation in mind. 2 Partitionen, verbiege das Eigene Dateien Verzeichnis auf die 2te Partition, falls Du Programme hast die Ihre Daten nicht auf die 2te Partition legen lassen wollen, kopiere die Verzeichnisse in die zweite Partition und lege von da Links zu den originalen Speicherorten. Dann liegen die Daten auf der 2ten Partition aber das Programm denkt sie liegen immer noch auf c:\.

Dann mache zum Beispiel monatlich ein Image der Installation auf ein externes Medium und sichere die sich permanent verändernden inkrementell zum Beispiel mit R&R und zusätzlich noch ein wöchentliches Backup der "Eigenen Dateien" mit einem Tool wie Synctoy auf ein externes Medium. Da ich davon ausgehe das Du XP einsetzt kann ich Dich leider nicht auf das interne Backupprogramm von Windows verweisen, da dieses erst ab Vista wirklich brauchbar geworden ist und in den meisten Fällen 3th Software überflüssig gemacht hat.

Ich würde mir auf jeden Fall R&R genauer anschauen, da es ein super Desasterrecovery bietet und für Notfälle weit ab von der Heimat gut gerüstet ist. Allerdings ist der Vor- & Nachteil, dass es standardmäßig die Backups in einem versteckten Verzeichnis auf der internen bzw. ultrabay HDD anlegt und somit bei einem Hardwareschaden nicht von nutzen ist.

Ich würde außerdem die Systempartition nicht vom inkrementellen Backup ausschließen, sondern lediglich das Temp Verzeichnis. Denn es ist aufwendiger bei einem Desaster erst alle Einstellungen manuell wieder zurück zu spielen, als diese vom Backupprogramm automatisch erledigen zu lassen - insbesondere da sich auf der Systempartition nicht wirklich viele Änderungen ergeben sollten - wenn man denn mal alles installiert hat.

VG JNS
 
Ich bin es leid, mit jemandem zu streiten. Mach weiter deine Fünffachpostings, ich bin hier raus.
 
UlfZi' schrieb:
Ich bin nicht so bescheiden, das mir ein einziges Backup vom Vortag reicht (das vom Tag davor ist ja dann schon überschrieben).
Aber ich bin so bescheiden, auf ein Arsenal von Backup-Platten zu verzichten. Und sogar die tägliche Backup-Stunde ist mir zu viel, sorry!
Mach, was Du willst ;-)
 
moronoxyd' schrieb:
Ich bin es leid, mit jemandem zu streiten. Mach weiter deine Fünffachpostings, ich bin hier raus.
Hab' nichts dagegen, wenn Du nicht mehr streiten willst. Deshalb ja das Friedensangebot, daß jeder seine ihm passenden Bezeichnungen verwenden darf.

Aber jetzt fängst Du erst Recht Streit an, indem Du Dinge behauptest, die nicht stimmen.

Bitte belegen, wo ich angeblich irgendetwas mehr als ein mal bzw. gar fünffach gepostet habe.

Wenn Du alles 5-fach bekommen hast, solltest DU Dich mal um den Zustand Deines Systems kümmern :love:
 
Fünffachposting = fünf Beiträge hintereinander im selben Thread geschrieben
 
moronoxyd' schrieb:
Fünffachposting = fünf Beiträge hintereinander im selben Thread geschrieben
Aha, also wieder mal eine sehr unterschiedliche Auffassung von der Bedeutung ein und desselben Wortes.

Du bist Dir doch sicher schon bewußt, daß der unvorbereitete Leser unter der "Fünffachposting"-Anschuldigung was anderes versteht.

Ich habe halt die einzelnen Sachverhalte und die Beiträge einzelner Poster getrennt abgearbeitet. Ich dachte halt, das sei übersichtlicher statt alles in einen Betrag zu packen.

Danke für die Aufklärung.
 
UlfZi' schrieb:
Im übrigen funktioniert Anwenderdaten (Userprofile) und Programme voneinander trennen nicht so wie es soll.
Wenn man C:\Doku+Einst\All Users gelöscht hat, und neu bootet, wird der Ordner immer wieder neu erstellt. Daß liegt daran, daß in der Registry noch einige Schlüssel auf C:\Doku+Einst\All Users statt auf %ALLUSERSPROFILE% verweisen. Das Gleiche gilt für ...\Default User.
Wenn man alles noch per Hand korrigiert, werden die Ordner nicht mehr immer wieder neu erstellt.
Dennoch bleibt auch dann noch das Problem, daß die Profile LocalService und NetworkService sich hartnäckig weigern, sich verschieben zu lassen, sodaß sich C:\Doku+Einst\ immer noch nicht, wie auf WinFAQ behauptet, löschen läßt, denn nach einem Neustart standen einige Registry-Werte immer wieder auf C: bzw. Volume1.
Nach einigen vergeblichen hin und her und rauf und runter Versuchen habe ich mich dann mal im abgesicherten Modus angemeldet. So konnte ich dann (auch nach mehrmaligen Versuchen, ich weiß nicht mehr in welcher Reihenfolge) irgendwann endlich LocalService und NetworkService verschieben, und C:\Doku+Einst\ gänzlich löschen.
Hierzu soll dann auch noch bemerkt werden, daß zwischendurch aus heiterem Himmel von selbst immer wieder Profil-Ordner wie "user.COMPUTERNAME" oder "LocalService.NT-AUTORITÄT.COMPUTERNAME" auftauchten, die dann auch noch umbenannt/gelöscht werden mußten.

Meine entsprechende Meldung an WinFAQ wurde nach ca. einer Woche damit beantwortet, daß man die Anleitung um meine Hinweise ergänzt hätte.
Online ist aber leider immer noch die alte Version.
 
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