Akku-Lader und -Tester für AA bzw. AAA

Mr. Natural

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Moin,

ihr kennt das sicher auch: In einer Schublade liegen kunterbunte Sammelsurien von AA- und AAA-Akkus, manche alt, manche neuer und irgendwie sind immer alle leer, obwohl es eigentlich gute Eneloop o.Ä. mit geringer Selbstenladung sein sollen. Man lädt ein paar auf, gelobt Besserung, aber nach kurzer Zeit ist das Kuddelmuddel wieder im Urzustand.

Wer empfiehlt mir ein Ladegerät, dass die Restkapazität von Akkus ermitteln kann (möglichst für mehrere auf einmal). Damit meine ich nicht den aktuellen Ladestand, sondern die Gesamtkapazität. Ich habe nämlich den Verdacht, dass einige von meinen Akkus dem Lebensende entgegen gehen. Natürlich habe ich mich bei Amazon schon durchgewühlt, aber so richtig hat mich da nichts angesprochen.

Wie löst ihr das?


Viele Grüße,
Matt
 
Ich glaube auch, dass Herr Pelich - den es ja durchaus geben mag - aber seit der Ankunft von KI seine erstaunlich vielen Blogbeiträge von der KI schreiben und vor allem bebildern lässt. 200 gleich aussehende Beiträge in nichtmal einem Jahr auf einer ansonsten vollkommen designfreien und staubtrockenen Website riecht schon sehr nach KI... Wenn auch vllt kein reiner Slop, so aber zumindest gut genutzt.
 
Habe mir mal einen Tester HRM-10 für den Innenwiderstand von Akkus gegönnt. Dazu habe ich noch einen Exceltabelle gebaut
die entsprechend ausgibt, wann ein Akku noch brauchbar ist. Man kann 18650 Akkus, Bosch 12V und LenovoT480 eingeben.
Die Tabelle ist als Beispiel schon gefüllt damit man weiss was man einsetzen kann.
Zwar kann das HRM-10 auch eine Tabelle erstellen, jedoch ist das ohne Kapazitätswerte.
Die Grenzwerte für die Innenwiderstände von Zellen muss man sich im Netzt zusammensuchen, das hat das Gerät leider nicht drin.
Es gibt nur den absoluten Wert an sowie die Spannung. Wo der Grenzwert liegen soll kann man selbst wählen.

Das Gerät ist offenbar so gut, dass es mit Fluke gleich zieht aber wesentlich günstiger ist.
Der Innenwiderstand wird über eine echte Vierdraht Technik gemessen. Wer mehr über das Gerät erfahren möchte kann sich bei Youtube genügend Infos ansehen. Wichtig ist nur das die beiden Klemmen nicht kurzgeschlossen sind, was im ersten Moment etwas merkwürdig klingt da diese, wenn man sie an den Akku hängt an der gleiche Klemme sitzen. Ein paar Youtuber haben das Prinzip leider nicht
verstanden und messen falsch wenn sie die Kelvin Klemmen benutzen. Wer kein Extra Geld ausgeben will kann auch einfach Holz zwischen die Klemmen setzen damit man zwei Prüfspitzen hat.

Vielleicht hilft das dem einen oder anderen eine bessere Bewertung seiner Akkus zu machen. Die Tabelle ist anpassbar.
Habe leider nur einen T480.

Ich nutze für die Kapazitätsmessung das Teil CellMeter-7. Braucht nicht mal eine eigene Batterie und ist gut genug und sehr günstig.
Für den Abgriff habe ich mir noch einen kleinen Stecker gebaut um damit eine einzelne 18650 messen zu können.
 

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Zuerst würde ich an deiner Stelle alle Zellen entsorgen, die nicht LSD (Low-Self-Discharge) sind. Also fast alles außer eneloop. Ich weiß, das klingt hart. Müll vermeiden, die Dinger haben mal nennenswert Geld gekostet, usw. Aber ganz ehrlich, alles abseits der LSD-Zellen macht einfach nur Ärger und keinen Spaß. Andere LSD-Zellen abseits der eneloops erkennt man übrigens meist an Schriftzügen wie "ready2use" oder vergleichbarem.

Dann könntest du insbesondere die eneloops mal kurz begutachten. Es gibt verschiedene Generationen davon. Eine Auflistung mit den entsprechenden Typennummern findest du hier: https://eneloop101.com/batteries/complete-lineup/
Zellen gleicher Generation/Kapazität markierst du am besten mit einem gut sichtbaren farbigen Punkt gleicher Farbe (z.B. mit Folienstift oder Edding). Andere Generation/Kapazität bekommt dann eine andere Farbe. In ein Gerät werden dann bitte immer nur Akkus eingelegt, die die gleiche Kapazität haben, dann leicht erkennbar am farbigen Punkt - alle Akkus in einem Gerät müssen den gleichen farbigen Punkt haben. So machen meine Eltern (Rentner) das und kriegen das super hin.

Und dann natürlich ein gutes Ladegerät mit Kapazitätsanzeige. Ich persönlich mag das SkyRC MC2000 MC3000 sehr gern. Das dürfte so das beste Ladegerät auf dem Markt sein. Auch besser als sein quasi-Nachfolger, das MC3000 MC5000. Kostet aber eben auch knapp, teilweise deutlich über 100€ und erfordert einiges an Einarbeitung und Wissen. Mit entsprechend angelegten Profilen für jeden Akkutyp (hier vielleicht sogar nur 2, eines für die eneloop AA und eines für die eneloop AAA) wird es aber auch Laienbedienbar. Habe auf meiner alten Arbeit so eines angeschafft für die eneloops in den Funkmikros und das hat mit Profilen und kurzer Bild-Anleitung super geklappt. Zu Hause habe ich selbst auch so eines, aber mit deutlich mehr Profilen für alle möglichen Fälle. Bei Bedarf kann ich meine Daten dazu gern auch rausgeben.

Wenn man natürlich keinen Bock hat, über hundert Tacken dafür zu löhnen (nachvollziehbar - schon eine ganz schöne Investition "nur" zum Laden von Akkus), dann wäre ich auch schnell bei den Technoline-Geräten mit meiner Empfehlung. Wusste jetzt aber gar nicht, dass SkyRC inzwischen was ganz ähnliches auch hat. Das ist vermutlich auch super.

//EDIT: Modellbezeichnungen verdreht, jetzt korrigiert.
 
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Ich hab ein Xtar VX2 pro. Das dürfte einer der besten 2-Schacht Lader für USB-C sein.
Ich hab Wert auf die Möglichkeit zur Messung des Innenwiderstands gelegt, das ist ein guter Verschleißanzeiger.

Kann auch mein älteres 4-Schacht Gerät mit eingebautem Netzteil plus 12v Eingang(nicht mehr erhältlich)

Da passen aber zB keine 21700er Lithiums mit Schutzschaltung rein, die immer populärer werden.
Und es kann sogar die 1,5v Lithium AA und AAA laden mit 5v(nur die ohne USB Port) .
Und braucht halt ein USB-Netzteil, USB-C oder USB-A mit Quickcharge und das muss nicht mal unbedingt die volle Leistung von glaub 25w bringen, aber mind. 10 oder 15w. Da findet sich unterwegs was wie ein Port am TP.
 
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Ich hab den hier von aliexpress. Funktioniert 1A, ist klein und unterstützt alle gängigen Batteriegrößen. Gibts momentan schon für 3,45€ scheinbar. Lädt zwar nicht aber ist praktisch.
 
Danke, aber es geht mir weniger um "wieviel ist drin", sondern vielmehr um "wieviel geht überhaupt noch rein"
 
Um das zu messen, bräuchte es eine gesteuerte Entladung auf Null mit nachfolgender Vollladung, beim ThinkPad als "Rekalibration" bekannt.
 
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Ich hab den hier von aliexpress. Funktioniert 1A, ist klein und unterstützt alle gängigen Batteriegrößen. Gibts momentan schon für 3,45€ scheinbar. Lädt zwar nicht aber ist praktisch.
Hier geht's um Akkus, nicht um Batterien. Und für Akkus ist das Gerät aus dem Bild völlig ungeeignet. Für Batterien mag er dagegen einigermaßen brauchbar schätzen.
 
Um das zu messen, bräuchte es eine gesteuerte Entladung auf Null mit nachfolgender Vollladung, beim ThinkPad als "Rekalibration" bekannt.
Genau genommen sogar noch mehr: Entladen von unbekanntem Ladezustand bis leer (gemessene Kapazität passt ggf. nicht, da ggf. schon etwas entladen), dann Aufladen bis voll (gemessene Kapazität passt wieder nicht, da inkl. Ladeverlusten), dann wieder entladen bis leer - und erst diese Kapazität ist aussagekräftig. Wobei sie natürlich noch vom Entladestrom abhängt.
Gemäß "der Norm §7 der IEC 61951-1 Ed. 3.0 2013-10 und IEC 61951-2 Ed. 3.0 2011-05" sieht der Vorgang noch etwas komplexer aus:
Einlaufen (engl. Break_in) - Basierend auf der Norm §7 der IEC 61951-1 Ed. 3.0 2013-10 und IEC 61951-2 Ed. 3.0 2011-05, ermöglicht dieser Modus dem Nutzer die Industriestandardprozedur nachzuahmen, um die vorgegebene abgeschätzte Kapazität einer einzelnen NiCd oder NiMH Sekundärzelle nachzumessen. Die Norm legt fest, dass der Akku als Vorbereitung zuerst mit -0.2C Konstantstrom runter auf 1.0V Entladeschlussspannung entladen werden soll, dann mit 0.1C Konstantstrom exakt 16h lang einschliesslich einer 6h dauernden Überladung geladen, danach 1-4h lang gelagert, und abschließend mindestens 5h lang mit -0.2C Konstantstrom wieder runter auf 1.0V Entladeschluss entladen. Dieser im Normalfall über 28h dauernde D>C>D Prozess möge bis zu fünfmal wiederholt werden, bis die abgeschätzte Kapazität erzielt worden ist, andernfalls sei das Rating des Akkus daneben. [...]
In Analogie, nagelneue Joggingschuhe oder alte in der Waschmaschine geschrumpfte müssen auch erst einmal die Anfangszeit lang eingelaufen werden, bevor sie sich dem persönlichen Laufbetrieb wieder optimal angepasst haben.
Zitat aus der (übrigens recht amüsanten) Anleitung des SkyRC MC3000.

Übrigens habe ich oben fälschlicherweise von MC2000 und MC3000 gesprochen. Gemeint waren aber MC3000 und MC5000. Oben nun korrigiert.

A pro pos amüsante Anleitung. Hier mal ein paar Zitate:
Das Laden von Akkus ist üblicherweise eine primitive, langweilige Angelegenheit. Daran hat sich grundsätzlich nichts geändert. Und in der Tat kann dieses Ladegerät nur drei elementare Routinen: Laden, Entladen, Ruhen. Jedoch könnte deren Verfeinerung, Kombination und Wiederholung in beeindruckenden Zyklen einen dominant und überlegen fühlen lassen! Wir hoffen, dass die Bedienung des Geräts Ihnen wenn auch auf unbewusste Weise etwas Spaß und Befriedigung bei einer ansonsten banalen Tätigkeit, dem Aufladen leerer Akkus, bringen wird. Der MC3000 Lader könnte das freudvollste nicht so kompakte 4-Schacht universelle Rundakku-Ladegerät auf der Welt sein. Könnte.
Der Lüfter ist laut. Was sind meine Optionen?
Stimmt nicht, der Lüfter ist nicht laut. Der Lader ist mit einem 30×30×7mm geräuschnormalen an der Innenseite des Bodens fest verankerten Hochgeschwindigkeitsminilüfter ausgestattet. Sie könnten nachschauen.
Frage mich seit langem: was ist mit dem mysteriösen Wort "nominal" oder "Nominalkapazität, Nominalspannung, nominale Laderate, usw" genau gemeint? Mich durchkreuzt das immer wieder im Leben, aber ich hatte es bislang nicht über mich gebracht dem nachzugehen.
Nominal entstammt dem Lateinischen. In Latein bedeutet das Word nomen Name. Ach so.
Batt Type LiIo4.35 - High Voltage Lithium-Ionen Rundakku, 3.8V Nominalspannung. Sehr ähnlich zu Standard Lithium-Ionen mit dem Unterschied, dass diese Zellen bis auf 4.35V sicher geladen werden können. Samsung ist der einzige bekannte Hochqualitätshersteller solcher Nicht-Standard Lithium-Ionen Zellen, neben LG. Da dieser Menüpunkt Potential mitbringt Unwissende zu gefährden, versteckt er sich nach einem Factory Reset. Um es klar zu sagen, denn sie wissen nicht was sie tun: Sie dürfen AUF KEINEN FALL diesen Akkutypen bei Standard Lithium-Ionen Akkus einstellen, Bumm!
 
Batt Type LiIo4.35 - High Voltage Lithium-Ionen Rundakku, 3.8V Nominalspannung. Sehr ähnlich zu Standard Lithium-Ionen mit dem Unterschied, dass diese Zellen bis auf 4.35V sicher geladen werden können. Samsung ist der einzige bekannte Hochqualitätshersteller solcher Nicht-Standard Lithium-Ionen Zellen, neben LG. Da dieser Menüpunkt Potential mitbringt Unwissende zu gefährden, versteckt er sich nach einem Factory Reset. Um es klar zu sagen, denn sie wissen nicht was sie tun: Sie dürfen AUF KEINEN FALL diesen Akkutypen bei Standard Lithium-Ionen Akkus einstellen, Bumm!
Sakrileg! Holt die Fackeln!
Einfach Sanyo außen vor der Türe stehen lassen, bzw. nicht einreihen, in die "bekannte Hochqualitätshersteller", die ganz klar auch Li-Ion Akkus gebaut haben, die bis 4,35V geladen werden konnten! (Was war bevor die von Panasonic gekauft wurden.)

Ich glaube, dass meine geliebten MC3000 verbrennen muss und direkt bei SkyRC Beschwerde einreichen sollte!

@cucu
ich glaube, dass ich mir die BDA von MC3000 nochmal zu Gemüte führen sollte, an solche Feinheiten kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, dass die schon im immer in der BDA standen.
Auch wenn der MC3000 wirklich seine Qualitäten hat, aber um einfach nur Ni-MH zu laden, halte ich ihn doch für overpowered
 
Meine übliche Empfehlung im Bekanntenkreis ist hier immer ein Gerät aus der N-Serie von ISDT. Ich hab das mit den 8 Ladeschächten.
 
Voltcraft Chargemanager 2015 habe ich, sehr zufrieden.

Edith meint 2016 nicht 2015
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich nutze dafür ein "Technoline BC700", kostet ca 35€

Bietet das ganz normale Laden bis 3000mAh, kann vier Batterien gleichzeitig laden und hat eine Refresh-Funktion. Nur dafür hat sich der Kauf bei mir gelohnt. Es lädt/entlädt mehrmals die Batterien, bis keine Kapazitätssteigerung mehr gemessen wird und zeigt dir dann die erreichte Kapazität an.

Ich habe mich nicht umfassend in die Materie eingelesen, mir reicht genau diese Funktion. Am Ende des Tages weiß ich, wie viel mAh ich noch aus meinen ehemaligen 900 mAh-AAA oder 2800 mAh-AA rausbekomme. Wird es mir zu wenig, dann müssen sie leider zum Wertstoffhof. Wenn das genau dein Anwendungsfall ist, dann ist das BC700 dein Gerät.
Habe mir eins bestellt, für AAA mMn nur eingeschränkt zu empfehlen. Geht die Folie beim Akku ein Bisschen zu weit über die Kante, wird kein Kontakt hergestellt, da dieser nicht mittig anliegt. Zudem ist die Verarbeitung meines Gerätes leider nicht zufriedenstellend. Die Kontakte des Schachtes sind teilweise etwas schief.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

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