Adventskalender 2012 Türchen

thinkmachine

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Ich möchte Euch in der Adventszeit jeden Tag ein weihnachtliches Türchen aufmachen.

1. Türchen:


Heute fangen wir mal etwas anders an.


Heute am 1. Dezember ist Weltaidstag. Ich denke, das sollten wir bei aller weihnachtlichen Vorfreude nicht vergessen.


Neil Young singt den Titelsong von Philadelphia:


http://www.youtube.com/watch?v=ijcrv37zU9E



Sometimes I think that I know
What love's all about
And when I see the light
I know I'll be all right.
I've got my friends in the world,
I had my friends
When we were boys and girls
And the secrets came unfurled.


City of brotherly love
Place I call home
Don't turn your back on me
I don't want to be alone
Love lasts forever.


Someone is talking to me,
Calling my name
Tell me I'm not to blame
I won't be ashamed of love.
Philadelphia,
City of brotherly love.
Brotherly love.


Sometimes I think that I know
What love's all about
And when I see the light
I know I'll be all right.
Philadelphia


Wichtige Fakten zum Thema Aids


AIDS tötet immer mehr Kinder: Rund vier Millionen Kinder unter 15 Jahren sind bereits an den Folgen von AIDS gestorben. Allein in den Jahren 2003 und 2004 starben mehr als eine Million Kinder an den Folgen der Immunschwäche. Die Hälfte aller HIV-infizierten Säuglinge stirbt vor dem zweiten Geburtstag.


Seit 1981 haben sich weltweit mehr als zwölf Millionen junge Menschen unter 24 Jahren mit dem HI-Virus angesteckt, darunter 2,2 Millionen Kinder unter 15 Jahren. Allein 2004 infizierten sich 640.000 Kinder unter 15 Jahren mit HIV.


Zwischen 2001 und 2004 wuchs die Zahl der Kinder, die einen oder beide Elternteile durch die Krankheit verloren haben, von 11,5 auf 15 Millionen. Die meisten dieser Waisen – mehr als 12 Millionen - leben in Afrika. Dort wird die Zahl der AIDS-Waisen bis 2010 voraussichtlich auf über 18 Millionen ansteigen.


Mehr als 23 Millionen Menschen sind seit 1981 an den Folgen von AIDS gestorben - das entspricht der Bevölkerungszahl ganz Skandinaviens. Weltweit sind 40 Millionen Menschen infiziert, die Hälfte davon sind Mädchen und Frauen.


6,5 Millionen AIDS-kranke Menschen brauchen Viren hemmende Medikamente, doch nur eine Million werden versorgt. Von den 660.000 AIDS-kranken Kindern bekommen nur 20.000 antiretrovirale Medikamente.


Mädchen sind besonders bedroht - auch weil sich viele aus Not prostituieren müssen oder Opfer - Gewalt werden. Schon jetzt sind im südlichen Afrika drei Viertel der neu infizierten jungen Leute unter 24 Jahren Mädchen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Aviator

Meisterhoppler
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ein schockierender Fakt sollte nicht vergessen werden. In vielen afrikanischen Ländern verbreitet sich Aids durch einen Irrglauben besonders stark. Infizierte Männer glauben der Geschlechtsverkehr mit einer Jungfrau heile sie von Aids.
 

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2. Türchen

Gedicht:


Wiegenlied


Hier unterm Turme
hier wehet kein Wind,
hier betet die Mutter
und wieget ihr Kind,
und hat von der Wiege
zur Krippe ein Band
von Glaube und Hoffnung
und Liebe gespannt.
Weit über die Meere
die Sehnsucht sie spinnt,
dort sitzet Maria
und wieget ihr Kind,
die Engel, die Hirten,
drei König und Stern
und Öchslein und Eslein
erkennen den Herrn.
Wohl über dem Monde
und Wolken und Wind
mit Zepter und Krone
steht Jungfrau und Kind.
Hier unten wards Kindlein
am Kreuz ausgespannt,
dort oben wiegts Himmel
und Erd auf der Hand.
Komm mit, lass uns fliegen
zu Maria geschwind,
kommt mit! und lern biegen
dein Knie vor dem Kind,
komm mit! schnür dein Bündlein,
schon führet die Hand
Maria dem Kindlein,
es segnet das Land.


Clemens von Brentano (1778 - 1842)


Puzzle:


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle3/puzzle.htm
 

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3. Türchen:


Ein Weihnachtslied:


Georg Friedrich Händel - Tochter Zion
Gespielt in der St. Ignaz Kirche zu Mainz von Maria-Theresia Petersen (Orgel) und Cornelia Ebling-Stöffler (Sopran)


http://www.youtube.com/watch?v=CGr-lzlqN4c



1. Tochter Zion, freue dich !
Jauchze laut, Jerusalem !
Sieh, dein König kommt zu dir !
Ja, er kommt, der Friedenfürst.
Tochter Zion, freue dich !
Jauchze laut, Jerusalem !


2. Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk !
Gründe nun dein ew'ges Reich.
Hosianna in der Höh'.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk !


3. Hosianna, Davids Sohn !
Sei gegrüßet, König mild !
Ewig steht dein Friedensthron,
du, des ew'gen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn!
Sei gegrüßet, König mild !




Ein Gedicht:


Weihnachtszeit


O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!


Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)


und ein Krippenbild Puzzle mit einem Bild von Agnolo Bronzino:


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle7/puzzle.htm
 

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4. Türchen:

Das 4. Türchen ist heute mal ein wenig anders


Promotion 1984 bitte zuerst hören http://www.youtube.com/watch?v=xtVbvoSpvXo


Lied Live Aid 1985 http://www.youtube.com/watch?v=yCIL4nLMj5w




Text:

Nackt im Wind - Band für Afrika 1985


Nur ein paar Breitengrade tiefer
Paar Längengrade, dann nach links
Stößt unsere Phantasie an Grenzen
Dort, wo die stummsten Schreie sind


In Labyrinthen, unvorstellbar
Eiskalter Höllenlavastrom
Der keine Gnade kennt, nur zuschlägt
Der selten zögert, nie verschont


Hier fordern Sünden unserer Ahnen
Unsere Stumpfheit ihr Tribut
"Keine Gefangenen!" die Parole
Hier wird bezahlt mit Fleisch und Blut


Nackt im Wind, der brüllt und wütet
Im Orkan, der Menschen frißt
Nackt im Wind, der planlos tötet
Weil er weiß, daß man ihn schnell vergißt


Gebete an Dämonen, Götter
Anscheinend interessiert die nicht
Daß unsere Abendbrotkulisse
Auf Karten hofft, die neu gemischt


Wir werfen Münzen hoch und warten
Daß weder Zahl, noch Krone kommt
Damit auch diesmal keiner Schuld hat
Und jeder sein Gewissen schont


Nur ein paar Breitengrade südlich
Und dann nach Osten weint ein Kind
Noch ehe dieses Lied hier ausklingt
Verhungert es, stirbt nackt im Wind


Nackt im Wind, der brüllt und wütet
Im Orkan, der Menschen frißt
Nackt im Wind, der planlos tötet
Weil er weiß, daß man ihn schnell vergißt




Das ist die Realität


http://www.youtube.com/watch?v=Sp6eYoICLKU



Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, wäre dieses Dorf so zusammengestellt:


57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Amerikaner (nord u. süd), 8 Afrikaner, 52 wären Frauen, 48 wären Männer.


70 nicht - weiße, 30 weiße, 70 nicht Christen, 30 Christen, 89 heterosexuelle, 11 homosexuelle.


6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6 Personen kämen aus der USA.


80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse 70 wären Analphabeten 50 wären unterernährt.


1 würde sterben 2 würden geboren.


1 hätte einen PC, 1 (nur einer) hätte einen akademischen Abschluss.


Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung selbstverständlich - und vorhanden ist.


Denk auch darüber nach:


Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.


Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten, oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.


Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.


Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum hinlegen, bist Du reicher als 75% der Einwohner dieser Welt.


Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.


Falls Du diesen Text liest, bist Du doppelt gesegnet worden, denn:


1. Du bist bereit über dich nachzudenken


2. Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen die nicht lesen können.


Und... Du hast einen PC!


Einer hat irgendwann mal gesagt: Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen, Liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt, Tanzt, als würde keiner hinschauen, Singt, als würde keiner zuhören, Lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.


Quelle: Dr. Philip Harter von der Medizinischen Fakultät der Stanford-Universität
 

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5. Türchen:


http://www.susannealbers.de/13persoenlich-weih10.html



Jauchzet, Frohlocket, auf, preiset die Tag
Weihnachtsoratorium BWV 248 Bach
dazu Krippenbilder aus der Renaissance


Liedtext:


Jauchzet, frohlocket! auf, preiset die Tage,
Rühmet, was heute der Höchste getan!
Lasset das Zagen, verbannet die Klage,
Stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!
Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören,
Laßt uns den Namen des Herrschers verehren!


Die verwendeten Krippenbilder in chronologischer Reihenfolge:


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Liebe Grüße, Susanne
 

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6. Türchen, etwas früh, sorry:

Heute am Nikolaustag darf das bekannte Gedicht von Theodor Storm nicht fehlen:

Knecht Rupprecht


Von drauß vom Walde komm' ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
Da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens ruhn;
Und morgen flieg' ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!"
Ich sprach: "O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo's eitel gute Kinder hat." -
"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern." -
"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten."
Christkindlein sprach: "So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von drauß vom Walde komm' ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hierinnen find'!
Sind's gute Kind, sind's böse Kind?


Weiterhin gäbe es ein Krippenbildpuzzle von Raffael (Detail aus Leo X.):


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle11/puzzle.htm



Und ein bißchen Musik darf nicht fehlen:

Schneeflöckchen Weißröckchen


http://www.youtube.com/watch?v=rdA6RgRalso
 

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7. Türchen:


Heute wollen wir alle mal ein bißchen kreativ sein, und sehen, ob wir mit der Maus ein Strichmännchen malen können:


http://www.drawastickman.com/





Verse zum Advent


Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.


Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.


Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.


Theodor Fontane 1819-1898





Und dann gäbe es noch ein Krippenbildpuzzle von Botticelli


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle12/puzzle.htm



Und ein bißchen Musik darf nicht fehlen:


Doris Day singt Silver Bells:


http://www.youtube.com/watch?v=GvLgIzFLajo
 

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8. Türchen:


Heute wollen wir mal an all die Seemänner und Frauen denken. Viele von ihnen werden Weihnachten nicht bei ihren Familien sein, sondern weit weg auf dem großen Ozean. Wir schauen mal am Panama Kanal durch die Webcam, ob wir die lieben Verwandten entdecken:


Wo fahren sie hin? Wie beschwerlich und stürmisch wird ihre Reise sein?


Kommen sie überhaupt an?


So ein Tanker, der uns unermeßlich groß vorkommt, wenn er im Hafen am Kai liegt, ist auf einem Ozean mit 15 m hohen Wellen doch nur eine Nußschale - das dürfen wir niemals vergessen - und auch wenn es mittlerweile Satellitentelefone gibt, werden die Sorgen niemals weniger werden. Erst wenn sie in weiter Ferne festmachen, können wir sicher sein, daß sie es auch wirklich geschafft haben. Und dann kommen sie zurück und erzählen uns von der weiten Welt - wie es war - welchen Menschen und Kulturen sie begegnet sind - vielleicht bleibt auch der eine oder andere von ihnen in der Ferne, weil es ihr oder ihm dort viel besser gefällt, als hier... wer weiß das schon?


http://www.pancanal.com/eng/photo/camera-java.html



Zusätzlich schauen wir zur Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm Höft in Wedel bei Hamburg durch die Webcam und begrüßen diejenigen, die es doch noch nach Hause geschafft haben. Oder wir verabschieden diejenigen, die uns gerade verlassen:


http://www.susannealbers.de/06wissen-webcam-hamburg.html



Und für sie hören wir uns vom NDR das Lied des Nordens - La Paloma an:


http://www.youtube.com/watch?v=9WiLcJ84bII
 

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9. Türchen, einen schönen 2. Advent:


Ich wünsch mir was!


Ich wünsch mir was!
Was ist denn das?
Das ist ein Schloss aus Marzipan
Mit Türmen aus Rosinen dran
Und Mandeln an den Ecken,
Ganz zuckersüss und braungebrannt
Und jede Wand aus Zuckerkand:
Da kann man tüchtig schlecken!
Und Diener laufen hin und her
Mit Saft und Marmelade,
Und drinnen, in dem Schlosse drin,
Sitzt meine Frau, die Königin,
Die ist aus Schokolade!


als Lied heute Annie Lennox 'Winter Wonderland '


http://www.youtube.com/watch?v=W6wuFLDkVQg



und ein Krippenbildpuzzle von Pietro Perugino:


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle14/puzzle.htm
 

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11. Türchen:


Zunächst ein Gedicht von Wilhelm Busch:


Der Stern


Hätt einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.
heute hören wir von Elvis Presley - Here Comes Santa Claus


http://www.youtube.com/watch?v=34MvJY-d_CY



dazu puzzlen wir von Hugo van den Goes das Krippenbildpuzzle:


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle16/puzzle.htm
 

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12. Türchen:


Heute sollten wir mal ein wenig backen. Wie wäre es mit Christstollen:


http://www.chefkoch.de/rezepte/204571086163364/Christstollen.html



und während wir am Backen sind, hören wir Let it Snow:


http://www.youtube.com/watch?v=dYzBzXi-kdE



Unsere Kinder lassen wir von Lorenzo di Credi ein Krippenbild puzzlen:


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle17/puzzle.htm





Heute noch ein Märchen:

Die Pelzchen der Swabeedoo Dans

Ein irisches Märchen


Vor langer, langer Zeit lebten kleine Leute auf der Erde. Die meisten lebten in dem kleinen Dorf Swabeedoo und nannten sich Swabeedoo- Dans. Sie waren sehr glücklich und liefen herum mit einem Lächeln bis hinter die Ohren und grüßten jedermann.


Was die Swabeedoo- Dans am meisten liebten, war, einander warme, weiche Pelzchen zu schenken. Jeder trug über die Schulter einen Beutel, und der Beutel war gefüllt mit weichen Pelzchen.


Nun ist es besonders schön, jemandem ein warmes, weiches Pelzchen zu geben. Er sagt dem Anderen, er sei etwas Besonderes. Es ist eine Art zu sagen: Ich mag Dich!


Und selbstverständlich ist es sehr erfreulich, ein solches Pelzchen zu bekommen. Wenn man ein Pelzchen anbietet, wenn du es nimmst und fühlst, wie warm und flauschig es an deiner Wange ist, und du es sanft und leicht in deinen Pelzchen- Beutel zu den anderen legst, dann ist es wundervoll. Du fühlst dich anerkannt und geschätzt, wenn dir jemand ein Pelzchen gibt, und du ebenfalls etwas schönes für ihn tun möchtest.


Die kleinen Leute von Swabeedoo gaben gern weiche Pelzchen, und ihr Leben war ohne Zweifel sehr glücklich und froh.


Außerhalb des Dorfes, in einer sehr dunklen, kalten Höhle wohnte damals ein großer, grüner Kobold. Eigentlich wollte er gar nicht alleine wohnen, und manchmal fühlte er sich sehr einsam. Aber er schien mit niemandem gut auszukommen und irgendwie mochte er es nicht, warme, weiche Pelzchen zu tauschen. Er hielt es für einen sehr großen Unsinn.


Eines Tages ging der Kobold in das Dorf und traf einen kleinen freundlichen Swabeedoo- Dan. "War heute nicht ein sehr schöner Swabeedoo- Dan Tag?" sagte die kleine lächelnde Person. "Hier, nimm ein warmes, weiches Pelzchen: dies ist ein besonderes. ich habe es extra für dich aufbewahrt, weil ich dich so selten sehe."


Der Kobold schaute sich um, ob jemand anderer ihn hörte. Dann flüsterte er dem kleinen Swabeedoo- Dan ins Ohr: "Hör mal! Weißt du denn nicht, daß dir die Pelzchen eines Tages ausgehen werden, wenn du sie einfach alle so weggibst?"


Er bemerkte plötzlich einen erstaunten Blick und Furcht im Gesicht des kleinen Mannes, und während der Kobold in den Pelzchen- Beutel hinein schaute, fügte er hinzu: "Jetzt hast du kaum mehr als 217 weiche Pelzchen übrig. Sei lieber vorsichtig beim Verschenken." Dann tappte der Kobold auf seinen großen grünen Füßen davon und ließ einen verwirrten, unglücklichen Swabeedoo- Dan zurück.


Es dauerte nicht lange, da kam einer vorbei und grüßte den kleinen Swabeedoo- Dan freundlich. Es war ein guter Freund von ihm, mit dem er schon viele weiche Pelzchen getauscht hatte. Mit Überraschung stellte er fest, daß er nur einen befremdeten Blick erhielt, als er seinem Freund ein Pelzchen gab.


Dann wurde ihm geraten, auf seine abnehmenden Pelzchen zu achte und sein Freund verschwand schnell.


Noch am selben Abend soll jeder Swabeedoo- Dan anderen gesagt haben: "Sei vorsichtig beim Verschenken, sonst werden dir die Pelzchen eines Tages ausgehen. Wir sollten mehr auf unsere Pelzchen achten."


Von diesem Tag an war das Pelzchen- schenken in Swabeedoo eine Seltenheit. Man schenkte zwar immer noch welche, aber sehr, sehr vorsichtig.


"Unterscheide!" sagten die kleinen Leute.


Die Swabeedoo- Dans begannen einander mißtrauisch zu beobachten und verbargen ihre Beutel mit den Pelzchen während der Nacht vorsichtigerweise unter dem Bett.


Es brachen Streitigkeiten darüber aus, wer die meisten Pelzchen habe, und schon begannen die Leute weiche Pelzchen für Sachen einzutauschen, statt sie einfach zu verschenken.


Der Bürgermeister von Swabeedoo stellte offiziell fest, daß die Zahl der Pelzchen beschränkt sei und erklärte die Pelze zu Tauschmitteln.


Schon bald zankten sich die Leute darüber, wieviel ein Abendessen oder eine Übernachtung kosten sollte. Es gab sogar einige Fälle von Raub wegen der Pelzchen.


An manchen dämmrigen Abenden war man draußen nicht mehr sicher, an Abenden, an denen die Swabeedoo- Dans früher gerne spazieren gingen und einander grüßten, um sich gegenseitig warme, weiche Pelzchen zu schenken.


Das Schlimmste von allem:


An der Gesundheit der Leute begann sich etwas zu ändern.


Viele klagten über Schmerzen in den Schultern und im Rücken, und mehr und mehr Swabeedoo- Dans befiel eine Urkrankheit, bekannt als Rückgraderweichung.


Sie liefen gebückt umher, in schlimmen Fällen bis zum Boden gebeugt. Ihre Pelzchen- Beutel schleiften bis zum Boden.


Viele Leute im Dorf begannen zu glauben, daß das Gewicht des Beutels die Ursache der Krankheit sei, und es besser sei, sie zu Hause sicher einzuschließen.


Binnen kurzem konnte man kaum noch einen Swabeedoo- Dan mit einem Beutel antreffen. Der Kobold war mit dem Ergebnis seiner Lüge zunächst ganz zufrieden. Er hatte herausfinden wollen, ob die kleinen Leute auch so fühlen und handeln konnte, wie er in seinen selbstsüchtigen Gedanken, und er fühlte sich bestätigt, so wie die Dinge liefen. Wenn er nun ins Dorf kam, grüßte man ihn nicht mehr mit einem Lächeln bis hinter beide Ohren und bot ihm keine weichen Pelzchen mehr an.


Statt dessen schauten die Leute ihn mißtrauisch an, genauso, wie sie auch einander anstarrten. Für ihn bedeutete dieses: "Der Wirklichkeit ins Auge sehen!" oder "So ist die Welt!" pflegte er zu sagen.


Mit der Zeit ereigneten sich aber noch schlimmere Dinge. Vielleicht wegen der Rückgraderweichung, vielleicht auch deshalb, weil ihnen niemals jemand ein weiches, warmes Pelzchen schenkte. Man denke: Es starben sogar einige der kleinen Leute.


Nun war alles Glück aus dem Dorf verschwunden, und alle waren todtraurig.


Als der Kobold davon hörte, sagte er zu sich selbst: "Mein Gott, ich wollte ihnen doch nur zeigen, wie die Welt wirklich ist. Den Tod habe ich ihnen nicht gewünscht." Er überlegte, was man jetzt machen könnte und erdachte einen Plan.


Tief in seiner Höhle hatte der Kobold eine verborgene Mine von kaltem stacheligem Gestein entdeckt. Viele Jahre hatte er damit verbracht, die stacheligen Steine aus dem Berg zu graben, denn er liebte deren kaltes, prickelndes Gefühl. Er entschloß sich, die Steine mit den kleinen Swabeedoo- Dans zu teilen.


So füllte er hunderte von Säckchen mit den kalten Steinen und nahm sie mit ins Dorf. Als die Leute die Steine sahen, waren sie sehr froh und nahmen sie dankbar an. Nun hatten sie etwas, das sie sich schenken konnten. Das Unangenehme war nur, daß es nicht so viel Spaß machte, kalte, stachelige Steine zu verschenken, wie warme, weiche Pelzchen. Und einen stacheligen Stein geschenkt bekommen, das war sicher mit einem Eigenartigen Gefühl verbunden. Man war nie ganz sicher, was der Geber meinte, denn schließlich waren die Steine stachelig und kalt. Es war zwar netter, überhaupt etwas geschenkt zu bekommen von einem, aber im Grunde blieb man verwirrt und oft mit zerstochenen Fingern zurück.


So begannen die Leute wieder, einander warme, weiche Pelzchen zu schenken, und jedesmal, wenn ein Pelzchen geschenkt wurde, machte es den Schenkenden und den beschenkten sehr glücklich. Aber das Schenken von Pelzchen wurde nie mehr allgemeiner Brauch in Swabeedoo.


Nur wenige merkten, daß sie keineswegs ärmer wurden, daß die Vorräte durchaus nicht ausgingen, wenn sie einander warme, weiche Pelzchen schenkte. Den meisten Leuten steckte aber ein tiefes Mißtrauen in den Knochen. Aus vielen Bemerkungen konnte man es heraus hören:


"Weiche Pelzchen? Was steckt dahinter?"


"Ich weiß nie, ob mein Pelzchen auch geschätzt wird!"


"Ich habe ein weiches Pelzchen geschenkt und bekam einen stachelige Stein zurück. So dumm bin ich nie wieder!"


"Man weiß nie genau, woran man ist: Jetzt einen stacheligen Stein, dann ein Pelzchen!"


"Gibst du mir keinen stacheligen Stein, gebe ich dir auch keinen!"


"Ich möchte meinem Jungen wohl ein warmes, weiches Pelzchen schenken, aber er hat es nicht verdient!"


"Machmal frage ich mich, ob Großvater wohl noch Pelzchen auf der Bank hat!"


Wahrscheinlich wäre jeder Swabeedoo- Dan gerne zurückgekehrt zu jenen früheren Tagen, als das Schenken und geschenkt bekommen von Pelzchen noch üblich war.


Manch einer träumte davon ,wie schön es wäre, wenn ..........,


aber irgendetwas hielt ihn davon ab.


Vielleicht der Gedanke:


"wie die Welt wirklich ist und was die Anderen sagen würden, wenn er.............."


ENDE


Wie ich zu diesem Märchen komme:


bei mir war es als ich ca. 16 Jahre alt war. Ich bekam von meiner Freundin Christiane das Märchen handschiftlich angeschrieben in so einem schwarz roten China Buch, mit einen weich gestrickten Stück roten Wollstoff.
 

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13. Türchen:


Zunächst ein Gedicht von Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)


Weihnachtszeit


O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!


als Lied von den Roten Rosen - Oh du fröhliche, Vom Himmel hoch


http://www.youtube.com/watch?v=wwio62dnM7U



ein Krippenbildpuzzle von 1482-85 Domenico Ghirlandaio:


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle18/puzzle.htm

und noch als kleine Zugabe, weil es einfach so toll ist:

the little drummerboy:

http://www.youtube.com/watch?v=LRFrk0zNo7I
 
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thinkmachine

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14. Türchen:


als Lied von Bing Crosby - Silent Night


http://www.youtube.com/watch?v=4ozJfG19m9Q



und einen witzigen Text:


Dragomer Csaba: Die Quantenmechanik rettet den Weihnachtsmann.


These 1: Es gibt 2 Milliarden Kinder (Personen unter 18 Jahren) auf der Welt, aber weil der Weihnachtsmann (wahrscheinlich) die Kinder anderer Religionen als der christlichen ausläßt, bleiben davon etwa l7% über. Das macht 378 Millionen. Bei weltweit etwa 3,5 Kinder pro Haushalt bleiben also etwa 108 Millionen Haushalte, die er zu besuchen hat, bei der Annahme daß unter 3,5 Kindern mind. 1 braves dabei ist.


These 2: Der Weihnachtsmann hat 31 Std. zur Verfügung, in denen Weihnachten ist. Diese Zahl entsteht aus den verschiedenen Zeitzonen und der Erdrotation, unter der Annahme, daß er von Ost nach West unterwegs ist. Dies ergibt etwa 822,6 Besuche pro Sekunde. Der Weihnachtsmann hat also für jedes brave Kind im Haushalt etwa 0,001 Sekunden Zeit zu bremsen, parken, aus dem Schlitten zu hüpfen, den Rauchfang runter zu rutschen, die Geschenke zu plazieren, ein paar Kekse zu schnabulieren, den Kamin wieder rauf zu klettern, in den Schlitten zu steigen und zum nächsten Haus weiter zu fliegen. Unter der Annahme, daß alle diese 108 Mio. Haushalte quer über den Planeten verteilt sind, kommt es zu einer durchschnittlichen Strecke von 0,78 km zwischen zwei Haushalten, nicht eingerechnet eventuelle Pausen, um das zu tun, was jeder von uns mal tun muß, wenn er 31 Std. unterwegs ist (von Rauchpausen mal überhaupt abgesehen). Nicht eingerechnet auch die Zeit zum Füttern der Tiere, Warten der Kufen, Schmieren der Radlager, etc. Daraus folgt: Der Weihnachtsmann muß also mit einer Geschwindigkeit von etwa 900 km pro Sekunde, also etwa 3.000 facher Schallgeschwindigkeit, unterwegs sein.


These 3: Das Gewicht des Schlittens ist das nächste interessante Element. Angenommen, jedes der Kinder bekommt nur ein mittel großes LEGO - Set (ca. 1 kg) geschenkt, hat der Schlitten ein Ladungsgewicht von 321.300 t, den Weihnachtsmann selbst nicht eingerechnet, obwohl sein Bild von einer gewissen Beleibtheit zeugt. Ein normales Rentier kann ca. 150 kg sperrigen Gutes über Land ziehen. Wenn man nun annimmt daß ein fliegendes Rentier (weil magisch) das Zehnfache in der Luft transportieren kann, so kann man diese Last noch immer nicht mit 8-9 Rentieren bewältigen, sondern man benötigt mind. 214.200 Tiere. Das erhöht das Gesamtgewicht auf 353.430 t.


These 4: 353.430 t, die sich mit 900 km in der Sekunde bewegen, erzeugen einen Luftwiderstand, der eine Erhitzung zur Folge hätte, die dem Wiedereintritt eines Raumschiffes in die Erdatmosphäre zur Folge gleichkäme. Das führende Rentierpaar des Schlittens absorbiert eine Energie von 14,3 Quintillionen Joule pro Sekunde. Jedes. Kurz: Das Vieh wird nahezu sofort in Flammen aufgehen und verdampfen, was einen Vakuum-Effekt zur Folge hätte und so auf das nächste Tier übergriffe. Die gesamte Tierschaft würde innerhalb von 0,00426 Sekunden pulverisiert und zu Asche zerfallen sein. In dieser Zeit erfährt der Weihnachtsmann Zentrifugalkräfte, die 17.500,6 mal höher sind als die Erdanziehung. Ein 125 kg schwerer Weihnachtsmann (was eigentlich niedrig geschätzt ist!) wird mit 2.107.507,5 kg in seinen Schlitten gepresst.


Conclusio: Falls der Weihnachtsmann jemals Geschenke am Weihnachtsabend ausgeteilt hatte, ist er jetzt tot!
 

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15. Türchen:

zunächst mal etwas Lustiges, bekannt als Tassen Talk:


http://www.youtube.com/watch?v=Hh0BcAlUjZw



Dann ein Text über die Weihnachtsgans:


http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsgans



Die Weihnachtsgans Auguste ist ein Weihnachtsmärchen von Friedrich Wolf. Es erschien 1946 als Teil des Buches "Märchen für große und kleine Kinder" im Aufbau-Verlag, Berlin.


Der Dresdner Kammersänger Luitpold Löwenhaupt kauft für das bevorstehende Weihnachtsfest eine lebendige Gans, aus der ein schöner, fetter Weihnachtsbraten werden soll. Doch da kommen ihm seine drei Kinder dazwischen, die das Tier schnell lieb gewinnen. Sie nennen die Gans "Auguste" ("Gustje") und lassen sie vom Keller ins Kinderzimmer umziehen. Zwischendurch ist die Gans schon gerupft, aber kommt wieder zu Bewusstsein. Sie erhält dann einen warmen Pullover. Zum Schluss möchte nur der Vater noch seinen Gänsebraten haben. Doch nach einigem Hin und Her wird "Gustje" vom Rest der Familie gerettet und bleibt fortan der Liebling der Familie.


Und ein Krippenbildpuzzle:


1500-20 Unbekannte flaemische Meister


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle20/puzzle.htm
 

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16. Türchen, schönen 3. Advent:

ein Text zum Glühwein:


http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BChwein



Glühwein ist ein alkoholhaltiges Heißgetränk, das in Mitteleuropa traditionell in der Adventszeit, häufig auf Weihnachtsmärkten, getrunken wird.
Ähnliche Getränke sind Glögg, Punsch und Feuerzangenbowle.
Der Vorläufer des Glühweins ist das Conditum Paradoxum aus der Antike. Im Mittelalter waren kalt getrunkene Würzweine beliebt, wie der Hypocras, die in den Gewürzzutaten und im Geschmack ähnlich dem heutigen Glühwein waren.
Zur Herstellung von Glühwein wird roter oder weißer Wein mit verschiedenen Gewürzen (üblicherweise Zimt, Gewürznelken, Zitronenschale, Sternanis) erhitzt und nach Geschmack gesüßt. Bei der Zubereitung sollte der Glühwein keinesfalls über 80 °C erhitzt werden, da der im Glühwein enthaltene Alkohol ab 78 °C verdampft, die Gewürze ihren Geschmack nachteilig verändern und das Zuckerabbauprodukt Hydroxymethylfurfural entsteht, das unter dem Verdacht steht, krebserregend zu sein.[1] Der Mindestalkoholgehalt des im Einzelhandel erhältlichen Glühweins ist gesetzlich auf 7 % Vol. festgelegt.
Industriell produzierter Glühwein wird häufig aus Massenweinen niederer Qualität hergestellt und dann sehr stark gesüßt, um den Gütemangel des verwendeten Weins zu kaschieren. Dieser Glühwein wird häufig in großen Flaschen oder Getränkekartons billig angeboten. Bessere Qualitäten erhält man, wenn man schweren Südwein (spanischen Fasswein oder Rhône-Weine gehobener Qualität) entsprechend würzt und dann nur wenig süßt.
Je nach Region werden unterschiedliche Weine verwendet. In Deutschland wird im Allgemeinen Rotwein gewählt, im nördlichen Italien oft Weißwein, in Österreich kommt beides vor. Aus Hessen und Unterfranken kommt eine Spielart, die mit Apfelwein hergestellt wird. In Nürnberg wird ebenfalls ein Glühwein aus Weißwein produziert, der in Franken weit verbreitet ist.
Bei den branntweinhaltigen Varianten mit Rum, Weinbrand oder Likören wie Amaretto handelt es sich genau genommen nicht um Glühwein, sondern um Punsch:
„Das Erzeugnis Glühwein ist definiert als aromatisiertes Getränk, welches ausschließlich aus Rotwein oder Weißwein hergestellt und hauptsächlich mit Zimt und/oder Gewürznelken gewürzt wird. Der Mindestalkoholgehalt des Getränkes beträgt 7 % (Vol%).“




und der kleinste Adventskalender der Welt:


http://www.susannealbers.de/13persoenlich-weih16.html


Und ein Krippenbildpuzzle von Sandro Botticelli 1501:


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle21/puzzle.htm
 

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17. Türchen:


The Holly And The Ivy vom King's College Cambridge:


http://www.youtube.com/watch?v=l7eHtDtZ7hs



ein Krippenbildpuzzle von Albertinelli 1503:


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle22/puzzle.htm



ein Gedicht von Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)


Weihnachten


Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!
 

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18. Türchen


Heute wollen wir mal was zu lachen haben:


Weihnachtsgrüße mit Loriot "Weihnachten bei Hoppenstedts"


http://www.youtube.com/watch?v=jHUDqgeq10w



Loriot Advent


http://www.youtube.com/watch?v=gwduN7jpt1E



Verse zum Advent von Theodor Fontane


Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.


Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns hernieder sah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.


Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.


Krippenbildpuzzle von Hugo van den Goes:


http://www.susannealbers.de/weih/puzzle/puzzle16/puzzle.htm
 
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