2 Mio $ Strafe für ein paar illegale Musikstücke!!!

metacircle

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Gerade bei MSN gesehen...wie verrückt ist denn das...

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Allein die Tatsache, dass sich die Musikindustrie auch noch darüber freut, dass einer Mutter somit quasi die komplette Existenz legal genommen wird, da kann man nur noch den Kopf schütteln. Traurig diese Welt. Klar ist es nicht legal sich Musik sonstwo aus dem Netz zu laden, Strafe dafür von mir aus, aber in sinnvollem Rahmen...1000$ von mir aus, aber das... :thumbdown:

Zitat: In den USA ist eine Frau wegen des illegalen Downloads von 24 Musiktiteln aus dem Internet zu einer Strafe von 1,9 Millionen Dollar (1,4 Millionen Euro) verurteilt worden.

Wie der US-Sender CNN unter Berufung auf den Anwalt der 32-Jährigen berichtete, war es das erste Urteil im Zusammenhang mit einem solchen Copyrightverstoß in den USA. Die Mutter von vier Kindern aus aus dem Bundesstaat Minnesota sei angesichts der hohen Strafe geschockt gewesen und wolle Berufung einlegen.

Das Gericht befand sie schuldig, 24 Musiktitel, darunter Stücke von No Doubt, Linkin Park, Gloria Estefan und Sheryl Crow, illegal heruntergeladen zu haben. Jeder einzelne Verstoß wurde mit einer Strafe von 80 000 Dollar belegt. Nach Angaben des Anwalts hätte der rechtmäßige Kauf der Musikstücke jeweils nur 99 Cent gekostet.

Eine Vertreterin der US-Plattenindustrie RIIA zeigte sich erfreut von dem Urteil. Man begrüße, dass das Gericht den Verstoß gegen Urheberrechte ebenso ernst nehme wie die Musikindustrie, hieß es.
MSN erzählt nur die halbe Wahrheit...
 
Zitat: In den USA ist eine Frau wegen des illegalen Downloads von 24 Musiktiteln aus dem Internet zu einer Strafe von 1,9 Millionen Dollar (1,4 Millionen Euro) verurteilt worden.
Das betrachte ich als eine Falschmeldung zwecks Propaganda gegen saugen.

Die beabsichtigte Reaktion des Lesers ist: "Ein Download und ich bin bankrott."

[quote='x200s',index.php?page=Thread&postID=608696#post608696]Die Angeklagte wurde nicht wegen des Downloads, sondern wegen des Anbietens verurteilt.[/quote]Genau. Das ist ein signifikanter Unterschied.
 
Hat sich ja in dem Thread auch schon geklärt dass es sich um das anbieten von weitaus mehr als nur 24 Titeln gehandelt hat. Professioneller Journalismus auf MSN.de eben...könnte ebenso bei bild.de gestanden haben...
Dennoch ein total überzogenes realitätsfremdes Urteil...
 
@ Dvormann das wurde ja auch schon korrigiert.
Man sieht also das nicht jede Internetmeldeung so stimmt wie berichtete wurde :)
Wollen wir mal hoffen das dier Link von Mornsgrans krrekt ist.
 
[quote='McPixl',index.php?page=Thread&postID=608821#post608821]@ Mornsgrans das mit den Uhren ist der ammer wobei ich fast das Gefühl habe das da irgendetwas faul war nn zwar niemanden etwas nachweisen aber schon seltsam das ausgerechnet an dem Tag wo die Uhren zur Post gebracht wurden in dieser eingebrochen wird und zu allem Überfluss der Bemate die Echtheitszertifikate mithineingelegt hat. Und dann fehlt auch vom Täter jede spur.
Ein Schelm der böses dabei denkt........
Man kann nur hoffen das das ein einzelfall ist.[/quote]Nee, es war nicht das Postamt, indem die Sendung aufgegeben worden war, sondern das am Zielort. Dazu muss man natürlich erst mal wissen, dass die Sendung auch wirklich an dem Tag dort angekommen ist...

Aber tröste Dich - ich könnte noch mehr Fälle unserer unfähigen Justiz nennen, aber das würde nur langweilen...


.
 
Mittlerweile hab ich aber kein Mitleid mehr, die Musikindustrie wär nach wie vor zu einer außergerichtlichen Einigung bereit, aber sie lehnt ab.

...
Gespräche

Dass das Urteil dermaßen hart ausfallen würde, damit hat wohl auch die Musikindustrie selbst nicht gerechnet, so gibt man sich nach der Verkündigung betont gesprächsbereit. So betonte etwa eine Sprecherin der Recording Industry Association of America (RIAA) umgehend, das man weiterhin zu einem außergerichtlichen Vergleich bereit sei - in diesem Fall würde Thomas-Rasset wohl mit einer vierstelligen Dollar-Strafe davon kommen.

Vorgeschichte

Diese will davon derzeit aber nichts wissen, und kündigt den Gang in eine weitere Berufung an. Immerhin handelt es sich bei dem jetzigen Urteil bereits um die zweite Runde in diesem Prozess, erstinstanzlich wäre Thomas-Rasset noch mit "nur" 220.000 US-Dollar davon gekommen. Außerdem wünscht sie den Behörden noch viel Glück dabei das Geld von ihr einzutreiben - ist sie doch weitgehend mittellos.

Quelle: http://derstandard.at/web
 
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