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Thema: Umbau eines WUXGA-Display auf LED

  1. #1

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    Umbau eines WUXGA-Display auf LED

    Nach dem dritten Umbau auf LED habe ich mal daran gedacht, einen Umbaubericht zu erstellen (für die Fotoqualität bitte ich um Entschuldigung):

    Vorwort:
    Der Umbau erfolgt ganz einfach ohne das Thinkpad zu zerlegen. Es muss nur am Display gearbeitet werden!
    Das Thinkpad sollte nicht am Netzteil hängen und der Akku sollte auch raus!


    Schritt 1: Alle 5 Schraubenabdeckungen (3 unten und 2 oben an den Ecken) am Display entfernen und die Schrauben rausdrehen. Vorsichtig den Frontbrezel abnehmen und dabei aufpassen, dass die Klips nicht brechen (Achtung das Frontbrezel ist zusätzlich mit doppelseitigem Klebeband gesichert.

    Achtung: Das T61p hat nur 5 Schrauben frontal. Bei anderen Modellen können auch seitlich Schrauben sein (z. B. T60 15.4).



    Schritt 2: Der aktuelle Inverter muss abgeschraubt und vom Displaykabel gelöst werden. Jetzt kann das der neue LED-Inverter mit LED-Streifen angeklipst werden, um einen Funktionstest durchzuführen (wär halt ärgerlich wenn die LED-Leiste eingebaut ist, und einige ausgefallen sind). Achtung. Finger vom Inverter, wenn das Netzteil eingesteckt ist!



    In diesem Fall ist der LED-Test erfolgreich und der Umbau kann weitergehen!

    Schritt 3: Wir nehmen das Display komplett aus dem Rahmen, sodass die rechte Seitenschiene besser abgeschraubt werden kann. (In meinem Fall bin ich an die Seitenschiene unten links mit einem dünnen Präzisionsschraubenzieher drangekommen, sodass diese nicht abgeschraubt werden musste).
    WICHTIG: Nicht das Display ruckartig aus der Halterung ziehen, da sonst das Displaykabel ein- oder abgerissen werden könnte!!! (Am besten die Thinklight/Webcam aus der Halterung nehmen und dann das Kabel vom Display lösen.)



    Schritt 4: Die rechte Seitenschiene abschrauben…

    Schritt 5: Wie auf dem Bild zu sehen, ist jetzt hier eine Plastiknase und ein weißes Klebeband. Das Klebeband muss jetzt vorsichtig abgezogen werden.


    Schritt 6: Jetzt gehen wir an die weißen Plastiknasen und entfernen diese vorsichtig (dahinter liegt die CCFL). In meinem Fall „breche“ ich die Plastiknasen einfach heraus und klebe es später mit Packband oder ähnlichem zu.

    Schritt 7: Die CCFL wird jetzt (mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher) entweder nach Links oder Rechts gedrückt, um an den Gummiring zu kommen.

    Ist dieser draußen, dasselbe Spiel mit der anderen Seite machen! Sind die im Kanal drin, kann es passieren, das das Display aufgemacht werden muss.

    Schritt 8: Mit Blick auf das Display das linke Kabel direkt an der CCFL kappen und diese wieder nach rechts drücken. Sowie die CCFL auf der linken Seite greifbar ist, auch dort das Kabel kappen und die Röhre rausziehen. Danach noch das abstehende Kabel, das nach rechts führt, so nah wie möglich am Display kappen und das Restkabel rechts aus dem Kanal nehmen.

    Schritt 9: Die linke Seite kann bereits mit einem Stück Packband oder Tesafilm abgeklebt werden (ich habe es jetzt nicht gemacht weil ich es vergessen habe und das Display jetzt nichtmehr aufmachen möchte).

    Schritt 10: Den LED-Streifen von Links in die Öffnung schieben.
    Liegt der LED-Streifen locker drin, hilft etwas doppelseitiges Klebeband. Wenn man merkt, dass diese stramm drin liegt, brauch man dies nicht zu machen. Nun kann der Inverter angeschlossen und das Display getestet werden.



    Ist alles wie gewünscht, kann das Display wieder zusammengesetzt werden.

    Mein Fazit im Vergleich zu dem WSXGA-Display mit LED-Mod:

    Ich bin zufrieden und habe jetzt nur noch 1 WSXGA-Display mit CCFL und werde es mit dem WUXGA-Umbau die Tage vergleichen (ablichten).

    Edit: Auch bei dem WUXGA-Display (LG LP154WU1-TLB1) gibt es keine Lichthöfe am unteren Displayrand.

    Infos:
    Sollte das Display einen leichten Gelbstich aufweisen oder zu dunkel sein, ist das kein Grund zur Panik! Einfach den LED-Streifen dann etwas drehen.

    Werkzeuge, die ich benutzt habe: Präzisionsschraubenzieher-Set, Pinzette und eine Schere für die Kabel durchzuschneiden.

    Der Umbau hat 40 Minuten gedauert.

    Ich hoffe, ihr könnt mit dieser Anleitung etwas anfangen.

    P. S. Das Display wird morgen geputzt!
    Geändert von sarek (20.12.2014 um 22:03 Uhr)
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  3. #2
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Mornsgrans Beitrag anzeigen
    WUXGA-LED-Mod und keine Lichthöfe unten?
    Sry vergessen zu erwähnen: NEIN! Keine Lichthöfe und habe es mit verschiedenen Winkeln betrachtet...
    Lediglich bei Test 1 hatte ich den Gelbstich wo das Kabel die Leiste gedreht hat.
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  5. #4

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    Hier noch 1 Vergleich CCFL T60 WSXGA+ vs. T61p LED WUXGA
    Geändert von sarek (20.12.2014 um 21:32 Uhr)
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  6. #5
    Avatar von el-sahef
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    Hast du ein Samsung oder ein LG?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von el-sahef Beitrag anzeigen
    Hast du ein Samsung oder ein LG?
    Ich meine es ist ein Samsung-Display, bin mir da aber gerade nicht mehr 100%ig sicher. (Kann es aber gerne wieder zerlegen und nachschauen, wenn es wichtig ist!)
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  8. #7
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    Das kann man auch mit Tools auslesen, siehe hier.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von el-sahef Beitrag anzeigen
    Das kann man auch mit Tools auslesen, siehe hier.
    Thanks! Es ist ein LG - LP154WU1-TLB1

    Grüße
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  10. #9
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    Kannst du das bitte mal beim nächsten Treffen mitbringen? Ich habe nämlich ein Samsung und da wird immer überall geschrieben, dass das ja so viel schlechter als das LG sei. Deswegen würde ich das gerne mal im direkten Vergleich sehen. Ich habe auch bei mir LED-Spiegelungen unten.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von el-sahef Beitrag anzeigen
    Kannst du das bitte mal beim nächsten Treffen mitbringen?
    Klar! Kein Thema
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  12. #11

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    Nachdem ich gestern nur el-sahefs Beitrag mit den blöden Spiegelungen gefunden hatte, wollte ich schon mein Mod Vorhaben beim T500 begraben. Aber ich habe ja wie du ein LG. Also doch LED Mod.

  13. #12
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    Ich hänge mich hier mal dran. Habe jetzt auch ein WUXGA von LG . Allerdings nicht das LP154WU1, sondern ein LP154WU2, was im DELL Insprion E6500 und Precision M4400 verbaut wurde. Der Unterschied ist, dass letzteres ein Dual-CCFL-Display ist.

    In WUXGA mit zwei CCFLs gab es das LTN154CT02 von Samsung und das LTN154WU2 von LG in den DELLs. Im Precision gab es darüber hinaus auch noch ein WUXGA-Display von Samsung mit RGB-LED-Backlight, das LTN154CT04. Das hätte man sehr wahrscheinlich auch im T500 einbauen können, aber da habe ich nur Angebote > 100€ gefunden. Das LP154WU2 war billiger und die zwei LED-Kits hatte ich eh noch da. Trotzdem wüde es mich interessieren, wie das Samsung mit RGB-LED-Backlight so ist. Freiwillige vor .

    Naja, zurück zum LP154WU2: Normalerweise braucht man dafür entweder einen Inverter, der zwei Ausgänge hat oder man muss zum vorhandenen Inverter noch einen parallel schalten und in den Deckel bauen. Dafür ist aber kein Platz im Displaydeckel. Diese Displays und die dafür notwendigen Änderungen wurden auch hier schon mal angeschnitten.



    Aber ich wollte die CCFLs ja eh rauswerfen. Für zwei LED-Treiberplatinen von den LED-Kits ist nämlich sehr wohl Platz vorhanden. Mit zwei LED-Kits sollte das auch helligkeitsmäßig noch mal besser sein als mit den zwei CCFLs.

    Also frisch ans Werk:

    Display:



    Rahmen abmachen und Plastikseitenwände neben dem CCFL-Kanal entfernen, damit man die Kabel der CCFLs und die CCFLs selber rausnehmen kann. Sollte genauso gehen wie beim LP154WU1, dafür ist die Prozedur ja oben von Sarek schon beschrieben worden. Siehe auch die ausführliche Beschreibung für den Umbau des Samsung WUXGAs hier. Vorsicht beim Einschneiden der weißen Folie an der linken Seite (wenn man auf die Displayfläche schaut), dahinter befinden sich Folienleiter, die auf keinen Fall beschädigt werden dürfen (siehe auch übernächstes Bild). Am besten dort garnicht erst mit dem Messer arbeiten, sondern die Folie von Hand abpulen.



    Überraschend: Anders, als ich gedacht hatte, sind die CCFLs beide unten eingebaut. Ich dachte, dass jeweils eine oben und unten oder eine rechts und eine links eingebaut wäre. Sie sind auch beide auf der gleichen Höhe eingebaut, was ja eigentlich garnicht so optimal sein dürfte, da die hintere CCFL so ja von der vorderen quasi abgedeckt wird. Ich hätte damit gerechnet, dass wenn sie schon beide auf einer Seite verbaut sind, dann doch wenigstens leicht versetzt.



    Wie üblich am einen Ende die Kabel abschneiden, CCFLs seitlich ein Stück rausziehen, Gummiblock entfernen, zur anderen Seite schieben, den zweiten Gummiblock entfernen, CCFLs ganz rausziehen.



    Der Kanal ist wegen den zwei CCFLs deutlich breiter als beim Samsung WUXGA für nur eine CCFL, was ich hier auch noch habe (LTN154WU2). Tests mit einem LED-Streifen zeigten: Je weiter weg von der Displayfläche der LED-Streifen ist, desto weniger LED-Spiegelungen und Reflexionen gibt es bei diesem Display.



    Den LED-Inverter so umbauen, dass zwei LED-Treiberplatinen parallel geschaltet sind (also die vier Eingangspads miteinander verbunden). Wegen den Platzverhältnissen muss man die beiden Platinen übereinander anordnen und die großen weißen Stecker durch einen kleineren vierpoligen Stecker ersetzen:





    Bei den LED-Streifen ist es im Gegensatz zu den CCFLs absolut undenkbar, diese einfach hintereinander einzubauen. Dann würde der hintere Streifen lediglich den vorderen Streifen anstrahlen. Die Höhe des Kanals erlaubt es einem aber, den hinteren Streifen etwas erhöht einzubauen, so dass die LEDs des hinteren Streifens über den vorderen Streifen strahlen. Man muss also quasi eine Treppe bauen:



    Ich habe den hinteren Streifen auf ein 1x2 mm Messingprofil geklebt (dadurch bekommt das Konstrukt auch Steifigkeit) und das dann zusammen mit dem vorderen Streifen auf eine 5 mm breite 0,3 mm Plastikplatte geklebt (die hätte sogar ruhig noch 1mm breiter sein können). Von dieser (und minimal auch von den LEDs des oberen Streifens) musste ich danach sogar noch was wegschleifen, weil das Ganze dann schon zu hoch war. Etwas andere Perspektive:



    Vergleich mit einem SXGA+-Display von einem X61t, auch mit LED-Kit (beide Stufe 15). Beim LG sind im Gegensatz zum Samsung deutlich weniger LED-Spiegelungen am unteren Rand vorhanden. Hätte ich beide LED-Streifen übereinander bauen können, wären es wahrscheinlich sogar garkeine. Durch die Treppenkonstruktion dürfte der vordere Streifen etwas zu nah sein, so dass dieser die geringen Spiegelungen, die da sind, verursacht (auf den Fotos nicht so gut zu sehen).



    Vergleich mit dem Samsung WUXGA LTN154WU2 mit einem LED-Streifen, beide auf Stufe 15. Schon nochmal ein deutlicher Unterschied. Das Samsung wirkt natürlich nur so dunkel, weil das LG mit den zwei LED-Streifen sehr viel heller ist und der Foto deshalb die Belichtungszeit entsprechend kurz wählt.



    Wegen dem breiteren Kanal ist im Displaydeckel absolut kein Platz mehr, das Display passt wirklich gerade so noch rein. Die Kabel zu den LED-Streifen muss man schon unter dem Display langführen, da das Display direkt ans Scharnier anstößt.



    Außerdem wird (im T500, nicht bei T61 oder T60) das Mikrofon abgedeckt. Stört mich aber nicht, ich benutze das eh nie.



    Diese Nase ist im Weg und muss entfernt werden:



    Die Farben empfinde ich bei dem LG als besser gegenüber dem Samsung. Leider habe ich kein Displaykabel über, sonst hätte ich leicht ein Vergleichsfoto machen können.



    Ich bin mit dem doch deutlichen Helligkeitsgewinn gegenüber dem Samsung mit einem LED-Streifen sehr zufrieden. Mich würde es mal interessieren, ob das WUXGA mit dem LED-RGB-Backlight ähnlich hell ist. Allerdings soll das eine Glossy-Oberfläche haben, was für die Benutzung draußen natürlich von Nachteil wäre. Dafür dürften die Farben besser sein.

    Mal sehen, ob man das nun auch in direktem Sonnenlicht gut ablesen kann, das war nämlich das Ziel dieser Aktion.

    Ich werde wahrscheinlich noch den PWM-Mod bei den LED-Treiberplatinen machen, denn interessanterweise fällt mir das Flackern bei diesem Display sehr deutlich auf, was bei den anderen LED-Umbauten nicht der Fall war. Vielleicht liegt das an der Parallelschaltung der beiden LED-Treiberplatinen oder daran, dass jetzt zwei Streifen flackern statt einem.
    Geändert von el-sahef (07.05.2015 um 06:07 Uhr)
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  14. #13

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    ... um die Uhrzeit hätte ich bessere Ideen als ein Display umzubauen! Aber coole Sache!
    Bring das Teil doch zum Stammtisch mit, dann kannst du den Vergleich zu meinem LED-WUXGA von LG schonmal machen.

    Den direken Vergleich könnten wir auch mit dem Samsung machen. Denn mein Umbaukandidat ist ein LTN154U2-L05 und ich wollte es vor Ort umbauen, sofern die LED-Kits bis dahin bestellt und geliefert wurden :P

    Grüße
    Christian
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  15. #14
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    Dann würde nur noch jemand fehlen, der das Sharp WUXGA hat, und der Vergleich wäre komplett. Ich glaube aber, da gibts bei uns keinen, der das hat.
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  16. #15
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  17. #16
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    So, heute war ja schönes Wetter, da konnte ich das auch mal im Freien mit Sonne im Rücken testen:



    Kann man also gut im Freien verwenden.
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  18. #17
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    ja, dafür ist die Akku-Laufzeit kürzer mit zwei Leuchtstreifen .

    Nichtsdestotrotz gratuliere ich zu Deinem Umbau!

    Grüße,
    j.

    Edit: was ich noch vergaß, hast Du da jetzt noch Spiegelungen von den LEDs? Es würde sich ja anbieten, die zwei Streifen auf Lücke zu versetzen, dann sollten die Spiegelungen nur noch minimal sein...
    Oder passen die 5mm mehr dann nicht mehr ins Display?
    Geändert von joker4791 (08.05.2015 um 19:20 Uhr)
    HW: ThinkPad T61p 44C3926 | nVidia Quadro FX570m | 15'' 4:3 Daylight-LED QXGA | Intel C2Q QX9300 | 8GB RAM | 500GB SSD | WLAN | BT | WWAN | SW: Debian Wheezy/XFCE
    Sammelbestellung 18 LED-Kit für T/R/X/Z-Serie u. v. m.

  19. #18
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    Zitat Zitat von joker4791 Beitrag anzeigen
    dafür ist die Akku-Laufzeit kürzer mit zwei Leuchtstreifen
    Bei vorher zwei CCFLs wohl kaum.
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  20. #19
    Avatar von el-sahef
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    ja, dafür ist die Akku-Laufzeit kürzer mit zwei Leuchtstreifen .
    Das stimmt, aber Akkus habe ich genug zum Wechseln.

    Laut Power Manager ist der Verbrauch bei niedrigster Helligkeit 11,39W und bei maximaler Helligkeit 18,08 W. Getestet mit C2D E8335 SLGEB E0-Stepping (= T9800), 6 GB RAM, HDD und WLAN an.

    was ich noch vergaß, hast Du da jetzt noch Spiegelungen von den LEDs?
    Ja, aber deutlich weniger als beim Samsung. Das mit dem Versetzen hatte ich auch erst überlegt, aber das hätte sehr wahrscheinlich nichts gebracht, denn die Spiegelungen werden nur vom vorderen Streifen verursacht, weil der näher an der Kante von der durchsichtigen Platte ist, in die das Licht eingeleitet wird. Gegangen wäre es.

    Bei diesem Display gilt: Je weiter vorne der Streifen, desto stärker die Spiegelungen. Ein Streifen ganz hinten verursacht z. B. garkeine. Ich kann den vorderen Streifen aber nicht noch weiter nach hinten machen, weil da ist ja der hintere Streifen.

    Bei vorher zwei CCFLs wohl kaum.
    Er meinte den Verbrauch von 2 LED-Streifen gegenüber einem LED-Streifen, weil ich vorher das Samsung WUXGA mit einem LED-Streifen drin hatte. Die zwei CCFLs bei dem LG WUXGA habe ich ja nie benutzt.
    Geändert von el-sahef (08.05.2015 um 19:40 Uhr)
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  21. #20
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    Zitat Zitat von el-sahef Beitrag anzeigen
    Das stimmt, aber Akkus habe ich genug zum Wechseln.
    Eigentlich wäre mir das 15,4 Zoll Gerät schon zu schwer. Wenn man dann noch Zusatzakkus mitnimmt, ...
    Hauptsache es ist so, wie Du's brauchst.

    Aber den Unterschied von 18,08W vs. 11,39W finde ich schon heftig, verbrauchen die LEDs wirklich so viel (6,5W)?
    Ich habe mir für meinen 46 Zoll Fernseher ein Ambilight aus RGB-LEDs gebaut und selbst das braucht keine 8W auf 3,2m Gesamtlänge.

    Grüße,
    j.
    HW: ThinkPad T61p 44C3926 | nVidia Quadro FX570m | 15'' 4:3 Daylight-LED QXGA | Intel C2Q QX9300 | 8GB RAM | 500GB SSD | WLAN | BT | WWAN | SW: Debian Wheezy/XFCE
    Sammelbestellung 18 LED-Kit für T/R/X/Z-Serie u. v. m.

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