ThinkPad X1 Nano & X1 Next: Namen neuer X1 ThinkPads geleakt

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das neue PSref-Design (vor allem der früher sehr kompakten und informativen PDFs) ist wirklich zum Weinen.

</offtopic-rant seufz>
 
Leider ist damit die schnelle Übersicht auf einer Seite im PDF weggefallen. Jetzt ist das PDF kein Dokument mehr, sondern nur noch ein langer "Ausdruck" der Webseite über mehrere Seiten.
 
Nett - aber so wie ich es verstanden habe, dauert es noch bis mind. Februar 2021 bis die Geräte bei den Händlern sind :( Die Verfügbarkeiten einzelner online Händler scheint somit nicht zu stimmen.
 
Na so Ende Januar soll es schon da sein, vermutlich wird aber die erste Chargenlieferung schnell wegreserviert werden. (von den Online Händlern und deren Kunden)
 
Das erste mal bin ich mir bei einem Thinkpad nicht mehr sicher, ob er sein Geld tatsächlich wert ist. Ich hab sehr lange auf ein Tp wie dieses gewartet und jetzt wird es erhältlich sein und nun hat Apple die MacBooks mit dem Arm Prozessor rausgebracht und dann noch zum fast gleichen Preis. MacBooks waren für mich eigentlich immer Tabu, da sie nicht wirklich mehr Leistung hatten. Jetzt scheint es so alsob sie in einer anderen Galaxie schweben und alle anderen abhängen können. Klar gibt es noch bugs, aber das ist eine Frage der Zeit bis sie komplett eliminiert werden

Ich bin mir wirklich grade unschlüssig wo das Nano mit nem Intel zu diesem Preis mithalten will??? Wo sind da die Vorteile eines Nano, abgesehen vom Gewicht?
Übersehe ich da etwas? Den MacBook Fanboys aus’m Netz vertraue ich einfach nicht.
 
MacBooks waren für mich eigentlich immer Tabu, da sie nicht wirklich mehr Leistung hatten.
Finde ich als Argument etwas seltsam - Tabu wegen der Leistung?

Und warum sollte das X1 Nano sein Geld nicht wert sein, nur weil die MacBooks jetzt etwas schneller sind als vorher? Das macht das X1 Nano ja nicht zu einem schlechten Notebook.

Jetzt scheint es so alsob sie in einer anderen Galaxie schweben und alle anderen abhängen können.
Also ich denke nicht, dass sich beispielsweise die ThinkPads mit AMD Ryzen 4000 was die CPU-Leistung angeht vor den MacBooks verstecken müssen. T14s oder X13 mit AMD Ryzen 4000 wiegen ähnlich viel wie das MacBook Air.
 
Ich behaupte ja nicht, dass das Nano schlecht ist, nur vom Aspekt der Preis-Leistung sind die MacBooks scheinbar diesmal mehr als nur ein bisschen im Vorteil. Die Pro Modelle werden so dargestellt, als ob sie die stärksten Intelmodelle enorm abhängen könnten.
Wie gesagt, ich suche immernoch nach einem Aspekt mir das Nano doch noch zu kaufen, aber aktuell sehe ich leider keines zu den Preisen.
 
Preis-Leistung war aber noch nie wirklich eine Argument pro ThinkPad. Und es ist auch jetzt nicht wirklich eins pro MacBook, da es wesentlich günstigere Modelle mit AMD Ryzen 4000 gibt, die ebenso schnell sind was die CPU angeht.

Das X1 Nano kauft man sich nicht wegen Preis-Leistung, MacBook hin oder her. Man kauft es sich, wenn man das kompakteste, absolut leichteste ThinkPad-Laptop möchte. Wenn andere Aspekte wichtiger sind, können andere ThinkPads oder Laptops anderer Hersteller besser sein.

Wenn du nach konkreten Vorteilen gegenüber den MacBooks suchst:

- deutlich leichter

- bessere Tastatur + TrackPoint

- mattes Display, Touchscreen optional

- 5G oder LTE optional

- austauschbare, aufrüstbare SSD

- leistungsfähigere Thunderbolt 4 Ports
 
Ich kann Namor ganz gut verstehen.

Bei aller "Liebe" für ThinkPads muss ich auch sagen, dass ich zunehmend etwas enttäuscht bin. Es gibt gefühlt kaum noch Innovation; die Modelle werden einfach jedes Jahr etwas dünner und leichter (mit allen Vor- und Nachteilen), aber das wars dann auch so ziemlich. Okay, jetzt kam Ryzen raus, das hat wieder etwas frischen Wind gebracht. Allerdings ist das AMDs Verdienst, während Lenovo die neuen CPUs aus meiner Sicht nur halbherzig übernommen hat. Da sollte doch noch mehr möglich sein, gerade im Hinblick auf die Optimierung der Gehäuse und Kühllösungen (die wohl alle noch auf Intel ausgerichtet sind).

Apple ist mit den neuen MacBooks mit ARM-CPUs schon ein sehr interessanter Wurf geglückt, zumal die Modelle für Apple-Verhältnisse durchaus auch preislich recht attraktiv sind. Auch ich denke da hin und wieder darüber nach, ob ich nicht mal das Lager wechseln sollte. Aber ich warte wohl mindestens noch bis zur nächsten Generation. Was ich Apple hoch anrechne ist, dass sie sich auch Neues trauen und das dann auch durchziehen, selbst wenn es - vor allem am Anfang - schwierig ist und Hindernisse überwunden werden müssen. Das zwingt dann früher oder später oft auch die trägeren Firmen zum Umdenken bzw. Mitziehen oder zumindest Sich-damit-auseinandersetzen.

Mir fehlt im ThinkPad-Portfolio aktuell vor allem noch ein komplett passives Gerät mit moderater Leistung, die im Alltag für Surfen, Office und co. ausreicht. Das Nano hätte genau dieses Gerät sein können, aber stattdessen packt man da wieder eine völlig überzüchtete Heißsporn-CPU von Intel rein. Ich begreife es einfach nicht. Da wirkt das MacBook Air gleich nochmal attrakiver...
 
Der Vergleich mit Apple ist einfach unsinnig. Apple ist die reichste Firma der Welt, die seit 10 Jahren eigene ARM-Chips entwickelt. Das hat nicht mal was mit "trauen" zu tun, schließlich hat man die CPUs schon länger und setzt sie auch in den iPads ein. Für Apple ist das kein Risiko, selbst softwareseitig nicht - schließlich hat man quasi die volle Kontrolle über das Ökosystem und mit iOS auch schon sehr lange ein mit macOS verwandtes ARM-System. Weil die Chips deutlich billiger für Apple sind als die zugekauften CPUs, vergrößern sie auch die Profitmarge schön - und als größter Kunde bekommt Apple die beste Fertigung von TSMC.

Lenovo ist als PC-Hersteller von den Prozessorentwicklern abhängig. Das wird sich auch niemals ändern, da eigene CPUs zu entwickeln so teuer ist, dass es sich eben nur die reichste Firma der Welt mal eben so leisten kann. Das kann man Lenovo nicht vorwerfen, das ist nun mal einfach die Funktionsweise des PC-Geschäfts. Die nebenbei dafür sorgt, dass es sich um einen vergleichsweise offenen Markt handelt, nicht um ein geschlossenes System wie Apple.

Das X1 Fold zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, war übrigens ein deutlich größeres Risiko als Apples M1 Macs - weil das etwas wirklich Neues ist, dass es so auf dem Markt nicht gibt und das keinerlei Erfolgsgarantie hat.

Da sollte doch noch mehr möglich sein, gerade im Hinblick auf die Optimierung der Gehäuse und Kühllösungen (die wohl alle noch auf Intel ausgerichtet sind).
Also das T14 AMD hat einen Kühler mit zwei Heatpipes - den gibt es bei Intel nur in Verbindung mit einer dGPU. Insofern stimmt das nicht ganz.

Die Gehäuse werden sich die Intel und AMD Modelle auch in Zukunft teilen müssen, da gibt es keinen anderen Weg. Und die X1-Modelle wird es auch weiterhin nur mit Intel geben, weil AMD nicht mit Intels Zuschüssen konkurrieren kann.

Das heißt aber nicht, dass Lenovos Unterstützung für AMD halbherzig ist. Das ThinkPad-AMD-Portfolio ist schon recht groß (vor allem, wenn man mal guckt, wie viele Dell Latitudes es mit AMD Ryzen 4000 gibt). Hoffentlich wird es in Zukunft noch breiter. Wenn man mal von den ThinkPads auf andere Lenovo-Produkte guckt - Lenovo hat als erster Hersteller eine AMD-Threadripper-Desktopworkstation auf den Markt gebracht.

Das Nano hätte genau dieses Gerät sein können, aber stattdessen packt man da wieder eine völlig überzüchtete Heißsporn-CPU von Intel rein.
Dann nenn doch mal eine konkrete Alternative, die Lenovo hätte nutzen können. Es gibt schlicht keine - man nutzt schon die stromsparendsten CPUs, die Intel aktuell außerhalb von schnarchlangsamen Atoms und Lakefield (was ebenfalls sehr langsam ist) hat.

Auch lüfterlose Systeme müssen ihre CPUs übrigens kühlen - das erfordert in der Regel Kühlkörper, die ziemlich viel Raum einnehmen und das Gewicht ihrerseits erhöhen. Für ein System wie das X1 Nano nicht unbedingt der Königsweg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir fehlt im ThinkPad-Portfolio aktuell vor allem noch ein komplett passives Gerät mit moderater Leistung, die im Alltag für Surfen, Office und Co. ausreicht.
Dafür hat man ein Lenovo Yoga Book mit LTE, 690 Gramm schwer und komplett mit Folientastatur und Zeichenbrett. Und mit einem externen Handy-Akkupack hat man auch 15 Stunden Laufzeit.

Das Nano hätte genau dieses Gerät sein können, aber stattdessen packt man da wieder eine völlig überzüchtete Heißsporn-CPU von Intel rein.

Diese CPU braucht man für echtes Thunderbolt 4: Die gesamte Peripherie im Homeoffice samt zwei 4K-Monitore laufen über eine Schnittstelle, so wie man das auch heute haben will: Unterwegs ist es ein Subnotebook, zuhause ein PC. Wehr mehr braucht, muss sich eine fette Lenovo-Workstation zulegen und die Daten zwischen den Geräten per Cloud austauschen, was auch nicht jedermanns Sache ist.

Da wirkt das MacBook Air gleich nochmal attraktiver ...

Apple-Produkte, ganz gleich welcher Couleur, sind immer noch überteuerte Geräte für Leute, die die Kontrolle über ihr Leben verloren haben. Es sind geländegängige, aber mit Automatikgetriebe ausgestattete SUVs, die von Leuten gefahren werden, die Angst vor realen technischen Problemen haben, was übrigens als Zielgruppe völlig ok ist und die eben einfach so bedient wird. Man merkt es, wenn deutsche Redakteure in den Artikeln liebevoll ihre gesponserten, neuen MacBooks besprechen, als hätten sie gerade ein Kind bekommen, von dem sie aber noch nicht genau wissen, wie es im Einzelnen so funktioniert... ;)
 
Mir fehlt im ThinkPad-Portfolio aktuell vor allem noch ein komplett passives Gerät mit moderater Leistung, die im Alltag für Surfen, Office und co. ausreicht. Das Nano hätte genau dieses Gerät sein können, aber stattdessen packt man da wieder eine völlig überzüchtete Heißsporn-CPU von Intel rein.
Alleine schon wegen der Klicki-Bunti-Webseiten wärest Du alles andere als erbaut, wenn die CPU "moderate Leistung" hätte.


Apple-Produkte, ganz gleich welcher Couleur, sind immer noch überteuerte Geräte für Leute, die die Kontrolle über ihr Leben verloren haben. Es sind geländegängige, aber mit Automatikgetriebe ausgestattete SUVs, die von Leuten gefahren werden, die Angst vor realen technischen Problemen haben, was übrigens als Zielgruppe völlig ok ist und die eben einfach so bedient wird. Man merkt es, wenn deutsche Redakteure in den Artikeln liebevoll ihre gesponserten, neuen MacBooks besprechen, als hätten sie gerade ein Kind bekommen, von dem sie aber noch nicht genau wissen, wie es im Einzelnen so funktioniert...
:thumbsup:
 
Das stimmt diesmal leider überhaupt nicht, es sind auf keinen Fall überteuerte Geräte.
Ich bin kein Apple Fan, aber da es die reichste Firma ist, liegt daran, dass sie doch sehr viel richtig machen, leider.


Ich versuche es mal etwas allgemeiner zu sagen. Bei mir steht Leistung, Hitzeentwicklung und Akkulaufzeit an erster Stelle. Da war früher zwischen X1 und Macbook kaum ein Unterschied, deswegen war X1 immer attraktiver.
Jetzt habe ich das Gefühl beim Nano ein altes System zu kaufen. Oder anders gesagt, warum einen C64 kaufen, wenn der AMIGA 500 schon draußen ist?
 
Ist der Hauptunterschied nicht das OS? Was nutzt mir das perfekte Macbook, wenn ich Windows haben will und es nicht inkl. aller Programme? Mir ist klar dass es ne Windows Arm Version gibt und z.T. auch Emulation gibt/geben wird. Aber optimal wird das sicher nicht laufen lür längere Zeit.

Für MacOS ist das Macbook in seinen verschiedenen Varianten sicher das optimale Gerät. Für Windows halt Lenovo/Dell/HP/whatever.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • ok1.de
  • ok2.de
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben