XPAntiSpy für Datenkrake Windows 10 - Was kann ich alles ohne XPAntiSpy abschalten?

xsid

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Hallo Forum,

bei Windows 10 möchte ich möglichst viel was Daten preisgibt abschalten.
Das soll ohne Zusatzsoftware erfolgen.
Mit Zusatzsoftware die tiefgreifend das System beeinflußt habe ich schlechte Erfahrungen.

Auch XPAntiSpy wird nur in eine Windows 10 Config Datei ändern.

Was für Empfehlungen habt ihr für mich?

Danke.

MfG

xsid
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaub da kannst du unter ,,Datenschutzeinstellungen'' wohl so ziemlich alles deaktivieren.
(Unten bei ,,web und Windows durchsuchen'' ,,Datenschutz'' eingeben)

Bei fast allen Punkten ist es erklärt was Sie machen.
So kann man das gut selbst einstellen.

Aber das hätte ich eine Frage:

Was sollte man aktiviert lassen?

Was ich komisch finde:
Ich hab bei der Windows Installation alles auf ,,aus''
gestellt und trotzdem war vieles nach der Installation aktiviert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

eine benutzerdefiniert Installation habe ich auch durchgeführt.
Da erst mal alles aus.

Bei den Datenschutzeinstellungen ist bei mir alles aus.
Ein Microsoftkonte habe ich und will ich nicht.
MS OnDrive wird bei mir nicht gestartet (Rechtsclick auf OnDriver Icon, dann Autostart auf aus).
Cortana ist bei mir aus.
Den MS Store und Apps verwende ich nicht.
Bei der Suche wird nur im PC gesucht, nicht im Internet.

Wo gibt es noch Feinheiten?

MfG

xsid
 
Zuletzt bearbeitet:
Konfiguriere Windows auch lieber mit Boardmitteln, aber zum Kontrollieren, was noch läuft und was bereits ausgeschaltet ist, sind XPAntiSpy und co. noch ganz praktisch.

Für Windows 10 gibt es von O&O Software das Tool ShutUp10, welches sich ohne Installation laufen lässt. Dort ist dann auch ersichtlich, ob Funktionen wie Anwendungs-Telemetrie, Feedback und so weiter bereits deaktiviert sind. Zur Kontrolle der Settings also noch ganz gut.
 
Feedback und Diagnose

http://www.computerbase.de/2015-07/...en-uebermittelten-diagnose-und-nutzungsdaten/

Der Haken an der Sache: Wenn Nutzer die Feedback- und Diagnoseeinstellungen trotz der von Microsoft genannten Gründen vollständig deaktivieren wollen, ist das zumindest unter Windows 10 Home und Pro nicht ohne Weiteres möglich. Die Datenübertragung lässt sich bestenfalls auf „Einfach“ reduzieren. Vollständig unterbinden lässt sich das Übertragen von Telemetrie- und Diagnosedaten hingegen nur bei Windows 10 Enterprise. Allerdings funktioniert dies nicht über die Datenschutzoptionen in den Einstellungen. Stattdessen muss in der Eingabeaufforderung der Befehl gpedit.msc eingegeben werden, um den „Editor für lokale Gruppenrichtlinien“ zu öffnen. Dort findet sich dann unter Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Datensammlung und Vorabversionen das Menü Telemetrie zulassen.

Wie kann ich Feedback und Diagnose bei Windows 10 Pro abschalten?


Der Haken an der Sache: Wenn Nutzer die Feedback- und Diagnoseeinstellungen trotz der von Microsoft genannten Gründen vollständig deaktivieren wollen, ist das zumindest unter Windows 10 Home und Pro nicht ohne Weiteres möglich. Die Datenübertragung lässt sich bestenfalls auf „Einfach“ reduzieren. Vollständig unterbinden lässt sich das Übertragen von Telemetrie- und Diagnosedaten hingegen nur bei Windows 10 Enterprise. Allerdings funktioniert dies nicht über die Datenschutzoptionen in den Einstellungen. Stattdessen muss in der Eingabeaufforderung der Befehl gpedit.msc eingegeben werden, um den „Editor für lokale Gruppenrichtlinien“ zu öffnen. Dort findet sich dann unter Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Datensammlung und Vorabversionen das Menü Telemetrie zulassen.
 
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Um die Datenübertragung dieser Telemetrie- und Feedback-Daten auszuschalten, nehmt ihr einfach einen Registry-Eintrag vor. Führt hierzu unten im Suchfeld mit dem Befehl "Regedit" einfach den Registry Editor aus. Danach begebt ihr euch zu "HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\DataCollection". Per Rechtsklick mit er Maus legt ihr eine DWORD-Datei (32 Bit) an und benennt diese in "AllowTelemetry" um. Den Wert legt ihr auf 0 fest, sofern dies nicht sowieso automatisch geschieht.

Zum Schluss klickt ihr nur noch auf den Start-Butten und wählt per Rechtsklick auf Explorer die Option "Verwalten" aus. Ihr navigiert nun zu Dienste und Anwendungen > Dienste und deaktiviert dort die Dienste "Diagnoseverfolgungsdienst" sowie "dmwappushsvc" mittels Rechtsklick auf Eigenschaften. Dies sollte nun eine Datenübertragung von Telemetrie-Daten an Microsoft auch für die Versionen Home und Pro von Windows 10 verhindert.

PC Games - Windows 10: Übertragung der Telemetrie-Daten ausschalten - Tipps im Video-Guide
 
Und das war schon alles?
Wo sind noch Schwächen?

Wozu der ganze Spyhype um Windows 10, wenn man es so einfach regeln kann?
 
Weitgehend, denke ich. Was sagt O&O ShutUp10 denn noch? Alles auf "Rot"?
 
Bisher sagt O&O ShutUp10 nichts, denn tiefgreifend habe ich noch nicht gebastelt.
Was sagt es bei dir?

Den Haken suche ich ich noch, mit erscheint es echt zu einfach.
 
Was ich komisch finde:
Ich hab bei der Windows Installation alles auf ,,aus''
gestellt und trotzdem war vieles nach der Installation aktiviert.
Evtl. sind einige der Einstellungen benutzerspezifisch, und du benutzt ein anderes Benutzerkonto als dasjenige, welches der Setup-Wizard angelegt hat?
 
Der Tipp von Uwe war Gold wert - obwaohl ich beim Setup von Win 10 alles abgeschaltet habe, war im SchutUp10 alles wieder zucrück auf Rot gesprungen - und definitiv auch Sachen, die ich bewußt händisch ausgeschaltet habe! Was soll der Sch***:cursing:? Da erweist sich MS aber einen Bärendienst! Ich kann und will nicht mit meinen T400 reden und deshalb brauche ich Cortana auch nicht, meine Termine habe ich auf einem Papierkalender in der Küche etc.

Dann werde ich jetzt mal einige viele Regelr mit Suut Up herüberschiene, in der Hoffnung, daß das jetzt so bleiben wird!
 

Die lesen die allgemeinen Datenschutzbedingungen von Microsoft und erwarten, dass das alles für Windows gilt. Vieles davon gilt aber eben für ganz andere Dienste.
Für die Onlinedienste werden natürlich bestimmte Erlaubnisse eingeholt.

Wer z.B. ein Windows Phone hat und "Mein Handy orten" aktiviert, muss nun einmal Microsoft dazu erlauben, dass die Handy-Position regelmäßig gespeichert wird. Das heißt nicht, dass das für Windows auf dem Desktop genauso gilt. Wer Daten aufs Onedrive hochlädt, muss Microsoft dafür erlauben, diese Daten zu speichern und erlaubt damit auch, die Daten z.B. auf illegale Inhalte zu durchsuchen. Das heißt aber nicht, dass Windows den privaten PC durchsucht und Infos über meine lokalen Dateien an Microsoft meldet. Es wird von der VZ aber beides so interpretiert. Damit kommt man dann zu so lustigen Aufzählungen, was angeblich alles gespeichert und ausgelesen wird und schürt damit übertriebene Panik.
 
Es wird von der VZ aber beides so interpretiert.
Wieso interpretiert. Der User muss den Datenschutzbestimmungen zustimmen um W10 zu nutzen. Grob ausgedrückt, diese sind Vertragsbestandteil.

Was du beschreibst ist die derzeitige tatsächliche Praxis bei Microsoft. Den Bestimmungen nach dürfte Microsoft aber viel mehr. Ohne den User irgendwie nochmal zu fragen.
 
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