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Seit heute bin ich stolzer und glücklicher Besitzer eines X61s 7669-3KG. Wie so oft konnte andy, unser Forensponsor, in einer Ecke seines Lagers ein Einzelstück "ausgraben", das genau meinen Wünschen entsprach:
Original description: L7500(1.6GHz), 2GB RAM, 160GB 5400rpm HD, 12.1in 1024x768 LCD, Intel X3100, Intel 802.11agn wireless, Bluetooth, Modem, 1Gb Ethernet, Secure chip, Fingerprint reader, Intel Turbo Memory, 4c Li-Ion, WinVista Business 32
An Zubehör erwarb ich:
Nach dem ersten Start des schwedischen Vista mit Sprachwahl "English" wollte ich erst einmal einen Wiederherstellungssatz des Vista erstellen. Vista war wie immer sehr unkooperativ, die Erstellung scheiterte, weil angeblich ein Prozess auf das DVD-Laufwerk zugriff und somit keine Daten geschrieben werden konnten - nach dem Premastering wohlgemerkt.
Also Vista plattgemacht und eine Windows XP Clean-Install, die ich von meinem T41p gezogen habe, installiert. Anschließend wurden die Treiber und einige Tools, die ich für mich unverzichtbar finde, aufgespielt.
Installationsreihenfolge:
Das X61s macht einen 1a Eindruck, auch wenn es nicht mehr vom "IBM ThinkPad" - Logo geziert wird. Hergestellt 09/2008, also nach Abschaffen des IBM-Logos durch Lenovo.
Die Tastatur macht einen stabilen Eindruck, der Tastendruck ergibt ein sattes Geräusch und ein gutes Schreibgefühl. Die Tasten für Lautstärke und Mute liegen ein wenig eng beieinander, dass man immer darauf achten muss, nicht zwei Tasten gleichzeitig oder eine der Tasten F2 bis F4 mit zu drücken.
Tasten des X40: Tasten des X61s:

Das Thinklight sitzt ziemlich weit links, etwa 4 cm von der linken Bildschirmecke entfernt. So wird die Tastatur nicht gleichmäßig ausgeleuchtet. Das Thinklight ist dafür aber sehr hell, was das Manko ein wenig ausgleicht.
Die WLan-Karte erzeugt merklich Wärme, was man auch der rechten Handauflage deutlich spürt. Solange unter der linken Handauflage keine Cardbus- oder PCMCIA-Karte eingesteckt und aktiviert ist, bleibt dieser Bereich merklich kühler.
Für den Gebrauch im heimischen Wohnzimmer reduziere ich die Sendeleistung in Access Connections wie folgt:
Der unter dem PCMCIA-Schacht angebrachte SD-Card-Reader ist bei eingesteckten PC-Cards (z.B. UMTS-Cardbus) nur schwer zugänglich. Hier hatte man beim X40 dieses Problem eleganter gelöst und den Cardreader auf der rechten Gehäuseseite ohne störende "Überbauten" untergebracht.
Das Display ist einfach der Hammer!
In geschlossenen Räumen ist es so hell, dass ich die maximale Helligkeit gar nicht benötige (drei bis vier Stufen unter Maximum). Selbst bei minimaler Helligkeit ist es so hell, dass man keine Schwierigkeiten hat, den Bildschirminhalt zu lesen. Das X40 Display ist hier merklich dunkler.
Im Akkubetrieb ist das X61s - Display etwas dunkler.
Eigentlich ist es kein besonderes Display:
FRU: 42T0343
150 nits (Quelle)
Hersteller und Modell: CMO N121X5
Datenblatt: http://www.datasheet4u.com/download.php?id=627753
Die Anschlüsse liegen an der rechten und linken Seite verteilt. Die an der rechten Seite waagerecht angeordneten zwei USB-Anschlüsse hätten 1-2mm weiter auseinander liegen können. So kann man leicht Probleme mit dickeren USB-Kabelsteckern oder USB-Sticks bekommen, wenn man derer zwei einstecken möchte.
Beim X61s ist die gefundene Lösung dennoch optimaler, als die eng übereinander angebrachten USB-Anschlüsse der T4*- und R5* Serien oder die senkrecht nebeneinander angeordneten Anschlüsse bei der T6* und R6* - Serie.
Der mitgelieferte 4 Cell Akku, blieb erst einmal in der Verpackung - welche Leistungsfähigkeit er hat, konnte ich schon letzten Sommer testen, indem ich über drei Stunden lang drei Zip-Archive à 4 GByte von einer USB-HDD (mit eigener Stromversorgung) auf ein X61s kopiert, entzippt und installiert hatte. Danach lag die Restkapazität immer noch bei 13% für online Updates via WLan.
Der Powermanager zeigt bei meinen derzeitigen Einstellungen (ohne Feinschliff aber mit RM-Clock) mit aktivem WLan bei 100% Sendeleistung eine Laufzeit von 9:10 Std bei 9W Leistung an.
Das Docken und Undocken von der X6 Base erfolgt entweder über das Startmenü ("Start"-"Abdocken") oder über die Undock-Taste an der linken Seite der X6 Base. Sobald das neben dem Ausdockhebel leuchtende rote Warnlicht erloschen ist, kann der Ausdockhebel betätigt werden. Am Ende des Hebelwegs ist etwas mehr Kraft erforderlich, dass man manchmal ein wenig Angst haben könnte, ihn abzubrechen.
Die warme Handauflage täuscht über einen angenehmen Fakt hinweg:
Das X61s ist flüsterleise. TPFanControl zeigt im WLan-Surfbetrieb folgende Temperaturwerte:
gedockt X6 ... ungedockt ... Akkubetrieb
1 cpu 47°C ...1 cpu 46°C ... 1 cpu 47°C
2 aps 46°C ... 2 aps 45°C ... 2 aps 39°C
3 crd 46°C ... 3 crd 45°C ... 3 crd 39°C
4 gpu 39°C ... 4 gpu 38°C ... 4 gpu 39°C
5 no5 34°C ... 5 no5 37°C ... 5 no5 34°C
7 bat 32°C ... 7 bat 34°C ... 7 bat 32°C
9 bus 38°C ... 9 bus 37°C ... 9 bus 37°C
10 pci 40°C ... 10 pci 39°C ... 10 pci 40°C
Die Handauflage fühlt sich ungedockt subjektiv ein kleinwenig kühler an, als im gedockten Zustand.
In der TPFanControl.ini habe ich folgende Temperaturschwellen eingestellt:
Level=48 0
Level=51 1
Level=53 3
Level=60 7
Level=65 64
Hier werde ich sicher noch nachbessern müssen, nachdem ich meine gut 100 Programme und Tools installiert haben werde und rund 80 Prozesse laufen. - Mal sehen, wie dann die Akkulaufzeiten sein werden - viel dürfte sich nicht ändern...
Mit deaktiviertem Modem, SD-Card-Reader, Firewire und WLan bei 10% Sendeleistung geht die Leistung im Akkubetrieb auf 7,94 W im Idle herunter.
Edit: Trotz jetzt doppelt sovielen Tasks musste ich nichts an TPFanControl.ini ändern, der Lüfter läuft recht selten.
Fazit:
Das X61s ist trotz kleiner Schönheitsfehler eine runde Sache. Mit seinem 1,6 GHz Prozessor ist er dennoch allen Aufgaben gewachsen, selbst Lineage 2 läuft einigermaßen flüssig, trotz der Intel Grafik. Klein, handlich, lange Akkulaufzeit und ein sehr gutes Display lassen kaum Wünsche offen. Dank der X6 Base bleiben lästige Kabelstöpseleien einem erspart.
Aufgrund der langen Akkulaufzeit werde ich nun wohl in den meisten Fällen das Netzteil am Arbeitsplatz liegen lassen können.
Hier noch einige Bilder:
X61s neben einem A21p, dessen Displayhelligkeit fast schon legendär ist (X61s bei max. Helligkeit im Akkubetrieb, A21p im Netzbetrieb):

Gleiche Rechner, aber X61s im Netzbetrieb (X61s etwas heller):

X61s und X40 (rechts) bei max. Helligkeit im Akkubetrieb:

X40 (jetzt links) und X61s bei minimaler Displayhelligkeit:

X40 oben (man achte auf den freiliegenden SD-Cardreader) und X61s unten:

Hier die andere Seite, beim X61s sieht man den Cardreader unterhalb des Cardbus-Schachts:


Seit heute bin ich stolzer und glücklicher Besitzer eines X61s 7669-3KG. Wie so oft konnte andy, unser Forensponsor, in einer Ecke seines Lagers ein Einzelstück "ausgraben", das genau meinen Wünschen entsprach:
Original description: L7500(1.6GHz), 2GB RAM, 160GB 5400rpm HD, 12.1in 1024x768 LCD, Intel X3100, Intel 802.11agn wireless, Bluetooth, Modem, 1Gb Ethernet, Secure chip, Fingerprint reader, Intel Turbo Memory, 4c Li-Ion, WinVista Business 32
An Zubehör erwarb ich:
- X6 Base
- DVD-Brenner
- 8 Cell Akku
Nach dem ersten Start des schwedischen Vista mit Sprachwahl "English" wollte ich erst einmal einen Wiederherstellungssatz des Vista erstellen. Vista war wie immer sehr unkooperativ, die Erstellung scheiterte, weil angeblich ein Prozess auf das DVD-Laufwerk zugriff und somit keine Daten geschrieben werden konnten - nach dem Premastering wohlgemerkt.
Also Vista plattgemacht und eine Windows XP Clean-Install, die ich von meinem T41p gezogen habe, installiert. Anschließend wurden die Treiber und einige Tools, die ich für mich unverzichtbar finde, aufgespielt.
Installationsreihenfolge:
- Intel WLan (um weitere Treiber herunterzuladen)
- XP Service Pack 3 vom USB-Stick oder CD
- System Interface Treiber
- Intel Chipset Treiber (bzw. sofern angeboten: Intel 3, 4, 5, 800, 900, 3400 Series Chipsets Intel Server/Workstation Chipsets)
- Intel AMT (sofern in der Ausstattung)
- Intel Grafiktreiber
- ACPI Powermanagement Treiber
- Hotkey Treiber
- Ethernet Treiber
- Audio Treiber
- Modem (nur Treiber über Gerätemanager - ohne Tools)
- Intel Matrix Storage Treiber
- Reboot (dabei im BIOS SATA auf AHCI umschalten)------------
- (Hardwareassistenten beim Hochfahren abbrechen)
- Microsoft Bluetooth
- Paket entpacken
- BT mit Fn-F5 einschalten
- Treiber über Hardwareassistenten einbinden
- Bluetooth with enhanced datarate
- Fingerprintreader
- Disable Turbomemory (sofern eingebaut (PCI-Speichercontroller))
- Trusted Platform Module (TPM)
- Microsoft .NET Framework 3.5
- Powermanager (setzt Microsoft .NET Framework 3.* voraus)
- Presentationmanager (optional)
- Reboot-------------
- Access Connections (optional - setzt Microsoft .NET Framework 3.* voraus)
- Reboot-------------
Das X61s macht einen 1a Eindruck, auch wenn es nicht mehr vom "IBM ThinkPad" - Logo geziert wird. Hergestellt 09/2008, also nach Abschaffen des IBM-Logos durch Lenovo.
Die Tastatur macht einen stabilen Eindruck, der Tastendruck ergibt ein sattes Geräusch und ein gutes Schreibgefühl. Die Tasten für Lautstärke und Mute liegen ein wenig eng beieinander, dass man immer darauf achten muss, nicht zwei Tasten gleichzeitig oder eine der Tasten F2 bis F4 mit zu drücken.
Tasten des X40: Tasten des X61s:

Das Thinklight sitzt ziemlich weit links, etwa 4 cm von der linken Bildschirmecke entfernt. So wird die Tastatur nicht gleichmäßig ausgeleuchtet. Das Thinklight ist dafür aber sehr hell, was das Manko ein wenig ausgleicht.
Die WLan-Karte erzeugt merklich Wärme, was man auch der rechten Handauflage deutlich spürt. Solange unter der linken Handauflage keine Cardbus- oder PCMCIA-Karte eingesteckt und aktiviert ist, bleibt dieser Bereich merklich kühler.
Für den Gebrauch im heimischen Wohnzimmer reduziere ich die Sendeleistung in Access Connections wie folgt:
- AC starten, Registerkarte "Standortprofil" - "Bearbeiten"
- Registerkarte "Einstellungen für drahtlose Verbindungen" - "5. Erweiterte Konfiguration" -"Einstellungen"
- "Übertragugsstärke" - "10%" [OK]
Der unter dem PCMCIA-Schacht angebrachte SD-Card-Reader ist bei eingesteckten PC-Cards (z.B. UMTS-Cardbus) nur schwer zugänglich. Hier hatte man beim X40 dieses Problem eleganter gelöst und den Cardreader auf der rechten Gehäuseseite ohne störende "Überbauten" untergebracht.
Das Display ist einfach der Hammer!
In geschlossenen Räumen ist es so hell, dass ich die maximale Helligkeit gar nicht benötige (drei bis vier Stufen unter Maximum). Selbst bei minimaler Helligkeit ist es so hell, dass man keine Schwierigkeiten hat, den Bildschirminhalt zu lesen. Das X40 Display ist hier merklich dunkler.
Im Akkubetrieb ist das X61s - Display etwas dunkler.
Eigentlich ist es kein besonderes Display:
FRU: 42T0343
150 nits (Quelle)
Hersteller und Modell: CMO N121X5
Datenblatt: http://www.datasheet4u.com/download.php?id=627753
Die Anschlüsse liegen an der rechten und linken Seite verteilt. Die an der rechten Seite waagerecht angeordneten zwei USB-Anschlüsse hätten 1-2mm weiter auseinander liegen können. So kann man leicht Probleme mit dickeren USB-Kabelsteckern oder USB-Sticks bekommen, wenn man derer zwei einstecken möchte.
Beim X61s ist die gefundene Lösung dennoch optimaler, als die eng übereinander angebrachten USB-Anschlüsse der T4*- und R5* Serien oder die senkrecht nebeneinander angeordneten Anschlüsse bei der T6* und R6* - Serie.
Der mitgelieferte 4 Cell Akku, blieb erst einmal in der Verpackung - welche Leistungsfähigkeit er hat, konnte ich schon letzten Sommer testen, indem ich über drei Stunden lang drei Zip-Archive à 4 GByte von einer USB-HDD (mit eigener Stromversorgung) auf ein X61s kopiert, entzippt und installiert hatte. Danach lag die Restkapazität immer noch bei 13% für online Updates via WLan.
Der Powermanager zeigt bei meinen derzeitigen Einstellungen (ohne Feinschliff aber mit RM-Clock) mit aktivem WLan bei 100% Sendeleistung eine Laufzeit von 9:10 Std bei 9W Leistung an.
Das Docken und Undocken von der X6 Base erfolgt entweder über das Startmenü ("Start"-"Abdocken") oder über die Undock-Taste an der linken Seite der X6 Base. Sobald das neben dem Ausdockhebel leuchtende rote Warnlicht erloschen ist, kann der Ausdockhebel betätigt werden. Am Ende des Hebelwegs ist etwas mehr Kraft erforderlich, dass man manchmal ein wenig Angst haben könnte, ihn abzubrechen.
Die warme Handauflage täuscht über einen angenehmen Fakt hinweg:
Das X61s ist flüsterleise. TPFanControl zeigt im WLan-Surfbetrieb folgende Temperaturwerte:
gedockt X6 ... ungedockt ... Akkubetrieb
1 cpu 47°C ...1 cpu 46°C ... 1 cpu 47°C
2 aps 46°C ... 2 aps 45°C ... 2 aps 39°C
3 crd 46°C ... 3 crd 45°C ... 3 crd 39°C
4 gpu 39°C ... 4 gpu 38°C ... 4 gpu 39°C
5 no5 34°C ... 5 no5 37°C ... 5 no5 34°C
7 bat 32°C ... 7 bat 34°C ... 7 bat 32°C
9 bus 38°C ... 9 bus 37°C ... 9 bus 37°C
10 pci 40°C ... 10 pci 39°C ... 10 pci 40°C
Die Handauflage fühlt sich ungedockt subjektiv ein kleinwenig kühler an, als im gedockten Zustand.
In der TPFanControl.ini habe ich folgende Temperaturschwellen eingestellt:
Level=48 0
Level=51 1
Level=53 3
Level=60 7
Level=65 64
Hier werde ich sicher noch nachbessern müssen, nachdem ich meine gut 100 Programme und Tools installiert haben werde und rund 80 Prozesse laufen. - Mal sehen, wie dann die Akkulaufzeiten sein werden - viel dürfte sich nicht ändern...
Mit deaktiviertem Modem, SD-Card-Reader, Firewire und WLan bei 10% Sendeleistung geht die Leistung im Akkubetrieb auf 7,94 W im Idle herunter.
Edit: Trotz jetzt doppelt sovielen Tasks musste ich nichts an TPFanControl.ini ändern, der Lüfter läuft recht selten.
Fazit:
Das X61s ist trotz kleiner Schönheitsfehler eine runde Sache. Mit seinem 1,6 GHz Prozessor ist er dennoch allen Aufgaben gewachsen, selbst Lineage 2 läuft einigermaßen flüssig, trotz der Intel Grafik. Klein, handlich, lange Akkulaufzeit und ein sehr gutes Display lassen kaum Wünsche offen. Dank der X6 Base bleiben lästige Kabelstöpseleien einem erspart.
Aufgrund der langen Akkulaufzeit werde ich nun wohl in den meisten Fällen das Netzteil am Arbeitsplatz liegen lassen können.
Hier noch einige Bilder:
X61s neben einem A21p, dessen Displayhelligkeit fast schon legendär ist (X61s bei max. Helligkeit im Akkubetrieb, A21p im Netzbetrieb):

Gleiche Rechner, aber X61s im Netzbetrieb (X61s etwas heller):

X61s und X40 (rechts) bei max. Helligkeit im Akkubetrieb:

X40 (jetzt links) und X61s bei minimaler Displayhelligkeit:

X40 oben (man achte auf den freiliegenden SD-Cardreader) und X61s unten:

Hier die andere Seite, beim X61s sieht man den Cardreader unterhalb des Cardbus-Schachts:








