X61 - SSD - X200 - ICH8 - ICH9

greddy

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Hallo,

habe nun den ganzen Tag versucht mich schlau zu machen komme aber nicht wirklich weiter bzw. bin ein wenig enttäuscht von meinem geliebten X61

Habe eine 128er SSD gestern in das X61 gebaut und komme auf 120MB laut CrystalDiskMark. Ist normalerweise schon in Ordnung und auch eine Bereicherung zur vorigen 320er WD Platte (75MB). Ist schon zügig schnell hochgefahren. Die SSD soll aber über 200MB machen und daher habe ich dann die SSD in einem X200 geschoben. Dort kam sie auf 220MB, also gute 100MB mehr .. die hätte ich gerne im X61.

Wenn man sich den Gerätemanager beider Maschinen anschaut ... einmal ICH8 und im X200 den ICH9 ... laut Specs aber irgendwie identisch, nur warum geht es dann im X200 noch besser ab ?

Ich versteche es irgendwie nicht. Irgendeiner einer Idee, gibt es irgendeinen Switsch ?

Grüße

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Ich bin in dieser Hinsicht ein fauler Sack.
Ich habe noch nie einen Rechner den ich benutzt habe verkauft. Alle wurden solange genutzt bis sie reif für den Müll war, sprich so langsam geworden war, dass sie den Stromverbrauch nicht mehr rechtfertigten.

Ansonten habe ich einen Zoo an 2,5" HDs samt Gehäuse und Zubehör die wohl für die nächsten drei Jahre noch gut nutzbar wären. Aber vielleicht bin ich nur verwöhnt von den Festplatten, die relativ lange noch nutzbar blieben währen es z.B. bei den RAMs Schlag auf Schlag ging.
 
Hallo,

nach langer Recherche und zögern hab ich mir doch eine SSD (Corsair P64) bestellt. Hatte noch im Internet nach den Specs meines X60s geschaut und für den Controller - SATA 300 --> also SATA II - gefunden. Hab mich natürlich gewundert, dass nur SATA 150-Platten verbaut werden, aber nicht weiter drüber nachgedacht.
Nun muss ich feststellen, dass ich dem Ganzen doch mehr Beachtung schenken sollen... Kann da Leneovo nicht verstehen, und nachdem ich mir den Thread durchgelesen hab, bin ich arg enttäuscht.
Morgen müsste die P64 ankommen, daher meine Fragen:
(1) Nimmt man den Leistungsverlust der /MB Raten beim "normalen" Betrieb (booten, Anwendungen starten) denn wahr bzw. bekommt man den Unterschied - ob SATA I oder II - ohne Benchmarks denn überhaupt mit? Ich dachte, dass die sequenziellen Raten mehr so beim Dateien hin- und herschieben gebraucht werden.
(2) Rein theoretisch müsste doch aufgrund der geringen Zugriffszeiten und des, im Vergeleich zu einer HDD (mit 5400), höheren Durchsatzes (im ersten Post wurde ja eine knapp doppelt so hoher Wert erreicht), ein merklicher Leistungsschub feststellbar sein. Denn die restliche Hardware unserer TPs müsste zum ordentlichen Betrieb einer SSD ausreichen, oder?

Viele Grüße
 
Hi,

den Unterschied Sata1/Sata2 bemerkst du beim Kopieren großer Datenmengen. Das eigentlich Interessante an der SSD ist aber, zumal im Laptopgebrauch, nicht der extreme Durchsatz beim Kopieren großer Datenmengen (denn der ist derjenige, der mit diesen "220-250" gemeint ist), sondern die viel schnellere Zugriffszeit bei vielen kleinen Dateien. Vielleicht kennst du ja das Gefühl, wenn man bei Windows den Startbutton drückt und er "hängt" erst nen paar Sekunden, bis das Startmenü aufgeht. Oder dass man eine Applikation startet und es dauert ewig bis sie geladen ist. In diesen Punkten ist die SSD der Festplatte überlegen, das mit dem Kopieren großer Datenmengen kommt m.E. im Homebetrieb viel zu selten vor, um dafür 100 Euro und mehr zusätzlich auszugeben. Daher ist auch das Problem mit dem Maximaldurchsatz der 60er-Serie nicht sooooo dramatisch (es ist aber natürlich trotzdem blöd).

(Außerdem sind die meisten SSDs, die preislich für den Homebereich interessant sind, so klein, dass das Kopieren großer Datenmengen sowieso kaum vorkommt, weil man ja nur 64 oder 128 GB drauf bekommt ...)

In meinem T60 habe ich beim Vergleich SSD/HDD eine deutliche Besserung festgestellt (bootete viel schneller, reagierte im OS viel schneller). Ich habe sie mal eine Weile in einem Ideapad laufen gehabt, da ist der Unterschied nicht so virulent, weil dort v.a. der Atom-Prozessor der flinken SSD garnicht hinterherkommt (z.B. beim Booten).
 
[quote='elarei',index.php?page=Thread&postID=688428#post688428]In meinem T60 habe ich beim Vergleich SSD/HDD eine deutliche Besserung festgestellt (bootete viel schneller, reagierte im OS viel schneller). Ich habe sie mal eine Weile in einem Ideapad laufen gehabt, da ist der Unterschied nicht so virulent, weil dort v.a. der Atom-Prozessor der flinken SSD garnicht hinterherkommt (z.B. beim Booten). [/quote]

Erinnert mich an die seligen Amiga Zeiten. Bard's Tale II hat immer ewig von der Diskette geladen. Dann in die Vollen gegriffen und den Rechner auf sagenhafte 2,3MB hochgerüstet, eine 880KB RAM-Disk angelegt, alles hineinkopiert und warte auf einen Geschwindigkeitsrausch und warte und warte und warte. Die Programmierer hatten die Daten gerade so weit gepackt, dass die CPU mit den Datenmengen die er von der Diskette bekam schritthalten konnte. Am Ende gab es mit einem über 100x schnelleren Massenspeicher 0 Geschwindigkeitssteigerung beim laden. ;(
 
*Ausgrab*, gibts was neues zur 150MB/S SATA-II Begrenzung? Hat jemand mal den oben erwähnten Workaround bei einem X61 ausprobiert?
 
und funktioniert der Wirklich bei einem T61 ...?
da steht ja nicht das es getestet wurde und das es funktioniert.
 
Servus,

*GanzTiefAusgrab* :P , es gibt was neues (oder vielleicht nicht mehr ganz so neu)!

In diesem Blog hier wird behauptet, das es für T61, T61p, R61/R61i, X61, X61s, X61T, X300 gehackte Bios gibt.
Hat angeblich bei seinem X61t funktioniert. Der weiterführende Link von ihm hier.

Ich werde das mal auf meinem X61t ausprobieren, wäre einfach traumhaft wenn das wirklich funktioniert. :rolleyes:
 
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