X6x X61 Kondensator geplatzt

Calvin

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Hallo Leute,

mir ist vorhin mein schönes X61 verstorben:(

Ich habe das Gerät zerlegt und habe einen explodierten Elko auf dem Board gefunden.

De sint am hinteren Rand auf der rechten Seite und wohl mit C14 bezeichnet.

Hat von Euch jemand nähere Infos zu dem Kondensator bzgl Kapazität? Das wäre super, denn dann würde ich einen Rettungsversuch starten.

vielen Dank und Grüße,
Calvin
 
Im Schaltplan auf Seite 66 (rechts in der Mitte) wird C14 mit SC4D7U25V6KX-U bezeichnet. Ich würde also auf einen 4,7uF/25V tippen. Er liegt an den 2,0V zur CPU, parallel zu anderen Kondensatoren z.T. ähnlicher Grösse.
 
Ich hab zu hause noch ein defektes x61-Board, wo ich schon bissl was runtergelötet habe (USB-Buchsen, 1 Kondensator).

Das könnt ich dir gegen Porto+Verpackung zukommen lassen.

MfG, Sebastian
 
Die Bezeichnung lautet: SC4D7U25V6KX-U und hängt mit an der Spannungsversorgung für die CPU.

Falls du mir nicht glaubst: X61.JPG

Gruß, David
 
Leute,

ihr seit super! Vor der Mittagspause gefragt und schon drei Antworten da!:thumbup:
Vielen Dank für den Schaltplan.
Und Diablo666: Natürlich hätte ich Dir auch ohne die Skizze geglaubt. :thumbup:
Ich habe gerade noch mal ein Foto vom Kondensator gemacht, da neben dem Kondensator auch noch was von einem C25 steht.
Auf dem zweiten Bild (Ausschnittsvergrößerung) kann man wohl auch noch einen weiteren kleinen Kondensator rechts unten neben dem großen erkennen.
Ich vermute mal, dass es sich bei dem kleinen um den C25 und bei dem großen um den C14 handelt.

Seit Ihr da der gleichen Meinung wie ich? Ich hoffe, man kann es auf den Bildern ausreichend erkennen. Ich habe das Foto mit dem Handy gemacht, da die gute Kamera gerade anderweitig benötigt wird.

Grüße,
Calvin

Edit: Vergessen, die Bilder hochzuladen:facepalm:
 

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So, vielen Dank nochmal für die Hilfe.

Zusammen mit unseren Elektroniker konnte das X61 gerettet werden!:)

Jetzt ist natürlich noch die Frage nach der Ursache offen. So ein Kondensator platzt ja nicht von alleine.
 
So ein Kondensator platzt ja nicht von alleine.
Leider doch.....denn Bauteile altern nun mal mit der Zeit und speziell bei Elkos verändert das Elektrolyt seine Konsistenz.

Soll ich Dir mal einen Haufen PC MoBos mit geplatzten Elkos senden ? Aber Achtung: Mach schon mal ein Zimmer leer.....
Sinn und Lebenszweck eines Elkos ist es einfach nach einer Zeit X hochzugehen......
 
Geplatzte Elkos sind tatsächlich keine seltenheit. Davon habe ich auch schon so einige ausgetauscht. Aber einen geplatzen SMD Kondensator habe ich nun zum ersten mal erlebt.

PS: Anbei noch mal ein Bild durch das Mikroskop (mit dem Handy aufgenommen) von der Stelle, wo der Kondensator war. Unterhalb des kleinen sichtbaren Kondensators einer der Lotpunkte von C14. Nun ist hier ein kleines Loch in der Platine, welches durch das Platzen von C14 entstanden ist (war voll mit verkohltem Zeug).
 

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Laut Schaltplan ist C14 kein Elko. IMHO auch der Bauform nach - es fehlt die Kennzeichnung des Minuspols.
 
Genau, da es sich nicht um einen Elko handelt, sollte dieser auch nicht aufgrund von Alterung platzen.
Kann es evtl. an einem defekten Netzteil liegen?
Sicherheitshalber nutze ich das X61 jetzt an einem anderen Netzteil.
 
Moin !

Ein Kondensator fällt auch gerne mal aus, wenn man ihn mit hochfrequenten Strömen "ärgert" - so wie in Schaltnetzteilen oder Pufferstufen für digitale Schaltungen.

Wenn man sich vor Augen hält, daß ein Kondensator ein hoch beanspruchtes Bauteil ist, kann man nachvollziehen daß 90% aller Gerätedefekte auf defekte Kondensatoren zurückzuführen sind.

LG Jü
 
HAllo Jürgen,

danke für Deinen Hinweis. Unser Techniker meinte, dass es am Netzteil liegen könnte.
Kann das sein?

Grüße,
Torsten
 
Moin !

Das halte ich für eher unwahrscheinlich, denn dieser Kondensator liegt ja (wie ich das gelesen habe) nicht an einer Spannung direkt am NT. Er wird m.M nach eher von den hochfrequenten Strömen des CPU-Spannungswandlers geröstet worden zu sein.
ich würde den Kondensator erst mal austauschen - eventuell gegen einen mit höherer Nennspannung (z.B. 10V anstatt 6,3V) und abwarten.
Kann sein, daß gerade dieser Kondensator einen Fabrikationsfehler hatte und dadurch höhere dieelektrische Verluste.

Edit: sehe grade, laut Plan wäre das ein 4,7µF 25 V Typ. Wenn mechanisch möglich, würde ich einen 4,7µ/35V einsetzen und / oder einen mit höherem Temperaturbereich.


LG Jü
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, danke! Ich hatte auch das Gefühl, dass es nicht vom Netzteil sein kann, da der Kondensator ja schaltungstechnisch so "weit weg" vom Netzteil ist.

Grüße,
Torsten
 
Wie schon gesagt, das ist kein ElKo, sondern Keramik-Kondensator (guckt nach 0805er aus).
Reichelt, Flanell und Bürklin schicken dir gerne auch nur 2 Stück zu.

Beim Einlöten brauchst du nix beachten, der ist ungepolt. Allerdings musst du dir das eine Lötpad genauer anschauen, ob da noch ausreichend Kontakt möglich ist.

Netzteil ist eher unwarscheinlich, da er nicht an der Systemspannung hängt.
Tippe eher auf die Variante vom Briefkastenopa.

Aber einen gebrutzelten Keramik-Kondensator habe ich auch noch nicht gesehen.... :eek:
 
Ich hatte vorher auch noch keinen gesehen. Einen neuen Kondensator zu bekommen war auch ganz einfach, da unser Elektroniker einen großen Vorrat hat.:)
Das Einlöten habe ich auch Ihm überlassen, da dessen Lötfähigkeiten doch noch deutlich besser als meine sind.;)
 
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