X60T HD-tauglich?

mikar

Active member
Themenstarter
Registriert
27 Jan. 2009
Beiträge
1.401
Hi Forum,

ich werde demnächst vermutlich ein X60T kaufen, um Musik zu streamen und den ein oder andren Server aufzusetzen (ich weiß, dass es günstiger geht, bin allerdings der Meinung, dass das Preis-Leistungsverhältnis für die X6*-Reihe im Moment sehr gut ist).
Da ich auch darüber nachdenke, ab 2011 (korrigiert, vormals: 2012) ein kleines Heimkino mit Surround und HD-Medien einzurichten, stellt sich mir die Frage, ob ich ein X60T da sinnvoll als Multimedia-Center/HTPC integrieren könnte.
Ich weiß, dass die Schnittstellen des Notebooks dafür nicht vorgesehen sind. Das dürfte sich aber über externe Lösungen erweitern lassen (HDMI-Adapter, externe Soundkarte bzw. DA-Wandler). Fraglich ist daher hauptsächlich, ob Prozessor und Grafikkarte für HD-Wiedergabe (etwa 1080i) ausreichend sind bzw. zu welchen Varianten ich am besten greife (reichen 1,6GHz? Intel GMA 950 vs Intel x3100 etc).

Grüße,

mikar

P.S.: Bevor ich mir jedoch am Thema "High Definition" die Zähne ausbeiße, hole ich mir lieber ein X60T in einer günstigeren Ausstattung und stelle mir nächstes Jahr ein HTPC in einem Barebone selbst zusammen. Mir geht's momentan hauptsächlich um den Thinkpad-Faktor- zumal mein ganzes HiFi schwarz ist.
 
Nö, wird meines Erachtens nicht passen.
Ich glaube dass 720p Material (Quicktime HD Trailer, sowie WMV-HD Material) bereits leicht oberhalb des Leistbaren lagen - Da gab es also schon Ruckler.
Das war bei einem 1,6GHz Modell mit X3100 GPU
 
Ob es leistungstechnisch reicht kann ich nicht sagen aber warum ein Tablet? Die nicht tablet Geräte sind weit günstiger
Gruß Max
 
mein x61 aus der signatur packt das ohne probleme.
ich hab bereits mehrmals das x61 über vga an meinen fullhd tv angeschlossen und es hat anstandslos funktioniert.

einzigstens problem......... das x61 hat keine low voltage cpu...
 
2012?
also davon würde ich eine heutige Kaufentscheidung nicht abhängig machen!
HDMI aus dem Tablet rauszubekommen dürfte schwer werden, USB-Lösungen sind afaik mit FullHD bei 25fps überfordert -> Ruckler...
Zudem reicht die CPU - Leistung nicht aus. 720p geht aber in den meisten Fällen flüssig.
 
Die 60er Intel Grafik schafft 1280 x 720 H264. Natürlich nicht per VLC. ;) Extern geht das nur über VGA. Externe Grafikkarten schaffen Filme nicht durchgehend flüssig. HDMI kannst du vergessen. 1920 x 1080 H264 liefert eine Diashow.

Warum eigentlich ein Tablet? Das Display bringt bei der angedachten Anwendung nichts. Willst du speziell nach der U1400 CPU suchen?
 
Also wenn du die tablet funktion nicht brauchst, würd ich kein tablet nehmen. Es gibt mittlerweile nettops die auch full-hd wiedergeben können (z.B. asrock ion 330: http://www.amazon.de/ASRock-Nettop-1-6GHz-9400-Ion-schwarz/dp/B002BZBTS4) und wenn du eh noch ein bissl Zeit für die Anschaffung hast kannst du auch noch auf die nächste Generation warten.

Design mäßig fährst du mit einem nettop oder einem htpc deutlich besser - zumindest im Zusammenspiel mit anderen schwarzen hifi komponenten. Flexibler bist du damit auch. So kannst du z.B. interne Soundkarte mit digitalem 7.1 output verwenden statt zusätzlich auf externe komponenten angewiesen zu sein.
 
[quote='gazpel',index.php?page=Thread&postID=739206#post739206]Also wenn du die tablet funktion nicht brauchst, würd ich kein tablet nehmen. Es gibt mittlerweile nettops die auch full-hd wiedergeben können (z.B. asrock ion 330: http://www.amazon.de/ASRock-Nettop-1-6GHz-9400-Ion-schwarz/dp/B002BZBTS4) und wenn du eh noch ein bissl Zeit für die Anschaffung hast kannst du auch noch auf die nächste Generation warten.

Design mäßig fährst du mit einem nettop oder einem htpc deutlich besser - zumindest im Zusammenspiel mit anderen schwarzen hifi komponenten.[/quote]

Wenn er seine "Server" aber nicht zu Hause sondern woanders aufsetzen möchte, dann ist so ein Nettop doch ziemlich unpraktisch?
 
Danke für die fixen und doch ziemlich eindeutigen Antworten. Falls die Aufrüstung zum Heimkino kommt, dann wohl mit HTPC Marke Eigenbau.
Ich kläre noch kurz drei Punkte auf:

1) Ich hatte mich verschrieben. Ein Home-Cinema kommt (zumindest in Teilen) wahrscheinlich schon Ende 2010, nicht 2012. Ich hatte wohl einen kurzen brainlag und der Film "2012" hat sich dann dazwischengemogelt.

2)
[quote='agentandi',index.php?page=Thread&postID=739209#post739209][quote='gazpel',index.php?page=Thread&postID=739206#post739206]Also wenn du die tablet funktion nicht brauchst, würd ich kein tablet nehmen. Es gibt mittlerweile nettops die auch full-hd wiedergeben können (z.B. asrock ion 330: http://www.amazon.de/ASRock-Nettop-1-6GHz-9400-Ion-schwarz/dp/B002BZBTS4) und wenn du eh noch ein bissl Zeit für die Anschaffung hast kannst du auch noch auf die nächste Generation warten.

Design mäßig fährst du mit einem nettop oder einem htpc deutlich besser - zumindest im Zusammenspiel mit anderen schwarzen hifi komponenten.[/quote]

Wenn er seine "Server" aber nicht zu Hause sondern woanders aufsetzen möchte, dann ist so ein Nettop doch ziemlich unpraktisch?[/quote]

Ich hatte Nettops und HTPCs schon länger erwogen, ersteres aber zugunsten der Mobilität und Qualität eines Thinkpad Notebooks und die Anschaffung des letzteren aufgrund mangelnden Heimkinos als derzeit unnötig verworfen. Bis ich mir Receiver, TV und Surround-Boxen anschaffe, bekomme ich für die Hälfte des jetzigen Preises wahrscheinlich schon ein besseres HTPC.

3) Warum gerade ein Tablet?
Ich will schon länger ein Tablet ausprobieren, hätte vor einiger Zeit sogar fast ein X200t anstelle meines X200s gekauft. Da ich nun ohnehin ein Thinkpad der X60er-Reihe kaufen möchte (wegen technischer Aktualität, insb. 2,5"-Festplatten und dem m.E. guten Preis-/Leistungsverhältnisses, vor allem aber auch wegen der IBM-Produktion (<3 IBM Logo)), stören mich die ~200€, die ich beim Tablet draufzahle, nicht sonderlich. Im Gegenteil: Ich kann mir vorstellen, dass so ein Multitouch Tablet-PC gradezu ideal als kleines Multimedia-Center dienen kann. Zusammen mit ner Linux-HTPC-Software wie MythTV könnte ich dann bereits jetzt im kleinen Rahmen DVDs, Musik, Fotos etc. sowohl per Touch-Display direkt am Gerät (hier müsste ich u.U. eine geeignete Aufhängung oder Halterung für die Wand finden) als auch über meinen Ipod Touch als Remote ein kleines Multimedia-Center abspielen, durchbrowsen etc. Ich nehme an, dass man im Handel für so viel "Touch-Komfort" schon ordentlich Geld hinblättern muss.

Abschließend noch eine Frage vor dem Hintergrund des eben erläuterten:
Würdet ihr euch ein X60 T mit Multiview und Multitouch XGA-Display oder ein SXGA-Display, dafür ohne Multitouch, kaufen? Ich tendiere stark zum Multitouch, da der Finger komfortabler als der Pen ist, die SXGA-Auflösung außerdem für meine Zwecke nicht notwendig ist und evtl. sogar hinderlich sein könnte. Allerdings weiß ich nicht, inwiefern es hier Qualitätsunterschiede zwischen den Displayarten gibt (Blickwinkelstabilität, Helligkeit, Auswirkung auf Gehäuse o.ä.).

Grüße,
mikar
 
[quote='mikar',index.php?page=Thread&postID=739243#post739243]stören mich die ~200€, die ich beim Tablet draufzahle, nicht sonderlich. Im Gegenteil: Ich kann mir vorstellen, dass so ein Multitouch Tablet-PC gradezu ideal als kleines Multimedia-Center dienen kann.[/quote]Ein X60t mit Multitouch kostet nur EUR 200 mehr als ein X60? Wo?

Aber ja: Fingerbedienung mag angenehm sein. Natürlich kann man dann gleich einen externen Monitor mit Fingerbedienung an die Wand hängen.


Edit zu verschiedenen Tabletdisplays:

Fingerbedienung ist für dich nützlich.
Die Auflösung ist egal da die Filme sowieso auf einem externen Monitor dargestellt werden sollen.
Entspiegelung ist egal, die Sonne scheint zu Hause nicht auf das Display.
Blickwinkel sind bei allen drei Displays sehr gut.
Gehäuse sind von außen gleich.

Der einzige Grund für ein Tablet als Heimkino ist die Fingerbedienung. Alles andere nutzt genau gar nichts.

Edit2:
Doch mit VGA würde ich es gleich sein lassen. -> Kein X6x. X200t mit Displayport an der Ultrabase ist etwas anderes.
 
Ich habe hier ein x61t mit 1,6 Ghz und Intel x3100. HD-Filme (getestet mit Hubblecast HD) kann ich abspielen, aber bei FullHD wird es leicht ruckelig ~20 Frames würde ich sagen.
 
Es gibt mini pci-e HD Video Decoderkarten mit wirklich geringer Stromaufnahme. Eventuell liesse sich sowas im Sockel fürs UMTS-Modul zum rennen bringen. Dann sollte HD Video kein Problem mehr sein. Eigentlich ne relativ aktuelle Geschichte, Chips von Broadcom. Intel schlägt die auch für die aktuell kommende Atom Plattform vor um die HD fähig zu bekommen.

Grüz
Hibbelharry
 
[quote='DVormann',index.php?page=Thread&postID=739253#post739253]Natürlich kann man dann gleich einen externen Monitor mit Fingerbedienung an die Wand hängen.[/quote]

ich meine hier im Forum schwirrt einer für ca 300 Euro zum Verkauf herum. Dafür bekommt man ein x60 aber kein Tablet
Gruß Max
 
[quote='Hibbelharry',index.php?page=Thread&postID=739272#post739272]Es gibt mini pci-e HD Video Decoderkarten mit wirklich geringer Stromaufnahme. Eventuell liesse sich sowas im Sockel fürs UMTS-Modul zum rennen bringen. Dann sollte HD Video kein Problem mehr sein. Eigentlich ne relativ aktuelle Geschichte, Chips von Broadcom. Intel schlägt die auch für die aktuell kommende Atom Plattform vor um die HD fähig zu bekommen.

Grüz
Hibbelharry[/quote]

Das klingt wirklich interessant, danke für den Hinweis.
 
Passt nicht ganz, da ein x61t, aber:

- 720p Material läuft ohne Probleme
- Ich kann fast ruckelfrei über ein USB-BluRay Laufwerk Filme gucken. The Dark Knight läuft ohne Ruckler durch, bei einer Massenszene in Dune gab es aber etwas Ruckeln. Das gilt aber nur für die Filme, sobald ein Overlay (z.B.: Menü) dazu kommt, geht es mit dem Ruckeln los.
Ich kann allerdings nicht sagen, inwieweit die Abspielsoftware (hier WinDVD) mit dafür verantwortlich ist.

Achso, wenn wirklich die Entscheidung ansteht, würde ich auf jeden Fall zur Bedienbarkeit mit dem Finger tendieren, da niemand den Stift noch in die Hand nehmen möchte, wenn mal schnell was gemacht werden soll.
 
Nochmal danke für die Beiträge, ich lese mich grade durchs Internet aufgrund der Anregungen.

Kann mir jemand sagen, welches Thinkpad auf diesen Photos zu sehen ist?

http://methe-family.de/picture/DAC shoot2.jpg
http://methe-family.de/picture/DAC shoot3.jpg

Die stammen von einer Seite, wo SACD/CD und Laptop klanglich an zwei verschiedenen DA-Wandlern verglichen werden (hier: http://methe-family.de/notebook_und_dac.htm)
Hier wird offenbar über USB ein Ergebnis erreicht, das mit SACD-Qualität mithalten kann und das auf einem Thinkpad. Muss zu Firewire vs USB aber noch ein wenig lesen.

Grüße,
demian
 
[quote='mikar',index.php?page=Thread&postID=739976#post739976]
Hier wird offenbar über USB ein Ergebnis erreicht, das mit SACD-Qualität mithalten kann und das auf einem Thinkpad.

Muss zu Firewire vs USB aber noch ein wenig lesen.
[/quote]

Hmmmm... mit USB ist bei 24/96 Ende - mehr bekommst Du einfach nicht übertragen (also nix 24/192), der Rechner wird dann annähernd mit 100% Prozessorlast laufen bei entspr. Lärm bzw. Stromverbrauch - in jederlei Hinsicht -> uncool. Lösung: Firewire!

Der Sony-SACD-Player ist ebenfalls nicht über jeden Zweifel erhaben. Interessant wär' zu lesen wie der mit was verbunden ist. Im Serienstand sollte der ebenfalls bei 24/96 Ende in seinen Kabeln haben. Da hilft dann auch keine 24/192-"Software" in der Schublade - das müsste der 'runterrechnen. Wenn von dem Sony selbst gewandelt wurde, taugt der Vergleich gleich rein garnix... der muß ja über den gleichen externen DAC, damit's vergleichbar wird (wer weiß, was der DAC im Sony kann?).

Lies' 'mal den oben verlinken Thread vom H&R-Forum komplett zuende... :thumbup:

Ich brüte auch schon über 6 Monate, wie ich das hier wohl 'mal installieren soll und schwanke zwischen der low-tech-Logitech-Lösung und "dem vollen Programm" ;( ...denn eigentl. ist's hier fast egal, der Dreher bleibt eh stehen ;)

.

Btw. Notebook ist 'was 14-Zölliges T4x, T6x... egal.
 
[quote='u.mac',index.php?page=Thread&postID=740016#post740016][quote='mikar',index.php?page=Thread&postID=739976#post739976]
Hier wird offenbar über USB ein Ergebnis erreicht, das mit SACD-Qualität mithalten kann und das auf einem Thinkpad.

Muss zu Firewire vs USB aber noch ein wenig lesen.
[/quote]

Hmmmm... mit USB ist bei 24/96 Ende - mehr bekommst Du einfach nicht übertragen (also nix 24/192), der Rechner wird dann annähernd mit 100% Prozessorlast laufen bei entspr. Lärm bzw. Stromverbrauch - in jederlei Hinsicht -> uncool. Lösung: Firewire!

Der Sony-SACD-Player ist ebenfalls nicht über jeden Zweifel erhaben. Interessant wär' zu lesen wie der mit was verbunden ist. Im Serienstand sollte der ebenfalls bei 24/96 Ende in seinen Kabeln haben. Da hilft dann auch keine 24/192-"Software" in der Schublade - das müsste der 'runterrechnen. Wenn von dem Sony selbst gewandelt wurde, taugt der Vergleich gleich rein garnix... der muß ja über den gleichen externen DAC, damit's vergleichbar wird (wer weiß, was der DAC im Sony kann?).

Lies' 'mal den oben verlinken Thread vom H&R-Forum komplett zuende... :thumbup:

Ich brüte auch schon über 6 Monate, wie ich das hier wohl 'mal installieren soll und schwanke zwischen der low-tech-Logitech-Lösung und "dem vollen Programm" ;( ...denn eigentl. ist's hier fast egal, der Dreher bleibt eh stehen ;)

.

Btw. Notebook ist 'was 14-Zölliges T4x, T6x... egal.[/quote]

Die theoretisch beste Lösung wäre, das Audiosignal über optical/coaxial-in an den DAC zu speisen? Oder macht das zu Firewire keinen Unterschied?
Und ja, ich lese jetzt den Thread. Danke fürs verlinken.
Kann mir aber vorstellen, dass es direkt auf ein zusammengestelltes HTPC mit ordentlicher Soundkarte (SPDIF out), GPU und Prozessor (darauf dann CEM/MythTV o.ä.) hinauslaufen wird. Ein Apple Mini wäre zwar klasse aufgrund der Schnittstellen und Kompatibiltät zum Ipod Touch als remote. Die Einschränkungen beim Abspielen von OpenSource-Formaten wie Flac uvm sowie das weiße Design sind so ziemlich Killerkriterien. Und bei Thinkpads mit IBM Logo fehlen wohl generell die Schnittstellen, wobei Firewire-Modelle wohl die einzige Alternative darstellen.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben