X30 Akku läd nicht mehr (Akku LED blinkt)

m!cele

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Guten Tag liebe Gemeinde,

seit gestern will mein X30 den Akku nicht mehr laden. Der Akku ist ein original IBM Akku und hatte noch an die 3,5h Laufzeit, war also noch nicht sonderlich alt.
Wenn ich den Akku einbaue, fängt die orange Akku LED an zu blinken und das bleibt dann auch so. Der Akku läd allerdings nicht.

Code:
present:                 yes
capacity state:          critical
charging state:          charged
present rate:            0 mW
remaining capacity:      0 mWh
present voltage:         9942 mV

Das Gerät bootet sowohl ohne als auch mit eingebautem Akku.
Ist was am Gerät kaputt oder ist es eher der Akku? Gibt's ne Möglichkeit da irgend etwas zu reparieren?

danke - micele
 
Hallo,

klingt als wär der Akku defekt oder zumindest tiefentladen, den 9,9V sind reichlich wenig.
Miss mal mit einem Multimeter die Spannung zwischen Plus und Minus. Wenn da immer 0V rauskommt, hat er es hinter sich.

Ansonsten einfach mal längere Zeit (einen Tag oder so) im Ausgeschalteten Zustand versuchen aufzuladen.

Wenn das nix bringt kannste noch versuchen, mit einem Labornetzteil den Akku aufzuladen, um über die Spannungsschwelle der Elektronik zu kommen.

MfG, Sebastian
 
Das kann entweder am Akku selbst oder aber an der Ladeelektronik des X30 liegen. Ich halte einen Defekt der Ladeelektronik für wahrscheinlicher, und das ist dann leider nicht zu reparieren.

Gruß

Henricus
 
hmm,

ich gehe auch davon aus, dass der Akku eine Tiefentladung hat. Solche Akkus hatte ich auch schon. Über ein separates Aufladegerät habe ich dann den "Schwellenwert" wieder überschritten, so dass der Akku wieder mit dem Thinkpad aufgeladen werden konnte.

Gruß
 
Schon mal vielen Dank für die Antwort,

solch ein 'externes Ladegerät' besitze ich vermutlich nicht.
Den Akku hatte ich heute Nacht mal drin gelassen, aber heute morgen war er immer noch leer und es blinkte nach wie vor. Brauch ich das was professionelles oder gibts auch nen Trick für den Hausgebrauch?
Hab grad mal nen Multimeter dazwischen gehängt und es rührt sich nix... Also ist es wohl hoffentlich tatsächlich der Akku..
 
Wennde überall ne geringe Spannung hast, kannst du wie gesagt probieren, mit einem Netzteil den akku wieder auf über den Schwellwert zu bringen.

Soweit ich weiß sollte das Netzteil eine höhere Spannung bei nem kleinen Ladestrom haben.
Also z.B. 12V und 500mA.
Da sollte aber die Scuhfunktion helfen.

MfG, Sebastian
 
Mit nem gebastelten Ladegerät wäre ich da sehr vorsichtig, Lithium-akkus reagieren auf anormale Ladespannungen mitunter etwas... "eigenwillig".

Hier würde es sich empfehlen, das sicherheitshalber in nem relativ leeren, gefliesten Raum zu machen, so dass nichts anfangen kann zu fackeln.
 
hallo,

ich habe das mit einem Ladegerät meines Sohnes der Modellbau betreibt gemacht. Wie schon SeB anführte 12 Volt Ausgang und 500mA etwa eine halbe Stunde auf den Akku gegeben und diesen dann anschließend normal über das Netzteil laden lassen.

Gruß
 
also ... wie risikoreich ist denn diese manuelle ladung nun? also ein ladegerät mit 12V/500mA hätte ich wohl hier. allerdings hab ich wenig lust, dass mir das ding um die ohren fliegt. zumal man das drahtgebilde ja selber bauen muss. es geht um die pinne ganz links und ganz recht, richtig? sprich, wenn ich bei den drähten des netzteils + und - verwechsel, gibts dann direkt inferno?
 
Ich sehe kein großes Problem, damit rumzubasteln, aber man sollte die Konstruktion dann wie gesagt nicht unbedingt unbeaufsichtigt auf den Teppich vor den Zeitungsstapel und das Kaminholz legen.

Beim Anschließen kann vorheriges Durchmessen nicht schaden.
 
akku läd grad im badezimmer ;) ich geb aber feedback, keine angst... wenn du dicke rauchschwaden am horizont siehst, weisst du eh bescheid
 
Tja,

das hat leider nicht so richtig gut funktioniert... Hab den Akku ca. 40min geladen, aber es gibt nach wie vor nur geblinke. Ich hätte eigetnlich erwartet, dass sich der Akku bei dem höheren Ladestrom zuminedst ein kleines bisschen erwärmt, das ist aber nicht passiert. Hab ich was falsch gemacht? Hatte gestern Abend schon aml mit 10min Ladung versucht, war aber auch nix. Da hat selbst nach der improvisierten Ladung das Multimeter keinen Ausschlag angezeigt. Kann das sein? Oder hab ich falsch geladen?
Mal ganz doof gefragt.. Plus an plus (also der ganz linke pin) und Minus an Minus (also der ganz rechte Pin), richtig?! Oder muss ich einen der Pins in der Mitte verwenden?
Wenn ichs richtig gemacht hab, ist wohl irgendwas fritte...

Gruss und danke
 
Hi,
die gleichen Tipps hab ich schonma in nem anderen Thread gegeben und böse Schläge bekommen :-D
Kannst den Akku ja mal aufmachen und die einzelnen Zellen messen und unter Umständen einzeln laden.
Wenn du wissen willst, ob es die Ladeelektronik deines Thinkis oder der Akku ist, such dir wen in deiner Umgebung, der auch ein x3x hat und probier es bei dem aus.... (Ich würd mich für die Region Hannover anbieten ;-) )


MfG
Riese
 
Also wenn ich demnächst mal wirklich viel Zeit übrig haben sollte, versuch' ich das mal. Es kann allerdings Entwarnung für das X30 an sich gegeben werden. Ein andere Akku läd einwandfrei.

gruss und danke soweit. wenn noch jemand eine idee zur reaktivierung hat - her damit :)
 
lithium ionen reagieren extrem auf zu hoche spannungen. aber das hast ja schon gehört. ich würde dir empfehlen den akku zu schocken. funktioniert normalerweise ganz gut.
schocken geht folgendermaßen:
am netzteil spannung auf ca. 16-17 volt stellen. strom nicht begrenzen. dan am besten mit feinen spitzen im milisecundenbereich den akku antippen. mach das bis du kein bock mehr hast oder der meinung bist das der akku wieder funzen sollte. wenn das dann nicht geht erhöhe die spannung in 3v schritten. wenn der akku defekt ist ist dem das dann auch egal. KEINE IDIOTENLADUNG VON ÜBER 40 MIN!!! ansonsten ist der dann wirklich hin. am netzteil solltest du einen auschlag des strommessers sehen. wenn aber die spannung zusammenbricht dürfte die elektronik defekt sein. heißt akku müll oder neuen kufen und den alten auseinander bau für ggf. ersatzteile.
 
Ohne Strombegranzung???? Irre?
Wenn du den Strom nicht begrenzt und dann ma ne "Millisekunde" zu lange dran bleibst, dann gute Nacht...
Ich lade zwar auch LiIon Akkus wieder an, aber iwie mag ich meine Hände doch xD
 
Ich bin einfach mal davon ausgegangen das du kein 100 Ampere Netzteil hast welcher die auch liefert. Die meisten Netzteile in normaler Baugröße haben zwischen 3 und 6 Ampere. Du kannst ja auch ein Schweißgerät nehmen da ahst du natürlich mehr Strom zu verfügung (-: Versuch das mal mit dem Netzeil und dem pulsen. Hat bei mir meistens fuktioniert.
 
Wie wäre es wenn du den Akku statt ihn zu "schocken" einfach mal mit einem relativ geringen Ladestrom (ca. 100mA) UND Spannungsbegrenzung auf 12,6V lädst - und das nich nur wenige Minuten sondern gerne auch über Nacht (feuerfeste Unterlage)?

Sollte der Akku keine Ladung aufnehmen, dann einfach die Zellengruppen einzeln auf 4,2V laden - dazu müsstest du den Akku aber öffnen.

Was das "Schocken" ansich bringen soll frage ich mich im Zusammenhang mit Li-Ion schon - bei NiCd oder NiMH macht das eher noch Sinn.

@ LED:
Was für einen theoretischen Hintergrund hat das Schocken bei Li-Ions? Ich persönlich würde eher ein gegenteilig vorgehen und den Akku bzw. die Zellengruppen mit sehr wenig Strom (~C/50) aus dem kritischen Spannungsbereicht (kleiner als 2,5V pro Zelle) bringen und ab dann wieder eine halbwegs normale Ladung (~C/4) durchführen bis ich bei 4,2V/Zelle bin - ab dann fällt der Ladestrom sowieso ab...
 
Ich bin zwar kein chemiker aber so wie ich das damals verstanden habe hat dies was mit der oxydierung in der akkuzelle zu tun wenn diese schon viele ladezyklen hinter sich hat. Ich weiß das Lionen akkus keine "dauerhaften" hohen Spannungen vertragen. Daher auch die Feuerfeste Unterlage. Ich habe nur meine Erfahrung mit dem alten Akku geschildert wo es funktioniert hat. Er kann ja von mir aus ab den 2,5 Volt anfangen. Bei mir hatte es aber nicht funktioniert da die Elektronik dazwischen die Spannung gezogen hat. Dies kannst du natürlich nur bei den Zellen anwenden. Wo aber eine Elektronik die Spannung reguliert funzt es meist nicht.
 
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