Angeregt durch manche Reddit Threads und vor allem auch https://thinkpad-forum.de/threads/x240-mit-13-3-fhd-ips-aufrüsten.209572/ habe ich ein größeres Display in meinen X280 reingezwängt.
Da ich sonst bisher nur 13,3" 16:9 ODER 13,0" 16:10 gesehen habe, dachte ich, dass meiner postenswert ist. (Und nach dem ganzen Aufwand bin ich schon auch etwas stolz.)
@Crisser67 das interessiert dich vielleicht
Erstmal das Ergebnis:


Die Story dazu...
Anfang des Jahres kam ich auf die Idee, mir einen älteren ThinkPad zu holen und darauf mit Linux zu experimentieren. Die Wahl fiel auf den X280; meine Hauptkriterien waren: möglichst klein und leicht, "echtes" Schwarz, halbwegs modern, keine Communications Bar. Und nicht zu teuer (sonst wäre es das X1 Nano geworden).
Erst wollte ich ein Gerät mit defektem Display modden, hatte mich aber am Ende nicht getraut, weil die Erfolgsbeispiele auf Reddit nur vom 30pin Kabel gesprochen haben, und das eBay Gerät eben ein Touch-Modell mit 40pin Kabel ist.
Also am Ende doch erstmal ein normales, funktionsfähiges Gerät über Kleinanzeigen besorgt, was mit 16GB sich auch wie eine bessere Investition angefühlt hat.
Der Mod-Gedanke hat mich aber nicht losgelassen, und in der Tat ist mir die Höhe bei 1080p schnell zu eng / nervig geworden, zumal meine alternden Augen schon 125% Skalierung für 12,5" brauchen. (Inzwischen benutze ich 120% unter Niri, was in Gnome nicht geht) .
Also wieder ins Rabbit Hole und diesmal richtig Hausaufgaben gemacht. Gebrauchtes Displaygehäuse besorgt, mit Pappmodell getestet. Es scheint, dass NV133WUM-N6D, B133UAN01.3 und NV133WUM-N69 passen _müssten_, wenn man auf die Webcam verzichtet (bei der Qualität war das keine schwere Entscheidung) und das Gehäuse entsprechend aufbereitet:

Mit der Entfernung von diesen Mini-Wänden ist es aber nicht getan, da die Antennen und der Hall-Sensor (für die Erkennung des Zuklappens) "zu dick" sind... nämlich knapp 1mm, was tatsächlich sauberes Einrasten des Bezels verhindert hatte. Also Werkzeug besorgt und Taschen reingefräst.

Wie man sieht, ist wirklich kein Millimeter mehr Platz, und das Panel muss auf diesen Miniplatinen und deren Lötstellen aufliegen:


Das "Blatt" des Bezels vom eigentlichen Befestigungsrahmen mit den Clips zu trennen war außerdem ne Sauerei, der Klebstoff war selbst mit Isopropanol kaum sauber zu entfernen.
Zum Glück hat das Forum mich auf die Idee gebraucht, Original-Ersatzteile im Ausverkauf zu besorgen für den finalen Mod. Damit lässt sich auf jeden Fall besser arbeiten / sauberer kombinieren. Die Teile waren am Ende sogar günstiger als über eBay.
Das Original Bezel-Blatt war aber wegen der Ausstanzung für die Webcam eher blöd, weil sie dort eine unpassende Mindesdicke vorgibt. Am Ende habe ich da auch beim Schneiden einen dummen Fehler gemacht und musste auf Polystyrolplatte aus dem Modellbau ausweichen, was ich zum Glück auch günstig in passender Größe auftreiben konnte (wieder gewartet...). Habe trotzdem 2 Anläufe gebraucht, um den Ausschnitt richtig zu machen. Gut, dass die Platten in 4er Pack kamen.
Hier einer der Fails:

Fazit:
Am Ende ist es gut geworden, und der Laptop fühlt sich deutlich zeitgemäßer an. Sogar placebo-mäßig ein bisschen schneller (ich glaube das ist eher Niri, was ich noch nicht so lange nutze, zu verdanken).
Kostenmäßig bin ich schon noch deutlich unter einem X1 Nano geblieben, aber summa summarum bin ich vermutlich bei etwas über 300 Euro (so genau will ichs jetzt lieber nicht wissen...), was schon ein bisschen quatschig ist für so einen alten Laptop. Aber verbuche ich unter Hobby und es hat schon Spaß gemacht. Vor allem, dass es überhaupt geklappt hat.
Das fertige gemoddete Gerät wiegt nun 1215 Gramm, also zwischen dem Non-Touch FHD-Modell mit dem CF-Lid, und dem Touch-Modell mit dem GF-Lid (was dieses auch benutzt).
Achja fast vergessen. Das verbaute Panel ist ein B133UAN01.3 und war erstmal unkooperativ:

Und ich dachte schon, das Projekt aufgeben zu müssen. Aber dann auf den Tipp gekommen, Panel Self Refresh zu DEaktivieren, was auch tatsächlich funktioniert hat. Hallelujah. (Unter Windows mit dem Intel Graphics Command Center, und unter Linux per GRUB Parameter
Da ich sonst bisher nur 13,3" 16:9 ODER 13,0" 16:10 gesehen habe, dachte ich, dass meiner postenswert ist. (Und nach dem ganzen Aufwand bin ich schon auch etwas stolz.)
@Crisser67 das interessiert dich vielleicht
Erstmal das Ergebnis:


Die Story dazu...
Anfang des Jahres kam ich auf die Idee, mir einen älteren ThinkPad zu holen und darauf mit Linux zu experimentieren. Die Wahl fiel auf den X280; meine Hauptkriterien waren: möglichst klein und leicht, "echtes" Schwarz, halbwegs modern, keine Communications Bar. Und nicht zu teuer (sonst wäre es das X1 Nano geworden).
Erst wollte ich ein Gerät mit defektem Display modden, hatte mich aber am Ende nicht getraut, weil die Erfolgsbeispiele auf Reddit nur vom 30pin Kabel gesprochen haben, und das eBay Gerät eben ein Touch-Modell mit 40pin Kabel ist.
Also am Ende doch erstmal ein normales, funktionsfähiges Gerät über Kleinanzeigen besorgt, was mit 16GB sich auch wie eine bessere Investition angefühlt hat.
Der Mod-Gedanke hat mich aber nicht losgelassen, und in der Tat ist mir die Höhe bei 1080p schnell zu eng / nervig geworden, zumal meine alternden Augen schon 125% Skalierung für 12,5" brauchen. (Inzwischen benutze ich 120% unter Niri, was in Gnome nicht geht) .
Also wieder ins Rabbit Hole und diesmal richtig Hausaufgaben gemacht. Gebrauchtes Displaygehäuse besorgt, mit Pappmodell getestet. Es scheint, dass NV133WUM-N6D, B133UAN01.3 und NV133WUM-N69 passen _müssten_, wenn man auf die Webcam verzichtet (bei der Qualität war das keine schwere Entscheidung) und das Gehäuse entsprechend aufbereitet:

Mit der Entfernung von diesen Mini-Wänden ist es aber nicht getan, da die Antennen und der Hall-Sensor (für die Erkennung des Zuklappens) "zu dick" sind... nämlich knapp 1mm, was tatsächlich sauberes Einrasten des Bezels verhindert hatte. Also Werkzeug besorgt und Taschen reingefräst.

Wie man sieht, ist wirklich kein Millimeter mehr Platz, und das Panel muss auf diesen Miniplatinen und deren Lötstellen aufliegen:


Das "Blatt" des Bezels vom eigentlichen Befestigungsrahmen mit den Clips zu trennen war außerdem ne Sauerei, der Klebstoff war selbst mit Isopropanol kaum sauber zu entfernen.
Zum Glück hat das Forum mich auf die Idee gebraucht, Original-Ersatzteile im Ausverkauf zu besorgen für den finalen Mod. Damit lässt sich auf jeden Fall besser arbeiten / sauberer kombinieren. Die Teile waren am Ende sogar günstiger als über eBay.
Das Original Bezel-Blatt war aber wegen der Ausstanzung für die Webcam eher blöd, weil sie dort eine unpassende Mindesdicke vorgibt. Am Ende habe ich da auch beim Schneiden einen dummen Fehler gemacht und musste auf Polystyrolplatte aus dem Modellbau ausweichen, was ich zum Glück auch günstig in passender Größe auftreiben konnte (wieder gewartet...). Habe trotzdem 2 Anläufe gebraucht, um den Ausschnitt richtig zu machen. Gut, dass die Platten in 4er Pack kamen.
Hier einer der Fails:

Fazit:
Am Ende ist es gut geworden, und der Laptop fühlt sich deutlich zeitgemäßer an. Sogar placebo-mäßig ein bisschen schneller (ich glaube das ist eher Niri, was ich noch nicht so lange nutze, zu verdanken).
Kostenmäßig bin ich schon noch deutlich unter einem X1 Nano geblieben, aber summa summarum bin ich vermutlich bei etwas über 300 Euro (so genau will ichs jetzt lieber nicht wissen...), was schon ein bisschen quatschig ist für so einen alten Laptop. Aber verbuche ich unter Hobby und es hat schon Spaß gemacht. Vor allem, dass es überhaupt geklappt hat.
Das fertige gemoddete Gerät wiegt nun 1215 Gramm, also zwischen dem Non-Touch FHD-Modell mit dem CF-Lid, und dem Touch-Modell mit dem GF-Lid (was dieses auch benutzt).
Achja fast vergessen. Das verbaute Panel ist ein B133UAN01.3 und war erstmal unkooperativ:

Und ich dachte schon, das Projekt aufgeben zu müssen. Aber dann auf den Tipp gekommen, Panel Self Refresh zu DEaktivieren, was auch tatsächlich funktioniert hat. Hallelujah. (Unter Windows mit dem Intel Graphics Command Center, und unter Linux per GRUB Parameter
i915.enable_psr=0 ).
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