X2xx/s (X200/s-260) X220: PXE-E61 Media test failure, check cable

dirkk

Active member
Themenstarter
Registriert
15 Apr. 2006
Beiträge
1.507
Habe bei einem meiner X220 ein Problem: Gestern im normalen Betrieb (Fedora 17) konnte ich ein Programm nicht starten (in-/output error oder so ähnlich). ps ging noch, aber etwa top nicht mehr. Deswegen mache ich einen Reboot. Das Runterfahren scheint erst normal, aber dann hängt er vor dem Abschalten. Drücke den Powerknopf. Das Booten gelingt nicht. Nach dem Thinkpad Logo geht er garnicht erst in den Grub 2, sondern es erscheint der Boot Agent mit der Fehlermeldung
Code:
PXE-E61: Media test failure, check cable
PXE-M0F: Exiting Intel boot Agent.
Da ich vermute, dass
  1. die Festplatte ein Verbindungsproblem hat, oder
  2. die Festplatte defekt ist
habe ich die SSD rausgenommen und wieder reingesteckt. Meine Fragen (ich werde später noch weitere Tests machen, z. B. eine andere SSD einsetzen), aber kann man schon sagen, dass es an der Festplatte liegt? Allerdings wüsste ich nicht, wieso plötzlich ein Verbindungsproblem bestehen soll, da ich mechanisch ja nichts an dem Gerät gemacht habe, es geschah ja während des Betriebs. Hitzeproblem? (Eine halbe Stunde zuvor hatte ich mal eine aufwendige Rechnung, so für 3-5 Minuten war die CPU auf fast 75 Grad, zudem momentan generell sehr warm.) Am BIOS habe ich auch nichts geändert. Also SSD defekt? Dieser häufig berichtete Defekt des Motherboards (EEPROM) ist es wohl nicht? Oder kann es sein, dass schlichtweg der MBR aus irgendwelchen Gründen "verschwunden" ist?

Ratlos...
 
Die Fehlermeldung besagt, dass er nicht übers LAN booten kann, weil kein LAN-Kabel eingesteckt ist.

Schau mal, ob die SSD im BIOS noch angezeigt wird.

Und ja, das kann sehr gut die SSD sein, wenn er davon nicht booten kann, geht er halt seine boot order Liste durch und irgendwann kommt da halt auch der PXE boot.
 
Und ja, das kann sehr gut die SSD sein, wenn er davon nicht booten kann, geht er halt seine boot order Liste durch und irgendwann kommt da halt auch der PXE boot.

Genau das würde ich auch vermuten.

Was ist das denn für ne SSD? Steck sie doch mal in/an einen anderen Rechner (z.B. per USB-SATA Adapter) und schau, ob sie überhaupt noch geht...
 
Ich habe von USB-Stick gebootet, und die Größe der SSD wird mir mit 8,4 MB angegeben --- es handelt sich um eine Intel 320er mit 160 GB. Firmware 4PC10362.

Das ist dann wohl der berüchtigte 8 MB Bug? Was passiert in solchen Fällen? Die Daten sind futsch, oder? Ist die SSD nun Müll, oder wird sie repariert?
 
Die Vorstellung eine defekte SSD reparieren zu können bzw. dass ein Konzern wie Intel etwas derart unwirtschaftliches tun würde.
 
Habe mit dem Händler telefoniert, kriege Freitag eine neue.

Wegen des Datenschutzes: an die Daten kommt *niemand* mehr ran, oder?
 
Mit normalen Mitteln nicht. Ein Datenrettungslabor hätte vielleicht eine Chance.
 
Im Nachhinein bin ich nochmal unsicher geworden, ob es wirklich der 8MB Bug war. Es ist zwar sehr wahrscheinlich, aber einziges Indiz dafür ist, dass mir 8,4GB Größe der SSD angezeigt wurden. Ich habe dann keine weiteren Tests mehr gemacht. Typische Fehlermeldungen oder Bluescreen wie im sonstwo beschrieben hatte ich ja nicht. Ist ja eigentlich auch egal, ich hätte nur etwas dagegen, dass jemand noch an meine (privaten) Daten rankommen könnte. Ich hätte wenigstens versuchen sollen, die Platte zu formatieren.

Komisch ist auch, dass die SSD offenbar mitten im Betrieb den Geist aufgegeben hat. Die Linux-Oberfläche war völlig intakt (nicht eingefroren oder so), aber ich konnte keine Programme mehr von der SSD starten. Es ist ja anzunehmen, dass der Bug da schon aufgetreten war; oder hat das "brutale" Ausschalten des Rechners diesen erst bewirkt? Würde mich interessieren, wie "es" bei anderen passiert ist.

Nachtrag: Der Händler hat mir die SSD problemlos ausgetauscht. Erst im Nachhinein stelle ich fest, dass (obwohl das Datum 20. Dez. 2011 auf dem Gehäuse steht), noch die alte Firmware 4PC1LE04 drauf ist. Auf Nachfrage meinte der Händler, er würde nicht die neue Firmware draufspielen. Ist ja auch die Frage, ob es tatsächlich Sinn macht. Wie sind die Meinungen dazu?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,
ich habe bei meinem neuen Notebook das gleiche Problem x230. An was könnte es liegen bei mir ist die Festplatte aber 180 GB habe über 20GB Daten. Er fährt ganz normal hoch es funktioniert alles einwandfrei. Aber am Anfang hat er immer die gleiche Fehlermeldung und das raubt mir die Zeit beim Starten weg. Kann man das nicht so einstellen das es direkt von der Festplatte startet über BIOS?
 
Leichenschänder!

Geh ins Bios und stelle die Bootreihenfolge um, dass die Festplatte vor dem Netzwerk steht. Alternativ kann man im Bios auch das Booten vom Netzwerk komplett ausschalten.
 
Die Reihenfolge kann ich irgendwie nicht ändern? Seit Win10 Update komm ich mit F12 nicht ins BIOS rein... geht das auch anderst?

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Erledigt danke
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben