X2xx/s (X200/s-260) X201, finde keinen funktionierenden Ersatzlüfter

Herbstbert

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Guten Abend Leute,

nachdem der x201 meiner Freundin nur noch 10 Minuten an bleibt und danach wegen Überhitzung abgeschaltet wird, wollte ich einen neuen Lüfter einbauen. Hat einstmals bei t60, t61 und t400 super funktioniert, diesmal beiß ich mir die Zähne an dem Ding aus.

Die FRU des original Lüfters ist 60Y5422 und er benötigt 5V, 350A, der entsprechende Lüfter in neu hat allerdings nur 230A - Rechner springt nicht an. Nach Aussage des Händlers gibt es Lüfter dieser FRU aber nur mit 230A.
Ein Lüfter, der als Lüfter für den x201 deklariert ist und der die gleichen Werte wie der Originallüfter hat, jedoch eine andere FRU besitzt, wird jedoch genauso wenig vom Rechner akzeptiert.

Was genau kann ich jetzt noch tun?
Kaputt gemacht hab ich daran auch nichts, jedes Mal, wenn ich den alten Lüfter nach einem missglückten Austauschversuch wieder einbaue, springt die Kiste wieder an. Aber eben nur für 10 Minuten.
 
Ja, genau den hatte ich und genau der ist nicht gelaufen. Immerhin hat der Händler die Rücksendung akzeptiert...
Neue Wärmeleitpaste und neues Wärmeleitpad habe ich natürlich auch benutzt.
 
Ja, genau den hatte ich und genau der ist nicht gelaufen.


Hmm, vielleicht hat das Board durch die Überhitzung einen weg, also zumindest könnte ne Sicherung durch sein...einfach eben hier mal fahnden, ob wer einen passenden Lüfter zur Verfügung stellt.....

funktioniert das auch nicht, dann nochmal raus damit.....Akku raus, Netzstecker ab und Powerknopf 30 Sekunden lang gedrückt halten.....danach dann Kühlkörper wieder einbauen, Lüfter anschliessen und probieren...


Gruß,

PanDoRA
 
wursti, dein Lüfter mit der FRU 44C9594 ist genau der, der jetzt gerade vor mir liegt (5V, 350A) und der am Montag wieder zum Händler zurück geht. Das war der andere Fehlversuch, den ich eingangs erwähnte... ;)

Ich finde es sehr beruhigend, dass ich hier im Thinkpadforum genau die beiden Lüfter vorgeschlagen bekommen habe, die auch ich probiert habe. Das zeigt mir ein wenig, dass es nicht nur an mir liegen kann...

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Ich schreibe gerade von besagtem Rechner, der alte, defekte Lüfter ist wieder drin.

Die Temperatur liegt gerade bei 64°C, gleich müsste der Lüfter anfangen zu laufen - tu er aber nicht.
Mit den anderen beiden Lüftern ließ der Rechner sich noch nicht einmal einschalten.
 
Also richtig herum angeschlossen ist der Lüfter dann am Anschluß am Mainboard, ja? Geht ja eigentlich nur auf eine Weise draufzustecken....tja, vielleicht hat der Anschluss einen weg, wie man genau den durchmisst.....da sind hier die wirklichen Experten/-innen gefragt....

anonsten nicht rein zufällig ein Tauschboard zur Hand?

Gruß,

PanDoRa
 
350A ist ja schon Einiges. Ich glaube da kannst du die LiIon-Batterien von Notebooks vergessen und selbst kleinere Autobatterien machen da schlapp ;)
 
mache mal den allumfassenden reset: Akku und Netzteil weg und 30sec. am Powertaster bleiben.
Wenn das nicht hilft BIOS-Batterie ab -Achtung:Passwörter des BIOS bekannt?-
BIOS-Update andenken? wobei das eher schwierig ist ohne Kühlung.
Denkbar das die Lüftersteuerung einen Defekt hat. Wird beim BIOS-Schirm der Lüfter aktiv? Mit dem memtest-das sollte Last erzeugen.
 
Na ja, da wird nur ein kleines m gefehlt haben, also locker bleiben..also mA.
 
Hallo,

falls es doch der Lüfter ist, FRU 60Y5422 habe ich hier. Steht auch korrekt DC 5V / 350mA drauf. Ist neu, nur 1x zum Test eingebaut. Habe auch noch einen zweiten, FRU 44C9549, auch DC 5V / 350mA, ist gebraucht aber i.O., vor langer Zeit mal aus X200 ausgebaut.

Bei Bedarf, einfach PN.

Ansonsten, wenn es der Anschluß ist, mal durchmessen ob die 5V überhaupt am Anschluß anliegen. Und "weggedrückte Kontaktstifte" im Lüfteranschluß hatte ich auch schon, mal schaun ob die alle 3 gerade sind.

ATh.
 
Dass es an der Lüftersteuerung liegt, glaube ich gerade nicht so... Heute lief der alte Lüfter seltsamerweise. Er macht zwar hin und wieder ratternde Geräusche, aber er läuft. Ich habe, wie in dem von supertux erwähnten Thread, das Lager gereinigt - vielleicht hat das schon Abhilfe geschaffen. Möglicherweise hat das alte Öl mit der Zeit eher den Lüfter gehemmt als geschmiert. Entsprechend feines Öl (Nähmaschinenöl?) oder PTFE-Paste habe ich leider gerade nicht da.

@supertux:
Bis knapp 90°C.

@ATh:
Steht auf dem Etikett noch als P/N 34.4CV01.001 und noch was von MCF-W08PAM05-2? Dann dürfte das genau der Lüfter sein, den ich benötige.
 
Auf dem mit FRU 44C9549 steht noch P/N: 34.47Q22.001 und MCF-W08PAM05-1cn. Auf dem mit FRU 60Y5422 steht noch P/N: 34.4CV01.001 und MCF-W08PAM05-2cn.

ATh.
 
Nach Reinigung den Lüfter mit "Sinterlageröl" versorgen. Wenn Du den Begriff in der SUFU hier eingiebst findest Du mehr dazu. Das Öl bekommt man bei eBay.

Gruss:Oldtimer: Edward
 
Nach Reinigung den Lüfter mit "Sinterlageröl" versorgen. Wenn Du den Begriff in der SUFU hier eingiebst findest Du mehr dazu. Das Öl bekommt man bei eBay.

Gruss:Oldtimer: Edward

Formidabel! Wird heute nach Feierabend bestellt, für den Fall der Fälle... Vielleicht handelt es sich ja auch um gesinterte Lager.

Wenn der neue baugleiche Lüfter von ATh ankommt, mache ich mal Vergleichsfotos alt/neu.
Dann sehe ich auch am Zustand des alten Lagers, ob es nicht doch Verschleißerscheinungen an Lagern selber geben kann.
 
Hi, ein richtges Lager haben diese Lüfter nicht, Messingbuchse und Steckachse nicht mehr und nicht weniger.

Öl würde ich nicht verwenden, da der Lüfter kopfüber verbaut wird und das Öl somit wieder nach unten läuft.

Etwas Staucherfett oder ähnliches verwende ich immer, das bleibt schön haften an der Steckachse und verbleibt auch in der Messingbuchse.

Nobby
 
die Lagerstelle der Lüfter ist für Ölschmierung ausgelegt! Das Sintermetall ist offenporig und nimmt den Schmierstoff auf!
Darum ist es wichtig bei der Wartung das Sintermetall vom verharzten, alten Öl zu reinigen. Geht Prima mit etwas Bremsenreiniger und danach auspusten.
Es genügt danach auch die Achse zu reinigen, die Lagerbohrung im Sintermetall mit einem Tropfen Öl zu versehen und das Esemble wieder zusammenzustecken. Ich verwende zur Schmierung das NEOVAL aus der Druckdose, einfach weil ich das Zeug in allen meinen Werkstätten/Haushalten lagernd habe. Jedes andere harzfreie Öl für Schmierung tut da auch seinen Dienst.
 
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