X2xx/s (X200/s-260) x201 für Gigabit LAN viel zu langsam....

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Gelöschtes Mitglied 33511

Guest
Themenstarter
Ahoi:eek:

Hab nen kleines Problem mit meinem x201:facepalm:

Und zwar fiel mir schon seit längerem auf, dass die Geschwindigkeit zum und vom NAS nicht mehr das ist was es mal war....ich vermutete schon das NAS als Übeltäter aber Pustekuchen!
Hatte das NAS neu aufgesetzt und trotzdem nur Schreib- und Leseraten von ~35 MB/s erhalten...was ja theoretisch und praktisch weit über 100 M/Bit LAN liegt aber weiter unter dem was Gigabit erreichen sollte...
Das erstaunliche, ich hatte mal mit dem x201 vollen Speed, als ich zu Hause über die FritzBox! 7390 angeschlossen war, aber kurze Zeit später nicht mehr :-(

Folgende Konfig liegt dabei vor:

- x201 in Dockingstation siehe Signatur
- TS-259P
- 4 Port GB Switch von Digitus

Versucht wurde eine große Datei > 5GB vom NAS bzw. auf das NAS zu kopieren >> Ergebnis siehe oben


- Habe schon andere Treiber probiert, bin jetzt auf dem aktuellsten von der Intelseite....
- Schon ohne Dockingstation probiert...
- an einem anderen PC welcher mit dem gleichen Kabel am Switch hing erreichte ich die üblichen Werte von ~110MB/s Lesen und 85MB/s Schreiben

Was mich noch stutzig macht ist die Aussage von AIDA64:
Gerätebeschreibung Intel 82577LM (Hanksville-M) Gigabit Network Connection
Bustyp PCI

Sollte das nicht PCI-E sein?

Hat noch jemand ne Idee woran es liegen kann? Mit nem XP PE hab ich schon gebootet...keine Treiber für die Netzwerkkarte an Board....
 
irgendnen live linux booten. da sind die treiber dabei.
sind die raten auch im keller wenn du zwischen dem anderen pc und dem x201 daten kopierst?
 
Knoppix fällt mir da spontan ein....
Nein das habe ich noch nicht probiert auf den anderen PC was zu schieben, zum NAS klappt es ja vom anderen auch ;-)
 
Also habs mal eben mit Knoppix vom Stick getestet... eine 9500MB große Datei wurde in ca. 542 Sekunden übertragen, was nach Adam Riese eine Datenrate von ca 27.78 Mb/s macht :-(
Vorhin hatte ich nach einigen Einstellungen des Intel Adapters im GeräteManager noch 45Mb/s rum...ich vermute da ist was faul....

Jemand ne Idee?
 
du überträgst also vom nas zum x201. hast du schonmal die crucial auf tadellose funktion überprüft?

die einstellungen im intel adapter des gerätemanagers unter windows sind mit hoher wahrscheinlichkeit nicht das problem, wenn du in einem anderen betriebssystem dieselben symptome erlebst.
 
die ist in ordnung....schreibt mit mehr als gigabitgeschwindigkeit....
 
Neuer Ärger mit langsamen Netzwerk

So ich kram mein eigenes Thema mal wieder raus:(

Es ist zum verzweifeln, ich bin echt ratlos was es sein kann!

Hoffe irgendjemand hat ne zündende Idee, die das nervige Problem lösen kann.

So nun mal zum neuen "alten" Szenario:

Da ich ja nun nen x230 (Signatur) neu aufgesetzt habe hatte ich anfangs wieder die volle Geschwindigkeit beim Kopieren von und zum NAS. Bis gestern!!!!zornig

Es wurde am System seitdem nachträglich nur noch der VMware Player und TuneUp Utilities 2012 (ja nicht schlagen) installiert. Es wurden mittels TuneUp die Internetverbindung auf DSL ab 25Mbit gesetzt (dort werden ja dannsichtbar nur Settings für den Seitenaufbau im Internetexplorer geändert), weiter wurde nichts wirklich am System verändert!

Heut dann beim Kopieren vom NAS zum x230 dümpelt das ganze wieder nur mit 30-40MB/s rum:facepalm::facepalm::facepalm:

Habe dann die Einstellungen von TuneUp alle rückgängig gemacht und TuneUp und VMware Player deinstalliert---> langsames Kopieren immer noch vorhandenzornig

Da ich parallel das x201 mit ner neuen Windows 7 Installation hier stehen habe, dachte ich mir, ich teste es mit dem um ein Fehler im Netzwerk oder NAS auszuschliessen--> volle Geschwindigkeit!

Auf dem x201 befinden sich alle Treiber und ein paar Lenovo Tools (PowerManager und AccessConnections) sowie Avast Free in der aktuellsten Version.

Hab dann eben nochmal einen Test mit der Stoppuhr gemacht:

Code:
Netzwerktest x201:

Datei vom NAS zum x201

17504,17 MB in 217 Sekunden = 80,66 MB/s

---------------------------------------------------

Netzwerktest x230

gleiche Datei vom NAS zum x230

17504,17 MB in xxx Sekunden = 448 Sekunden = 39,07 MB/s

TCP-Settings mit dem TCP-Optimizer verglichen (um zu checken ob TuneUp nicht tiefer eingegriffen hat) --> sind auf beiden System gleich:



Zur weiteren Untersuchung habe ich auf dem x201 noch OnlineAmor Free installiert und genauso konfiguriert wie auf dem x230 ---> weiterhin volle Geschwindigkeit!

Also VMware Player und TuneUp 2012 installiert (und gleichen Einstellungen wie vor kurzem beim x230 vorgenommen), Neustart --> weiterhin volle Geschwindigkeit.

TCP Settings auf dem x201 nochmal angeschaut, sind die gleichen Werte wie vorher, parallel zum Tippen hier läuft auf dem x201 ein weiterer Kopiervorgang der gleichen Datei, natürlich mit voller Geschwindigkeit:pinch:

Was mir noch am x230 aufgefallen ist, wenn ich im Explorer oben per Adresszeile auf das NAS zugreife \\nas , ist das x201 hier sofort zum NAS "gesprungen", während das x230 5-7 Sekunden brauch?!

EDIT: scheint wohl an der Namensauflösung zu liegen, im Format \\IP geht es ganz fix


Ich mag mir schwer vorstellen, dass dies an Directory Opus 10 liegen mag, denn ich hatte damals als das Problem am x201 auftrat (deshalb der Thread ja) es auch mal ohne Directory Opus probiert, und daran lag es scheinbar auch nicht!

EDIT: Auf dem x201 ist nun auch Directory Opus 10 installiert, mit den gleichen Settings wie beim x230. Das Kopieren vom NAS in Directory Opus selber ist mit ca. 45MB/s recht langsam, aber per nativen Explorer hab ich auch wieder volel Geschwindigkeit.


Hat irgendjemand eine Idee wo hier der Hund begraben ist????

Bin für jeden hilfreichen Tip dankbar:love:


mfg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
HEUREEEEEEEEEEEEEEEEEEEEKA:eek:

Ich hab den Übeltäter gefunden!!!

AVM FRITZ!Fernzugang ist es:cursing::cursing::cursing::cursing:

Hatte nochmal kurz überlegt, was an netzwerkkritischer Software auf dem x201 noch fehlt--> Cisco VPN Client und eben AVM FRITZ!Fernzugang, also beides auf dem x201 installiert und siehe da....Netzwerk genauso langsam wie beim x230.

Also Cisco VPN Client runter...Problem besteht weiterhin...AVM FRITZ!Fernzugang deinstalliert und voila volle Geschwindigkeit! Hab dann sicherheitshalber Online Amor deinstalliert um eine Inkompatibilität auszuschließen (müsste man mit Avast theoretisch auch noch testen).

AVM FRITZ!Fernzugang danach wieder installiert und Netzwerk war wieder lahm....hab dann mal für die Netzwerkkarte den Haken beim AVM VPN Treiber rausgenommen und siehe da, ich habe wieder vollen Speed:eek::eek::eek::eek:

Workaround also: Haken für den AVM VPN Treiber in der jeweiligen Netzwerkkarte entfernen und es geht!

Werde mal nen Ticket bei AVM aufmachen und auch hierher verweisen...

EDIT:

Hab auf dem x201 mal Avast deinstalliert, AVM FRITZ!Fernzugang legt das Netzwerk trotzdem noch lahm:cursing:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie ist denn die CPU Auslastung, wenn es lahmt?

Ich hab keine Ahnung von dem Thema, aber wenn es bei mir lahmt, ist ein CPU Kern voll ausgeslastet (Unter Linux kein Problem...). Vielleicht führt der AVM FRITZ!Fernzugang zu weiterer CPU Last und dann geht halt weniger...


Netio kann den Durchsatz messen, ohne dass HDD/SSD bremst.

-aranax
 
Zuletzt bearbeitet:
Die CPU langweilt sich zu Tode....
 
Also der AVM Support ist unter aller Kanone:facepalm:

Die begreifen nicht worum es geht und merken an, dass meine Firmware der Fritz!Box modifiziert ist und das irgendwelche Routen gesetzt sind...anstatt zu erkennen, dass die Fritz!Box hier keine Rolle spielt, sondern der Treiber der VPN Software!

Habe eben durch Zufall diesen Link gefunden: http://www.heise.de/ct/hotline/Intermediate-Bremse-loesen-1398537.html

Und den AVM im Ticket mit angehangen, mal gucken was sie sagenzornig
 
Ich möchte an dieser Stelle die Antwort von AVM nicht unterschlagen:

Ihre Ticket-ID CIDXXX

Guten Tag Herr Mustermann,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Mein Kollege Herr XXX hat Ihren Fall intern an mich weitergeleitet.

Zunächst möchte ich mein Bedauern ausdrücken, dass im Verlauf der Kommunikation das Kernthema Ihrer Anfrage etwas aus dem Fokus geraten war.
Mein Kollege ist aus meiner Sicht leider etwas zu formal an die Thematik herangegangen; selbstverständlich hat er recht, dass wir für eine komplette Datenanalyse der FRITZ!Box die Supportdaten der Firmware in unmodifizierter Form benötigen würden. Falls Sie seine Aussage jedoch so empfunden haben, er wolle Sie mehr oder weniger "abwimmeln", dann bedauern wir das sehr, und ich kann Ihnen versichern, dass es so nicht gemeint war, sondern der Kollege war nur um formal korrektes Vorgehen bemüht. Ich würde Ihnen in diesem Fall jedoch zustimmen - für die Analyse Ihres Problems ist das Verhalten der FRITZ!Box irrelevant, so dass wir die Supportdaten - gemoddet oder nicht - ohnehin nicht benötigen.

Leider kann ich Ihnen inhaltlich aber keine neue Auskunft über den Stand der Dinge hinaus, wie Sie ihn schon kennen, geben: Sie haben ja den verlinkten Artikel auf "heise.de" gelesen. Dort ist der Sachverhalt vollständig auf den Punkt gebracht und korrekt beschrieben (so wie wir es von der c't-Crew gewöhnt sind), und da gibt es auch noch nichts Neues. Wie Sie dem Artikel entnehmen, gab es dazu auch eine Kommunikation zwischen AVM und heise.de. Verkürzt zusammengefasst besteht das Problem ja darin, dass alle Intermediate-Treiber konstruktionsbedingt eine Art "Bremse"
beinhalten, da alle Datenpakete halt durch den Treiber kopiert, geprüft, und ggfs. "behandelt" werden müssen (das macht definitionsgemäß der
Intermediatetreiber) und dies eben zwangsläufig zu einer gewissen Verzögerung führt - die aber erst ab höheren Übertragungsraten virulent wird. Als Faustregel ist davon auszugehen, dass im Fast Ethernet Bereich die Verzögerungen durch das Intermediate-Verfahren nicht merklich sind.
Erst ab Datenraten von 100-200 MBit/s kann sich die Bremse auswirken.
Genauer lässt es sich nicht pauschal sagen, da es auch noch von weiteren Faktoren abhängt: wie erwähnt von der Prozessorleistung, aber auch vom Betriebssystem selbst: Z.B. kommt bei Windows 7 auch noch die NDIS6 =>
NDIS5 - Umwandlungsebene hinzu, der Aufwand, den der Prozessor zu bewerkstelligen hat, ist also höher, und wie sich das auswirkt, hängt von der Performanceleistung des Gesamtsystems ab.

Eine grundsätzliche Lösung ist daher leider nicht in Sicht: Diese bestünde hypothetisch darin, die Architektur der Software FRITZ!Fernzugang komplett zu ändern und mit einem Nicht-Intermediate-Treiber zu arbeiten. Dies leite ich gern nochmal als Verbesserungsvorschlag an die zuständige Abteilung unseres Hauses weiter (allerdings davon ausgehend, dass diese Logik dort bekannt ist). Daher kann ich zu der Realisierungswahrscheinlichkeit und ggf. denkbaren Zeiträumen leider keinerlei Aussage machen. Die praktische "Lösung" besteht in der Tat darin, die Protokollbindungen dann zu deaktivieren, wenn Sie die Software gerade nicht einsetzen. Wie in dem Heise-Artikel erwähnt, gilt dies aber grundsätzliche für jede Software mit Intermediate-Treibern.

Freundliche Grüße aus Berlin

XXX (AVM Support - Beschwerdemanagement)

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AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Alt-Moabit 95, 10559 Berlin HRB 57000 AG Charlottenburg, Geschäftsführer: Johannes Nill
 
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