X2xx/s (X200/s-260) X201 Baujahr nagelneuer Akkus?

Flubb0r

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Hi,

ich habe mir gerade von einem bekanntem Laptop Store einen originalen nagelneuen 47+ Akku für mein zusammengeschustertes X200/X201/X200s bestellt, da der original Akku nach gerade einmal knapp 900 Ladezyklen und fast 10 Jahren spontan den Geist aufgegeben hat.

Nun ist das Herstellungsdatum des neuen Akkus mit 18.08.2015 beziffert und somit schon über 2 Jahre alt.
Seltsamerweise hat der Akku auch schon 2 Ladezyklen. Als Erstverwendung wird mir aber 10.2017 angezeigt.Insofern in Ordnung.
Akkuspannung war beim Einsetzen 9,8V bei 0% Ladung, also circa 3,2V pro Zelle. An der unteren Grenze...

Ich hatte vor Kauf nach dem alter der Akkus gefragt. Dazu konnte keine Angabe gemacht werden, aber wenn unzufrieden, würde man den Akku natürlich zurück nehmen.


Würde ein eventueller Umtausch überhaupt Sinn machen? Gibt es überhaupt original Lenovo Akkus neueren Baujahres für diese alte Serie?

Grüße
Flubb0r
 
Nimm das Herstellungsjahr Deines X201 und addiere 5 Jahre (=max. Garantielaufzeit). Das stellt grob den Zeitraum dar, in dem auch die Akkus hergestellt werden. Oft dürfte die Akkuherstellung früher eingestellt werden und nur noch vom Lager abverkauft werden, damit diese mit Ende der max. Garantielaufzeit leer sind.

Der Produktionszeitraum erstreckte sich vom März 2010 bis:

Juli 2010 (X201s)
Juni 2011 (X201 Tablet)
August 2011 (X201 und X201i)
Wki
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde ein eventueller Umtausch überhaupt Sinn machen? Gibt es überhaupt original Lenovo Akkus neueren Baujahres für diese alte Serie?
Umtausch macht keinen Sinn. Es gibt für diese alten Modelle schlichtweg keine neueren Akkus.
Für das X200/X201 gab/gibt es eine Umtauschaktion für defekte Akkus, die kommen dann direkt von Lenovo. Habe ich glaube schon drei oder vier getauscht. Sind auch alle maximal 2015 oder älter.
Das sind alles nur noch Lagerbestände.
So lange er nicht tiefenentladen und nicht mehr anspringt, ist doch alles okay.
Immer noch besser als ein Nachbau.
 
So lange er nicht tiefenentladen und nicht mehr anspringt, ist doch alles okay.

So weit gehe ich mit - wenn der Akku funktioniert und seine reale Kapazität in der Nähe der geplanten Leistung ist, behalten & nutzen.
Immer noch besser als ein Nachbau.

Würde ich nicht so Verallgemeinern: es gibt recht gute Nachbauten (Patona, vhbw), die bringen mit neuen Zellen für weniger Geld (als die Original-Akkus) recht gute Werte und sind "streßfrei". Allerdings gibt es auch 'ne Menge Nachbau-Akkus, die das Geld für den Versand nicht wert sind.
Ich habe hier z.B. einen no-Name-Akku (44+) für mein X220. Das Teil hat mit Versand keine 22€ gekostet (Amazon) und wurde einmal getauscht. Der "erste" hat nicht mal 40 Zyklen geschafft und ist dann extrem eingebrochen. Der Austausch-Akku (Reklamation innerhalb von 5 Monaten) funktioniert wirklich sorgenfrei, hat bereits über 50 Zyklen durch und ist damit in meinen Augen okay...
 
Der Akku hat inkl Versand ~35€ gekostet. Da rechnet sich der Nachbau Akku nicht mehr so stark.

Mit dem altem originalem Akku, war ich bis zum plötzlichem Tode des Akkus sehr zufrieden.
Knapp 10 Jahre alt, knapp 1000Ladezyklen und nur ~22% Leistungsverlust müssen die Nachbauzellen erstmals schaffen.
Bei 22€ inkl. Versand und Gewinn, bleibt halt nicht mehr viel übrig pro Zelle. Qualitativ hochwertige Zellen kosten leider n bisschen was.
 

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Ein Traum - so sollte 'ne Akku-Statistik aussehen. Wenn ich den Laptop von meiner Frau danebenlege, merkt man den Preis- & Qualitätsunterschied: das Teil ist jetzt noch keine zwei Jahr alt, der (fest verbaute) Akku hat vielleicht 100 Zyklen weg (wenn überhaupt) und dann geht das Teil ohne Warnung nach knapp 30 Minuten einfach aus! Ohne Warnung - sonst wäre das ja noch zu verkraften.
Na ja - was erwartet man bei einem Gesamtpreis von 299€ schon an Qualität?
 
...Wenn ich den Laptop von meiner Frau danebenlege, merkt man den Preis- & Qualitätsunterschied: das Teil ist jetzt noch keine zwei Jahr alt, der (fest verbaute) Akku hat vielleicht 100 Zyklen weg (wenn überhaupt) und dann geht das Teil ohne Warnung nach knapp 30 Minuten einfach aus! Ohne Warnung - sonst wäre das ja noch zu verkraften.
Na ja - was erwartet man bei einem Gesamtpreis von 299€ schon an Qualität?
You get what you pay for... :rolleyes:
 
Gesamtpreis = Akkuzellen + Elektronik? - Bei €299 kann man da natürlich schon mosern.

Nicht für den Akku - für den kompletten Rechner inklusive Akku. Bei 299 Teuronen für'n Akku würde ich denen einen schicken Einlauf verpassen...
Mich wundert eher, dass der Akku knapp 15 Monate geschafft hat, persönlich hätte ich bereits nach 7 - 8 Monaten mit dem Ableben gerechnet. Vielleicht hat Sie ein "gutes" Exemplar erwischt...
Da muss man Lenovo ja mal loben - man kann Ladeschwellen setzen. Bei Asus gibt es das nicht, obwohl es gerade bei fest verbauten Akkus in meinen Augen eine Pflicht ist (es sei denn, der Hersteller möchte am Akkku-Wechsel mitverdienen). In so'ne Einsteigerkiste investiert doch aber keiner mehr Geld, wenn der Akku aufgibt:confused:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe hier ein Asus X200CA, ein Ivy-Bridge-Laptop von 2012, ein Laptop aus der 300-400€ Klasse, dessen Akku hat 330 Ladezyklen und gerade mal 20% Abnutzung, was ich völlig im Rahmen finde. Ob ein Akku lange hält, hängt meiner Meinung nach auch stark vom Zufall ab.
 
Ob ein Akku lange hält, hängt meiner Meinung nach auch stark vom Zufall ab.
Nun ja - Zufall ist es eher, dass dein Akku so lange gehalten hat. In dieser billigen Consumer-Preisklasse ist schon fast erstaunlich, dass die Akkus überhaupt mehr als 10 Zyklen "überleben". Seitdem ich gesehen habe, welchen Mist die Hersteller bei den Lithium-Zellen in der Preisklasse machen (Zellen zur Ladung in Reihe geschaltet, aber keinen Balancer für jede einzelne Zelle), wundert mich, dass eher wenig passiert.
Als Modellbauer mit fast 20 Jahren Bauerfahrung hat man vor den Akkus doch einen gewissen Respekt. Allerdings belasten wir die Zellen auch ein wenig anders - da gibt es richtige Entladeströme! Dafür "verhätscheln" wir die Akkus aber beim Laden auch - du musst dich halt darauf verlassen, dass der Akku seine Leistung/Kapazität bringt. Es ist nämlich "SCH****", wenn dein Heli so 40m über dir in'ner Luft ist und schlagartig Antrieb & und Steuerung ausfallen! Der Sachschaden am Modell ist dabei das geringste Risiko...
Daher fliegt man nach Stoppuhr und hat zusätzliche Sicherheitszeit mit einkalkuliert sowie KEINEN Schutz gegen Tiefentladung. Lieber einen kaputten Akku als Modell- und Personenschäden!
 
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