X200s untervolten?

cyberjonny

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Hallo miteinander,

bei der Überlegung nach der optimalen Konfiguration meines zukünftigen X200s bin ich auch auf die Frage gestoßen, wie es dabei mit "untervolten" aussieht.

Erst einmal vorneweg: Macht es bei einem X200s überhaupt Sinn, zu untervolten?
Dann: Gibt es dabei Nachteile oder Einschränkungen? Was genau bewirkt es (positiv wie negativ)?
Und: Was gilt es zu beachten?
Sowieso: Wie gehe ich überhaupt vor, womit bewerkstellige ich das?

Ihr seht schon, ich bin ein absoluter "Undervolting-Newbie"... ;)
Würde mich über Erfahrungen, Hinweise, Tipps und Tricks sehr freuen!
Danke und Gruß,
Jonny
 
[quote='Tommi',index.php?page=Thread&postID=350625#post350625]@ All,

hier ist ein guter rmclockguide!

Gruß
Tommi[/quote]
 
Hi,

das scheint in der Tat eine prima Anleitung zu sein - danke! :)

Kann vielleicht trotzdem noch jemand auf die restlichen Fragen eingehen...?
Wäre klasse!

Gruß, Jonny
 
Moin,

bei rm clock kannst du unter Profile die Spannungen einstellen,
ich habe immer die niedrigste gewählt läuft ohne Probleme,


dann wirst du so gut wie nie wieder deinen Lüfter höhren...

LG Marcel
 
Ja, okay... Das habe ich jetzt verstanden... Danke! ;)

Also über das "wie" bin ich jetzt wohl hinreichend informiert.
Bleiben noch speziell die Fragen:
- "Macht es bei einem X200s überhaupt Sinn, zu untervolten?" und
- "Gibt es dabei Nachteile oder Einschränkungen? Was genau bewirkt es (positiv wie negativ)?"

Danke und Gruß,
Jonny
 
Es liegt eigentlich auf der Hand:
Es bringt etwas, weil es dann eben noch sparsamer und kühler läuft. Selbst bei einem X200. Den meisten Vorteil hat man unter CPU-Last. Im Idle bringts naturgemäss weniger.
Wenn man es richtig macht gibt es nur Vorteile, keine Nachteile. Der Akku hält langer, der Lüfter läuft kaum und die CPU bleibt kühler.
Wichtig ist, das man die Stabilität des Systems auch unter ungünstigsten Umständen (Vollast...) ausreichend testet (z.B. mit Orthos). Ansonsten kann es zu Instabilitäten kommen. Allerdings kann dabei Hardwaremäßig nichts kaputtgehen. Wenn man eine Instabilität entdeckt hat: 2 Voltage Stufen hoch gehen und nochmal testen...
 
Hi,

danke - das hört sich ja gut an. :)
Da werde ich mich dann wohl auch selbst dran versuchen.

Wie ist das dann eigentlich (speziell beim X200s):
Läuft da dann ständig ein Programm im Hintergrund?
Oder muss man damit nur einmal (bzw. mehrmals) die entsprechenden Werte einstellen/anpassen und dann wars das?
Oder macht man das auch im BIOS?

Danke und Gruß,
Jonny
 
Moin,
also wenn du die werte eingestellt hast kannst du auch im RM Clock die Startup methode wählen aso mit windows oder via Startup,

ich habe bei meinem X200s und der (1,86Ghz) auf der niedrigsten Spannung 0,925 Volt laufen absolut stabil (auch unter prime ;))

LG Marcel
 
@marcel_r1: Auf welcher Spannung läuft dein X200s denn wenn es ganz runter getacktet ist? Ich wundere mich gerade, da mein X200 auch mit 0,925V@2,4Ghz läuft und 0,875V@799mhz.

Gruß,
Flubb0r
 
Moin,

also bei mir im RM clock geht es nur bis auf 0,925 volt runter mit anderen Tools habe ich es nicht ausgelesen...

aber richtig ist das in vielen x200 die cpu bis auf diese niedrigen spannungen stabilst laufen...

LG Marcel
 
D.h. RMClock läuft dann ständig im Hintergrund (ab Start) - sonst wird nix undervolted?

Gruß, Jonny
 
Moin,

jup das ist richtig bekommst ein kleines icon neben der uhr da siehs du auch die Einstellungen ;)

LG Marcel
 
Hallo,

seit Core(2)Duo hat Intel das Undervolten deutlich erschwert, indem man den CPUs eine Sperre ab 0,9... Volt eingebaut hat. Dadurch kommt es zu dem komischen Verhalten, dass man bei einigen CPU-Typen alle Multiplikatoren auf niedrigste Spannung (meist 0,95) setzen kann, ohne Probleme zu kriegen. Man könnte halt eigentlich auch problemlos für die niedrigeren Multis auf 0,75V oder sowas gehen, aber Intel hat diese Möglichkeit eliminiert. (Der Grund dafür, so wird weithin vermutet, liegt darin, die "Low Voltage" CPUs, die teurer verkauft werden, attraktiver zu machen - die sind aber auch nicht wirklich so viel besser undervoltbar.)

Du solltest beim Undervolten evtl im Kopf behalten, dass es zur Zeit sehr warm im Lande und beim Prime-Testen sogar ziemlich heiß in der CPU ist. CPUs brauchen bei niedrigeren Temperaturen höhere Spannungen, um korrekt zu laufen. Es könnte also (theoretisch) sein, dass eine unter Volllast super laufende Spannung unter weniger belasteten (warmen) Bedingungen zu Fehlern führt. Ich habe dieses Verhalten aber noch nie an Thinkpads beobachtet (denn die ersten 30 Sekunden während des Bootens wärmen sie sich "normal" auf, weil Undervolten ja erst im OS aktiv wird), könnte also gut sein, dass das ein rein theoretisches Problem ist. Trotzdem kann es dem Seelenheil ganz gut tun, wenn man 0,05V Sicherheitsabstand zum getesteten Minimum einhält. ;)

lg
 
Hi,

ich habe ein X300 mit einem Core 2 Duo L7100.

Ich benutze Win 7 64 mit dem Aktueellen Powermangement Treiber + Energiecenter von Lenovo. Das funktioniert sehr gut, der Verbrauch ist angenehm niedrig. Als Sahnetüpfelchen würde ich den Rechner jetzt gerne noch undervolten. Die CPU läuft normal auf 1,0 Volt, undervolten geht bis 0.9V.

Zum undervolten benutze ich RmClock 2,35. Das Undervolten funktioniert auch, unter Last ist die CPU Temperatur 10°C niedriger, ABER ich habe folgendes Problem, wenn keine Last anliegt und ich RmClock parallel zum Energiecernter laufen habe brauche ich 0,3W mehr als ohne Rm-Clock. Das undervolten funktioniert das habe ich getestet. Ich denke es leigt an einer Einstellung von Rm-Clock, aber welche kann das sein? C4 ist an, runtertakten tut er bzw. bin ich mir beim L7100 nicht 100% sicher, weil die ganzen Tools das falsch anzeigen. Der taktet nämlch im Idle von 6x auf 8x hoch und halbiert dafür den FSB ...

Vielleicht hat ja jemand einen Tipp.

Gruß
 
Standardmäßig verbraucht RMclock minimal Strom.
Das kann minimiert werden, indem alle dynamischen Tray-Icon-Funktionen von RMClock ausgeschaltet werden (rechte Maustaste auf das Tray Icon von RMclock und alle Haken im Kontextmenü entfernen)
Zusätzlich kann noch in der registry unter "HKEY_CURRENT_USER\Software\RightMark\RMClock" ein neuer Key (DWORD) namens "RefreshInterval" angelegt werden.
Damit kann man die normalerweise sekündlichen Updates auf z.B 10 sekunden Intervalle setzen (Dezimal 10000).
Danach sollte im Idle kaum Mehrverbrauch messbar sein.

Dass die CPU den FSB halbiert und auf 8 fach geht, ist der normale SuperLFM-Modus der CPU, bei welchem die CPU im Standardbetrieb mit der geringsten Spannung läuft.
(In den RMClock-Profiles ist das der erste Eintrag, mit dem Index 0)
Ich benutze den SuperLFM mit RMclock eigentlich nie, da damit bisher jede Intel CPU die ich hatte ohne Probleme mit der SuperLFM-Spannung zumindes auf dem niedrigsten Multiplikator lief, ohne das der eigentliche SuperLFM-Modus benutzt werden musste (d.h. ohne dass der FSB halbiert werden musste)
 
Hallo!

Ich habe es jetzt spaßeshalber auch einmal auf einem L9400 ausprobiert, allerdings nicht mit RMClock, sondern mit CPUGenie. Das Tool kostet zwar 20$, hat aber 30 Tage trial und zwei Vorteile:
-Es gibt eine generische 64Bit-Version und
-es testet die einzelnen Stufen samt eingebautem Streßtest automatisch.Wenn die Kiste abrauchen sollte, wird die letzte stabile Spannung als geeignet gesetzt und der Test läuft nach Neustart weiter. Insgesamt also sehr praktisch und einfach, um die jeweiligen stabilen Stufen ohne eigenes zutun herauszufinden; einfach anschmeißen und ein paar Stunden warten. Wenn man die 20$ nicht ausgeben möchte, kann man die ermittelten Werte ja danach in RMClock übernehmen ...

Auch bei mir läuft der Prozessor in allen Geschwindigkeiten auf der niedrigst möglichen Spannung stabil.Unter Vollast läuft der Prozessor außerdem etwas über 10 Grad kühler.
Allerdings: In meinem Normalbetrieb, der aus Online und Office besteht, bleibt die Kiste ohnehin weit über 90% der Zeit ohnehin auf dem niedrigsten Multiplikator. Auch ohne Undervolting also passiv gekühlt immer unter 50 Grad. Es hängt also vom Einsatzprofil ab, ob es überhaupt einen positiven Effekt hat.

Viele Grüße

Quichote
 
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