Linux X1C13 LNL und Thunderbolt 4 Smart Dock Gen2 7500: Grafikausgabe unter Fedora Linux

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beastiesoft

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Ahoi!

Ich habe eine Frage an die Linux-Freaks hier im Forum.

Betroffen ist folgendes Setup:
  • ThinkPad X1C13 LNL (21NS) verbunden mit der ThinkPad Thunderbolt 4 Smart Dock Gen2 7500 (40BE)
  • An der Dock hängen Tastatur/Maus sowie ein externer Monitor (über DisplayPort)
  • Dual-Boot (W11 und Fedora Linux 43 mit Kernel 6.18.7-200)
Starte ich den Rechner, kann ich mit der externen Tastatur im Grub auswählen, welches OS gebootet werden soll.
Bei Auswahl W11 sehe ich den Bootvorgang auf dem externe Monitor und das Windows-Anmeldefenster. Alles okay!
Bei Auswahl Fedora sehe ich kurz den Beginn des Bootvorgangs auf dem internen Monitor. Und danach - nichts! Sowohl der interne als auch der externe Monitor scheinen zwar ein Signal zu bekommen, zeigen aber kein Bild. Es erscheint kein Anmeldefenster, nix. Die externe Tastatur funktioniert. Mit Strg+Alt+Enf kann ich zumindest einen Reboot auslösen.

Boote ich den Rechner ohne angeschlossene Dock, ist alles okay, d.h. das interne Display zeigt den kompletten Bootvorgang und auch das Anmeldefenster.
Schließe ich nun in gestartetem Zustand die Dock an, so bekomme ich auch auf dem externen Display ein perfektes Bild. Die Dock funktioniert tadellos.

Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte bzw. wie man das Problem eingrenzt?
 
Die ThinkPad Thunderbolt 4 Smart Dock Gen2 7500 - RSA 40BE wird laut Kompatibilitätsmatrix von Lenovo vom X1 Carbon Gen 13 nicht unterstützt.
Doch, wird sie offiziell (vgl. Tabellenblatt "TXx", Spate R, Zeile 535 in der von Dir verlinkten Kompatibilitätsmatrix). Und rein praktisch funktioniert sie auch. Nur eben nicht unter Fedora, siehe oben.
 
Liest sich wie ein Initialisierungsproblem. Musst wohl etwas tiefer in systemd graben, vielleicht mal mit
systemd-analyze oder
journalctl -p 3 -xb
versuchen

Auch dmesg mal konsultieren. "Error" oder "fail" sind schon Anzeichen, dass beim Bootvorgang was nicht richtig rund läuft.


Ich muss mich auch hier als systemd-Noob outen, was nicht das allerschlimmste der Welt ist.
 
In Ergänzung zu @Ambrosius:
Bei Auswahl Fedora sehe ich kurz den Beginn des Bootvorgangs auf dem internen Monitor. Und danach - nichts!
Das dürfte der Moment sein, an dem KMS übernimmt. Gib dem Kernel mal die Option nomodeset mit! So dürftest du zumindest so lange etwas sehen, bis der Loginmanager geladen wird.
Ob GDM und Gnome (ich nehme an, das läuft bei dir unter Fedora) ohne Modesetting funktionieren weiß ich nicht.

Wäre es Xorg, dann würde ich an dieser Stelle empfehlen, sich per SSH auf dem Notebook einzuloggen, $DISPLAY zu setzen, und die Ausgabe von xrandr zu prüfen/posten. Prinzipiell das Gleiche sollte unter Wayland mit wlr-randr gehen, ich kenne mich hier aber mit den Details nicht aus.
 
Hallo zusammen,

zunächst vielen Dank für Eure Rückmeldungen und Eure Ideen!

Nachdem ich mit Bordmitteln gescheitert bin, das Problem zu lösen, habe ich mich für die "Holzhammermethode" entschieden, die Linux-Partition formatiert und Fedora 43 (KDE Plasma Desktop, wie vorher auch) komplett neu aufgesetzt. Jetzt geht's! Keine Ahnung, was da quergeschossen war.

Verwendet man an der Dock ausschließlich das externe Display (ThinkPad ist zugeklappt), so bleibt das Display während des Bootvorgangs zwar auch weiterhin überwiegend schwarz / aus, doch in den entscheidenden Momenten mit notwendiger Benutzereingabe (Eingabe LUKS-Key und Benutzeranmeldung) ist das Bild dann kurzzeitig da. Im Anschluss an die Benutzeranmeldung geht der Monitor erneut kurzzeitig aus, bis dann nach einigen Sekunden der Plasma Desktop erscheint. Nicht optimal, aber damit kann ich leben!

Hoffen wir, dass ein neuer Kernel bzw. eine neue Firmware für die Dock zu Verbesserungen führt!
 
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