[X1C] Soundkarte

martinh

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Hallo allerseits!

Bin seit wenigen Tagen stolzer Besitzer des X1C. Eigentlich bin ich rundum zufrieden. Nur eine Sache stößt mir bitter auf: Die Leistung der Soundkarte.
Hatte bislang ein betagtes Thinkpad Z61m, das ich an einem Verstärker mit zwei Lautsprechern (Stereo) betrieben habe. Als ich gestern das X1C damit getestet habe (volle Lautstärke an beiden Laptops, gleiches Lied), fiel mir auf, dass die Soundausgabe mit dem X1C deutlich leiser war. Habe dann zunächst dieses Dolby Home Theater geöffnet und die Profile "Musik" und "Spiele" getestet (vorher war das Profil "Filme" ausgewählt), was schon eine enorme Verbesserung mit sich brachte. Aber im direkten Vergleich hat mein altes Z61m doch noch etwas mehr Wumms.
Habe ich etwas übersehen oder muss ich damit leben?
Habe auch mal das Dolby Home Theater deaktiviert (weil ich ja ein Stereo-System verwende), aber da war die Soundausgabe dann wieder gleich deutlich leiser?
Hat das brandneue X1C eine geringere Leistung der Soundausgabe als mein fast 7 Jahre altes Z61m???

Hoffe Ihr könnt mir helfen!

Viele Grüße
Martin
 
Adama, das X301 hat sogar gute interne Lautsprecher, da gehört sich natürlich auch eine brauchbare Soundkarte.

Du musst aber nicht zwingend so viel geld ausgeben und kannst auch zum Kodachi (X300) greifen, das sollte theoretisch genau so gut sein wie ein X301. (nur halt günstiger, komplette Geräte bereits ab 170€ in gutem Zustand zu haben)

Da hier grade schon Soundexperten sind hab gleich ich eine Frage: Wenn ich eingeschaltete Boxen an mein X220 stecke dann kommt's mir so vor als würden die explodieren während ich das Kabel einstecke. Beim X301 hingegen kann ich sie ohne ein einziges Geräusch ein- und ausstecken. Woran liegt das?
 
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Ändere gute in für Laptops gute Lautsprecher und ich glaube dir :D
 
Da hier grade schon Soundexperten sind hab gleich ich eine Frage: Wenn ich eingeschaltete Boxen an mein X220 stecke dann kommt's mir so vor als würden die explodieren während ich das Kabel einstecke. Beim X301 hingegen kann ich sie ohne ein einziges Geräusch ein- und ausstecken. Woran liegt das?
Beim X301 werden die Kopfhörer als separates Gerät erst 1-2 Sekunden nach dem Einstecken aktiviert - das merkst du dadurch, dass das System dann den "Hardware erkannt"-Sound abspielt. Bei anderen TPs ist das meines Wissens nach nicht so, da wird direkt beim Einstecken umgeschaltet.
 
Den kann ich auch bestätigen. Wenn ich z.B. mein MBP 13", mein X301 und mein X201 analog an meine Anlage anschließe, dann zieht eindeutig das X201 den kürzeren - danach kommt mit deutlichem Abstand das X301 und noch etwas besser klingt das MBP. Natürlich besteht zwischen MBP bzw. X301 und einem externen DAC auch noch ein großer Unterschied, aber für Onboard-Chips sind X301 und MBP schon ziemlich gut dabei.

Kann ich ebenfalls bestätigen, die Macs klingen auch über den internen Soundchip deutlich besser als die Thinkpads und sind imho für viele Aufgaben (z.B. reines Musik hören) gut genug.

Zur Frage: warum sind externe Audio-Interfaces besser als interne Soundchips? Bei den internen Soundchips wird an den D/A-Wandlern gespart, auch bei externen Audio-Interfaces gibt es extreme Unterschiede, was die Preisunterschiede z.B. zwischen einem Billigst-Behringer und einem High End-Interface wie dem Metric Halo ULN-8 erklärt. Natürlich hat das Metric Halo eine ganz andere Ausstattung und ist im Gegensatz zum Behringer für professionelle Zwecke konzipiert.
 
Hm, also liegt es zum größten Teil nur an den D/A-Wandlern? Wie macht sich das genau bemerkbar? Wie unterscheidet sich sowas im Klangbild?
 
Hm, also liegt es zum größten Teil nur an den D/A-Wandlern? Wie macht sich das genau bemerkbar? Wie unterscheidet sich sowas im Klangbild?

Gute Wandler geben die Musik einfach viel klarer, präziser und definierter wieder, schlechte Wandler "verwaschen" und verfärben den Klang, rauschen stärker, haben undefinierte Bässe und schwammige Höhen etc.

Wenn man von schlechten Wandlern auf gute umsteigt, ist das Erlebnis in etwa so, wie wenn von der Musik ein Schleier weg genommen wird, ich hoffe, dass die Beschreibung einigermassen hilfreich ist. ;)

Ein gutes Audio-Interface macht natürlich nur Sinn, wenn das Audiosignal nicht gerade 128er MP3s sind, die über billige Computerboxen gehört werden. Die ganze Kette (Audiosignal --> Interface --> Abhöre) muss stimmen.
 
Gute Wandler geben die Musik einfach viel klarer, präziser und definierter wieder, schlechte Wandler "verwaschen" und verfärben den Klang, rauschen stärker, haben undefinierte Bässe und schwammige Höhen etc.

Das klingt ja exakt nach meinem X220!:eek: Jetzt weiß ich auch endlich woran das liegt!:thumbup:

Ein gutes Audio-Interface macht natürlich nur Sinn, wenn das Audiosignal nicht gerade 128er MP3s sind, die über billige Computerboxen gehört werden. Die ganze Kette (Audiosignal --> Interface --> Abhöre) muss stimmen.

Ich hab jetzt ein paar CAT Boxen ins Zimmer geholt und da habe ich auch schon gemerkt dass auf denen manche Songs (z.B. auf YouTube) die eigentliche Quailität besser rüberkommt. Auf den PC Boxen merkt man das kaum. Da konnte ich keinen Unterschied zwischen einer 192er MP3 und z.B. FLAC raushören.

Die CAT Dinger sind übrigens an einen Technics Receiver angeschlossen. Die PC Boxen halt direkt am X220.:rolleyes:
 
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@Aurora

Beim einstecken von Klinkensteckeren ensteht ein Kurzschluss deswegen sollte man das abgabe gerät immer zuletzt einschalten tut den Lautsprechern gut ;) Das x301 wird genauso wie Hifi amps eine Einschaltverzögerung haben um sowas zu verhindern.

Der unterschied zwischen 192kb/s und Flac ist auch kaum hörbar eine MP3 mit 320 Kb/s sollte für alle zwecke genügen. 64 und 128 sind meiner meinung nach Unzumutbar und 192 schon in ordnung (das kommt aber echt auf die Wandler und die Lautsprecher an)

Ab einem Bestimmten Preis werden die Soundkarten nichtmehr viel besser, Ich denke mal für dich sollte ein günstiges Modell komplett ausreichen.
 
Bringen eigentlich vergoldete Stecker etwas? Das Kabel dass vom X220 zum Receiver führt ist z.B. nur ein super billiges Conrad Teil. (ich habs nicht gekauft)

Die PC Boxen haben bei mir vergoldete Stecker. Lohnt es sich ein neues Kabel zu kaufen?
 
Jaein

Die vergoldung verlängert die Lenbenzeit bzw verhindert die oxidierung der Stecker und verhindert das durch sowas der übergangswiederstand steigt

der Klang selbst wird dadurch nicht viel verbessert
 
Wichtig bei Kabeln ist denke ich auch immer, dass sie ordentlich isoliert sind. Gerade bei Soundkabeln mit schlechter Isolierung kann es zu Störgeräuschen kommen. Deswegen denke ich schon, dass gute Kabel wichtig sind.
 
Isolierung kann man solange sie nicht direkt an irgent ner starken Stromquelle vorbei gehen vernachlässigen

Meiner erfahrung reichen billigste Chinchkabel aus... ich benutze selbst 20 jahre alte mit schönen rot weißen und nicht neu verlötbaren steckern und hab keinerlei Probleme mit Signalstörungen oder so.

Im Professionellen Bereich würde ich auf XLR Kabel setzen im niedrig Pegel bereich (mic zu mischpult ) auf symetrische Verbindungen aber das ist hier ja egal.
 
Ab einem Bestimmten Preis werden die Soundkarten nichtmehr viel besser, Ich denke mal für dich sollte ein günstiges Modell komplett ausreichen.

Dehalb empfehle ich auch gerne das Focusrite Scarlett, es ist günstig und hat trotzem sehr gute Wandler, von Behringer würde ich die Finger lassen. Das Metric Halo diente nur als Beispiel, in welchen Preisklassen sich Interfaces bewegen können. Hat man PCMCIA oder Express Card ist das Echo Indigo unschlagbar.

Sehr gute Kabel gibt es von Cordial.
 
Deinen Empfehlungen kann ich soweit Zustimmen Bis auf die Kabel

Da Lohnen sich Neutrik Stecker echt nur wenn echt viel Umgesteckt wird, Cordial ist gut ich kauf im moment keine andern Mic kabel (weil entweder zu teuer oder zu schnell kaputt) und zu Neutrik steckern muss man eigendlich nichts sagen aber wenn er nur musik hören will und die Kabel Stationär sind kann man sich das Geld eigendlich sparen.

Bei often Umstecken sind solche wiederverlötbaren kabel aber echt Praktisch (wenn man den Neutrik stecker mal neu verlöten muss :D)
 
@bemymonkey:
Die Lautstärke, die der Audioausgang bzw. der Soundchip hergibt, war ja (neben dem Klangbild) einer der Kritikpunkte, weshalb ich diesen Thread gestartet habe.
Ich finde es nach wie vor sehr strange, dass der maximale Pegel (ich glaube das ist der richtige Begriff, oder?) des aktuellen Lenovo-Flagschiffs geringer ist, als der eines fast sieben Jahre alten Thinkpads. :-(

Mir fehlt jetzt leider die direkte Vergleichsmöglichkeit, um mein Z61m mit einem dritten Notebook zu testen. Aber im Vergleich zum X1C würde ich es als deutlich besser beschreiben.
Wie bereits einer hier schrieb: Wenn man vom X1C zum Z61m switcht, hört es sich an, als hätte einer einen Schleier von den Lautsprechern genommen :facepalm:
 
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Flagschiff? :eek: also es gibt aktuell weit bessere Thinkpads :D Auch wenn es das Offiziel ist.

Vieleicht liegt es echt an irgent einer Ohrenschutz Verordnung. Viele geräte haben einen Ausgang von +6db was schon fast zu viel ist. 0db sind für ein Line Signal eigendlich Perfekt vieleicht hällt sich das X1C ja daran.
 
Jaein

Die vergoldung verlängert die Lenbenzeit bzw verhindert die oxidierung der Stecker und verhindert das durch sowas der übergangswiederstand steigt

der Klang selbst wird dadurch nicht viel verbessert

Bei alten Silberanschlüssen gab es früher Probleme mit Korrosion. Die Vergoldung von Anschlüssen ist im Audiobereich heute aber im Prinzip überflüssig und verändert auch nicht wirklich die Lebenszeit.
Einen Klangeinfluss gibt es überhaupt nicht, dafür ist die Goldbeschichtung auch viel zu dünn. Abgesehen davon hätte Gold sogar eine schlechtere Leitfähigkeit.
 
Hab ich den so viel anders geschrieben?

Ich selbst halte es sinlos viel Geld für Kabel auszugeben besser kann mein sein Geld nicht verschwenden( da lieber in die Boxen oder Raumakkustik Inverstiern...bei verstärkern tut sich ab nen bestimmten Preis auch nichtmehr viel)
 
Der unterschied zwischen 192kb/s und Flac ist auch kaum hörbar eine MP3 mit 320 Kb/s sollte für alle zwecke genügen. 64 und 128 sind meiner meinung nach Unzumutbar und 192 schon in ordnung (das kommt aber echt auf die Wandler und die Lautsprecher an)

Sorry aber da muss ich widersprechen. Ich habe es selber getestet und bei machen Songs - speziell welche die analog Synthesizer enthalten - ist selbst auf meinen billigen Sennheiser Gaming-Headset für 60 Euro angesteuert über den on-board Soundchip meines Desktop-PC ein Unterschied zwischen FLAC und 320 kb/s MP3/AAC zu hören.
 
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