X1xxe X121e, X220: Crucial M4 SSD(128GB) 9 zu 7,5 mm Umbau >>> ISOLIEREN?!?

fokka

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Hallo allerseits,

möchte ins X121e eine M4 SSD einbauen, und zwar in der Version mit 128 GB (Ich glaube, die 64er hat nur an einer Seite Baustein aufgelötet - kann das sein?!)

Jedenfalls ist mittlerweile auf den M4s ein Garantiesiegel drauf, das man in jedem Fall sichtbar beschädigt, sobald man an die 4te Schraube ran will... Mit nem Messerchen oder Pinzette anheben klappt einfach nicht. Irgendwie ärgerlich. Habs mal ganz abgemacht, da es wohl auch welche OHNE Siegel gab - möglicherweise hat man im Zweifelsfall so bessere Karten als mit einem offensichtlich beschädigten Siegel... Wie auch immer. Blöd ists.

Dummerweise kommt mir die Abdeckung nach Entfernung des Spacers verdächtig nah an die elektronischen Bauteile, soweit ich das beim Reinluken noch erkennen kann... Zudem handelt es sich nicht nur um die Speicherchips, wo ein Kontakt noch akzeptabel wäre, sondern auch um andere aufgelötete Bauteile. Habe keine Lust, da nen Kurzschluss zu bauen.
Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich die SSD einfach OHNE Deckel betreibe, da die Halterung die SSD ja auch oben hält und ein Kontakt mit dem Einbaufach so vermieden wäre ODER alternativ zwischen Abdeckung und Chips eine zugeschnitte elektrostatische Folie lege (also so eine, wie um HDDs und jegliche Komponenten drum ist) - oder hat die da nix verloren und macht alles schlimmer? Wie siehts mit Isolierband aus?

In bisherigen Berichten (auch außerhalb vom TP-Forum) konnte ich zu dieser Problematik (?) bisher nichts finden... Was meint ihr? Wie habt Ihr die Sache gelöst?

Viele Grüße,
fokka
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah okay. Ich glaub, das hatte ich sogar in einem Beitrag schon gesehen... stimmt - wenn man es mit dem Schaumstoff so macht, sollte es klappen. Im Grunde ist ne SSD ja auch nix anderes als ein RAM-Riegel... ;)

Aber wie sieht es mit der Folie aus - falls ich es denn so machen will. Kritisch? Eigentlich müsste die ja nix machen, da Sie antistatische Eigenschaften aufweist, oder? Und leiten tut sie wohl hoffentlich auch nicht...?! Fragen über Fragen... :D
 
....dünne Plastikfolie dazwischen legen. Habe ich jetzt bei allen so gemacht. Sonst würde die Platine auch klappern. Hast du schon richtig erkannt.
 
Hallo,

habe in mein T420s eine C400 256GB eingebaut, die getht nach Ausbau des Plastikspavers auch auf 7mm. Nur die Schrauben sind dann natürlich zu lang, um sie wieder zuzuschrauben.
 
Eine Haushaltsübliche Plastikfolie hat aber die Eigenschaft sich aufzuladen, eine Antistatickfolie tut dies nicht da kann man reiben und berühren so oft man will. Aber ich denke es wird gehen weil du ja keine reibung erzeugst wenn erstmal eingebaut ist, Sicher ist natürlich die Antis. oder meine Lösung. Schaumstoff lädt sich glaub ich nicht auf, lasse mich da aber gerne korrigieren ;)

MFG
 
[...]eine Antistatickfolie tut dies nicht da kann man reiben und berühren so oft man will.[...]

Gaaaaanz schlechte Idee! Solche Folien leiten nämlich Strom!
Es gibt verschiedene Arten von Antistatikfolien, die übrigens auch ESD-Folien genannt werden: Den dunkelgrauen Folien wurde bei der Herstellung entweder Ruß (also Kohlenstoff) zugesetzt oder sie sind metallbedampft. Rosa-rote Folien sind aus PE und enthalten eine Chemikalie die stark wasseranziehend ist, wodurch ein sehr feiner H2O-Film auf der Folie entsteht. Egal welche ESD-Dolie du nimmst, sie sind alle nicht zum isolieren geeignet! Einfach ein Stück Pappe sollte hier am besten funktionieren.
 
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Ja zu den Bauteilen ist schon etwas mehr Platz, die liegen nicht direkt an der Platte. Hatte dann doch Bedenken mit der Antistatikfolie, weil sie ja ableitet und einfache Kunststofffolien laden sich ja auf. Pappe/Papier will ich nicht wegen Feuchtigkeit, wenn ichs in andren Klimazonen mit höheren Luftfeuchtigkeiten zu tun hab.
Hab jetzt den Innendeckel mit Isolierband beklebt - bekommt man mit Alkohol auch wieder rückstandslos ab... Fühl mich mit dem Schnickschnack eher auf der sicheren Seite... ;)

Irgendwelche Einwände gegens Isolierband? ;)
 
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Gegen Isolierband dürfte nichts sprechen, ich würde in der Situation auch welches nehmen.
 
Hmm, wenn die SSD aber warm wird hast du nacher eine gigantische Klebersauerei (auf Dauer auch wenn sie nicht warm wird).
Denn das meiste Isolierband hat die wunderbare Eigenschaft dass der Kleber sich auf Dauer auflöst um das zu "verschweißen".

Wenn du dieses Klebergeschmiere auf deiner SSD Hauptplatine willst, nur zu :D
 
Danke für die rege Diskussion!

Na ich habs ja erstmal in den Deckel geklebt, also müsste der Kleber schon "runtertropfen". Ich schau mal, wie sehr ich die SSD zum Schwitzen bringe und wie dann die Ausdünstungen sind... :D Ansonsten gibts ja immer noch meinen Freund, den Isopropanol. Der ist empathisch und hartnäckig zugleich... :thumbsup:
 
ich hab für solche zwecke immer selbstklebendes hartes moosgummi mit 3mm stärke herumliegen. darin eingepappt klappert nix mehr und die Tastatur wird auch einigermaßen unterstützt.
wenn die speicherchips am höchsten sind (ggf. löcher für höhere smdbauteile bohren) könnte ich mir auch vorstellen eine aluminiumplatte mit doppelseitigem klebeband darauf aufzubringen, das gibt dem chassis und der tastatur darüber dann sicher noch einiges an stabilität.
 
die Tatstatur auf der gestrippten SSD abzustützen finde ich jetzt nicht sehr zweckmässig....die Frage bei solchen Überlegungen: wohin leitet sich dann die Kraft und Bewegung ab?
 
Zuletzt bearbeitet:
originalerweise stützt sich die tastatur aber auf die hdd, ob du willst oder nicht. ist halt lochblech. und das ist bei ner ssd sicherlich weniger gefährlich gestrippt oder nicht als bei einer mechanischen hdd. wollen mal nicht übertreiben, so großartige kräfte treten beim tippen nun auch wieder nicht auf. in t4xx/5xx schwebt eine ähnliche lochblechtastatur schließlich in der luft und das funzt auch.
 
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