Windows Vista 32 bit nur 3GB Ram max?!

Thinpadcurse

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Hi,
ich habe einen x61 Tablet ... nachdem mir jemand erzählt hatte Vista 32bit könnte auf 4G Ram zugreifen habe ich leider ohne die Aussage zu kontrollieren 4 GB Ram gekauft. Naja natürlich kann Vista 32bit nur auf 3GB zugreifen ... also habe ich die 64bit Version ausprobiert ... da laufen aber einige wichtige Programme nicht! So nutze ich wieder die 32 bit Version wieder ... jetzt habe ich gelesen, das einige 3,5 GB Ram nutzen können unter Vista 32 bit - weiß jemand ob dies tatsächlich möglich ist?

MfG Oli
 
Unter irgendwelchen Umständen kann man unter einem 32bittigen Windows etwas mehr herausholen.

Aber grundsätzlich gilt: 32bit Windows schafft tatsächlich nur ca. 3 GB Ram.

Lösung: 64 Bit Windows oder (besser:) 64 Bit Linux mit virtualisiertem 32 bittigem Windows XP, für die "Extrawürstchen" - mit VirtualBox - das flitzt wie nochwas. ;-)
 
Original von yogurt
64 Bit Linux mit virtualisiertem 32 bittigem Windows XP, für die "Extrawürstchen" - mit VirtualBox - das flitzt wie nochwas. ;-)

Das soll schneller sein als 32 bit nicht zu simmulieren?! Kann ich mir nicht vorstellen ... ?(
 
Ja, mit denen Programmen, die unter dem 64 Bit Windows/ unter Linux funktionieren bist du ja schneller, mit Programmen, die 64 Bit bzw. die 4 GB Ram überhaupt nutzen können. Die 32 bittigen in der Virtualbox, da wirst kaum bis gar nichts spüren. Da wird nix "simmuliert" - das wird virtualisiert, direkt die Hardware wird angesprochen. In neueren Versionen ist das afaik so, dass du 2 Systeme wirklich nebeneinander laufen lassen kannst. Da bremmst nichts großartig aus. Zum Schutz aber, nutzt die VM "nur" 90% der Systemperformance aus, die VM lässt sich so ganz einfach per Tastenkombo killen.

Der Vorteil wäre, wenn du Linux als Host nutzt, hast du ja auch eben ein Linux, kannst also die Vorteile eines fortschrittlicheren und sichereren System nutzen.

Probieren geht über studieren ...
 
Der Unterschied zw. 3 GB RAM und 4 GB ist doch rein theoretischer Natur bei den Anwendungen, die man auf einem Notebook vornimmt.

Das kommt mir immer vor wie Autoquartett-Spielen :D

Oder Schwanz-Messen (G.Grass: Katz und Maus, sehr schöne Novelle)
 
Original von krawunke
Der Unterschied zw. 3 GB RAM und 4 GB ist doch rein theoretischer Natur bei den Anwendungen, die man auf einem Notebook vornimmt.

Stimmt schon, zumal mein "alter" PC nur 500 MB hatte und ich damit auch zurecht kam ; )

Aber bei den derzeitigen Preisen von 4 Gb Ram, kann man ja nicht nein sagen :D

Also da ich sowieso Ubuntu nutzen wollte, vorallem weil es 30 % weniger Strom braucht wie Vista, werde ich das mal ausprobieren!

Welches Programm um Vista zu simulieren würdet Ihr mir den empfehlen?

VmWare / Virtual Box / Parallels / Qemu / Gibt es noch andere?

Und kann ich dann einfach Vista über die Rescue DVD, bzw. bootfähigem Backup unter Ubuntu installieren?
 
Original von Thinpadcurse
Welches Programm um Vista zu simulieren würdet Ihr mir den empfehlen?

Ein Simulantenprogramm :D

Ne, mal im Ernst, was soll das ?

Du hast Linux (wohl aus Überzeugung), dann nimm doch ein x-beliebiges Vista und teste es X(

Edith meint, wenn er es nicht kaufen will oder kann ?

Dann eben nicht :D
 
Original von yogurt
Ja, mit denen Programmen, die unter dem 64 Bit Windows/ unter Linux funktionieren bist du ja schneller, mit Programmen, die 64 Bit bzw. die 4 GB Ram überhaupt nutzen können. Die 32 bittigen in der Virtualbox, da wirst kaum bis gar nichts spüren. Da wird nix "simmuliert" - das wird virtualisiert, direkt die Hardware wird angesprochen. In neueren Versionen ist das afaik so, dass du 2 Systeme wirklich nebeneinander laufen lassen kannst. Da bremmst nichts großartig aus. Zum Schutz aber, nutzt die VM "nur" 90% der Systemperformance aus, die VM lässt sich so ganz einfach per Tastenkombo killen.

Der Vorteil wäre, wenn du Linux als Host nutzt, hast du ja auch eben ein Linux, kannst also die Vorteile eines fortschrittlicheren und sichereren System nutzen.

Probieren geht über studieren ...

Das wäre wohl eine Wunder-VM die das Gast-OS nicht ausbremst. Begeisterung für etwas ist sicherlich zu begrüßen, aber dann doch bitte im realistischen Rahmen. :rolleyes:
 
wäre schon denkbar, das Windows unter Linux und VM etwas responsiver läuft, u.a. durch besseren Scheduler. 10% Overhead für die VM fällt dann vielleich nicht auf. Gibt es den Perfomancemessungen? Latenzzeiten wären auch interessant. 32/64 Bit hat da aber keinen messbaren Effekt - oder? Ich wäre jedenfalls auch schon begeistert, wenn es in der VM rund 90% der nativen Performance erreicht.
 
Es kann allein deswegen schon nicht schneller laufen da die VM selbst ebenfalls Speicher und CPU-Zeit frißt. Dazu kommt noch das Host-OS.
 
Hallo,
ich denke ich stelle dieses Problem mal ein wenig genauer dar:

Dieses Problem wird seit geraumer Zeit in div. Foren immer wieder diskutiert warum user XY keine 4GBR ram im Betriebsystem angezeigt wird.
Der grund ist in den wenigsten fällen Windows selbst, sonder das BIOS und die vergangenheit der X86 und 32bit PC Geschichte.
Der eingebaute Arbeitsspeicher über (in der Regel) 3GB wird vom Bios nicht komplett dem System zur verfügung gestellt, sondern an die eingebauten Hardwaregeräte verteilt - somit liegt dieser Bereich brach und wird nicht genutzt.
Dh im BIOS werden 4GB angezeigt und das System "sieht" davon 3GB. Umgehen kann man dies teilweise mit der PAE Funktion Physikal Adress extension - dies ermöglicht Windows auf einen Bereich über 3GB zuzugreifen. Vista benutzt dies per default.
In anderen Fällen, wenn das Bios auch nur 3GB anzeigt und mehr als 4GB installiert sind, gibt es eine Biosoption Memory Remapping welche dem System den kompletten Speicher zur verfügung stellt. (kann aber nicht jedes Bios)
im Klartext:
Vista 32bit kann 4GB ansprechen wenn sie vom Bios gestellt werden - die Lenovo Notebooks machen dies leider nicht!
greetz

link:
http://news.softpedia.com/news/32-bit-Windows-Vista-Eats-Up-RAM-49647.shtml
 
Original von T42p
Es kann allein deswegen schon nicht schneller laufen da die VM selbst ebenfalls Speicher und CPU-Zeit frißt. Dazu kommt noch das Host-OS.

Ist das wirklich ein Argument? Klar, die Last wird erhöht. Aber es findet ja wohl unter Linux ein anderes Scheduling und eine andere Eventverarbeitung statt (z.B. Festplattenzugriffe, Maus). Oder zieht die VM das Scheduling von Vista durch? Vielleicht sind dann unter Wine einige Windows Anwendungen schneller? Das Scheduling kann jedenfalls die Latenzzeiten deutlich reduzieren, auch bei mehr Last. Was sagt den die Praxis, Du hast das doch auch am laufen, oder? Und ist es besser Linux oder Vista als Hostsystem zu fahren (bzgl. Stromverbrauch und Performance)? Macht dann Vista in der VM die guten Stromspareigenschaten von Linux wieder kaputt?
 
@JNS-K

tja da hätte ich mir dann ein T61 holen sollen, wenns die schon gegeben hätte :-)
Aber bist Du sicher? Der neue Mac in der Family ist auch auf Santa FRosa PLatform und erkennt auch nur 3GB!?
 
Original von ichkriegediekriese
@JNS-K

tja da hätte ich mir dann ein T61 holen sollen, wenns die schon gegeben hätte :-)
Aber bist Du sicher? Der neue Mac in der Family ist auch auf Santa FRosa PLatform und erkennt auch nur 3GB!?

wie das beim Mac ausschaut ka. Beim T61 weiß ich das ja ... habe es selbst ausprobiert nur beim 32bit Vista ist bei 3069 MB Schluss beim 64bit irgendwas von 4024 oder so etwas ... war auf jeden eine krumme Zahl.

VG JNS
 
Original von pibach
Vielleicht sind dann unter Wine einige Windows Anwendungen schneller?

Eine Virtualisierung kann niemals so schnell sein wie das Original. Wenn Du es nicht glaubst, probiere es halt aus.

Das Scheduling kann jedenfalls die Latenzzeiten deutlich reduzieren, auch bei mehr Last.

Du vergißt dass noch ganz andere Latenzen durch die Emulierung eines PCs entstehen, das was Du auf der einen Seite einsparst verlierst Du auf der anderen Seite 100x.
Beispiel Festplatte: Wie soll eine virtuelle Festplatte schneller sein können als die Festplatte auf der die virtuelle Festplatte gespeichert ist? Die Katze beißt sich da in den Schwanz, das leuchtet doch ein. Zumal die Festplatte ohnehin das Nadelöhr eines modernen PCs ist.

Was sagt den die Praxis, Du hast das doch auch am laufen, oder? Und ist es besser Linux oder Vista als Hostsystem zu fahren (bzgl. Stromverbrauch und Performance)? Macht dann Vista in der VM die guten Stromspareigenschaten von Linux wieder kaputt?

Ich hatte bisher nur Linux ernsthaft als Gastsystem ausprobiert, und selbst dieses sparsame OS wurde schon spürbar ausgebremst, obwohl nur das OS lief, ohne Anwendungen. Sowohl mit VMware als auch Virtual PC 2005/2007 kommt da keine Freude auf.
Einmal habe ich MacOSX in einer VM laufen lassen, das OS war praktisch unbenutzbar langsam, Tastatur-Eingaben erschienen erst nach 10 Sekunden und mehr auf dem Bildschirm, und dabei ist mein System (siehe Signatur) sicher nicht das schwächste.
Nein das Gast-System hat keinen Zugriff auf den Original-PC und damit auch nicht auf die Energiespareinstellungen, mit Ausnahme von Hardware die extra freigegeben wurde, das ist aber eher Profis vorbehalten. Normaler Weise arbeitet das virtualisierte OS in einer komplett "simulierten" Umgebung, die gesamte Hardware wird also von der VM-Software vorgegaukelt und auch gesteuert.

In der Tat soll Wine ganz gut sein und auch aufwendige Spiele wie Quake (welche Version weiß ich nicht mehr) sollen in etwa nur 1/3 an Geschwindigkeit einbüßen, was ein sehr guter Wert für eine VM ist. Ich habe aber selbst noch nicht mit Wine gearbeitet. Niemals aber wird ein OS in einer VM schneller laufen als im Original.
 
Original von T42p
Niemals aber wird ein OS in einer VM schneller laufen als im Original.

In diesem Fall glaub ich das gerne und man kann das ja auch messen. Das gilt aber nicht prinzipiell und eine Virtualisierung kann durchaus durch besseres Scheduling und effizientere Grundfunktionen (z.B. Filesystem) des Hostsystems responsiver sein.

Bleiben wir beim Festplattenbeispiel: Die Zugriffe werden ja hier auf die Linux I/O-Funktionen gemappt. Dabei gibt es z.B. Prefetching sowie Read/Write-Caching und Clustering der I/O Zugriffe, so dass sich der Plattenkopf weniger bewegt. Jetzt kommt es darauf an, ob das unter Linux besser gemacht ist als unter Vista (vermutlich liegt das gleichauf). Grundsätzlich kann hier ein Gewinn an Responsivität erreicht werden. Der Overhead ist dabei eher nebensächlich, da vergleichsweise geringer Effekt, denn es wird ja nicht "emuliert". Hier kann es aber sein, dass Dein T60 keine Virtualisierung naive unterstützt und daher etwas mehr Overhead zu bewältigen hat.
 
Ich denke, die Performance-Einbüßen sind zumindest bei CPUs seit VT und ähnlichem verschwindend gering. Also am Rechnen solls wohl nicht scheitern. Lediglich der RAM (der doppelt genutzt wird) und die Festplatte werden das System ausbremsen und bei grafikintensiven Anwendungen die Grafikkarte, die noch emuliert werden muss.

Ich nutze Windows in der VM idR für diverse IE-Versionen (Testen von Web-Projekten) und diverse Software, die es für Linux-Distributionen einfach nicht gibt. Auch ein MS Office muss man ab und an mal starten. Es läuft ziemlich brauchbar und durch den Fullscreen-Mode sieht es fast so aus, als wär man in einem nativen Windows. Die Geschwindigkeitseinbußen sind subjektiv kaum spürbar. Aber das hängt ja wieder davon ab, was man damit macht.

Ich hab mal ne Zeit land Warcraft III in Wine(X) emuliert auf einem Pentium M, das lief auch ziemlich gut, die Performance-Einbußen waren auch recht gering.
 
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